Neuer Anlauf für Gründung eines Kinder- und Jugendbeirats

23. 03. 2022

Nach einigen vergeblichen Versuchen nimmt die Stadt Wyk einen neuen Anlauf, einen Kinder- und Jugendbeirat zu gründen. Über dessen Vertreter sollen laut Paragraf 47 f der Gemeindeordnung für Schleswig-Holstein Kinder und Jugendliche an der politischen Arbeit beteiligt werden. Ein Gremium, das in Wyk zuletzt im Sommer 2016 ins Leben gerufen worden war. Nachdem die Mitglieder die Insel für das Studium verlassen hatten, kam die Arbeit zum Erliegen.


Gesucht werden engagierte, politisch interessierte junge Menschen, die als Sprachrohr die Interessen junger Insulaner in den verschiedenen Ausschüssen der Stadt vertreten wollen. Angesprochen sind alle Kinder und Jugendlichen im Alter von zehn bis 24 Jahren, die mit ihrem ersten Wohnsitz in Wyk gemeldet sind. Drei Mitglieder muss der Kinder- und Jugendbeirat haben, maximal sechs sind möglich; die Wahl gilt jeweils für ein Jahr. Minderjährige Kandidaten benötigen die schriftliche Einverständniserklärung ihrer Erziehungsberechtigten.


Wichtige Themen und Projekte stehen aktuell auf der Agenda und Wyks Bürgermeister Uli Hess hofft, „dass sich viele Jugendliche gerade jetzt engagieren und einbringen.“


Auch in den Föhrer Landgemeinden ist die Gründung von Kinder- und Jugendbeiräten möglich. Wer sich hier politisch einbringen möchte und das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet hat, kann sich an die jeweiligen Bürgermeisterinnen oder Bürgermeister wenden.


Aufgabe des Beirats ist es, in den verschiedenen Bereichen der Kommunalpolitik die Interessen der Kinder und Jugendlichen zu vertreten. Die Mitglieder können in den verschiedenen Ausschüssen Anträge stellen, informieren und beraten die städtischen Gremien über besondere Anliegen und leisten Öffentlichkeitsarbeit. Dreimal jährlich trifft sich der Kinder- und Jugendbeirat um Ideen zu sammeln und zu beraten, wie Vorschläge umgesetzt werden können.


Wer aktiv werden und mitwirken möchte, kann sich an Wyks Bürgermeister Uli Hess (04681/74700, ) oder an Daniel Schenck vom Amt Föhr-Amrum (04681/5004824, ) wenden.

 

Bild zur Meldung: Bild von geralt auf Pixabay