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Amt Föhr-Amrum

Amtsdirektor: Christian Stemmer

Hafenstraße 23
25938 Wyk auf Föhr

Telefon (04681) 5004-0

Telefax (04681) 5004-850

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www.amtfa.de


Aktuelle Meldungen

Pädagogische Fachkraft (m/w/d) für die Offene Ganztagsschule gesucht!

(20. 01. 2022)

Das Amt Föhr-Amrum sucht zum 01.03.2022 oder eventuell auch später eine pädagogische Fachkraft (m/w/d) für die Offene Ganztagsschule an der Eilun Feer Skuul in Wyk auf Föhr. Weitere Informationen finden Sie hier.
 

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Foto: Pädagogische Fachkraft (m/w/d) für die Offene Ganztagsschule gesucht!

Vollsperrung der Badestraße zwischen Feld- und Rungholtstraße

(20. 01. 2022)

Die Ordnungsbehörde macht darauf aufmerksam, dass die Badestraße zwischen Feld- und Rungholtstraße aufgrund der Einrichtung eines Fernwärmeanschlusses zwischen dem 24.01. und dem 14.02.2022 vollgesperrt sein wird. Die Erreichbarkeit der Grundstücke für Anlieger wird gewährleistet.

Bedingt durch die Sperrung wird der ÖPNV über den Rebbelstieg umgeleitet. In diesem Zusammenhang wird im Rebbelstieg zwischen Bade- und Flurstraße ein beidseitiges Halteverbot angeordnet. Die Haltestelle Wyk-Mitte wird über den Zeitraum der Baumaßnahme seitens der WDR nicht angefahren werden können.

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Foto: Bild von Manfred Richter auf Pixabay

Ausbildungsstart 2022

(19. 01. 2022)

Für mehr Informationen zum Ausbildungsstart 2022 beim Amt Föhr-Amrum bitte hier klicken!

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Foto: Ausbildungsstart 2022

Coronavirus: Appell an alle Insulaner

(17. 01. 2022) Appell an alle Insulaner: Bei Verdacht auf eine Corona-Infektion müssen die Quarantäneregeln einhalten werden, um sich und andere zu schützen.

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Foto: Bild von PIRO4D auf Pixabay

Neuer Bußgeldkatalog zur Corona-Bekämpfungsverordnung

(17. 01. 2022) Nach den jüngsten Anpassungen der Corona-Bekämpfungsverordnung hat das Innenministerium auch den Bußgeldkatalog zur Corona-Bekämpfungsverordnung angepasst.

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Foto: Bild von PIRO4D auf Pixabay

Zensus 2022 – Erhebungsbeauftragte gesucht

(17. 01. 2022)

2022 findet in Deutschland wieder ein Zensus statt. Dafür sucht die Erhebungsstelle Nordfriesland Freiwillige ab 18 Jahren, die im Rahmen einer Volkszählung im Amtsbereich Föhr-Amrum Haushaltsbefragungen durchführen.


Anhand von Fragebögen sollen stichprobenartig Auskünfte unter anderem zu Familienstand und Wohnsituation sowie Beruf und Arbeitsort eingeholt werden. Die erhobenen Daten dienen allein statistischen Zwecken und werden im Anschluss vernichtet.


Das Land Schleswig-Holstein sieht in einer Kostenverordnung zur Durchführung des Zensus eine grundsätzlich steuerfreie Aufwandsentschädigung zwischen fünf und neun Euro vor. Eine zusätzliche Wegstreckenentschädigung ist allerdings nicht vorgesehen.


Weitere Infos gibt es auf der gemeinsamen Homepage der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder unter zensus2022.de oder bei der Erhebungsstelle Nordfriesland (Telefon 04841/677099, E-Mail ).

 

Wofür ist der Zensus gut?
 

Mit dieser statistischen Erhebung wird ermittelt, wie viele Menschen in Deutschland leben, wie diese wohnen und arbeiten. Da viele Entscheidungen in Bund, Ländern und Gemeinden auf Bevölkerungs- und Wohnungszahlen beruhen, ist für eine verlässliche Planung eine regelmäßige Bestandsaufnahme der Bevölkerungszahl notwendig.

Vorrangig werden Daten aus Verwaltungsregistern genutzt, weshalb die Mehrheit der Bevölkerung keine Auskunft geben muss. In Deutschland ist der Zensus 2022 eine registergestützte Bevölkerungszählung, die durch eine Stichprobe ergänzt und mit einer Gebäude- und Wohnungszählung kombiniert wird. Damit nimmt Deutschland an einer EU-weiten Zensusrunde teil, die seit 2011 alle zehn Jahre stattfinden soll.

 

Wer führt den Zensus durch?
 

Für den Zensus arbeiten die Statistischen Ämter des Bundes und der Länder zusammen. Sie bereiten die Befragung vor, koordinieren eine einheitliche und termingerechte Durchführung und sichern die Einhaltung der Qualitätsstandards. Das Statistische Bundesamt ist dabei für die Entwicklung der benötigten technischen Anwendungen verantwortlich und stellt in Zusammenarbeit mit dem Informationstechnikzentrum Bund die IT-Infrastruktur zur Verfügung.

Die Statistischen Landesämter übernehmen die Durchführung der Befragungen in ihrem jeweiligen Bundesland. Sie erheben eigenständig die Daten für die Gebäude- und Wohnungszählung und organisieren die Einrichtung von Erhebungsstellen in den Kommunen. Deren Hauptaufgabe besteht darin, Erhebungsbeauftragte anzuwerben und die Befragung vor Ort zu koordinieren.

 

Erhebungsstellen
 

In der Vorbereitungszeit des Zensus richten die Kommunen Erhebungsstellen ein, die sich eigenverantwortlich um die Anwerbung, Betreuung, Schulung und Koordination der Erhebungsbeauftragten kümmern. Sie sichern zudem die Qualität der Daten sowie deren Schutz und nehmen Kontakt zu säumigen auskunftspflichtigen Bürgerinnen und Bürgern auf, sodass am Ende die Erhebungsunterlagen vollständig an das Landesamt übermittelt werden können.


Erhebungsbeauftragte
 

Erhebungsbeauftragte besuchen die in der Stichprobe ausgewählten Bürgerinnen und Bürger und erfassen die Daten mittels eines Online-Fragebogens. Die Voraussetzungen für ihren Einsatz sind gesetzlich festgelegt: Alle Bewerber werden von den Erhebungsstellen in den Kommunen nach festgelegten Auswahlkriterien geprüft und im Zweifel auch abgelehnt. Vor ihrem Einsatz müssen sie sich auf die Wahrung des Statistikgeheimnisses und zur Geheimhaltung der im Rahmen ihrer Tätigkeit gewonnenen Erkenntnisse verpflichten.

Ab dem Zensusstichtag beginnen die Erhebungsbeauftragten mit den persönlichen Befragungen in Haushalten und Wohnheimen. Ein spezieller Ausweis bestätigt die Rechtmäßigkeit ihrer Arbeit.

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Foto: Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder

Neue Schulen-Coronaverordnung

(17. 01. 2022) Testpflicht auch weiterhin dreimal pro Woche: Die besonderen Vorschiften für Schulen werden bis zum 13. Februar 2022 verlängert.

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Coronavirus: Klarstellung im Erlass zur Absonderung und Quarantäne von Kindern

(17. 01. 2022)

Das Gesundheitsministerium hat am 15. Januar 2022 erneut den Erlass überarbeitet, auf dessen Grundlage die Kreise per Allgemeinverfügung die Regelungen für die Anordnung zur Absonderung (Isolation oder Quarantäne) wegen einer Infektion mit dem Coronavirus oder der Einstufung als enge Kontaktperson treffen.

 

Die Neufassung des Erlasses ist durch die Kreise durch Anpassung ihrer entsprechenden Allgemeinverfügungen umzusetzen, die am 16. Januar in Kraft treten.


Geändert wurde Ziffer 5 des Erlasses; hier wurde der vierte Absatz neu formuliert. Klargestellt wird, dass im Regelfall Schüler wegen des besonderen Schutzkonzepts (Maskenpflicht, regelmäßige Testung) wie bereits am 14. Januar 2022 vom Bildungsministerium angeordnet in der Schule nicht als Kontaktpersonen von Infizierten der Quarantänepflicht unterliegen. Wenn das Schutzkonzept nicht eingehalten wurde, kann das Gesundheitsamt jedoch im Einzelfall eine Quarantäne verfügen.

 

Für infizierte Schüler gelten die Quarantäneregeln dagegen genauso wie für Schüler, die außerhalb der Schule Kontaktperson einer infizierten Person sind.
 

Für Kinder in der Kinderbetreuung, die als enge Kontaktpersonen eines Infizierten einzustufen sind, gilt das Regel-Ausnahme-Verhältnis umgekehrt. Sie unterliegen der Quarantänepflicht, es sei denn das Gesundheitsamt verfügt im Einzelfall eine Ausnahme.

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Corona-Bekämpfungsverordnung: Gleichstellung mit Geboosterten

(17. 01. 2022) Bei Einrichtungen und Angeboten mit einer 2G Plus-Regel werden weitere Personengruppen den Geboosterten gleichgestellt. Sie müssen bei einer 2G Plus-Regel keinen zusätzlichen Test erbringen.

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Coronavirus: Aktuelle Informationen zu Wirtschaftshilfen

(17. 01. 2022) Das Projektmanagementbüro Überbrückungshilfe Schleswig-Holstein hat über die Überbrückungshilfe IV, die Neustarthilfe 2022 und die Härtefallhilfen des Landes Schleswig-Holstein informiert.

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Coronavirus: Land lockert Quarantäneregeln

(14. 01. 2022) Auf Basis einer angepassten Bundesverordnung und RKI-Empfehlungen hat das Land die Absonderungs-Regeln überarbeitet. Sie treten am Sonnabend in Kraft.

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Pädagogische Fachkräfte (m/w/d) an der Öömrang Skuul gesucht!

(13. 01. 2022)

Wir brauchen Verstärkung an der Öömrang Skuul auf Amrum. Weitere Informationen zu den Stellen finden Sie hier.

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Foto: Pädagogische Fachkräfte (m/w/d) an der Öömrang Skuul gesucht!

Coronavirus: Neue Regeln in Schleswig-Holstein

(12. 01. 2022) Die Landesregierung hat eine neue Corona-Bekämpfungsverordnung beschlossen, die am 12. Januar in Kraft tritt.

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Coronavirus: Landtag bereitet Weg für weitere Maßnahmen

(11. 01. 2022) In einer Sondersitzung hat der Schleswig-Holsteinische Landtag die epidemische Lage für das Land erklärt.

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Coronavirus: Quarantäne-Anordnung per SMS jetzt auch in Nordfriesland

(08. 01. 2022) Corona-positiv getestete Menschen werden in der nächsten Zeit nicht mehr von Mitarbeitern des Gesundheitsamtes angerufen, sondern erhalten eine SMS mit einem Hinweis auf eine Internetseite.

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Coronavirus: Bund-Länder-Runde beschließt weitere Maßnahmen

(07. 01. 2022) Kürzere Quarantäne und 2Gplus in der Gastronomie, darauf hat sich die Konferenz der Ministerpräsidentinnen und -präsidenten mit Bundeskanzler Olaf Scholz am Freitag verständigt.

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Coronavirus: Bedingungen für Abschlussprüfungen werden angepasst

(07. 01. 2022) Schleswig-Holsteins Schülerinnen und Schüler sollen auch in diesem Jahr und trotz der veränderten Corona-Lage ihre Abschlussprüfungen absolvieren können.

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Coronavirus: Gesundheitsministerium informiert zu aktuellen Absonderungsregelungen

(07. 01. 2022) Das Ministerium für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren hat über die aktuellen Absonderungsregelungen informiert.

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Ministerpräsident Günther kündigt weitere Corona-Maßnahmen an

(07. 01. 2022) Ministerpräsident Daniel Günther hat im Vorfeld der Bund-Länder-Beratungen weitere Maßnahmen im Kampf gegen das Corona-Virus angekündigt.

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Testzentren auf Föhr und Amrum

(06. 01. 2022)

Seit dem 15. Dezember 2021 gilt die neue Corona-Bekämpfungsverordnung der Landesregierung. Unter anderem gilt in Beherbergungsbetrieben die 2G-Plus-Regel; aufgenommen werden dürfen nur noch getestete Personen. Eine Ausnahme gilt, wenn nach der vollständigen Schutzimpfung eine Auffrischungsimpfung („Booster“) erfolgt ist und für Minderjährige. Die Testpflicht gilt also nur bei der Aufnahme. Für den weiteren Aufenthalt bleibt es bei der bisherigen 2G-Regel. Der Test muss also nicht wiederholt werden. Für berufliche Übernachtungen bleibt es bei der 3G-Regel.

 

Die wichtigsten Änderungen im Überblick finden Sie hier.

 

 

Testzentren

 

Föhr 

 

 Wyk 

 

Teststation Test the North
Große Straße 13
Telefon: 04681/74123912
Mobil: 0171/8623383

Online-Terminbuchung unter buergertestzentrum-foehr.de

 

Testpoint am Hafen
Rathausplatz
Betreiber: Hafen-Apotheke
Montags bis freitags 16 bis 17 Uhr
Terminbuchung ausschließlich online unter schnelltest-foehr.de
 
Testpoint am Südstrand
Upstalsboom Wellness Resort
Gmelinstraße 11
Betreiber: Hafen-Apotheke
Montags bis freitags 13.30 bis 15.30 Uhr
Terminbuchung ausschließlich online unter: schnelltest-foehr.de

 

Schnelltest Nordfriesland
Gesundheitsdienst SH GmbH
gegenüber Rewe-Parkplatz
Koogskuhl 3A
Infos und Registrierung

 

 Nieblum 

 

Testzentrum Nieblum
Poststrat 2

Hotline: 0160/98031549

Termine buchen unter schnelltest-nieblum.com/Testzentrum_Nieblum.html

 

Amrum

 

 Wittdün 

 

AmrumSpa Gesundheitszentrum GmbH
Am Schwimmbad 1
Telefon: 04682/9615888
Buchungen unter amrumspa.de/corona-testzentrum/
täglich von 10 bis 11 und 17 bis 18 Uhr

 

Louisen Apotheke
in den Räumlichkeiten der Lebenshilfe am Anleger
montags, mittwochs und freitags von 8.15 bis 9 Uhr
Terminbuchung unter louisen-apotheke-wittdunamrum.apotermin.online

 

 Nebel 

 

Teststation COVID Care
Haus des Gastes
Meeskwai 1 a
täglich außer Montag 9 bis 12 Uhr
ohne Termin möglich, Online-Terminbuchung unter covid-care-hamburg.de/amrum

 

Kathrin Hartmann
Smäswai 16

Anmeldung telefonisch unter 015159899661
oder per Mail unter

 

 Norddorf 

 

Teststation Norddorf
Seeheim, Triihuk 1
Betreiber: Möwen Apotheke
Online-Terminbuchung und Infos unter moewenapotheke-amrum.de/corona-test-auf-amrum/

 

Mobile Teststation Amrum
Markus Bäuerlein
Telefon: 0170/5951817
Nur mit Terminbuchung
Weitere Infos unter www.energie-im-fliessen.de/Buergertestzentrum

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Coronavirus: Neue Regeln zum Verhalten bei positivem Selbst- oder Schnelltest

(06. 01. 2022) Der Kreis Nordfriesland bittet alle Personen, die im Corona-Selbst- oder Schnelltest ein positives Ergebnis erhalten haben, sich direkt an eine von zurzeit sieben Teststationen im Kreisgebiet zu wende

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Coronavirus: Schulstart mit zusätzlichen Schutzmaßnahmen

(06. 01. 2022) Um angemessen auf das derzeitige Infektionsgeschehen zu reagieren, sollen vorerst für zwei Wochen zusätzliche Schutzmaßnahmen gelten.

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Schulen-Coronaverordnung: Drei Tests pro Woche nach den Ferien

(04. 01. 2022) Die Landesregierung hat die Geltung der aktuell bis zum 9. Januar 2022 befristeten Schulen-Coronaverordnung bis zum 30. Januar 2022 verlängert.

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Auch in 2022: Mit der Newsletter-Funktion keine Meldung verpassen

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Fußnote

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Landesregierung verschärft Corona-Bekämpfungsverordnung

(03. 01. 2022) Die Landesregierung hat angesichts der aktuellen Dynamik des Infektionsgeschehens Nachschärfungen der Corona-Bekämpfungsverordnung beschlossen.

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Corona-Bußgeldkatalog angepasst

(03. 01. 2022) Anlässlich der jüngsten Anpassung der Corona-Bekämpfungsverordnung hat die Landesregierung auch den zugehörigen Bußgeldkatalog angepasst.

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Gesundheitsamt im Stress: Was tun bei positivem Corona-Testergebnis?

(02. 01. 2022) Die hochansteckende Corona-Variante Omikron sorgt im Gesundheitsamt des Kreises Nordfriesland für eine erhebliche Mehrbelastung.

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Schwachstellen in der Gebäudedämmung sichtbar machen

(28. 12. 2021) Sanierungsmanagement veranstaltet Thermografie-Spaziergang in Alkersum

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Foto: Schwachstellen in der Gebäudedämmung sichtbar machen

Land passt Corona-Verordnung an

(24. 12. 2021) Die Landesregierung hat wie angekündigt am 23. Dezember 2021 die Corona-Verordnung angepasst. Die verschärften Regelungen gelten ab dem 28. Dezember 2021 bis einschließlich 18. Januar 2022.

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Coronavirus: Stiko empfiehlt Booster-Impfung bereits nach drei Monaten

(22. 12. 2021) Die Stiko hat den empfohlenen Abstand zur Auffrischungsimpfung gegen das Coronavirus von bisher sechs auf drei Monate verkürzt.

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Coronavirus: Bund und Länder verabreden weiteres Vorgehen

(22. 12. 2021) Bund und Länder haben am 21. Dezember 2021 weitere Einschränkungen beschlossen, die von den Ländern umgesetzt werden müssen.

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Keine Raketen und Kanonenschläge auf den Inseln Föhr und Amrum

(21. 12. 2021)

Amtlicher Hinweis:
-Keine Raketen und Kanonenschläge auf den Inseln Föhr und Amrum-

 

Sehr geehrte Gäste der Inseln Föhr und Amrum,


wir möchten Sie nachdrücklich darauf aufmerksam machen, dass das Abbrennen von Feuerwerkskörpern der Kategorie F2 sowie das Aufsteigenlassen von sogenannten Himmelslaternen aus zwingenden Gründen des Brandschutzes auf den Inseln strengstens untersagt ist.


Welche Feuerwerkskörper dürfen nicht abgebrannt werden? Sämtliche Feuerwerkskörper der Kategorie F2 (Raketen, Kanonenschläge, Chinaböller, Schwärmer, usw.). Auch ist der Betrieb von unbemannten Heißluftballonen, bei denen die Luft mit festen, flüssigen oder gasförmigen Brennstoffen erwärmt wird, nicht gestattet. Ferner ist die Benutzung von Signalmunition im gesamten Amtsgebiet Föhr-Amrum ausnahmslos verboten.


Gibt es Ausnahmen vom Abbrennverbot?

Auf der Insel Föhr dürfen Feuerwerkskörper der Kategorie II im Zeitraum vom  31.12.2021 bis 01.01.2022 lediglich an Stränden und Deichen dann abgebrannt werden, wenn zur nächstgelegenen Bebauung ein Sicherheitsabstand von 200 m eingehalten wird. Im Hinblick auf die z.Z. grassierende Geflügelpest wird darum gebeten, den Abbrand von Feuerwerk an Deichen und Stränden dennoch zu unterlassen, damit die Wildvögel nicht unnötig aufgescheucht und gestresst werden.  In den Strandbereichen der Stadt Wyk auf Föhr gilt das Abbrennverbot! Auf der Insel Amrum gilt das Abbrennverbot ausnahmslos. 


Warum wird ein Abbrennverbot ausgesprochen?

Aufgrund einer erhöhten Brandgefahr vornehmlich für reetgedeckte Häuser in den historischen Ortskernen.
Welche Folgen kann ein Verstoß nach sich ziehen? Verstöße gegen das Abbrennverbot, welches sich auf § 24 Abs. 2 der 1. Verordnung zum Sprengstoffgesetz stützt, können mit einer Geldbuße bis zu 10.000,00 € pro Einzelfall geahndet werden.


Die amtliche Bekanntmachung ist für Sie einsehbar unter www.amtfa.de (Ortsrecht und Satzungen/ Amt Föhr-Amrum).


Auf Ihr Verständnis hoffend, wünschen wir Ihnen  einen angenehmen Inselaufenthalt und einen guten Rutsch in das neue Jahr.

 

Amt Föhr-Amrum
Der Amtsdirektor als Ordnungsbehörde
Hafenstraße 23
25938 Wyk auf Föhr
Telefon 04681-5004-0
Email       www.amtfa.de 
 

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Coronavirus: Stellungnahme des Expertenrates der Bundesregierung

(21. 12. 2021) Der von der Bundesregierung neu eingerichtete Expertenrat zu COVID-19 hat am 19. Dezember 2021 seine erste Stellungnahme zur Einordnung und zu den Konsequenzen der „Omikron-Welle“ abgegeben.

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Steuerformulare in Papierform nicht mehr beim Amt Föhr-Amrum erhältlich

(20. 12. 2021)

Die Amtsverwaltung erinnert daran, dass keine Steuerformulare in Papierform mehr vorgehalten und angeboten werden.

 

Formulare für die Einkommensteuererklärung ab 2020 erhalten Sie über den Formularserver des Bundesministeriums der Finanzen.
Auch steht Ihnen das ELSTER-Portal für die Abgabe der Steuererklärung zur Verfügung.

 

Sollte Ihnen der elektronische Formularabruf nicht möglich sein, so wenden Sie sich bitte an das Finanzamt Nordfriesland unter der Rufnummer: 04662-850.

 

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

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Änderung Corona-BekämpfVO: Auffrischimpfung gilt erst nach 14 Tagen

(20. 12. 2021) Die Landesregierung hat die Corona-BekämpfungsVO nachgebessert und ausdrücklich geregelt, dass die Boosterimpfung in Fällen mit 2G-Plus-Regelung erst nach 14 Tagen von der Testpflicht befreit.

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Inselumfrage zum Thema Personalbedarf und Entwicklung

(16. 12. 2021) Nach besonderen Herausforderungen in 2021 stehen viele Unternehmen vor der Frage, wie sie im Jahr 2022 dem kommenden Personalmangel entgegenwirken können.

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Foto: Inselumfrage zum Thema Personalbedarf und Entwicklung

Neue Corona-Verordnung beschlossen

(15. 12. 2021) Die Neufassung der Corona-Bekämpfungsverordnung tritt am 15. Dezember 2021 in Kraft und ist bis zum 11. Januar 2022 befristet.

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Änderung und Verlängerung der Schulen-Coronaverordnung

(13. 12. 2021) Die Landesregierung hat am 10. Dezember 2021 eine Neufassung der Schulen-Coronaverordnung beschlossen. Die Neufassung tritt am 13. Dezember 2021 in Kraft und ist befristet bis zum 9. Januar 2022.

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Coronavirus: Impfaktionen für Kinder angekündigt

(09. 12. 2021) Ab dem 14. Dezember können auch Kinder im Alter zwischen fünf und elf Jahren eine Corona-Schutzimpfung durch Angebote des Landes erhalten.

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Neuer Bußgeldkatalog zur Corona-Bekämpfungsverordnung

(08. 12. 2021) Das Innenministerium hat den Bußgeldkatalog zur Corona-Bekämpfungsverordnung angepasst.

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Einstimmiges Votum für die Beteiligung an der Gründung der Inselenergie Föhr-Amrum GmbH

(07. 12. 2021) Der Amtsausschuss votiert einstimmig für eine Beteiligung des Amtes Föhr-Amrum an der Gründung der Inselenergie Föhr-Amrum GmbH.

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Foto: Logo Inselenergie

Änderung der Corona-Bekämpfungsverordnung

(06. 12. 2021) Die von der Landesregierung am 3. Dezember 2021 geänderte Corona-Bekämpfungsverordnung ist am 4. Dezember in Kraft getreten.

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Coronavirus: Bund und Länder verabreden weitere Maßnahmen

(03. 12. 2021) Bundesregierung und Ministerpräsidenten haben einen Beschluss über das weitere Vorgehen in der gegenwärtigen Corona-Situation gefasst.

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Coronavirus: Impftermine auch für unter 60-Jährige

(02. 12. 2021) Das Gesundheitsministerium hat darüber informiert, dass ab dem 2. Dezember 2021 die Terminbuchungsmöglichkeit für die stationären Impfstellen auch für unter 60-Jährige öffnet.

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Coronavirus: Informationen zu Wirtschaftshilfen

(02. 12. 2021) Das Projektmanagementbüro Überbrückungshilfe SH hat über aktuelle Entwicklungen bei den unterschiedlichen Wirtschaftshilfen im Zusammenhang mit Corona informiert.

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Coronavirus: Verlängerung der Regeln für Absonderung und Quarantäne

(01. 12. 2021) Isolation oder Quarantäne wegen einer Infektion durch das Coronavirus: Gesundheitsministerium verlängert Geltung des Erlasses.

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Weiteres Vorgehen zum Coronavirus: 2G im Einzelhandel

(01. 12. 2021) Die Ministerpräsidenten und die Bundesregierung haben am 30. November 2021 erneut über das weitere Vorgehen zur Eindämmung des Coronavirus beraten.

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Aktualisierte Abfuhrbezirke in der Stadt Wyk auf Föhr

(01. 12. 2021)

Ab sofort gehört die Flurstraße zum Abfuhrbezirk B (Innenstadt) und nicht mehr zum Abfuhrbezirk A (Südstrand).

 

Eine Skizze der aktualisierten Abfuhrbezirke in der Stadt Wyk auf Föhr finden sie hier.

Foto zur Meldung: Aktualisierte Abfuhrbezirke in der Stadt Wyk auf Föhr
Foto: Aktualisierte Abfuhrbezirke in der Stadt Wyk auf Föhr

Baumaßnahmen in Wittdün an der Wandelbahn

(30. 11. 2021) Der Landesbetrieb für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz Schleswig-Holstein (LKN.SH) plant den Sandüberhang in einem Teilbereich der oberen und unteren Wandelbahn abzutragen.

Foto zur Meldung: Baumaßnahmen in Wittdün an der Wandelbahn
Foto: Baumaßnahmen in Wittdün an der Wandelbahn

Fortschreibung des Landesentwicklungsplans SH

(30. 11. 2021) Die Landesregierung hat die Fortschreibung des Landesentwicklungsplans Schleswig-Holstein beschlossen. Die Landesverordnung wird am 17. Dezember 2021 in Kraft treten.

Foto zur Meldung: Fortschreibung des Landesentwicklungsplans SH
Foto: Der neue Landesentwicklungsplan tritt am 17. Dezember 2021 in Kraft.

Warnung vor Anzeigenakquise per Fax

(29. 11. 2021) Das Amt Föhr-Amrum warnt vor der Anzeigenakquise per Fax.

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Foto: Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

Coronavirus: Bußgeldkatalog überarbeitet

(26. 11. 2021) Für Menschen, die sich in Schleswig-Holstein nicht an die Corona-Regeln halten, kann es richtig teuer werden. Das gibt der neue Bußgeldkatalog vor.

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Ehrenamtstag 2021 abgesagt

(25. 11. 2021) Aufgrund der steigenden Infektionszahlen sagen der Kreis Nordfriesland und der Kreisjugendring Nordfriesland den für den 4. Dezember geplanten Ehrenamtstag im Husumer Kreishaus ab.

Foto zur Meldung: Ehrenamtstag 2021 abgesagt
Foto: Ehrenamtstag 2021 abgesagt

Coronavirus: 3G-Regel am Arbeitsplatz und im ÖPNV und im Amtsgebäude

(25. 11. 2021) Beschäftigte und Fahrgäste müssen geimpft, genesen oder getestet sein. Auch im Antsgebäude werden Besucher gebeten, die Nachweise vorzulegen.

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Coronavirus: Stationäre Impfstellen in Husum und Niebüll starten am 26. November

(23. 11. 2021) Um 10 Uhr fällt am Freitag an beiden Standorten der Startschuss für jeweils eine Impfstraße.

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Geflügelpest in Nordfriesland: Kreisweites Aufstallungsgebot verfügt

(22. 11. 2021) Um die Ausbreitung der Vogelgrippe einzudämmen, weitet der Kreis Nordfriesland ab dem 23. November 2021 das bestehende Aufstallungsgebot auf das gesamte Kreisgebiet aus.

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Coronavirus: Änderung des Infektionsschutzgesetzes / Neue Vorgaben für Arbeitgeber

(22. 11. 2021) Änderungen des Infektionsschutzgesetzes, der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung, der Covid-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmeverordnung und weiterer Gesetze und Verordnungen beschlossen.

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Coronavirus: Künftig 2G im Freizeitbereich

(21. 11. 2021) Die Landesregierung hat am 20. November 2021 eine neue Corona-Bekämpfungsverordnung beschlossen, die am 22. November in Kraft tritt.

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Coronavirus: Ausnahmeregelungen für Mitgliederversammlungen der Feuerwehren

(19. 11. 2021)

Das Ministerium für Inneres, Integration, ländliche Räume und Gleichstellung (MILIG) hat mit Schreiben vom 18. November 2021 über die Verlängerung der Ausnahmeregelungen für die Durchführung von Mitgliederversammlungen und Wahlen im Bereich der Feuerwehren zur Vermeidung der Ausbreitung des Coronavirus informiert.

 

Demnach werden die Regelungen in den Mustersatzungen über die Durchführung der Jahreshauptversammlungen innerhalb von drei bzw. vier Monaten nach Ende des Kalenderjahres angesichts der kritischen Pandemielage auch für das Jahr 2022 außer Kraft gesetzt. Außerdem wird bis zum 31.12.2022 durch das MILIG weiterhin die Möglichkeit der Durchführung von Briefwahlen für Wahlen von Mitgliedern des Wehrvorstandes eröffnet.

 

Empfehlungen des Landesbrandmeisters zum Übungs- und Einsatzbetrieb

 

Landesbrandmeister Frank Homrich hat mit Schreiben vom 18. November 2021 an alle Feuerwehren aktuelle Empfehlungen gegeben, unter anderem die konsequente Anwendung der 2G-Regel (= geimpft oder genesen) für den Übungs- und Einsatzbetrieb. Für dienstliche Veranstaltungen wie z.B. Jahreshauptversammlungen wird die 2G+-Regel (geimpft, genesen und zusätzlicher Corona-Schnelltest/PCR-Test) empfohlen. Diese und weitere Verhaltensgrundsätze (u.a. zum Tragen von Masken, zur Einhaltung der AHA-Regel und zur Desinfektion) sollen dem Schreiben zufolge von der jeweiligen Wehrführung in Abstimmung mit den Trägern im Rahmen einer Dienstanweisung innerhalb der Wehr kommuniziert werden.

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Bund und Länder einigen sich auf gemeinsame Corona-Regeln

(19. 11. 2021) Die Ministerpräsidenten und die Bundeskanzlerin haben am 18. November 2021 über das weitere Vorgehen beraten.

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Coronavirus: STIKO empfiehlt allen Personen ab 18 Jahren die COVID-19-Auffrischimpfung

(19. 11. 2021) Die Ständige Impfkommission hat am 18. November 2021 ihre COVID-19-Impfempfehlung aktualisiert.

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Coronavirus: 24 neue Impfstellen

(17. 11. 2021) Das Gesundheitsministerium hat darüber informiert, dass 24 stationäre Impfstellen im Land eingerichtet werden. Terminbuchungen sollen ab dem 25. November möglich sein.

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Neuer Bußgeldkatalog zur Corona-Bekämpfungsverordnung

(17. 11. 2021) Nach der jüngsten Änderung der Corona-Bekämpfungsverordnung hat das Innenministerium auch den Bußgeldkatalog zur Corona-Bekämpfungsverordnung geändert.

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Coronavirus: Wieder Maskenpflicht in der Schule

(17. 11. 2021) Oberstes Ziel bleibt die Sicherstellung des Präsenzunterrichts für alle Schülerinnen und Schüler.

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Ankündigungen zur Corona-Bekämpfungsverordnung ab 22. November 2021

(17. 11. 2021) Die Landesregierung hat am 17. November 2021 darüber informiert, mit welchen Maßnahmen für die kurzfristig anstehende Neufassung der Corona-Bekämpfungsverordnung zu rechnen ist.

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Kieler Kabinett beschließt Landesentwicklungsplan

(17. 11. 2021) Der neue Landesentwicklungsplan löst den bisherigen aus 2010 ab. Die Fortschreibung tritt am 17. Dezember 2021 in Kraft.

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Foto: Der neue Landesentwicklungsplan tritt am 17. Dezember 2021 in Kraft.

Amtsausschuss beschließt Haushalt für 2022

(16. 11. 2021) Hohe Investitionen für die Schulsanierungen eingeplant. Weiteres Thema des Gremiums: Die Landesstaße 214 wird erst 2025 saniert.

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Verlängerung der Corona-Bekämpfungsverordnung

(15. 11. 2021) Die Landesregierung hat die Geltung der bislang bis zum 14. November 2021 geltenden Corona-Bekämpfungsverordnung bis zum 30. November 2021 verlängert.

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Coronavirus: Neuer Anspruch auf kostenlose Bürgertests

(15. 11. 2021) Die Bundesregierung hat eine Änderung der Coronavirus-Testverordnung beschlossen und am 12. November in Kraft gesetzt.

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Coronavirus: Vorschriften für Reiserückkehrer verlängert

(15. 11. 2021) Die Bundesregierung hat die Vorschriften für Einreisende und Reiserückkehrer in der Coronavirus-Einreiseverordnung unverändert bis zum 15. Januar 2022 verlängert.

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Volkstrauertag: Gottesdienste und Gedenken auf Föhr und Amrum

(14. 11. 2021)

Mit feierlichen Gottesdiensten und Gedenkstunden wurde am Volkstrauertag auch auf Föhr und Amrum der Toten von Kriegen und Gewaltherrschaft gedacht. Auf Föhr wurden nach den Gottesdiensten in Nieblum mit Pastorin Kirsten Hoffmann-Busch, in Süderende mit Pastor Dirk Jeß und in Wyk mit Pastor Frank Menke und den Fahnenabordnungen der Wyker und Wrixumer Wehren sowie der Boldixumer Löschgruppe Kränze niedergelegt.


Seit Jahrzehnten sei dies ein Tag der Trauer um Opfer von Krieg, Gewaltherrschaft und Terrorismus, betonte Amtsdirektor Christian Stemmer bei der Gedenkveranstaltung auf dem Boldixumer Friedhof. Gedacht werde Soldaten sowie zivilen Kriegs- und Opfern von Massakern und Genoziden.


Stemmer erinnerte an die Millionen Gefallener in beiden großen Kriegen. Auf deutscher Seite starben sie im Ersten Weltkrieg für den Kaiser; ihr Vaterland wurde von Politikern regiert, die Krieg als ein akzeptables Mittel der Politik sahen, so der Amtsdirektor. Der Zweite Weltkrieg habe für Millionen von Toten, auch Zivilisten, und für einen Völkermord an Minderheiten gestanden. „Hinter jedem Opfer stehen Familien und Freunde, die um diese Person trauerten oder trauern, und der persönliche Schmerz.“ Christian Stemmer erinnerte auch an die in Auslandseinsätzen gefallenen Soldaten der Bundeswehr. Zu gut seien Bilder aus dem Sommer dieses Jahres in Erinnerung, als die deutschen Soldaten und ihre Verbündeten nach 20-jährigem Einsatz Afghanistan sehr schnell verließen und viele Schicksale zurückließen. „Tragen wir somit an diesem Tag und in dieser Stunde die Verantwortung und gedenken still der Opfer und treten deutlich sichtbar gegen das Vergessen der vergangenen Kriege und Konflikte dieser Welt ein“, rief Christian Stemmer auf.

Volkstrauertag
Auf Amrum legten die erste stellvertretende Bürgermeisterin Wittdüns, Carmen Klein, gemeinsam mit den Bürgermeistern Christoph Decker (Norddorf) und Cornelius Bendixen (Nebel) nach dem Gottesdienst mit Pastorin Martje Brandt einen Kranz am Denkmal vor der St.-Clemens-Kirche nieder.


An unzähligen Ehrenmalen, Denkmalen und Mahnmalen werde an diesem Tag der Opfer von Krieg und Gewalt gedacht, sagte Carmen Klein. Drei Begriffe, die für viel Leid und Schmerz in der Welt stehen. „Und die uns immer wieder an die Geschehnisse erinnern sollen – an früher, aber auch an die Menschen heute, die ihr Leben durch Krieg, Hass und Gewalt verloren haben.“


Auf dem Boldixumer Friedhof hatte es Christian Stemmer als Ehre und Verpflichtung zugleich bezeichnet, an diesem Tag der Toten zu gedenken und gegen das Vergessen der vergangenen Kriege einzutreten. „Für nachfolgende Generationen, auch für meine Kinder, werden diese Kriege immer entfernter sein, weil sie keine Zeitzeugen mehr kennen werden“, sagte der Amtsdirektor. Dass die Zeitzeugen einer schrecklichen Vergangenheit weniger würden, betonte in Nebel auch Carmen Klein. Zeugen, die noch am eigenen Leib dieses Leid und diesen Schmerz erfahren mussten und nur knapp überlebt haben. Sie appellierte an die nächsten Generationen: „Behaltet die Erinnerung aufrecht, lasst sie nicht verblassen, denn nur wer weiß, was geschehen ist, kann verhindern, dass so etwas noch einmal passiert.“


Das Gedenken sei ein Zeichen der Ehre und Wertschätzung für jene Menschen, die ihr Leben sinnlos verloren haben, so Wittdüns stellvertretende Bürgermeisterin. „Geben wir ihnen das Versprechen, alles zu tun, um Frieden, Freiheit, Gerechtigkeit und Demokratie zu wahren. Besiegeln wir dieses Versprechen mit Blumen und spenden wir damit Trost, damit die Trauer um sie ein kleines bisschen erträglicher scheint. Bewahren wir uns die Hoffnung, auch weiterhin in Frieden und Freiheit leben zu können.“


Mit einem Zitat von Anne Frank beendete Carmen Klein ihre Rede: „Es ist ein Wunder, dass ich nicht alle Erwartungen aufgegeben habe, denn sie erscheinen absurd und unausführbar. Trotzdem halte ich an ihnen fest, trotz allem, weil ich noch immer an das innere Gute im Menschen glaube.“

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Foto: Das Ehrenmal auf dem Boldixumer Friedhof.

Coronavirus: Beratungen über neue Regelungen in der kommenden Woche

(12. 11. 2021) Für Montag hat Ministerpräsident Daniel Günther das Inkrafttreten einer Corona-Bekämpfungsverordnung in Schleswig-Holstein mit weitgehend unveränderten Regeln angekündigt.

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Informationen für Einheimische und Neu-Insulaner

(10. 11. 2021) Die neue Bürgerbroschüre informiert künftig alle Bürgerinnen und Bürger regelmäßig über Neuigkeiten und Aktivitäten aus dem Amtsbereich.

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Foto: Informationen für Einheimische und Neu-Insulaner

Coronavirus: 3G-Regel im Amtsgebäude

(10. 11. 2021)

Angesichts der hohen Inzidenzen auch auf Föhr und Amrum werden Besucherinnen und Besucher des Amtes Föhr-Amrum und des Sozialzentrums gebeten, die Gebäude nur zu betreten, wenn sie geimpft, genesen oder getestet sind. So soll ein höchstmögliches Maß an Sicherheit gewährleistet werden.

 

Weiterhin ist auf die Einhaltung der Corona-Regeln zu achten. Besucherinnen und Besucher werden gebeten, in den Gebäuden einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen und – auch in den Wartebereichen – die Mindestabstände einhalten.

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Foto: Logo Amt Föhr-Amrum

Coronavirus: Land plant neue stationäre Impfstellen

(08. 11. 2021) Das Gesundheitsministerium will in Schleswig-Holstein neue stationäre Impfstellen einrichten.

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Coronavirus: Beschlüsse der Gesundheitsminister zu Auffrischungsimpfungen

(08. 11. 2021) Die Gesundheitsminister von Bund und Ländern haben am 5. November 2021 Beschlüsse zur Impf- und Teststrategie gefasst.

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Steigende Corona-Fallzahlen: Stadt sagt Wyker Feuerwehrball ab

(02. 11. 2021)

Geplant war eine stimmungsvolle Feier mit Musik, Tanz und einer sehr persönlichen Note: Der scheidende Wehrführer Kai Sönnichsen sollte verabschiedet und dessen Nachfolger Jörg Carstensen feierlich in sein Amt eingeführt werden. Doch wieder einmal bestimmt das Coronavirus die Regeln: Angesichts der Pandemie-Entwicklung mit steigenden Fallzahlen auch auf Föhr und der jüngsten Ereignisse in Nieblum und auf Sylt hat die Stadt den traditionellen Ball der Wyker Freiwilligen Feuerwehr für 2021 abgesagt.


„Diese Entscheidung ist schweren Herzens und nach reiflicher Überlegung gefallen“, betont Wyks Bürgermeister Uli Hess, dem die Bedeutung des Balles für die Kameraden bewusst ist. Doch nach internen Rücksprachen und in Übereinstimmung mit der Wyker Wehrführung sei man zu dem Ergebnis gekommen, „dass eine solche Großveranstaltung mit rund 180 Gästen nicht zu verantworten ist.“ Zu groß sei das Infektionsrisiko und im schlimmsten Fall könnte die unverzichtbare Einsatzfähigkeit der Brandschützer nicht mehr gegeben sein.


Vor diesem Hintergrund bittet Uli Hess um Verständnis für die Entscheidung und kündigt an, dass, sofern die Pandemie es zulässt, der Feuerwehrball im kommenden Frühjahr nachgeholt werden könnte.

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Traditionelle Sammlung für die Kriegsgräberfürsorge

(01. 11. 2021)

Soldaten der Einheit Fernmeldeaufklärungszentrale des Bataillons Elektronische Kampfführung 911 aus der Südtondern-Kaserne in Stadum haben am Montag für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge in der Wyker Innenstadt und in Einkaufsmärkten gesammelt. Wie schon im Vorjahr war angesichts der Corona-Pandemie auf das Bitten um Spenden während der Überfahrt, die traditionell von der Wyker-Dampfschiffs-Reederei gesponsert wurde, verzichtet worden.

 

Oberstabsfeldwebel Karsten Schmidt, Korvettenkapitän Florian Ott, Hauptfeldwebel Alexander Reimann und Oberstabsgefreiter Sabrina Schönhoff bildeten das vierköpfige Team, das Amtsdirektor Christian Stemmer am Fähranleger begrüßte. Hier ließ es sich der Amtsdirektor nicht nehmen, als erster einen Obolus zu leisten.

Amtsirektor Christian Stemmer (2.v.r.) begrüßte die Soldaten am Fähranleger. Von rechts: Karsten Schmidt, Florian Ott, Alexander Reimann und Sabrina Schönhoff.


Der 1919 als Bürgerinitiative gegründete Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge ist ein gemeinnütziger Verein mit humanitärem Auftrag. Dieser umfasst unter anderem die Pflege der Gräber von Opfern von Krieg und Gewaltherrschaft im Ausland sowie die Erhaltung der Kriegsgräber in Deutschland. Derzeit werden etwa 2,8 Millionen Kriegsgräber auf 832 Friedhöfen weltweit gepflegt. Obwohl der Volksbund in staatlichem Auftrag handelt, wird die Arbeit zum größten Teil aus Mitgliedsbeiträgen, Spenden und den Erträgen der alljährlich stattfindenden Haus- und Straßensammlung finanziert. Letztere gestalten sich in Covid-19-Zeiten schwierig, weshalb auch per Überweisung gespendet werden kann.


Volksbund S-H
IBAN DE48 2105 0170 1002 1173 54
Kennwort: Sammlung StOBer Leckext

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Foto: Zur Freude von Florian Ott war Christian Stemmer der erste Spender auf der Insel.

Kreis dehnt Aufstallungsgebiet zum Schutz vor der Geflügelpest aus

(29. 10. 2021) Es umfasst jetzt die gesamten Inseln und Halligen sowie einen 1000 Meter breiten Streifen entlang der Küste sowie der größeren Seen und Flüsse im Binnenland.

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Coronavirus: Ab Montag entfällt Maskenpflicht im Unterricht

(27. 10. 2021) Es ist ein weiterer Schritt in Richtung Normalität nach der Pandemie: Ab Montag, 1. November, müssen Schülerinnen und Schüler im Unterricht keine Mund-Nasen-Bedeckung mehr tragen.

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Geflügelpest in Schleswig-Holstein weitet sich erneut aus

(26. 10. 2021) Aufgrund weiterer bestätigter Fälle im küstennahen Bereich hat der Kreis Nordfriesland das Aufstallungsgebiet erweitert.

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Coronavirus: Aktuelle Informationen zu den Wirtschaftshilfen

(25. 10. 2021)

Das Projektmanagementbüro „Überbrückungshilfe Schleswig-Holstein“ hat über den aktuellen Stand zu den Hilfsprogrammen Überbrückungshilfe III Plus, Neustarthilfe Plus sowie zu den Härtefallhilfen informiert.

 

 

Die wesentlichen Punkte:

 

  • Seit dem 6. Oktober 2021 können Anträge auf Überbrückungshilfe III Plus für den Zeitraum Oktober bis Dezember 2021 gestellt werden. Ende der Antragsfrist ist der 31. Dezember 2021.
     
  • Für die Soloselbstständigen wurde der Förderzeitraum der Neustarthilfe Plus verlängert. Seit dem 14. Oktober 2021 sind Anträge für den Zeitraum Oktober bis Dezember 2021 möglich.
     
  • Die Frist für Erst- und Änderungsanträge für die Überbrückungshilfe III und die Neustarthilfe endet am 31. Oktober 2021.
     
  • Der Förderzeitraum für die Härtefallhilfen des Landes wurde bis Ende Dezember 2021 verlängert. Anträge sind jedoch nur bis zum 31. Oktober 2021 möglich.
     
  • Es wird darauf hingewiesen, dass die Bewilligungsstellen dazu verpflichtet sind, der zuständigen Finanzbehörde Informationen zu den gewährten Billigkeitsleistungen mitzuteilen. Es wird darum gebeten, dass bei Anträgen die erforderlichen Steuermerkmale auf Vollständigkeit und Richtigkeit überprüft werden.

 

Nähere Infos unter Corona-Überbrückungshilfe des Bundes.

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Coronavirus: Handlungsempfehlungen für Besuche in Pflegeeinrichtungen

(25. 10. 2021) Das Sozialministerium hat seine Handlungsempfehlungen für Besuche in stationären Einrichtungen der Pflege überarbeitet.

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Amt Föhr-Amrum normalisiert Öffnungszeiten

(21. 10. 2021) Ab kommender Woche werden Amtsverwaltung und Sozialzentrum wieder vollständig für den Publikumsverkehr geöffnet.

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Warnung vor Anzeigenakquise - Lassen Sie sich nicht täuschen

(20. 10. 2021)

Das Amt Föhr-Amrum weist ausdrücklich darauf hin, dass derzeit keine neue Bürgerbroschüre aufgelegt wird.

 

Gewerbebetriebe aus dem Amtsbereich teilten uns mit, dass dort um Freigabe eines Korrekturabzuges gebeten wird. Verträge dieser Art hat das Amt Föhr-Amrum jedoch nicht abgeschlossen! Anzeigenakquisiteure für amtseigene Publikationen sind grundsätzlich mit einem Legitimationsschreiben des Amtsdirektors ausgestattet.

 

Sollten Sie Rückfragen haben oder in einem Fall unsicher sein, dürfen Sie sich gerne Herrn Daniel Schenck wenden.

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Neuer Service für Föhr und Amrum

(15. 10. 2021) Tagesgästekarten können ab sofort online erworben und auf dem Smartphone abgespeichert werden.

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Corona-Bekämpfungsverordnung um vier Wochen verlängert

(13. 10. 2021)

Die Landesregierung hat die Geltungsdauer der aktuellen Corona-Bekämpfungsverordnung um vier Wochen verlängert. Damit gelten alle bestehenden Regelungen unverändert bis zum 14. November 2021 fort.

 


Einzige Änderung: Wie bereits in den Krankenhäusern gilt im Pflegebereich, dass Besuchende mit einer akuten Atemwegserkrankung eine Einrichtung betreten dürfen, wenn dies etwa aus sozialethischen Gründen erforderlich ist (insbesondere im Falle einer Sterbebegleitung). Hierzu wurde eine redaktionelle Anpassung in § 15 Absatz 1 Nummer 4 vorgenommen.

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Kreis Nordfriesland informiert über Kosten für Corona-Schnelltests

(11. 10. 2021)

Seit dem 11. Oktober gilt auch an den Corona-Teststationen in Nordfriesland die neue Testverordnung des Bundes. Kostenlose Bürgertests können demnach nur noch bestimmte Personenkreise in Anspruch nehmen, darunter unter anderem Kinder und Jugendliche, Schwangere und Personen, die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können.

 

Für alle anderen gilt: Wer sich testen lassen möchte, muss die Kosten selbst tragen. Die Preise hat das Gesundheitsamt nun bei allen Test-Anbietern abgefragt. Sie variieren zwischen acht und circa 30 Euro. Unter www.nordfriesland.de/schnelltest stellt die Verwaltung eine Übersicht zur Verfügung. Noch fehlende Kostenangaben werden in Kürze ergänzt.

 

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Neuer Termin für die 12. Klima- und Energiekonferenz des Schleswig-Holsteinischer Gemeindetages

(11. 10. 2021)

Die 12. Klima- und Energiekonferenz des SHGT konnte aufgrund der Corona-Pandemie nicht wie ursprünglich geplant im November 2020 stattfinden. Nach einem ersatzweise durchgeführten Web-Seminar „Energierecht und Klimaschutz des SHGT“ im Mai 2021 soll der Termin nun am 10. November 2021 in Rendsburg nachgeholt werden.

 


Das Programm mit dem Anmeldebogen ist als Anlage beigefügt. Die 12. Klima- und Energiekonferenz greift die Themenschwerpunkte CO2-Bilanzierung in Kommunen, Perspektiven der Wasserstoffwirtschaft, Nachhaltigkeit in Kommunen, Mobilität im ländlichen Raum und Energien der Zukunft auf. Zahlreiche Vorträge hochkarätiger Experten und erfahrener Praktiker Schleswig-Holsteins zeigen Ideen und Lösungen zu diesen Themen auf.


Bereits für den ursprünglichen Termin angemeldete Teilnehmer wurden bereits über den neuen Termin informiert. Für weitere Anmeldungen ist ausschließlich das beigefügte Anmeldeformular an die dort angegebene Rückantwortadresse zu nutzen.


Eine geänderte Gebührenstruktur gewährt dem kommunalen Ehrenamt (ehrenamtliche Bürgermeister, Amts- und Bürgervorsteher sowie Stadt- und Gemeindevertreter) einen vergünstigten Eintritt.

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Coronavirus: Wie wird die 3G-Regel während der Ferien auf Schüler angewandt?

(11. 10. 2021)

Seit Beginn der Herbstferien fragen viele Menschen bei der Corona-Hotline des Kreis-Gesundheitsamtes in Husum nach, wann Schüler, die etwa ein Restaurant oder eine Veranstaltung besuchen wollen, die 3G-Regel erfüllen.

 

 

Die Antwort: Außerhalb der Ferien gelten Kinder bis zur Vollendung des siebten Lebensjahres als getestet. Gleiches gilt für minderjährige Schülerinnen und Schüler, die mit einer Bescheinigung der Schule nachweisen, dass sie im Rahmen eines verbindlichen schulischen Schutzkonzeptes regelmäßig zweimal pro Woche getestet werden.

 

In den Herbstferien wird folgende Sonderregelung angewendet: Kinder bis zur Vollendung des siebten Lebensjahres gelten auch hier als getestet. Minderjährige Schülerinnen und Schüler ab sieben Jahren müssen einen höchstens 72 Stunden alten Testnachweis vorlegen, etwa aus einem Testzentrum, einer Apotheke oder Arztpraxis.

 

Es reicht aber auch ein höchstens 72 Stunden alter Selbsttest aus, wie ihn die Kinder aus dem Schulalltag kennen. Zum Nachweis muss ein Sorgeberechtigter das unter https://t1p.de/htwg liegende Formular ausfüllen und ausdrucken. Zusätzlich muss eine Bescheinigung der Schule vorgelegt werden, dass der Schüler während der Schulzeit zweimal pro Woche getestet wird.

 

Zusammengefasst: In den Herbstferien reicht die Bescheinigung der Schule mit einer zusätzlichen Bestätigung der Eltern aus.

 

Diese Regelung gilt sowohl für Schüler aus Schleswig-Holstein als auch für junge Feriengäste aus anderen Bundesländern.

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9. Forum Elektromobilität Schleswig-Holstein

(08. 10. 2021) Unter dem Titel „Die Elektromobilität ist da. – Wie reif ist der Markt?“ findet am 17. November 2021 das 9. Forum Elektromobilität Schleswig-Holstein als Online-Konferenz statt.

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Digitale Auftakt-Dialogveranstaltung für Amts- und Mandatsträger zum Umgang mit Bedrohungen und Anfeindungen im Netz

(07. 10. 2021) Drohungen, Hassmails und digitale Angriffe gehören nach aktuellen Umfragen für rund zwei Drittel der kommunalpolitischen Amts- und Mandatsträgerträger zum Alltag ihres Amtes.

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DStGB-Dokumentation „Bevölkerungsschutz in Städten und Gemeinden“ veröffentlicht

(07. 10. 2021)

Der Bevölkerungs- und Katastrophenschutz hat in den Kommunen eine herausragende Bedeutung. Ob Starkregenereignisse, Waldbrände oder Chemieunfälle: Die Menschen erwarten Sicherheit und wenden sich zunächst an ihre Gemeinde oder Stadt. Vor diesem Hintergrund ist die enge Zusammenarbeit mit allen Akteuren im Fall einer Katastrophe ein substanzielles Anliegen. Corona-Pandemie und extreme Hochwasserereignisse in West- und Süddeutschland haben den Bevölkerungsschutz neu in den Fokus gerückt.

 

Neben der Zusammenarbeit mit Rettungsdienst, Technischem Hilfswerk (THW) und Bundeswehr zur Verbesserung von Schutz und Hilfe ist die Partnerschaft mit dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) für den Deutschen Städte- und Gemeindebund (DStGB) von essenzieller Bedeutung. In Zusammenarbeit mit dem BBK hat der DStGB nun eine Dokumentation zum Bevölkerungsschutz veröffentlicht. Ziel ist, allen Mitarbeitenden von Verwaltungen und Selbstverwaltung sowie der Bevölkerung die Grundsätze, Aufgaben und Möglichkeiten des Bevölkerungsschutzes verständlich aufzuzeigen.

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Neuer Bußgeldkatalog zur Corona-Bekämpfungsverordnung

(27. 09. 2021)

Nach der am 20. September in Kraft getretenen Neufassung der Corona-Bekämp- fungsverordnung hat das Innenministerium auch den Bußgeldkatalog zur Corona-Be- kämpfungsverordnung und zur Schulen-Coronaverordnung entsprechend angepasst.

 

 

Zahlreiche Bußgeldtatbestände sind mit der Aufhebung entsprechender Ge- und Verbote weggefallen. Neu ist insbesondere der relativ hohe Bußgeldrahmen von 3000 Euro für die Nichtvornahme einer vorgeschriebenen Prüfung des Test-, Genesenen- oder Impfnachweises dort, wo die 3G-Regel gilt.

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Bundesaktionsprogramm Aufholen nach Corona für Kinder und Jugendliche – Aktive Freizeit stärken

(24. 09. 2021)

Mit dem Programm soll Trägern der öffentlichen und freien Jugendhilfe, Familienbildungsstätten, Familienzentren, Jugendherbergen und nichtkommerziellen Reiseveranstaltern ermöglicht werden, vergünstigte Ferien- und Wochenendfreizeiten beziehungsweise Maßnahmen der Kinder- und Jugendhilfe anzubieten.


Die Förderung erfolgt als Billigkeitsleistung und wird als nicht rückzahlbare einmalige Leistung gewährt für

 

  • Eintägige Maßnahmen mit einem Umfang von mindestens vier Stunden oder mehrtägige Maßnahmen der Kinder- und Jugendhilfe ohne Übernachtung
     
  • Maßnahmen der Kinder- und Jugenderholung mit mindestens zwei Übernachtungen
     
  • Maßnahmen der Familienerholung, ganztägig oder mehrtägig

 

Die Bestimmungen treten rückwirkend zum 19. Juni 2021 in Kraft und gelten bis zum 31. Dezember 2022. Für eine Antragstellung sind die beigefügten Formulare zu verwenden. Weitere Hinweise können Sie den Anlagen entnehmen.

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Veranstaltungen zur Stärkung der Kompetenzen für das Ehrenamt

(22. 09. 2021)

Die Hermann-Ehlers-Akademie hat mit dem neuen Programmbereich „HEAkommuna – Kompetenzen für Ehrenamt und Kommunikation“ zum Ziel, Kommunen und bürgerschaftlich oder politisch engagierten Menschen in unterschiedlichen Veranstaltungsformaten Impulse für ihre Arbeit zu geben und sie bei einer zeitgemäßen Kommunikation zu unterstützen.


Die Einladung zu einem online-Workshop „Social Media für Kommunen und Behörden“ am 28. September 2021 um 18 Uhr ist beigefügt, alle Einzelheiten zu dieser Veranstaltung ergeben sich aus der Anlage.

 

Außerdem wird in Zusammenarbeit mit dem Verein „Starke Demokratie e.V.“ einmal im Quartal ein Workshop für eine starke Kommunalpolitik „Vorbereitet auf Hass und Bedrohung in Amt und Privatleben“ durchgeführt. Dieser unterstützt engagierte Menschen in Kommunalpolitik, Kommunen und Ehrenamt im Umgang mit Hass und Gewalt. Die nächsten Termine sind:

 

  • 5. Oktober 2021, 18 Uhr, Online
    Für eine starke Kommunalpolitik: Vorbereitet auf Hass und Gewalt in Amt und Privatleben
    Anmeldungen hier

 

  • 25. November 2021, 18 Uhr, Online
    Für eine starke Kommunalpolitik: Vorbereitet auf Hass und Gewalt in Amt und Privatleben Anmeldungen hier


Fragen beantwortet bei der Hermann-Ehlers-Akademie für den Bereich HEAkommuna Jan-Wilhelm Ahmling ().

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Neue Testverordnung: Ende der kostenlosen Bürgertests ab 11. Oktober

(22. 09. 2021)

Die Bundesregierung hat eine Neufassung der Coronavirus-Testverordnung veröffentlicht. Die neue Coronavirus-Testverordnung vom 21. September 2021 tritt am 11. Oktober 2021 in Kraft. Sie löst dann die bisherige Testverordnung ab und ist bis zum 31. Dezember 2021 befristet.


In der Coronavirus-Testverordnung werden Ansprüche der Bürger auf Testungen, Zulassung und Leistungserbringung durch Ärzte, Apotheker und andere Testanbieter sowie Abrechnungsverfahren geregelt. Mit der Neufassung der Verordnung sind folgende wesentliche Neuerungen verbunden:

 

  • Der bisherige Anspruch auf kostenlose Schnelltests/Antigen-Tests („Bürgertestung“) für alle Personen entfällt ab 11. Oktober 2021.

 

  • Stattdessen gibt es einen solchen Anspruch auf kostenlose Antigentests nur noch für impfunfähige und abgesonderte Personen (§ 4a der Coronavirus-Testverordnung). Folgende Personengruppen haben weiterhin einen Anspruch auf kostenlose Antigentests:

 

  • Kinder unter zwölf Jahren und bis zu drei Monate nach dem zwölften Geburtstag

 

  • Schwangere und andere Personen, die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können

 

  • Bestimmte Personengruppen, die mit einen nicht in Deutschland zugelassenen Impfstoff geimpft wurden

 

  • Personen, die an einer klinischen Studie zur Wirksamkeit von Impfstoffen teilnehmen oder in den letzten drei Monaten teilgenommen haben

 

  • Personen, die sich aufgrund einer nachgewiesenen Infektion mit dem Coronavirus in Absonderung befinden (Test zur Abkürzung oder Beendigung der Isolation)

 

  • Entsprechende Nachweise sind den Testzentrum vorzulegen.


Die übrigen Regelungen der Testverordnung, insbesondere die Ansprüche auf PCR-Testung und die Vergütungssätze und Abrechnungsmodalitäten der Testzentren, bleiben unverändert.

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Corona-Hotline am Wochenende nicht mehr erforderlich

(22. 09. 2021)

Die Corona-Hotline des Kreises Nordfriesland wurde an den letzten Wochenenden kaum noch in Anspruch genommen. Deshalb wird sie ab sofort sonnabends und sonntags nicht mehr besetzt sein.

 


Zu den bekannten anderen Zeiten bleibt sie montags bis donnerstags von 8 bis 16 Uhr und freitags bis 12 Uhr unter Telefon 0800/2006622 erreichbar.

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Schaubild mit aktuellen Coronaregeln

(22. 09. 2021)

Im Zusammenhang mit der Neufassung der Corona-Bekämpfungsverordnung ab 20. September 2021  hat das Land ein aktualisiertes Schaubild mit den geltenden Coronaregeln veröffentlicht. Die aktuelle Fassung ist als Anlage beigefügt.

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Terminvergabe online: Buchungsmöglichkeit erweitert

(21. 09. 2021)

Nachdem im Mai die Buchung von Online-Terminen für die Bürgerbüros auf Föhr und Amrum eingerichtet wurde, ist dies ab sofort auch für einzelne Verwaltungsleistungen aus dem Bereich Steuern und Abgaben möglich.

 

Über die Webseite des Amtes (www.amtfa.de/onlinetermine) können Termine für die Abholung einer Müllmarke oder die Abholung einer Jahresgästekarte reserviert werden.

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Verlängerung der Schulen-Coronaverordnung

(17. 09. 2021)

Die Landesregierung hat am 16. September 2021 die Geltung der Schulen-Coronaverordnung bis zum 3. Oktober 2021 verlängert. Damit werden die an den Schulen geltenden Regelungen, insbesondere zur Maskenpflicht und zur Teststrategie (negativer Testnachweis als Zugangsvoraussetzung zur Schule und zu schulischen Präsenzveranstaltungen bei regelmäßiger Testung zweimal pro Woche) bis zum Beginn der Herbstferien fortgesetzt.


In diesem Zusammenhang hat das Bildungsministerium am 16. September darüber informiert, dass das kostenlose Testangebot für Schülerinnen und Schüler auch in den Herbstferien fortdauert. Die Schulen würden den Schülern bei Bedarf Testkits des bewährten Selbsttestverfahrens vor den Ferien zur Verfügung stellen. Die Selbstauskunft nach einem negativen Corona-Selbsttest gelte dann für Schüler wie ein Testzertifikat aus dem Testzentrum.

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Neue Corona-Bekämpfungsverordnung beschlossen

(16. 09. 2021)

Die Landesregierung hat am 15. September die neue Corona-Bekämpfungsverordnung beschlossen, mit der ab dem 20. September Lockerungen für Geimpfte, Genesene und Getestete gelten werden. Die Geltungsdauer der Verordnung ist bis einschließlich 17. Oktober befristet.

Die wichtigsten Regeln im Überblick:

  • Das Abstandsgebot von 1,5 Metern wird in eine Empfehlung umgewandelt. Nur in Wahlgebäuden ist es mit einigen Ausnahmen weiterhin verpflichtend.
     
  • Die Teilnehmer-Obergrenze für vollständig Geimpfte oder Genesene bei privaten Treffen entfällt. Für Nicht-Immunisierte gilt eine Obergrenze von 25 Personen innerhalb geschlossener Räume (Kinder unter 14 Jahren werden nicht mitgezählt). Greifen sonstige Regeln der Verordnung (z.B. die 3G-Regel in der Innengastronomie), gelten die genannten Personenzahlbegrenzungen nicht.
     
  • Die 3G-Regel gilt weiterhin in vielen Innenbereichen. Betroffen sind Veranstaltungen und Feste, Innen-Gastronomie, Freizeit- und Kultureinrichtungen (ausgenommen Bibliotheken und Archive) sowie im Regelfall körpernahe Dienstleistungen, Übernachtungen in Beherbergungsbetrieben, Reiseverkehre zu touristischen Zwecken, außerschulische Bildungsangebote und Sport-Einrichtungen.
     
  • Wer nicht geimpft oder genesen ist, muss ein aktuelles negatives Testergebnis (24 Stunden für Antigen-Schnelltest, 48 Stunden für PCR-Tests) vorlegen, um die 3G-Regel zu erfüllen.

 

Masken und Kontaktdaten

 

  • Die Maskenpflicht wird in Innenbereichen aufgehoben, solange dort die 3G-Regel gilt. Kann kein angemessener Abstand eingehalten werden, werden Masken weiterhin empfohlen. Im Einzelhandel, im öffentlichen Personenverkehr, in Kitas (gilt nicht für Kita-Kinder) sowie in Bibliotheken und Archiven bleibt die Maskenpflicht bestehen.
     
  • In Gottesdiensten darf die Gemeinde wieder ohne Maske in geschlossenen Räumen singen. Voraussetzung: Alle Anwesenden sind vollständig geimpft, genesen oder negativ getestet oder die Abstände werden eingehalten.
     
  • Ab dem 20. September müssen Betreiber in Innenräumen keine Kontaktdaten mehr erfassen.
     
  • Für Personal mit Gästekontakt in Gaststätten, Beherbergungsbetrieben und im Bereich der körpernahen Dienstleistungen entfällt die Maskenpflicht, sofern es vollständig geimpft, genesen oder negativ getestet ist. Der Test muss spätestens alle 72 Stunden (bei körpernahen Dienstleistungen alle 24 Stunden) wiederholt werden.
     
  • In Beherbergungsbetrieben werden die Vorgaben zur wiederholten Testung der Gäste gestrichen. Die 3G-Regel bei Aufnahme in einem Hotel bleibt aber bestehen.

 

Testnachweise für Schüler

 

  • Personen ab dem 16. Lebensjahr müssen ihre Identität mit einem Lichtbildausweis nachweisen und so belegen können, dass der Nachweis tatsächlich auf sie ausgestellt ist. Kinder unter sieben Jahren bleiben von den Testpflichten ausgenommen. Minderjährige Schüler, die mit einer Bescheinigung ihrer Schule nachweisen, dass sie im Rahmen eines verbindlichen schulischen Schutzkonzeptes regelmäßig zweimal pro Woche getestet werden, benötigen weiterhin keinen zusätzlichen Testnachweis.

    Während der Herbstferien, wenn in der Schule keine regelmäßigen Tests stattfinden, ist die Bescheinigung der Schule nur in Verbindung mit einer Selbstauskunftsbescheinigung der Eltern oder einer Testbescheinigung einer anerkannten Teststation gültig. Diese darf nicht älter als 72 Stunden sein. Den Schülern werden dafür bei Bedarf vor den Herbstferien Selbsttests zur Verfügung gestellt. Als Bescheinigungen der Schulen gelten weiterhin die bekannten Formulare.

 

Sport- sowie andere Veranstaltungen und Diskotheken

 

  • Die Beschränkungen bei Veranstaltungen fallen überwiegend weg. Diese sind somit innerhalb und außerhalb geschlossener Räume ohne Abstandsgebot und Maskenpflicht möglich. Voraussetzung ist ein Hygienekonzept, das unter anderem regelmäßige Lüftungszeiten vorsieht. In Innenbereichen gilt die 3G-Regel. So können etwa Kino- und Konzertsäle unter Einhaltung der 3G-Regel wieder voll ausgelastet werden. Allerdings kann der Betreiber von seinem Hausrecht Gebrauch machen und weiterhin Kapazitätsbeschränkungen vorsehen.
     
  • Bei Sportveranstaltungen gelten keine Zuschauer-Obergrenzen mehr.
     
  • Die Vorgaben für den Betrieb von Diskotheken werden unter Einhaltung der 3G-Regel normalisiert. Für einen normalen Betrieb ist ein Hygienekonzept Voraussetzung. Nicht-immunisierte Gäste müssen zudem einen maximal sechs Stunden alten negativen Testnachweis vorlegen.

 

Pflege und Eingliederungshilfe

 

  • Die Regelungen für Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen der Eingliederungshilfe bleiben bestehen. Für Besucher gilt weiterhin die 3G-Regel sowie im Inneren die Maskenpflicht auf Verkehrsflächen und in Gemeinschaftsräumen. Auch müssen weiterhin Kontaktdaten erhoben werden. Mitarbeitende dieser Einrichtungen, die nicht geimpft oder genesen sind, unterliegen einer täglichen Testpflicht.

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Amt Föhr-Amrum optimiert telefonische Erreichbarkeit

(16. 09. 2021) Das Amt Föhr-Amrum verbessert die telefonische Erreichbarkeit und richtet eine Anrufer-Steuerung ein.

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Amt Föhr-Amrum lockert Besucherregeln

(15. 09. 2021) Besuche im Amt Föhr-Amrum sind ab dem 16. September tageweise wieder ohne Termin möglich.

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Coronavirus: Details zur Verlängerung der Überbrückungshilfen bis Jahresende geeint

(13. 09. 2021) Die Bundesregierung verlängert die Überbrückungshilfe III Plus über den 30. September hinaus bis zum 31. Dezember 2021.

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Coronavirus: Neue Quarantäneregeln für Kitas und Schulen

(13. 09. 2021)

Das Gesundheitsministerium hat am 8. September 2021 den Erlass geändert, auf dessen Grundlage die Kreise per Allgemeinverfügung die Anordnung zur Absonderung (Isolation oder Quarantäne) wegen einer Infektion durch das Coronavirus oder der Einstufung als Kontaktperson treffen. Der Erlass ist bis zum 30. November 2021 befristet.


Die Neufassung dient der Umsetzung eines Beschlusses der Gesundheitsministerkonferenz vom 6. September 2021 für eine Flexibilisierung der Quarantäneregeln in den Bereichen Kinderbetreuung und Schule. Konkret geht es lediglich um eine neue Regelung: Asymptomatische enge Kontaktpersonen im Bereich der Kinderbetreuung oder der Schule, für die die Quarantäne angeordnet wurde, können diese nunmehr frühestens nach fünf Tagen durch Vorlage eines negativen Testergebnisses (PCR- Test oder Antigen-Test) verkürzen.


Der Kreis Nordfriesland hat den Erlass durch eine Änderungsverfügung zur Allgemeinverfügung über die Anordnung zur Absonderung (Isolation oder Quarantäne) bei Verdacht auf eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2) vom 18. August 2021 umgesetzt.

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Inselwerke Föhr-Amrum weiter auf einem guten Weg

(08. 09. 2021) Eine CO2-neutrale insularen Energieversorgung ist das Ziel: Die Gesellschafter der Inselwerke Föhr-Amrum GmbH haben in ihrer jüngsten Versammlung wichtige personelle Entscheidungen getroffen.

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Coronavirus: Neuer „Schnupfenplan“ für Kitas und Grundschulen

(08. 09. 2021) Die Landesregierung hat den „Schnupfenplan“ für Kitas und Grundschulen mit Verhaltensregeln bei bestimmten Krankheitssymptomen angepasst.

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Corona-Regeln: Weitere Lockerungen ab dem 20. September 2021

(08. 09. 2021)

Die Landesregierung hat am 7. September 2021 darüber informiert, wie die geltenden Regelungen zur Eindämmung des Coronavirus mit der ab dem 20. September 2021 anstehenden Neufassung der Corona-Bekämpfungsverordnung angepasst werden. Mit der Bekanntmachung der neuen Verordnung ist zu Beginn der 37. Kalenderwoche zu rechnen.


Folgende konkrete Ankündigungen sind hervorzuheben. Die Neufassung der Verordnung bleibt vorbehalten.

 

  • Es wird eine Art Ampelsystem mit drei stets landesweit geltenden Stufen eingeführt. Diese werden abhängig von einer situativen Lagebewertung in Kraft gesetzt.
     
    • Stufe gelb: diese wird ab dem 20. September gelten
       
    • Stufe grün: keinerlei Einschränkungen, nur noch Empfehlungen
       
    • Stufe rot: Es wird für Einrichtungen aller Art und Veranstaltungen die 2G-Regel gelten (Zugang nur für Genesene und Geimpfte, dann ohne weitere Einschränkungen), mit der Wahlmöglichkeit für die 3G-Regel (Zugang auch für Getestete, dann mit Maskenpflicht und Kapazitätsbeschränkungen)
       
  • Für die Stufe gelb gilt ab dem 20. September:
     
    • Das Abstandsgebot von 1,5 Metern wird in eine Empfehlung umgewandelt.
       
    • Die 3G-Regel bleibt in den bisherigen Bereichen (Veranstaltungen, Sport, Gastronomie, Beherbergung, Dienstleistungen mit Körperkontakt, Freizeit- und Kultureinrichtungen, Reiseverkehre zu touristischen Zwecken, außer-schulische Bildung) bestehen.
       
    • In den Bereichen mit 3G-Regelung werden das Abstandsgebot, die Erhebung der Kontaktdaten, die Maskenpflicht (größtenteils) und die Kapazitätsbeschränkungen (z.B. für Kinos, Konzerte) entfallen.
       
    • Bei Veranstaltungen bleiben die Erstellung eines Hygienekonzepts und das Lüftungsgebot bestehen.
       
    • In Beherbergungsbetrieben werden die Vorgaben zur wiederholten Testung nach spätestens 72 Stunden gestrichen.
       
    • Bei Sportveranstaltungen gelten bezogen auf die Zuschauerzahlen keine Obergrenzen mehr.
       
    • Die Vorgaben für den Betrieb von Diskotheken werden unter Einhaltung der 3G-Regel normalisiert. Voraussetzung für einen normalen Betrieb ist, dass ein Hygienekonzept erstellt wird und nicht-immunisierte Teilnehmende maximal sechs Stunden vor Einlass getestet wurden (ein Antigen-Schnelltest ist ausreichend).

 

  • Wo die 3G-Regelung nicht greift (insbesondere öffentliche Personenverkehr, Einzelhandel), gelten Abstandsgebot und Maskenpflicht weiter.
     
  • Gilt die 3G-Regel, ist wie bisher ein Nachweis über eine vollständige Impfung, Genesung oder ein aktuelles negatives Testergebnis (maximal 24 Stunden alter Antigen-Schnelltest oder 48 Stunden alter PCR-Test) vorzulegen. Kinder unter sieben Jahren bleiben von den Testpflichten ausgenommen. Minderjährige Schüler, die anhand einer Bescheinigung der Schule nachweisen, dass sie im Rahmen eines verbindlichen schulischen Schutzkonzeptes regelmäßig zweimal pro Woche getestet werden, benötigen auch weiterhin keinen zusätzlichen Testnachweis. Als vollständig geimpfte, genesene und negativ getestete Personen gelten nach wie vor nur asymptomatische Personen ohne typische Coronavirus-Symptome.
     
  • Bei der Lagebewertung zur Festlegung der Stufe werden vorrangig die Belegung der Intensivbetten und die Hospitalisierungsinzidenz herangezogen. Die bisherige 7-Tage-Inzidenz der Neuinfektionen wird nur noch als „Frühwarnung“ bewertet.
     
  • Als Orientierungspunkte für diese neuen Maßstäbe zieht die Landesregierung offenbar die Werte vom Januar 2021 heran, ohne dass diese als konkrete Grenzwerte festgeschrieben werden. Im Januar lag die Belegung von Intensivbetten in SH mit Corona-Patienten bei 13,4 Prozent, aktuell liegt sie bei 2,2 Prozent. Die 7-Tages-Hospitalisierungs-Inzidenz liegt aktuell bei etwa 1,5. Mitte April lag diese bei knapp fünf und im Januar bei elf Prozent.
     
  • An den Schulen werden die Maskenpflicht und die Testpflicht zweimal wöchentlich bis wenigstens zu den Herbstferien fortgeführt. Mit einer entsprechenden Verlängerung der Schulen-Coronaverordnung ist kurzfristig zu rechnen.

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Amtliches AO-Handbuch 2021 ist online

(08. 09. 2021) Die aktuelle Ausgabe des amtlichen AO-Handbuchs ist in digitaler Form verfügbar.

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Coronavirus: Änderung und Verlängerung der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung

(06. 09. 2021) Die Bundesregierung hat eine Änderung und Verlängerung der SARS-CoV-2 Arbeitsschutzverordnung bis zum 24. November 2021 beschlossen. Die Änderungen treten am 10. September 2021 in Kraft.

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Jahrmarkt abgesagt

(04. 09. 2021) Die fünfte Föhrer Jahreszeit wird auch in diesem Jahr Corona-bedingt ausfallen.

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Foto: Foto von Peter Schulze

Wohnungsbaugenossenschaft Föhr-Amrum gegründet

(03. 09. 2021)

Am 1. September 2021 wurde im Haus des Gastes in Nieblum die Wohnungsbaugenossenschaft Föhr-Amrum eG durch die Inselgemeinden und das Amt Föhr-Amrum gegründet. Amtsdirektor Christian Stemmer sowie die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister der Inselgemeinden unterzeichneten die Satzung.


In der anschließenden ersten Generalversammlung standen vor allem Wahlen an. Einstimmig bei jeweils eigener Enthaltung wählten die Anwesenden Christian Klüßendorf (stellvertretender Bürgermeister Wittdün), Friedrich Riewerts (Bürgermeister Nieblum), Christian Roeloffs (Bürgermeister Süderende), Göntje Schwab (Bürgermeisterin Utersum) und Johannes Siewertsen (Bürgermeister Alkersum) in den Aufsichtsrat. Zudem entsenden die Gemeinde Wrixum (Bürgermeisterin Heidi Braun) und die Stadt Wyk (Bürgermeister Uli Hess) je ein Mitglied in das Gremium.

Aufsichtsrat und Vorstand
In der anschließenden ersten Aufsichtsratssitzung wurde Uli Hess zum Vorsitzenden gewählt, Christian Klüßendorf zu seinem Stellvertreter. Das Amt des Schriftführers übernimmt Friedrich Riewerts, ihn vertritt bei Bedarf Christian Roeloffs. In den Vorstand wurden Christian Stemmer und Dr. Andreas Raschzok (Stabsstelle des Amtes Föhr-Amrum) bestellt.

 

Erste Projekte in Planung


Im weiteren Verlauf wurde das weitere Vorgehen grob skizziert. So stehen als nächste Schritte der Beitritt zum Genossenschaftlichen Prüfungsverband Mecklenburg-Vorpommern und die Anmeldung beim Registergericht an. Folgen soll als erstes Projekt der Bau von Mehrfamilienhäusern am Kortdeelsweg im Bereich des B-Plans Nummer 53. Ein Projekt, das in einem ersten Anlauf an den zu hohen Baukosten gescheitert war und nun unter dem Dach der Wohnungsbaugenossenschaft realisiert werden soll. Weitere Projekte sind in Wrixum sowie Nebel und Wittdün auf Amrum in Planung.


Zweck der Genossenschaft ist insbesondere, bezahlbares, ökologisches und selbstbestimmtes Wohnen in dauerhaft gesicherten Verhältnissen und lebenswerter und stabiler Nachbarschaft zu fördern. Hierzu kann die Genossenschaft satzungsgemäß Bauten in allen Rechts- und Nutzungsformen bewirtschaften, errichten, erwerben, vermitteln, veräußern und betreuen sowie alle im Bereich der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft, des Städtebaus und der Infrastruktur anfallenden Aufgaben übernehmen.

 

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Foto: Die Gründungsmitglieder unterzeichnen die Satzung.

Neufassung der Coronavirus-Impfverordnung des Bundes

(03. 09. 2021)

Die Bundesregierung hat eine Neufassung der Coronavirus-Impfverordnung beschlossen. Diese ist am 1. September 2021 in Kraft getreten. Gegenüber der bisherigen Coronavirus-Impfver-ordnung gibt es folgende wesentliche Neuerungen:

 

 

  • Der Öffentliche Gesundheitsdienst und die Amtsärztinnen und Amtsärzte sowie Krankenhäuser werden als eigenständige Leistungserbringer in die Durchführung der Schutzimpfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 einbezogen (§3).
     
  • Es wird klargestellt, dass der Anspruch auf Impfungen auch die Auffrischungsimpfung umfasst (§ 2).
     
  • Klarstellung zum Impfintervall (§ 2): In der Vorgängerfassung sollte noch der längst mögliche Zeitraum für Zweit- und Auffrischungsimpfungen eingehalten werden, nunmehr soll der empfohlene Abstand eingehalten werden.
     
  • In der Begründung wurde klargestellt, dass die erstattungsfähigen notwendigen Kosten der Impfzentren auch die Rückbau- und Bereithaltungskosten umfassen.

 

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Coronavirus: Wähler sollen geschützt werden

(03. 09. 2021) Die Landesregierung hat eine Änderung der Corona-Bekämpfungsverordnung beschlossen, mit der neue Regelungen für die Durchführung von Wahlen und Abstimmungen eingeführt werden.

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Ein Kalender für alle: Nordfrieslandkalender ist online

(02. 09. 2021) Nach intensiver Vorbereitung hat die gemeinnützige Stiftung Nordfriesland ihren Online-Veranstaltungskalender freigeschaltet.

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Sirenentest an kreisweitem Warntag

(02. 09. 2021) Am 9. September 2021 um zehn Uhr heulen in Nordfriesland die Sirenen.

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Antragsverfahren für staatlich geförderte Nachhilfestunden vereinfacht

(02. 09. 2021) Ab sofort kommen Kinder aus ärmeren Familien bei Schulproblemen leichter an Nachhilfestunden.

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Hygieneleitfaden für Schulen aktualisiert

(31. 08. 2021) Das Bildungsministerium hat die Schulleitungen über die aktuelle Anpassung des Hy-gieneleitfadens für Schulen informiert.

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Stärkung des Bevölkerungsschutzes in Schleswig-Holstein

(31. 08. 2021) Strategiepapier und 10-Punkte-Plan veröffentlicht.

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Infos zum Programm „AUF!leben – Zukunft ist jetzt“

(31. 08. 2021) Mit dem Programm „AUF!leben – Zukunft ist jetzt.“ unterstützt die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung bundesweit Kinder und Jugendliche dabei, die Folgen der Corona-Pandemie zu bewältigen und Alltagss

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GEMA-Handbuch 2021

(27. 08. 2021) Die Bundesvereinigung der Musikveranstalter (BVMV) hat ein GEMA-Handbuch 2021 als PDF-Datei mit allen wesentlichen GEMA-Tarifen für das Jahr 2021 erstellt.

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Online-Info-Veranstaltung der Akademie für die ländlichen Räume

(27. 08. 2021) Die Akademie für die ländlichen Räume bietet eine weitere Online-Info-Veranstaltung zur Nutzung der neuen App DorfFunk SH an.

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Neugestaltung der Fußgängerzone - Einrichtung des 1. Bauabschnitts in der Großen Straße

(26. 08. 2021)

Die Ordnungsbehörde macht darauf aufmerksam, dass mit der Neugestaltung der Wyker Fußgängerzone in der 35. Kalenderwoche begonnen werden soll. Das Baufeld der Großen Straße wird demnach in 4 Teilabschnitte aufgeteilt. Begonnen wird mit dem Bauabschnitt I zwischen Mühlenstraße und Sandwall/ Königstraße. Der fußläufige Verkehr wird trotz der Baumaßnahme weiterhin möglich sein. Die Erreichbarkeit der Häuser und Geschäfte wird über Brücken sichergestellt. Ein Durchgangsverkehr für Anlieger und Lieferanten ist während der gesamten Bauzeit nicht möglich. Eine Wendemöglichkeit besteht dort ebenfalls nicht. Zudem muss mit ständigem Baustellenverkehr gerechnet werden.

 

Weitere Informationen entnehmen finden Sie unter wyk.de und im Wyker Extrablatt (Ausgabe 1/ August 2021).

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Coronavirus: Aktuelle Impfinformationen

(26. 08. 2021)

In Schleswig-Holstein sind aktuell gut 69 Prozent der Menschen mindestens einmal und gut 63 Prozent aller Bürgerinnen und Bürger vollständig geimpft. Damit belegt Schleswig-Holstein im bundesweiten Vergleich einen Spitzenplatz unter den Ländern.

 

 

Vor diesem Hintergrund werden die Impfzentren nach dem Willen der Landesregierung und jetziger Planung Ende September schließen, da die Kapazitäten der Ärztinnen und Ärzte des niedergelassenen Bereiches, der Betriebe und der Kliniken den voraussichtlichen Bedarf decken werden. Das Kabinett hat beschlossen, dass das Land notwendige organisatorische Vorkehrungen trifft, um im Bedarfsfall über den 30. September 2021 hinaus ausreichende Kapazitäten zur Durchführung von Impfungen zur Verfügung stellen zu können. Damit sollen die Beschlüsse der Gesundheitsministerkonferenz vom 28. Juni und 2. August 2021 umgesetzt werden.


Derweil können Bürger weiter kurzfristig Termine unter impfen-sh.de buchen. Allerdings sind nur noch Einzeltermine buchbar. Ein Termin für eine zweite Impfung (ausgenommen Johnson & Johnson) kann direkt im Impfzentrum oder mit der Hausarzt-, einer Facharztpraxis oder einem Betriebsarzt vereinbart werden, wenn der Zeitpunkt einer Zweitimpfung in den Oktober fällt. Praxen, die Corona-Schutzimpfungen anbieten, sind online unter arztsuche.kvsh.de abrufbar.
 
Weiterhin soll es über den 30. September hinaus möglich sein, im Auftrag des Landes etwa Unterstützung durch mobile Teams oder auch temporäre mobile Impfstellen einzurichten, wenn es die Situation erfordert. Ferner soll ein Wiederhochfahren von Impfzentren möglich sein, falls notwendig.

 

Ab sofort kann in Anlehnung an den Beschluss der Gesundheitsministerkonferenz auch eine Auffrischimpfung mit mRNA-Impfstoffen (BioNTech/Moderna) in den Impfzentren wahrgenommen werden, vorausgesetzt, die Personen

 

  • sind 80 Jahre oder älter und haben die letzte Impfung vor mehr als sechs Monaten erhalten
     
  • sind immungeschwächt oder -supprimiert – z.B. HIV-infizierte Personen oder Patienten während einer Krebstherapie – und haben die letzte Impfung vor mehr als sechs Monaten erhalten
     
  • wurden vollständig mit einem Vektorimpfstoff (AstraZeneca, Johnson & Johnson) geimpft und haben die letzte Impfung vor mehr als sechs Monaten erhalten

 

Weitere Informationen finden Sie hier.

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Coronavirus: Aktualisierte Fassung des Veranstaltungsstufenkonzeptes

(25. 08. 2021) Im Zusammenhang mit der Neufassung der Corona-Bekämpfungsverordnung ab 23. August 2021 hat das Land auch eine aktualisierte Fassung des Veranstaltungsstufenkonzeptes bereitgestellt.

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Korrektur der Corona-Bekämpfungsverordnung

(23. 08. 2021) Die Landesregierung hat am 20. August 2021 eine Korrektur der am 23. August 2021 in Kraft getretenen Corona-Bekämpfungsverordnung vorgenommen.

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Neufassung des Bußgeldkataloges zur Corona-Bekämpfungsverordnung

(20. 08. 2021) Nach der Neufassung der Corona-Bekämpfungsverordnung hat die Landesregierung auch den Bußgeldkatalog zur Corona-Bekämpfungsverordnung angepasst.

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Coronavirus: Quarantäne, Testungen und Maskenpflicht im Bereich Schule

(20. 08. 2021) Das Bildungsministerium hat die Schulleitungen über aktuelle Entwicklungen in den Bereichen Quarantänepflicht, Testungen und Maskenpflicht informiert.

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Neufassung der Corona-Bekämpfungsverordnung

(18. 08. 2021) Die Landesregierung hat am 17. August 2021 eine Neufassung der Corona-Bekämpfungsverordnung beschlossen, die am Montag, 23. August 2021 in Kraft tritt.

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Weiterbildung im Home-Office

(17. 08. 2021) Beschäftigte können ab sofort auch für Online-Veranstaltungen Bildungsurlaub in Anspruch nehmen.

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Landeswettbewerb 2022 „Unser Dorf hat Zukunft“ gestartet

(13. 08. 2021) Innenministerin Dr. Sabine Sütterlin-Waack ruft die Dörfer in Schleswig-Holstein dazu auf, am Landeswettbewerb 2022 „Unser Dorf hat Zukunft“ teilzunehmen.

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Eckpunkte für die Corona-Bekämpfungsverordnung ab 23. August

(12. 08. 2021)

Die Landesregierung hat am 11. August 2021 mit Eckpunkten über die ab dem 23. August 2021 vorgesehenen Änderungen bei der anstehenden Neufassung der Corona-Bekämpfungsverordnung informiert. Damit werden die bisherigen Ankündigungen konkretisiert. Mit der Bekanntgabe der dann in Kraft tretenden Corona-Bekämpfungsverordnung ist am 17. August 2021 zu rechnen.

 

Die wichtigsten Punkte

 

Für bestimmte Einrichtungen werden in Innenbereichen aufgrund der landesweiten Überschreitung des Inzidenzwertes von 35 Neuinfektionen Testpflichten im Sinne der 3G-Regel (Zutritt nur für geimpfte, genesene oder getestete Personen) für ganz Schleswig-Holstein eingeführt.

 

Außer für Geimpfte und Genesene gilt eine Pflicht zur Vorlage eines negativen Antigen-Schnelltests (nicht älter als 24 Stunden) oder eines negativen PCR-Tests (nicht älter als 48 Stunden) ab dem 23. August in folgenden Bereichen:

 

  • Bei Besuchen von Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen sowie Einrichtungen der Eingliederungshilfe
     
  • Zugang zur Innengastronomie
     
  • Teilnahme an Veranstaltungen und Festen in Innenräumen
     
  • Inanspruchnahme körpernaher Dienstleistungen (z.B. Friseur, Kosmetik, Körperpflege)
     
  • Sport in Innenbereichen (z.B. in Fitness-Studios, Schwimmbäder oder Sporthallen)
     
  • Beherbergung (Test bei Anreise und zwei Mal pro Woche während des Aufenthalts)
     
  • Innenbereiche der Freizeit- und Kultureinrichtungen und Einrichtungen außerschulischer Bildung

 

Ausgenommen von der 3G-Regelung sind Teilnehmer von Versammlungen und Gottesdiensten sowie Besucher von Bibliotheken; ebenso Kinder bis zur Vollendung des siebten Lebensjahres und Schüler unter 18 Jahren, die regulär zweimal wöchentlich in der Schule getestet werden.

 

Aus der Verordnung gestrichen wird die bisherige Regelung zum eingeschränkten Regelbetrieb in der Kinderbetreuung. Das Land wird einen für Kleinkinder geeigneten Selbsttest beschaffen, kostenfrei zur Verfügung stellen, und so Kita-Eltern ermöglichen, ihre Kinder zweimal wöchentlich zu testen.

 

Schließlich wird die Durchführung besonderer Veranstaltungsformen ohne Abstandsgebote auch im Innenbereich möglich sein. Es gilt hier ein striktes Alkoholverbot und eine Einzelfallgenehmigung für das individuell zu erstellende Konzept durch das Gesundheitsamt ist erforderlich. Auch wird die Pflicht zur Kontaktdatenerhebung in den meisten Außenbereichen abgeschafft.

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Sprechtag des Bauamtes auf Amrum

(12. 08. 2021)

Der nächste Sprechtag des Bauamtes auf Amrum findet am 19.08.2021 statt. Aufgrund der Corona-bedingten Sicherheitsmaßnahmen, können die Termine nur nach Terminvergabe stattfinden. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich diesbezüglich an Frau Neise vom Bau- und Planungsamt wenden (04681 5004-834 oder ). 

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Coronavirus: Bund und Länder beschließen weiteres Vorgehen

(11. 08. 2021)

Die Ministerpräsidenten und die Bundeskanzlerin haben am 10. August 2021 erneut über das weitere Vorgehen zur Eindämmung des Coronavirus beraten. Getroffen wurden konkrete Verabredungen zur Verschärfung und Verlängerung bestimmter Maßnahmen. Im Wesentlichen sind hervorzuheben:

 

  • Für bestimmte Einrichtungen und Angebote soll spätestens ab dem 23. August 2021 (wieder) die „3G-Regel“ gelten (Zutritt nur für geimpfte, genesene oder getestete Personen). Ausgenommen sind unter Sechsjährige und Schüler, die im Rahmen eines schulischen Schutzkonzeptes regelmäßig getestet werden. Betroffen sind unter anderem Krankenhäuser, Alten- und Pflegeheime sowie Einrichtungen der Behindertenhilfe, die Inanspruchnahme körpernaher Dienstleistungen wie Friseur, Kosmetik oder Körperpflege, Innengastronomie oder Sport im Innenbereich. Im Beherbergungsbereich sind dann ein Test bei Anreise und zwei Tests/Woche während des Aufenthalts erforderlich.
     
  • Laut Landesregierung bedeutet dies in Schleswig-Holstein die Wiedereinführung einer Testpflicht für die Innengastronomie und die anderen genannten Bereiche ab dem 23. August, der dann Geimpfte und Genesene nicht unterliegen. Davon ausgenommen sind Kreise mit einer 7-Tage-Inzidenz stabil unter 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern.
     
  • Die kostenlosen Bürgertests werden mit Wirkung vom 11. Oktober 2021 beendet. Bei Personen, die nicht geimpft werden können und für die keine allgemeine Impfempfehlung vorliegt, bleibt es bei den kostenlosen Antigen-Schnelltests.

 

Darüber hinaus will der Bund die Überbrückungshilfen für die Wirtschaft verlängern und zur Verhinderung betrieblicher Infektionen mit dem Corona-Virus die bestehenden Maßnahmen der Arbeitsschutzverordnung an die aktuelle Situation anpassen und verlängern.

 

Bund und Länder werden künftig bei der Beurteilung des Infektionsgeschehens neben der 7-Tage-Inzidenz auch die Hospitalisierung von COVID19-Patienten als Indikator für schwere Krankheitsverläufe sowie die daraus resultierende Belastung des Gesundheitswesens und die Impfquote berücksichtigen.

 

Die Feststellung einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite durch den Bundestag soll als rechtliche Grundlage für zahlreiche Maßnahmen über den 11. September 2021 hinaus verlängert werden.

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Klimaschutzgesetz in SH: Sanierungsmanagement berät zu Auswirkungen für Föhr

(09. 08. 2021)

Der Gesetzesentwurf für die nicht unumstrittene Novelle des Klimaschutzgesetzes für Schleswig-Holstein ist durch das Kabinett beschlossen worden und wird im Frühjahr 2022 in Kraft treten. Neben vielen Neuerungen im Bereich Verkehr und dem verstärkten Ausbau der erneuerbaren Energien, unter anderem durch die verpflichtende Installation von PV-Modulen bei Sanierung von mehr als zehn Prozent der Dachfläche von Nichtwohngebäuden, wird auch das Thema der Wärmeversorgung in Wohngebäuden behandelt.

 

Hohe Investitionen vermeiden

 

Fällt die aktuelle Gas- oder Ölheizung aus und muss ersetzt werden, müssen bei der Neuinstallation mindestens 15 Prozent des Wärmebedarfs durch erneuerbare Energien gedeckt werden. Diese Regelung greift nur, wenn das Gebäude vor 2009 errichtet wurde. „15 Prozent des Gesamtwärmebedarfs lassen sich gut über Solarthermiekollektoren auf dem Dach decken“ sagt Johannes Watermann, Sanierungsmanager für Alkersum, Midlum, Nieblum und Oevenum. Die neue Heizungsanlage benötigt dann zwingend einen Pufferspeicher, der die gewonnene solare Wärme aufnehmen kann. Die Investitionskosten für eine solche Anlagenkonstellation liegen deutlich oberhalb der Kosten für eine normale neue Gas- oder Ölbrennwerttherme. „Problematisch wird diese Regelung für Reetdachhäuser. Diese können aufgrund des Reetdachs keine Solarthermiekollektoren installieren und müssen auf andere Alternativen umsteigen, wozu unter anderem die Wärmepumpe zählt“, so Watermann.

 

Wärmepumpe oft nicht wirtschaftlich

 

Allerdings ist eine Wärmepumpe, ob Luft-Wasser- oder Sole-Wasser-Wärmepumpe, in den meisten Bestandsgebäuden nicht wirtschaftlich zu betreiben, da für die bei Wärmepumpen üblichen niedrigen Heizungsvorlauftemperaturen normale Heizkörper nicht ausreichend sind, um das Gebäude angenehm zu temperieren. Das führt dazu, dass entweder das Gebäude mit Flächenheizungen, beispielsweise Fußbodenheizung ausgestattet werden müsste, oder die Vorlauftemperatur erhöht werden muss, um mit den vorhandenen Heizkörpern zu heizen. Diese höhere Vorlauftemperatur senkt die Effizienz der Wärmepumpe erheblich und kann die Verbrauchskosten schnell verdoppeln. Eine Kombination aus Gas-Brennwerttherme und Wärmepumpe kann dieses Problem lösen, erhöht jedoch erheblich die Investitionskosten, da zwei vollständige Heizungsanlagen erworben und installiert werden müssen.

 

Fossile Beheizung wird teurer

 

Zusätzlich zur Novelle des Klimaschutzgesetzes steigt in den nächsten Jahren die CO₂ Bepreisung kontinuierlich an, sodass die fossile Beheizung mit Erdgas oder Heizöl teurer wird. Aktuell liegt der CO₂ Preis bei 25 Euro/t. Dieser wird sich bis 2025 auf mindestens 55 Euro/t mehr als verdoppeln, sodass dann bei einem beispielhaften Erdgasverbrauch von 25.000 Kilowattstunden (kWh) bzw. einem Heizölverbrauch von 2500 Litern eine Mehrbelastung von knapp 300 Euro/Jahr bei der Nutzung von Erdgas bzw. sogar 440 Euro/Jahr bei der Nutzung von Heizöl auf die Eigentümer und Eigentümerinnen zukommen wird.

 

Weitere Preissteigerungen wahrscheinlich

 

Ab dem Jahr 2026 wird der Preis über einen Zertifikathandel bestimmt, der an die europäischen Klimaschutzanforderungen für Deutschland gekoppelt sein soll. Somit ist in den kommenden Jahren je nach Fortschritt bei der Erreichung der Ziele mit weiteren Preissteigerungen zu rechnen. „Klar ist, dass die langfristigen Ziele der Bundesregierung im Gebäudesektor, also das Erreichen der Klimaneutralität, sich nur durch das Verdrängen von Erdgas und Heizöl aus der Wärmeerzeugung erreichen lassen“, gibt Watermann zu bedenken.

 

Kostengünstiges Wärmenetz

 

Die kostengünstigste und in Bestandsgebäuden ohne Umbaumaßnahmen nutzbare Alternative ist die Versorgung über ein Wärmenetz, wie dies in Oldsum, Süderende und Wyk zum Teil verfügbar ist. Für Nieblum, Alkersum, Midlum und Oevenum ist ein klimaneutrales Wärmenetz kurz vor der Umsetzung. Wer sich für die Wärmenetzplanung interessiert, kann sich an Johannes Watermann, Sanierungsmanager für die vier Gemeinden, im Büro in der Poststrat 2 in Nieblum wenden (Telefon: 0172/6948325, E-Mail: ).

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Foto: Sanierungsmanager Johannes Watermann in seinem Büro in Nieblum. Foto: Watermann

DigiBonus II: Projekt fördert Investitionen in Hard- und Software

(05. 08. 2021) Mit dem neuen Förderprogramm sollen kleine Unternehmen bei der Digitalisierung unterstützt werden.

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Coronavirus: Unterstützung für Vereine und Initiativen

(02. 08. 2021)

Als Hilfe bei der Überwindung der Folgen der Corona-Pandemie unterstützt das Land Schleswig-Holstein Vereine und Initiativen bei der Aktion „Es geht wieder los! – Ehrenamt ist Ehrensache“ finanziell. Bis zum 31. Oktober 2021 können sie eine Förderung in Höhe von bis zu 2000 Euro beantragen.

 

„Die Pandemie hat uns verdeutlicht, wie wichtig bürgerschaftliches Engagement für den gesellschaftlichen Zusammenhalt ist“, betonte Sozialminister Dr. Heiner Garg in Kiel. „Mit der Aktion ‚Es geht wieder los! – Ehrenamt ist Ehrensache‘ sollen Vereine und Initiativen unterstützt werden, damit sie ehemals Engagierte wieder willkommen heißen und neue Engagierte gewinnen können.“

 

Bewerben können sich Vereine und Initiativen aus Schleswig-Holstein, die von den Folgen der pandemiebedingten Einschränkungen betroffen sind und ihre Aktivitäten nun langsam wieder hochfahren.

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Neues Angebot des Kreises: Online-Belehrung nach dem Infektionsschutzgesetz

(02. 08. 2021)

Wer gewerbsmäßig Lebensmittel verarbeiten oder zubereiten will, muss zuvor an einer Hygiene-Belehrung nach dem Infektionsschutzgesetz teilgenommen haben. Den Corona-bedingten Einschränkungen geschuldet bietet das Gesundheitsamt des Kreises Nordfriesland diese jetzt online an. Anmeldungen sind ab Montag, 2. August, möglich.

 

Start der Belehrungen ist am 4. August. Sie erfolgen in Form eines Informationsfilms und eines Wissenstests. Benötigt werden ein Computer, Notebook oder Tablet sowie eine Internetverbindung, ein Smartphone und ein gültiges Ausweisdokument. Wer den Wissenstest besteht, erhält sein Gesundheitszeugnis wahlweise per Post oder per E-Mail.

 

Interessenten können sich über https://nf.gotzg.de anmelden. Termine stehen wochentags von 8 bis 20.30 Uhr und sonnabends von 9 bis 15.30 Uhr zur Verfügung. Die Gebühr in Höhe von 25 Euro ist online zu bezahlen.

 

Weitere Infos zur Online-Belehrung und deren Ablauf stellt der Kreis unter www.nordfriesland.de/belehrungen zur Verfügung.

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Coronavirus: Nordfriesische Impfzentren reduzieren Öffnungszeiten

(30. 07. 2021)

Die beiden Impfzentren im Kreis Nordfriesland reduzieren ihre Öffnungszeiten: Ab Montag, 2. August, wird das Niebüller Impfzentrum montags und dienstags geschlossen bleiben. Gleiches gilt ab Montag, 9. August, für das Impfzentrum in Husum. Von mittwochs bis sonntags öffnen beide Zentren wie bisher von 9 bis 18 Uhr; heißt es in einer Pressemitteilung des Kreises Nordfriesland.

 

In Husum wird neben den online gebuchten Terminen weiterhin das offene Impfen mit allen zugelassenen Impfstoffen ohne Termin angeboten. In Niebüll gibt es das gleiche Angebot freitags und sonnabends ab 12 Uhr, dort allerdings ausschließlich mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson.

 

„Die Buchungen gehen spürbar zurück. Insbesondere montags und dienstags nutzen auch deutlich weniger Menschen unsere freien Angebote. Deshalb können wir es nicht mehr rechtfertigen, sieben Tage die Woche zu öffnen“, erläutert Bernd Petersen, Koordinator für die Impfzentren in Nordfriesland.

 

Mit Impflingen, die bereits Termine an den nun geschlossenen Tagen gebucht haben, vereinbaren die Impfzentren telefonisch Ersatztermine. Neue Termine können für montags und dienstags nicht mehr gebucht werden.

 

Zudem hat das Land angekündigt, alle Impfzentren Ende September zu schließen. Da noch immer zehntausende Nordfriesen nicht geimpft sind, hofft Bernd Petersen, dass die Nachfrage wieder steigt: „Momentan grassiert ja die Delta-Variante. Geimpfte sind deutlich besser vor schweren Verläufen geschützt als Ungeimpfte. Deshalb rate ich allen, sich umgehend impfen zu lassen. Man schützt dadurch ja nicht nur sich selbst, sondern auch andere. Wir stellen täglich von 9 bis 17 Uhr alle Impfstoffe zur Verfügung, die Leute brauchen nur zu kommen.“

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Coronavirus: Wirtschaftshilfen des Bundes und des Landes

(30. 07. 2021)

Das Projektmanagementbüro Überbrückungshilfe Schleswig-Holstein hat in einem Informationsschreiben vom 29. Juli 2021 über aktuelle Entwicklungen bei folgenden Wirtschaftshilfen des Bundes informiert, insbesondere zu den Antragsfristen.

 

 

Die Entwicklungen betreffen:

 

  • Überbrückungshilfe III (Förderzeitraum November 2020 bis Juni 2021)
     
  • Neustarthilfe (Förderzeitraum Januar bis Juni 2021)
     
  • Überbrückungshilfe III Plus (Förderzeitraum Juli bis September 2021)
     
  • Neustarthilfe Plus (Förderzeitraum Juli bis September 2021)
     
  • Härtefallhilfen des Landes Schleswig-Holstein

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Neuer Bußgeldkatalog zur Corona-Bekämpfungsverordnung

(30. 07. 2021)

Im Zusammenhang mit der Neufassung der Corona-Bekämpfungsverordnung hat das Innenministerium auch den Bußgeldkatalog zur Corona-Bekämpfungsverordnung entsprechend angepasst. Die ab dem 29. Juli 2021 geltende Neufassung des Bußgeldkataloges finden Sie hier.

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Coronavirus: Impfangebote an Schulen ab Mitte August

(29. 07. 2021) An den allgemeinbildenden weiterführenden Schulen soll Schülerinnen und Schülern ab zwölf Jahren und allen an den Schulen Beschäftigten durch Entsendung mobiler Impfteams ein freiwilliges und kostenlo

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Sozialzentren zahlen Kinderfreizeitbonus an bedürftige Kinder im August aus

(27. 07. 2021) Auf der Basis des von der Bundesregierung aufgelegten Aktionsprogramms „Aufholen nach Corona für Kinder und Jugendliche“ haben Bundestag und Bundesrat weitere finanzielle Hilfen für bedürftige Familie

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Coronavirus: Weniger Testzentren auf Föhr und Amrum

(26. 07. 2021)

Als Folge der von der Landesregierung beschlossenen Lockerungen, die seit Montag (26. Juli) landesweit gelten und mit denen unter anderem auch die Testpflicht in den Innenbereichen der Gastronomie entfällt, nimmt auch das Angebot der Teststationen auf Föhr und Amrum ab. Manche Stationen schließen, andere passen ihre Öffnungszeiten an.

 

So sind unter anderem die fünf Föhrer Testzentren der Best Corona Solutions GmbH und von Das Lab seit dem 26. Juli geschlossen. Zum 1. August stellt die Insel-Apotheke in der Großen Straße die Testungen ein und die Hafen-Apotheke schließt ihre Stationen am Wyker Südstrand und in Oldsum. Der Testpoint auf dem Rathausplatz bleibt vorerst zu den bekannten Zeiten geöffnet. Auf Amrum wird etwa die Teststation im Frühstückshotel Ekke Nekkepenn ab dem 1. August 2021 geschlossen.

 

Unisono betonen alle Teststationen-Betreiber, dass bei steigenden Inzidenzzahlen eine schnelle Wiedereröffnung möglich ist.

 

Eine Übersicht über die Teststationen finden Sie hier oder über das Menü unter „Aktuelles“ oder über "Häufig nachgefragt".

 

 

Testzentren_hinweis

 

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Facharzt bietet ab August Sprechstunden auf Föhr an

(26. 07. 2021) Gute Nachrichten für Insulaner: Patienten mit orthopädischen Fragestellungen, die eine rheumatologische Ursache haben, bleibt der zeitaufwendige Weg auf das Festland künftig erspart.

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Foto: Dr. Björn Birkenhauer. Foto: Klinikum Nordfriesland

Coronavirus: Verlängerung der Absonderungspflichten für Reiserückkehrer

(26. 07. 2021)

Die Bundesregierung hat die bislang bis zum 28. Juli 2021 befristete Geltung der Coronavirus-Einreiseverordnung vom 12. Mai 2021 bis zum 10. September 2021 verlängert. Diese Verordnung des Bundes regelt die Absonderungspflichten für Einreisende aus internationalen Risikogebieten.

 

Mit der Zweiten Verordnung zur Änderung der Coronavirus-Einreiseverordnung vom 21. Juli 2021 werden außerdem zwei Erleichterungen von den Absonderungspflichten geschaffen, die am 28. Juli in Kraft treten:
 

  • Die Absonderungspflicht endet bei allen internationalen Risikogebieten vorzeitig automatisch, wenn die Einstufung als Risikogebiet nach der Einreise und vor Ablauf des Absonderungszeitraums aufgehoben wird.
     
  • Bei der Einreise aus einem Virusvariantengebiet können vollständig Geimpfte die Quarantänezeit durch Übermittlung des Impfnachweises an die Gesundheitsbehörde verkürzen.
     
  • Außerdem ist bei Einreise aus einem Virusvariantengebiet die Verkürzung der Quarantänezeit möglich, wenn das Virusvariantengebiet noch während der Absonderungszeit in Deutschland herabgestuft wird, das heißt, es wird als Hochinzidenz- oder einfaches Risikogebiet eingestuft. Dann gelten die Regeln für diese Kategorien von Risikogebieten (insbesondere die Quarantänezeit von zehn statt 14 Tagen).

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Coronavirus: Infizierter in der „Wunderbar“ auf Sylt

(23. 07. 2021) Andere Gäste müssen in Quarantäne und sich beim Kreis NF melden.

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Neufassung der Schulen-Coronaverordnung ab 25. Juli 2021

(23. 07. 2021)

Die Landesregierung hat am 22. Juli eine Neufassung der Schulen- Coronaverordnung beschlossen. Diese tritt am 25. Juli 2021 in Kraft und ist bis zum 21. August 2021 befristet. Neu gefasst sind insbesondere die Vorschriften über die Maskenpflicht auf dem Schulgelände und auf Schulwegen sowie die Begrenzung der Maskenpflicht auf Innenräume und innerhalb geschlossener Fahrzeuge.

 

Änderungen gegenüber der bisher geltenden Schulen-Coronaverordnung

 

  • Die an eine Sieben-Tage-Inzidenz anknüpfenden Regelungen zum Präsenzbetrieb werden gestrichen. Auch ein Überschreiten der bisherigen Schwellenwerte führt im Schulbetrieb nicht mehr automatisch zum Wechselunterricht oder Distanzlernen. Falls erforderlich, kann beides weiterhin unter Beachtung des jeweiligen Einzelfalls angeordnet werden. Distanzunterricht soll nur zur Anwendung kommen, wenn auch bei Wechselunterricht kein sicherer Unterrichtsbetrieb mehr möglich ist und Beschränkungen auch für andere gesellschaftliche Bereiche gelten.
     
  • Die Maskenpflicht entfällt auf dem Schulhof und im Freien.
     
  • Wegfall des sogenannten „Kohortenprinzips“: Mögliche Ausnahmen von der Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung sind nicht mehr an den Aufenthalt der Schüler in einer Kohorte geknüpft. Folglich müssen Schülerinnen und Schüler auf dem Schulhof und im Freien auf dem Gelände der Schule keine Maske tragen. Sie werden während des Schulbetriebs angehalten, einen Mindestabstand einzuhalten.
     
  • Es wird klargestellt/ergänzt, dass die Ausnahme von der Maskenpflicht beim Sportunterricht auch für schulische Ganztagsangebote zu Bewegung und Sport gilt.

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Neufassung der Corona-Bekämpfungsverordnung ab 26. Juli 2021

(23. 07. 2021)

Die Landesregierung hat am 22. Juli eine Neufassung der Corona-Bekämpfungsverordnung beschlossen. Damit werden die bereits angekündigten weiteren Öffnungsschritte umgesetzt. Die Neufassung tritt am 26. Juli 2021 in Kraft und ist befristet bis zum 22. August 2021.

 


Neufassung des Stufenkonzepts für Veranstaltungen

 

Im Zusammenhang mi der Neufassung der Corona-Bekämpfungsverordnung wurde auch das Stufenkonzept für Veranstaltungen an die neuen Regelungen angepasst.

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Coronavirus: Impfangebot, solange der Vorrat reicht

(21. 07. 2021) Offenes Impfangebot in Husum auf Impfstoffe von BiontechPfizer und Moderna ausgeweitet

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Coronavirus: Informationen zum Start in das Schuljahr 2021/22

(21. 07. 2021) Das Bildungsministerium hat über die Rahmenbedingungen für den Start in das neue Schuljahr informiert.

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Coronavirus: Neue Regelungen ab kommendem Montag

(19. 07. 2021) Ministerpräsident Daniel Günther und Gesundheitsstaatssekretär Dr. Matthias Badenhop haben am Montag (19. Juli) in Kiel die Eckpunkte für die Neufassung der Corona-Bekämpfungsverordnung bekanntgegeben

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Coronavirus: Hohe Impfquote erreicht

(19. 07. 2021) Impfzentren und Praxen impfen derzeit 170.000 Menschen pro Woche. Das Land plant vermehrt offene Impf-Aktionen.

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Industriebegleitendes Studium: Optimaler Einstieg in die Arbeitswelt

(18. 07. 2021) Michelle Eden absolviert derzeit ihre erste Präsenzphase im Bauamt des Amtes Föhr-Amrum.

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Foto: Michelle Eden.

Hilfe in finanziellen Notlagen

(15. 07. 2021) Susann Pohl ist die neue Schuldnerberaterin für die Inseln Föhr und Amrum.

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Corona-Investitionskosten-Programm Tagespflege

(12. 07. 2021) Richtlinie des Landes Schleswig-Holstein zur Gewährung eines Ausgleichs an Tagespflegeeinrichtungen für Corona-bedingte Mindereinnahmen in Kraft getreten.

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Kreis stellt Gastronomiebetrieben Checkliste zur Einhaltung der Corona-Regeln zur Verfügung

(05. 07. 2021) Gastronomen können eigenständig prüfen, ob sie in ihrem Betrieb alle Vorgaben erfüllen.

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Planungsstand Nahwärmenetze: Info-Abende in Nieblum

(05. 07. 2021)

Informationsabende über geplante Nahwärmenetze finden ab heute an vier Abenden im Nieblumer Haus des Gastes statt. Die Termine für Alkersum (6. Juli), Midlum (7. Juli), Oevenum (8. Juli) sowie Nieblum und Goting (9. Juli) finden jeweils von 19 bis 20.30 Uhr statt. Es gelten die üblichen Hygieneanforderungen, Teilnehmer müssen geimpft, genesen oder aktuell getestet sein.

 

Eine Anmeldung ist unter Telefon 0172/6948325 oder erforderlich.

 

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Coronavirus: Land folgt STIKO-Empfehlung

(05. 07. 2021)

Nach der von den Gesundheitsministern von Bund und Ländern beschlossenen Neuausrichtung der nationalen Impfstrategie informierte Gesundheitsminister Dr. Heiner Garg über das weitere Vorgehen in Schleswig-Holstein. Demnach reagiert das Land auf eine Empfehlung der Ständigen Impfkommision und ändert das Vorgehen bei der Corona-Impfung: Künftig sollen alle Personen, die ihre Erstimpfung mit dem Impfstoff von AstraZeneca erhalten haben, zu ihrem zweiten Impftermin einen mRNA-Impfstoff erhalten. In den schleswig-holsteinischen Impfzentren können laut Garg alle Zweitimpfungen wie geplant stattfinden.


Zudem appellierte der Minister an das Verantwortungsbewusstsein der Bürger, Termine rechtzeitig zu stornieren, wenn diese nicht wahrgenommen werden könnten.

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Coronavirus: Impfungen ohne Anmeldung

(01. 07. 2021) Offene Impfaktion mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson in den Impfzentren Husum und Niebüll

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Corona-Spontanimpfung: Nachfrage übersteigt das Angebot

(01. 07. 2021)

Weit über 700 E-Mails von Impfwilligen erhielten die beiden nordfriesischen Impfzentren, nachdem sie am 29. Juni Wartelisten für Menschen, die für eine spontane Impfung zur Verfügung stehen, eingerichtet hatten. Ziel des Kreises Nordfriesland ist es, angebrochene Fläschchen des Biontech-Impfstoffes komplett zu verbrauchen, statt Reste wegschütten zu müssen. „Die Nachfrage überschreitet das Angebot deutlich“, stellt Impf-Koordinator Bernd Petersen fest.

 

Viele Interessenten geben in ihren Mails nicht nur ihren Namen, Wohnort und ihre Handy-Nummer an, sondern richten auch Fragen an die Impfzentren. „Darauf können wir leider nicht eingehen, weil uns einfach das Personal fehlt“, erklärt Bernd Petersen. Auch von Nachfragen bittet er abzusehen. Petersen betont, dass vermutlich nicht alle Interessierten zum Zuge kommen werden, weil die Menge des im Tagesbetrieb übrigbleibenden Impfstoffes gering ist. Selbst wenn in Husum und Niebüll täglich drei Personen über die Reserveliste zusätzlich geimpft werden könnten, würde es drei Monate dauern, bis alle versorgt sind.

 

Eine Chance hat nur, wer in der Nähe eines Impfzentrums wohnt und in wenigen Minuten vor Ort sein kann, wenn frühestens um 17 Uhr ein Anruf erfolgt. „Trotzdem haben uns sogar Mails aus den Nachbarkreisen erreicht. Es wäre aber sinnlos, dort anzurufen. Selbst denen, die nahebei wohnen, können wir keine Garantie geben, dass sie drankommen“, berichtet Petersen. Der Impfvorgang muss einschließlich der Nachwartezeit von 15 Minuten bis etwa 18 Uhr abgeschlossen sein.

 

Wer bereits in einem anderen Impfzentrum eine Erstimpfung erhalten hat, muss dort auch den Termin für die Zweitimpfung wahrnehmen. „Diese Personen können wir bei der Impfung über unsere Resteliste nicht berücksichtigen“, betont Bernd Petersen.

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Datenaufnahme erfolgreich – Nahwärmenetze in Föhrer Mitte rücken näher

(29. 06. 2021) Vorstellung des Planungstandes im Haus des Gastes Anfang Juli.

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Coronavirus: Impfzentren Husum und Niebüll bieten ab sofort Reste-Verimpfung an

(28. 06. 2021)

Die Impfzentren in Husum und Niebüll bieten ab sofort allen Interessierten die Möglichkeit, sich zu registrieren, um abends mit einer am Tage übriggebliebenen Impfdosis geimpft zu werden.

 

„Bisher haben wir unsere Reste eingesetzt, um besonders gefährdete Personengruppen außer der Reihe zu impfen – zum Beispiel Klinikmitarbeiter, Pflegedienste und den Rettungsdienst. Alle dafür angelegten Listen sind inzwischen abgearbeitet, sodass wir das Angebot nun für jedermann öffnen können“, erläutert der Impf-Koordinator des Kreises Nordfriesland, Bernd Petersen.

 

Täglich fallen an beiden Standorten jeweils geringe Restmengen des Impfstoffes Comirnaty von Biontech an, die mal für zwei, mal für fünf zusätzliche Impfungen ausreichen. Bernd Petersen bittet interessierte aus ganz Nordfriesland, sich über die E-Mail-Adresse für die Reste-Verimpfung anzumelden. Sie müssen ihren Namen und ihre Handy-Nummer angeben.

 

Täglich gegen 17 Uhr erkennen die Impfzentren, wie viele Reste noch zur Verfügung stehen, und rufen die obersten Namen auf der Reserveliste an. Treffen die Angerufenen bis spätestens 18 Uhr im Impfzentrum in der Husumer Messehalle oder in seinem Pendant in der Niebüller Jugendherberge ein, erhalten sie am gleichen Tag – nach dem Ausfüllen eines Fragebogens und dem üblichen Arztgespräch – ihre Spritze und einen Termin für die Zweitimpfung.

 

„Wir hoffen sehr, dass sich genügend Menschen melden, die zeitlich flexibel sind. Bisher haben wir noch keine einzige Dosis eines Impfstoffes wegwerfen müssen, und so soll es auch bleiben“, betont Bernd Petersen.

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Coronavirus: Aktuelle Informationen zu Wirtschaftshilfen des Bundes und des Landes

(28. 06. 2021)

Das Projektmanagementbüro Überbrückungshilfe Schleswig-Holstein hat über Neuerungen bei den aktuellen Corona-Hilfsprogrammen des Bundes informiert. Darin geht es insbesondere um eine Verlängerung der Antragsfrist für die Überbrückungshilfe III bis zum 31. Oktober 2021, um die Obergrenzen für die Förderung, um die Frist für Änderungsanträge bei der November- und Dezemberhilfe, um Informationen für die prüfenden Dritten, um die Verlängerung der Überbrückungshilfe III Plus und der Neustarthilfe Plus und um das neue, vom Land Schleswig-Holstein aufgelegte Förderprogramm Digibonus I für Kleinstunternehmen mit bis zu fünf Beschäftigten.

 

Das Schreiben ist als Anlage beigefügt.

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Änderung der Schulen-Corona-Verordnung

(28. 06. 2021)

Die Landesregierung hat am 25. Juni 2021 Änderungen der Schulen-Corona-Verordnung vorgenommen. Diese sind am 27. Juni 2021 in Kraft getreten. Die Geltungsdauer der Verordnung, insbesondere auch der bestehenden Vorschriften über die erweiterte Maskenpflicht für den Fall eines Inzidenzwertes über 50, wird damit bis zum 24. Juli 2021 verlängert. Die bisherigen Regelungen für den Fall eines Inzidenzwertes über 100 bzw. über 165 werden gestrichen.


Die infektionshygienische Lage in Schleswig-Holstein bewegt sich mit einer sinkenden Tendenz. Der Schwellenwert von 50 wird in keinem Kreis und keiner kreisfreien Stadt überschritten. Das Robert Koch-Institut (RKI) schätzt trotz des aktuell beobachteten Rückgangs aufgrund der noch immer hohen Fallzahlen und der Verbreitung von einigen SARS-CoV-2-Varianten die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland insgesamt weiterhin als sehr hoch ein. Um einen möglichst kontinuierlichen Schulbetrieb gewährleisten zu können, erfordere - so das RKI in seinem Lagebericht vom 26. Mai 2021 - die aktuelle Situation trotz der sinkenden Inzidenz weiterhin den Einsatz aller organisatorischer und individueller Maßnahmen zur Infektionsprävention. Es sind mithin weiter infektionsschutzrechtliche Regelungen in Schulen und für schulische Veranstaltungen erforderlich, sodass die Geltungsdauer der Schulen-Corona-Verordnung bis zum 27. Juni 2021 verlängert wird.

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Coronavirus: Neue Regelungen ab Montag

(26. 06. 2021)

Die Landesregierung hat eine Neufassung der Corona-Bekämpfungsverordnung beschlossen.

 

Die Infektionszahlen im echten Norden sind weiterhin niedrig. Grund dafür ist auch die gute Impfquote: Mehr als die Hälfte aller Schleswig-Holsteiner hat mindestens die erste Impfdosis erhalten, rund ein Drittel der Bevölkerung ist bereits vollständig geimpft. Angesichts des geringen Infektionsgeschehens hat die Landesregierung nun weitere Lockerungen beschlossen. Die neuen Regelungen treten am Montag, 28. Juni, in Kraft und gelten vier Wochen.

 

Unter anderem entfällt an der frischen Luft, etwa auf Wochenmärkten oder in Warteschlangen, die Maskenpflicht. Gleiches gilt bei Veranstaltungen mit Sitzungscharakter in Innenräumen, in Kinos oder im Theater. Auch hier muss ab nächstem Montag am Platz keine Maske mehr getragen werden. Auf dem Weg zum Sitzplatz oder auf den Gängen ist die Maske jedoch weiterhin Pflicht. Generell gilt das Abstandsgebot unverändert weiter.

 

Lockerungen gibt es auch bei der Testpflicht und die zulässigen Teilnehmerzahlen bei Veranstaltungen sollen steigen.

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Coronavirus: Kreis Nordfriesland hebt Maskenpflicht im Straßenraum auf

(24. 06. 2021)

Ab Freitag, 25. Juni 2021, entfällt im gesamten Kreis Nordfriesland die Pflicht, in bestimmten innerstädtischen oder verkehrsinfrastrukturellen Bereichen Mund-Nasen-Bedeckungen zu tragen.

 

 

Der Kreis hatte sie – mit den anderen nordfriesischen Kommunalverwaltungen abgestimmt – erstmals am 1. Dezember 2020 eingeführt und danach mehrfach angepasst. Inzwischen gab es in Nordfriesland seit sieben Tagen keine Neuinfektionen. Voraussichtlich wird die ab Montag geltende Neufassung der Corona-Bekämpfungs-Verordnung des Landes die Möglichkeit der Maskenpflicht im Straßenraum ohnehin nicht mehr enthalten. Nach Aussage des Kreises in seinem neuesten Amtsblatt besteht aber schon aufgrund des Inzidenzwertes von Null keine Veranlassung, dies erst noch abzuwarten.

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Fahrradfahrer im Fokus

(23. 06. 2021)

Das Verkehrs- und Mobilitätskonzept nimmt Fahrt auf: Ein erster Schwerpunkt soll auf dem Radwegenetz liegen.

 

Der Auto-Verkehr ist in den vergangenen Jahren auch auf Föhr kontinuierlich angestiegen. Wird hier nicht gegengesteuert, sind Probleme im Leistungsbereich zumindest in Teilen der Insel programmiert. Um einen Mobilitätswandel einzuleiten und den Individualverkehr zu verringern, hatte die Stadt ein Verkehrs- und Mobilitätskonzept beim Wasser- und Verkehrskontor (WVK) in Auftrag gegeben. Dieses liegt mittlerweile vor und rät zu einem zielorientierten Mobilitätsmanagement. Mit dem Ziel, durch verkehrslenkende Maßnahmen ein verändertes Verkehrsverhalten voranzutreiben.

 

Aufgegliedert in 20 Schlüsselmaßnahmen

 

Das Konzept liefert Vorschläge und Impulse, die in 20 Schlüsselmaßnahmen aufgegliedert sind und ähnlich einem Baukastensystem sukzessive umgesetzt werden könnten. Dabei reichen die Maßnahmen von der Einrichtung eines Carsharing-Angebotes über die Umstrukturierung des Öffentlichen Personen-Nahverkehrs (ÖPNV) bis hin zu der Einschränkung der Kfz-Verkehre in der Fußgängerzone und der Einrichtung von Fahrradstraßen.

 

Mobilität und Nachhaltigkeit sollen sich nicht ausschließen. Dabei ist die Frage, wie sich Einheimische und Gäste künftig fortbewegen könnten, nicht nur in Wyk aktuell. Weshalb sich jüngst neben dem städtischen Umweltausschuss und der Stadtvertretung auch der Fachausschuss Föhr mit dem Konzept befasste. Individualverkehr, Fahrradfahrer, ÖPNV und Fußgänger seien im Sinne einer Mobilitätsentwicklung gesamtinsular zu betrachten, hatte Wyks Bürgermeister Uli Hess betont: „Angestrebt wird eine nachhaltige Mobilität, die ökologisch verträglich, sozial gerecht und ökonomisch sinnvoll ist.“

 

Wie zuvor in den Fraktionen stieß das Konzept des WKV auch in den Gremien auf ein positives Echo. Einig ist man sich, dass der Radverkehr in Wyk und auf Föhr-Land vor dem Hintergrund möglicher Fördergelder ein erster Schwerpunkt sein soll. Denn der Bund habe für Radwege ein Förderpaket im Umfang von rund 1,3 Milliarden Euro aufgelegt, so Hess. Die sich daraus ergebenen Möglichkeiten sollen genutzt und ein Radwegekonzept Föhr als eine der Schlüsselmaßnahmen vorrangig in den Fokus gerückt werden.

 

Sorgen der Bürger berücksichtigen

 

Die Absicht, Radwege primär und als Gesamtkonzept für die Insel voranzutreiben, wurde konstruktiv diskutiert. Kritik gab es kaum, dafür zahlreiche Anregungen und Ergänzungen. So sollen unter anderem touristische Radrouten und sonstige Fahrradwege und -straßen ausgebessert oder neu geschaffen werden und eine bessere Beschilderung auf vorhandene Fahrradwege hinweisen. Zudem stehen die Kreuzung in Boldixum als Unfallschwerpunkt und eine Querungshilfe über die L 214 in Höhe des St.-Nicolai-Friedhofs im Fokus. Und Holger Frädrich, Vorsitzender des Umweltausschusses, forderte die Kommunalpolitiker auf, Sorgen und Verbesserungsvorschläge von Bürgern bezüglich der Fahrradwege zu sammeln. Diese sollen nach Möglichkeit bei der Planung und Umsetzung des Radwegekonzeptes berücksichtigt werden.

 

Wenn die Corona-bedingten Einschränkungen es zulassen, soll das Verkehrs- und Mobilitätskonzept im Rahmen einer Einwohnerversammlung vorgestellt werden.

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Corona-Hotline am Wochenende nicht mehr erforderlich

(23. 06. 2021)

Die Corona-Hotline des Kreises Nordfriesland wurde an den letzten Wochenenden kaum noch in Anspruch genommen. Deshalb wird sie ab sofort sonnabends und sonntags nicht mehr besetzt sein.

 

Zu den bekannten anderen Zeiten bleibt sie erreichbar: montags bis donnerstags von 8 bis 16 Uhr, freitags bis 12 Uhr.

 

In dringenden Fällen ist das Gesundheitsamt am Wochenende per E-Mail unter zu erreichen. Das Postfach wird sonnabends und sonntags in der Zeit von 10 bis 13.30 Uhr gesichtet. In dieser Zeit werden Bürger, falls erforderlich, auch zurückgerufen, wenn sie ihre Telefonnummer angeben.

 

Allgemeine Anfragen zu den Regeln der Corona-Bekämpfungs-Verordnung des Landes können wie gewohnt an gestellt werden. Diese Anfragen werden auch am Wochenende bearbeitet.

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Coronavirus: Lockerungen bei der Maskenpflicht

(23. 06. 2021)

In der kommenden Woche treten weitere Erleichterungen in Kraft. So soll etwa die Maskenpflicht im Freien wegfallen. Das kündigte Ministerpräsident Daniel Günther am Mittwoch (23. Juni) in Kiel an. Im Landeshaus informierte der Regierungschef über die geplanten Lockerungen der Corona-Bekämpfungsverordnung. Sie sollen am kommenden Montag in Kraft treten.

 

Die neue Verordnung werde in den kommenden Tagen erarbeitet und zum Wochenende veröffentlicht, kündigte der Regierungschef an. Anders als bisher sollen die Regelungen vier Wochen gültig bleiben. „Wir wollen den Menschen damit Verlässlichkeit geben. Gerade jetzt in der Urlaubszeit ist es wichtig, dass alle wissen, wie die Regeln sind“, betonte er.

 

Unter anderem soll an der frischen Luft, etwa auf Wochenmärkten oder in Warteschlangen, die Maskenpflicht entfallen. Gleiches gilt bei Veranstaltungen mit Sitzungscharakter in Innenräumen, in Kinos oder im Theater. Auch hier muss ab nächstem Montag am Platz keine Maske mehr getragen werden. Auf dem Weg zum Sitzplatz oder auf den Gängen ist die Maske jedoch weiterhin Pflicht. Generell gilt das Abstandsgebot unverändert weiter.


Lockerungen gibt es auch bei der Testpflicht und die zulässigen Teilnehmerzahlen bei Veranstaltungen sollen steigen.

 

Die Presseerklärung des Ministerpräsidenten finden Sie hier.

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Neuer Service: Informationen für Bürger

(17. 06. 2021)

Was gibt es Neues im Amt Föhr-Amrum? Darüber werden alle Bürger künftig regelmäßig informiert. Im Rahmen des Bürger-Infobriefes, dessen erste Ausgabe jetzt als pdf zum Download bereitsteht.


Die Seite "Informationen für Bürger" finden Sie über das Menü unter „Bürgerservice“ oder über "Häufig nachgefragt".

 

Bürgerinfo

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Foto: Neuer Service: Informationen für Bürger

Sporthalle der Eilun-Feer-Skuul: Projekt nimmt am Tag der Architektur teil

(17. 06. 2021)

Das Projekt „Sporthalle Eilun-Feer-Skuul“ war für den jährlichen Tag der Architektur (12. Und 13. Juni 2021) bei der Architekten- und Ingenieurkammer Schleswig-Holstein (AIK-SH) angemeldet und von der Jury zur Teilnahme ausgewählt worden.

 

Dabei hatten Modernisierungen, Instandsetzungen und Umnutzungen ebenso ihren Platz wie Neubauten. Gezeigt wurden Schulen, Kindertagesstätten, Bildungsbauten, Büros und Gewerbeimmobilien, Wohnbauten, Hotels, Sporthallen, ein Schwimmbad und ein Hospiz.
 
Coronabedingt wurde der Tag der
EFS1 Architektur ohne Präsenz oder Führungen vor Ort durchgeführt, sondern rein digital. Mehr als 20.000 Interessierte besuchten zum Aktionswochenende 2020 bis heute die Online-Präsentationen. Die virtuellen Rundgänge sind Anregung zum Nachdenken über Architektur, zum bewussten Wahrnehmen und zur Auseinandersetzung mit unserer gestalteten Umwelt. Besucher sind eingeladen, den verschiedenen Verlinkungen zu folgen und „digitale Touren“ durch unser Land und die kürzlich fertiggestellten Bauprojekte zu unternehmen.

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Foto: Innenansicht der Sporthalle. Foto: Caspar Sessler

Coronavirus: Lernen aus der Pandemie

(16. 06. 2021)

Wenige Tage vor Ende des Schuljahres benennt Bildungsministerin Karin Prien die Ziele für das kommende Schuljahr 2021/22. Die schleswig-holsteinischen Schülerinnen und Schüler sollen ab August wieder unter weitgehend regulären Bedingungen unterrichtet werden. Sie sollen gemeinsam mit ihren Lehrkräften lernen, sich austauschen und zurück in ihren schulischen Alltag finden.

 

Das Bildungsministerium informiert zwei Wochen vor Schulbeginn über die notwendigen Rahmenbedingungen für den Schulbetrieb – unter anderem die Hygienmaßnahmen. Prien: „Ich gehe aber aktuell davon aus, dass wir zu Beginn des Schuljahres zunächst mit einer Maskenpflicht und verpflichtenden Tests starten werden.“ Dieser Puffer nach den Ferien sei gerade in Bezug auf die Urlaubsrückkehrer wichtig.

 

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Coronavirus: Neuerungen bei Wirtschaftshilfen des Bundes

(16. 06. 2021)

Das Projektmanagementbüro Überbrückungshilfe Schleswig-Holstein hat über aktuelle Neuerungen bei der Überbrückungshilfe III, der Überbrückungshilfe III Plus sowie der Neustarthilfe Plus und über die Verlängerung der Härtefallhilfen des Landes Schleswig-Holstein informiert.

 

Die Einzelheiten ergeben sich aus dem beiliegenden Schreiben.

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Coronavirus: Maskenpflicht auf dem Sandwall und in der Königstraße

(15. 06. 2021)

Der Kreis Nordfriesland hat die Allgemeinverfügung (letzte Fassung vom 1. Juni 2021) über ergänzende Maßnahmen zur Bekämpfung der Ausbreitung des Coronavirus und die Bereiche, in denen nach der Corona-Bekämpfung des Landes eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen ist, bis zum 27. Juni 2021 verlängert.

 

Mit Inkrafttreten der Aktualisierung der Corona-Bekämpfungsverordnung des Landes vom 29. Mai 2021 ist die Anordnung zum Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen in Fußgängerzonen, Haupteinkaufsstraßen, Bahnhöfen und anderen innerörtlichen Bereichen, Straßen und Plätzen mit vergleichbarem Publikumsverkehr, in denen in der Regel das Abstandsgebot nicht eingehalten werden kann, in eine Ermessenvorschrift umgewandelt worden. In Abstimmung mit den betroffenen kreisangehörigen Gemeinden ist die Situation erneut geprüft und bewertet worden.

 

Berücksichtigt wurde dabei auch der im Kreis Nordfriesland stabil niedrige Inzidenzwert und die bundesweite Diskussion über die Aufhebung der sogenannten „Maskenpflicht“ im Freien. Für Wyk haben sich vor diesem Hintergrund keine Änderungen in der Bewertung ergeben. Hier können die Abstände durch das erhöhte Touristenaufkommen nicht sicher eingehalten werden.

 

Somit besteht an allen Tagen in den Bereichen Sandwall und Königstraße von 10 bis 20 Uhr die Verpflichtung, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.

 

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Coronavirus: Weitere Öffnungen ab Montag

(11. 06. 2021)

Vor dem Hintergrund niedriger Inzidenzen hat sich die Landesregierung am 11. Juni auf weitere Öffnungsschritte verständigt. Angesichts einer 7-Tage-Inzidenz von unter zehn Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern sei diese Entscheidung angemessen und vertretbar, sagte Ministerpräsident Daniel Günther in Kiel. Die Neufassung der Landesverordnung tritt am 14. Juni in Kraft.

 

Konkret seien Änderungen am sogenannten Veranstaltungsstufenkonzept beschlossen worden, sagte der Regierungschef. Demnach dürften künftig mehr Menschen an Veranstaltungen und Versammlungen teilnehmen.

 

Ergänzend dazu gelten ab Montag ebenfalls neue Vorschriften zur Maskenpflicht. Diese gilt auf Parkplätzen vor Geschäften künftig nicht mehr. Auch bei Ferienfreizeiten wird die Maskenpflicht innerhalb der Gruppen aufgehoben.

 

Mit einem entsprechenden Hygienekonzept dürfen ab der kommenden Woche auch Schwimm- und Spaßbäder wieder ihre Tore für alle öffnen.

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Coronavirus: Informationen zum digitalen Impfausweis

(11. 06. 2021)

Vor dem Hintergrund der Ankündigung der Bundesregierung zum digitalen Impfnachweis informieren der Apothekerverband Schleswig-Holstein, die Kassenärztliche Vereinigung Schleswig-Holstein (KVSH ) und das Gesundheitsministerium Schleswig-Holstein gemeinsam zum Stand der Umsetzung dieses Bundesprojektes.

Zusätzliche Möglichkeit

Durch den digitalen Impfnachweis wird für Bürgerinnen und Bürger eine zusätzliche und einfache Möglichkeit geschaffen, ihre Impfung zu dokumentieren. Geimpfte müssen jedoch keine Bedenken haben, sofern dieser ihnen noch nicht vorliegt. Denn der digitale Impfnachweis ist lediglich ein freiwilliges und ergänzendes Angebot. Ausschlaggebend bleibe nach wie vor die Impfdokumentation im Impfpass, heißt es in einer Presserklärung. Die technischen Voraussetzungen seien noch in Arbeit. Daher sollten Interessierte derzeit noch nicht bei entsprechenden Stellen nachfragen.

Bereitschaft ist hoch

Demnach ist die Bereitschaft der Apotheken, den digitalen Impfnachweis zukünftig nachträglich auszustellen, hoch. Die technischen Voraussetzungen würden derzeit geschaffen. Gerechnet wird mit der praktischen Umsetzung ab Anfang der kommenden Woche. Vorgesehen ist, dass sich dann bereits geimpfte Personen mit ihrem Impfausweis und der Vorlage eines Lichtbildausweises in vielen Apotheken nachträglich den digitalen Nachweis ausstellen lassen können. Teilnehmende Apotheken können dann unter www.mein-apothekenmanager.de gesucht werden.

Praxen noch nicht kontaktieren

Auch in den Praxen wird die Ausstellung möglich sein, sofern die Voraussetzungen dafür erfüllt sind. Nach Mitteilung der KVSH liegt die entsprechende Software des Bundes hier derzeit noch nicht vor, sie soll nach dem derzeit bekannten Stand Ende Juni kommen. Geimpfte werden daher dringend gebeten, die Praxen dazu derzeit noch nicht zu kontaktieren.

Auch Impfzentren sind vorbereitet

Die Impfzentren sind auf die Ausstellung des digitalen Nachweises direkt nach den jeweiligen Impfungen vorbereitet, noch steht allerdings eine Freischaltung der notwendigen Technik seitens des Bundes aus. Wenn diese erfolgt ist, können im laufenden Betrieb Geimpfte direkt nach der Impfung den entsprechenden Nachweis erhalten.

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Coronavirus: Kreis regt kürzere Testintervalle und kleinteiligere Kontaktdatenerfassung in der Gastronomie an

(10. 06. 2021)

Der Kreis Nordfriesland regt an, das Testintervall für Gastronomiepersonal künftig auf 48 Stunden zu verkürzen. Die gültige Landesverordnung sieht derzeit eine Testung alle 72 Stunden vor. Anlass für die Überlegung der Kreisverwaltung ist ein kürzlich in zwei Sylter Gastronomiebetrieben durch Beschäftigte hervorgerufenes, größeres Infektionsgeschehen mit über 1000 in Quarantäne versetzten Personen.

Eng abgesteckte Sicherheitsmaßnahmen erforderlich

„Grundsätzlich begrüßen wir die Öffnungsschritte des Landes, auch bezüglich Tourismus, sehr. Das dürfte durch unsere Teilnahme am Modellprojekt deutlich geworden sein. Doch sicherer Tourismus, sowohl für die Nordfriesinnen und Nordfriesen als auch für die Gäste, kann nur unter eng abgesteckten Sicherheitsmaßnahmen funktionieren“, betont Landrat Florian Lorenzen in einer Pressemitteilung und führt weiter aus: „Im jüngsten Fall auf Sylt sind Corona-positive Gastronomiebeschäftigte über mehrere Tage unerkannt im Einsatz gewesen, sodass schließlich rund 1200 Bürgerinnen und Bürger als enge Kontaktpersonen identifiziert wurden und in Quarantäne versetzt werden mussten.“

Kürzere Testintervalle könnten Quarantänefälle reduzieren

Verschiedene Mitglieder der kommunalen Familie teilen diese Auffassung. Sylts Bürgermeister Nikolas Häckel ergänzt: „Vermutlich ließe sich zukünftig die Anzahl an Quarantänefällen bei solchen Infektionsgeschehen in der Gastronomie deutlich reduzieren, wenn es kürzere Testintervalle und damit eine engmaschigere Testung des Personals in diesem Bereich geben würde.“

Kleinteiligere digitale Kontaktdatenerfassung

Doch nicht nur bei der Sicherheit im Bereich Personal sollte in der Gastronomie nachjustiert werden. „Ich sehe zudem die Notwendigkeit, die digitale Kontaktdatenerfassung in Zukunft kleinteiliger zu gestalten, z. B. mit Hilfe individueller QR-Codes. Die Gastgeber können diese schnell und einfach nach Bedarf generieren. So könnten im Infektionsfall womöglich weniger Personen von Quarantänemaßnahmen betroffen sein“, fügt der Amtsdirektor Eiderstedts, Matthias Hasse, hinzu. Ein QR-Code pro Tisch, insbesondere in der Innengastronomie, würde die Kontaktpersonennachverfolgung erheblich erleichtern und könnte den Kreis derer, für die im Fall einer Infektion Maßnahmen zu ergreifen sind, eingrenzen.

 

Die Stellungnahme des Kreises gegenüber dem Landkreistag unter anderem mit der Anregung zur Verkürzung von Testintervallen in der Gastronomie wurde erneut abgegeben. Der Kreis hofft, dass dieser wichtige Hinweis nun in die neue Landesverordnung übernommen wird.

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Internet-Auftritt: Wyk präsentiert sich in neuem Look

(09. 06. 2021)

Ab sofort ist die neu gestaltete Internetseite der Stadt Wyk im Netz. Die alte, schon lange nicht mehr zeitgemäße Homepage war bereits vor einiger Zeit abgeschaltet worden. „Wir wollen unseren Online-Auftritt schlicht und übersichtlich gestalten und legen besonderen Wert auf die Bedienerfreundlichkeit“, sagt Wyks Bürgermeister Uli Hess.

Einheitliche Darstellung

Mit Erfolg: Nach der von dem Föhrer Grafikbüro Bickel realisierten Runderneuerung kommt die neue Seite benutzerfreundlich und übersichtlich daher und mit „Responsive Webdesign“ ermöglicht eine aktuelle Technik, dass Inhalte auf unterschiedlichen Endgeräten einheitlich dargestellt werden.

Aufgeräumtes Kachel-Design

„Unser Ziel ist, die Stadt Wyk positiv darzustellen, und wir glauben, dass der neue Internetauftritt mit seiner klaren Struktur gut angenommen wird“, ist der Wyker Bürgermeister überzeugt. Tatsächlich punktet die Startseite mit einem aufgeräumten Kachel-Design. Aktuelle Meldungen finden sich hier ebenso wie Informationen zu den Projekten der Stadt. Und auch die Möglichkeit, online Strandkörbe zu buchen, ist nur einen Klick entfernt.

Übersichtliche Gestaltung

Ebenso übersichtlich gestaltet sich das gesamte Menü. Ob Stadt- und Seebadgeschichte, städtische Eigenbetriebe sowie soziale und kulturelle Einrichtungen, Infos über politische Gegebenheiten, Satzungen und Verordnungen oder Wissenswertes für Touristen: Alles ist so angeordnet, dass die Anwender mit wenigen Klicks zum Ziel gelangen. Zudem findet der Nutzer unter dem Punkt „Wo finde ich was?“ eine Auswahl wichtiger Institutionen und Dienstleister.

Angebot wird sukzessive erweitert

Noch ist die neue Homepage im Erweiterungsmodus: Sukzessive werden weitere Inhalte dazukommen. Die Stadt Wyk hat derzeit eine Fülle von Projekten in der Planung, zu denen zeitnah ausführliche Informationen veröffentlicht werden. Und auch besondere historische Ereignisse sollen gewürdigt werden und auf der neuen Webseite ihren Platz finden.

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Foto: Die neue Internetpräsenz der Stadt

Dienstbetrieb in den Feuerwehren: bisherige Empfehlungen aufgehoben

(09. 06. 2021)

Aufgrund der momentan sehr positiven Lageentwicklung im Hinblick auf die Ausbreitung des Coronavirus hat das Innenministerium seine Empfehlungen zur Durchführung des Dienstbetriebes in den Feuerwehren und den Einheiten und Einrichtungen des Katastrophenschutzes vom 11. März 2021 aufgehoben.

 

In dem Schreiben des Innenministeriums vom 8. Juni 2021 werden ausdrücklich keine Empfehlungen (mehr) gegeben. Stattdessen sollen die Träger der Feuerwehren bzw. Träger der Einheiten oder Einrichtungen des Katastrophenschutzes über die Gestaltung des Dienstbetriebes in Abhängigkeit der von der Landesregierung herausgegebenen Regelungen entscheiden.

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Foto: Bild von Ingo Kramarek auf Pixabay

Vorerst kein Fischmarkt

(08. 06. 2021)

Schon 2020 mussten Einheimische wie Gäste Corona-bedingt auf den Fischmarkt verzichten. Dass das beliebte Event, das in der Saison jeden Sonntagmorgen bis in die Nachmittagsstunden unzählige Besucher auf die Ostkaje des Innenhafens lockt, auch 2021 (noch) nicht stattfindet, wurde Anfang Juni in einer Versammlung der Standplatzinhaber einstimmig beschlossen.

Zu hohe Kosten

Leicht fiel die Entscheidung nicht, denn nach der Landesverordnung sind Veranstaltungen wie der Fischmarkt möglich. Allerdings wären die umfangreichen Vorgaben mit Kosten verbunden, die von den Marktbeschickern zu tragen wären und deren Höhe eine wirtschaftliche Durchführung des Marktes ausschließt.

Hoffen auf weitere Öffnungsschritte

Die Hoffnung ruht nun auf weiteren Öffnungsschritten mit annehmbaren Auflagen. Dann soll kurzfristig über die Durchführung des Fischmarktes noch in dieser Saison entschieden werden. Hierfür wäre ein Vorlauf von rund zwei Wochen ausreichend.

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Foto: Ein Bild aus besseren Tagen: Fischmarkt-Fans müssen sich noch gedulden. Foto Peter Schulze

Fehler im Abfallkalender von Föhr-Land

(07. 06. 2021)

Im Abfuhrbezirk A (Gemeinden Alkersum, Borgsum, Nieblum und Witsum) werden die grünen Tonnen im zweiten Halbjahr 2021 jeweils zwei Wochen früher abgeholt, als im Abfallkalender angegeben (zusammen mit den braunen Tonnen). Geänderte Abfuhrpläne für diesen Bezirk liegen bei der Firma Jensen in Alkersum und in der Kurverwaltung Nieblum aus.


Zudem stehen unter www.amtfa diverse Alternativen zur Verfügung.

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Foto: Fehler im Abfallkalender von Föhr-Land

Daniel Günther: Kurzbesuch auf Föhr und Amrum

(04. 06. 2021)

Der schleswig-holsteinische Ministerpräsident Daniel Günther besuchte in Begleitung des Kreispräsidenten Manfred Uekermann und des nordfriesischen Landrats Florian Lorenzen Föhr und Amrum. Grund waren Treffen mit Vertretern aus der Amtsverwaltung und der Kommunalpolitik sowie des Tourismus, Gesundheitswesens und der Wirtschaft. Schwerpunkt: Die aktuelle Lage und die Herausforderungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie.

 

Sorge vor der vierten Welle

Viele Themen wurden in den von Amtsdirektor Christian Stemmer moderierten Gesprächen angerissen. So war das Betretungsverbot der Inseln im vergangenen Jahr ebenso Thema wie der weitere Umgang mit der Pandemie, die Stimmungslage auf den Inseln, die Herausforderungen für die Tourismusorganisationen, die Sorge vor dem Winter und einer möglichen vierten Welle oder die Personalprobleme und ein dem knappen Wohnraum geschuldeter Fachkräftemangel. Fachkräfte waren auch ein Stichwort für Florian Lorenzen, der auf einen Beschluss der Handwerkskammer Flensburg hinwies. Demnach soll die überbetriebliche Ausbildung in Niebüll in die Fördestadt verlagert werden. „Das ist für uns, gerade wenn wir die Inseln im Blick haben, ein großes Problem“, verwies der Landrat auf die für die Insulaner an einem Tag kaum noch darstellbare An- und Abreise.

 

 

 

Auch das Projekt Modellregion Nordfriesland wurde nicht ausgespart. Dessen vorzeitiges Ende nach nur gut zwei Wochen hatte teilweise für Unverständnis gesorgt. Andere Modellregionen hätten schon früher begonnen und waren erfolgreich, begründete Günther die Entscheidung, „und wir waren uns sicher, dass die Infektionszahlen nicht steigen“. Verständnis zeigte der Ministerpräsident für die Irritationen im Kreis Nordfriesland, wo das Projekt gerade erst an den Start gegangen war. Und das mit viel Aufwand verbunden war: „Es war ein Kraftakt für uns und für alle Akteure vor Ort“, so Florian Lorenzen. Aber die Anstrengungen hätten sich bewährt. Innerhalb kurzer Zeit gab es viele Testzentren und es sei gelungen, die Bevölkerung mitzunehmen. Dieser Erfolg sei ein wesentlicher Grund für die Entscheidung am 17. Mai in Kiel gewesen, die Modellregion auf das gesamte Land zu übertragen.

 

Gut durch die Krise geführt

Dass die Landesregierung gut durch die Krise geführt habe, war Konsens. Ebenso gelobt wurde die gute Zusammenarbeit zwischen Land, Kreis und Verwaltung vor Ort. Bewährt habe sich auch der kurze Dienstweg zu den Ministerien, sagte Manfred Uekermann, etwa bei den temporären Impfzentren auf den Inseln. Gab es hier anfangs ein umfangreiches Regelwerk, führte der Dialog dazu, dass die Hausärzte vor Ort eingebunden wurden. „Ich glaube, das war auch ein Zeichen für das Land, dass das Impfen auch über die Hausärzte geht, jetzt ist es selbstverständlich geworden.“

 

Für eine Bilanz zu früh

Nach wie vor gibt es Lieferprobleme bei den Impfstoffen. Dennoch stellt sich die Impfsituation auf den Inseln gut dar. So haben knapp 50 Prozent der Föhrer und gut 70 Prozent der Amrumer mindestens die Erstimpfung erhalten. Ziel müsse sein, gestärkt aus der Krise hervorzugehen, aber es sei zu früh, Bilanz zu ziehen, sagte der Ministerpräsident mit Blick auf die Herausforderungen, die sich künftig durch das Coronavirus und dessen Folgen stellen „die uns noch Jahre begleiten werden“.

 

Foto Amrum

 

Auf Amrum stand zudem ein Besuch auf dem Hof der Familie Martinen in Nebel auf dem Programm, wo Günther sich über die Schäden durch Gänsefraß informierte. Die Tiere vermehren sich rasant, verursachen enorme Verluste und sind für die Landwirte schon längst existenzbedrohend. Ein Bündel an Maßnahmen sei nötig, um dem Problem zu begegnen, sagte der Ministerpräsident und sicherte Hilfestellung bei der Frage zu, ob und wie die Population einigermaßen in Grenzen gehalten werden kann.

 

Sachlicher Austausch und angenehme Gespräche

„Es war ein ruhiger und sachlicher Austausch, der zeigte, dass die Interessen der Insulaner in der Landeshauptstadt ernst genommen werden“, sagte Amtsdirektor Christian Stemmer am Ende. Und auch Daniel Günther konstatierte „sehr angenehme Gespräche, die viel für meine Arbeit in Kiel gebracht haben“. Viele Themen nehme er mit: „Handwerkskammer, Wohnungsbau oder Fachkräfte auf der Insel halten, sind die zentralen Zukunftsthemen.“

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Foto: Ministerpräsident Daniel Günter. Foto: Frank Peter

Coronavirus: Maskenpflicht auf dem Sandwall und in der Königstraße

(02. 06. 2021)

Der Kreis Nordfriesland hat seine Allgemeinverfügung zur Bekämpfung der Ausbreitung des Coronavirus und zur Bestimmung der Bereiche, in denen eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen ist, ergänzt.

 

Mit Inkrafttreten der Aktualisierung der Corona-Bekämpfungsverordnung vom 29. Mai 2021 ist die Anordnung zum Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen in Fußgängerzonen, Haupteinkaufsstraßen, Bahnhöfen und anderen innerörtlichen Bereichen, Straßen und Plätzen mit vergleichbarem Publikumsverkehr, in denen in der Regel das Abstandsgebot nicht eingehalten werden kann, in eine Ermessenvorschrift umgewandelt worden. In Abstimmung mit den betroffenen kreisangehörigen Gemeinden ist die Situation erneut geprüft und bewertet worden.

 

Da in Wyk durch das erhöhte Touristenaufkommen die Abstände nicht sicher eingehalten werden können, wird das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in den Bereichen Sandwall und Königstraße von 10 bis 22 Uhr angeordnet.

 

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Foto: Bild von PIRO4D auf Pixabay

In Wyk: Parken mit der Handy-App

(01. 06. 2021)

Autofahrer in Wyk können ihre Parkscheine auf dem Parkplatz am Fähranleger ab Juni auch mit dem Smartphone lösen.

 

„Mit dem digitalen Parken schaffen wir eine komfortable Alternative zum Bezahlen mit Münzgeld am Parkautomaten“, sagt Rochus von Stülpnagel, Werkleiter des städtischen Liegenschaftsbetriebes. „Am 2. Juni gehen wir in den Probebetrieb sodass spätestens ab 15. Juni scharf geschaltet ist. Verläuft der Test auf dem Hafenparkplatz erfolgreich, planen wir, das Parken per App auf das gesamte Stadtgebiet auszuweiten.“

 

Kooperationspartner ist das Unternehmen Parkster. Es vermarktet Lösungen zur Parkraumverwaltung für Städte und Gemeinden, Tourismusverbände, Immobilienbewirtschafter und Parkraumbetreiber sowie Modelle für Unternehmen zur Parkgebührenabrechnung von Außendienst- und mobilen Mitarbeitern. Nach der Gründung 2010 in Schweden ist Parkster seit 2018 mit einer Tochtergesellschaft auch auf dem deutschen Markt aktiv.

So funktioniert das Smartphone-Parken

Der Autofahrer benötigt für das Lösen eines digitalen Parkscheins die Parkster-App auf seinem Smartphone. Diese ist für Android-Geräte (Google Play) und das iPhone (App Store) kostenlos erhältlich. Für den Parkvorgang gibt der Autofahrer in der App Kennzeichen und Parkdauer ein. Vorteil: Mit dem Handy kann die Parkzeit im Rahmen der Höchstparkdauer verlängert werden. Kommt der Pkw-Besitzer früher zu seinem Fahrzeug zurück, beendet er den digitalen Parkschein vorzeitig und spart so unnötige Parkgebühren. Zudem enthält die App in Wyk auch die klassische „Brötchentaste“: Autofahrer können für schnelle Besorgungen ein Gratisticket für 30 Minuten lösen.

Transparent und kundenfreundlich

„Wir haben uns auf die Fahnen geschrieben, digitales Parken möglichst einfach, transparent und kundenfreundlich zu machen“, sagt Elin Keim, Chief Operating Officer bei der Parkster Deutschland GmbH. Sie betont, dass mit der digitalen Lösung keine höheren Tarife anfallen. „Wer privat mit der App parkt, bezahlt dafür das Gleiche wie am Parkautomaten. Darüber hinaus bieten wir dem Autofahrer in der App kostenpflichtige Zusatzdienste wie ein gemeinsames Familienkonto an.“

 

Die Eingabe sensibler Kontodaten in der App ist nicht erforderlich. Bezahlt wird per Rechnung oder mit Kreditkarte. Der Autofahrer erhält hierzu per Post oder E-Mail eine monatliche Rechnung, die detailliert seine Parkvorgänge auflistet. Der Autofahrer kann festlegen, ob er diese Rechnung per Mail (kostenfrei, voreingestellt) oder per Post (2,99 Euro inkl. MwSt. pro Rechnung) erhalten will. Um von E-Mail- auf Postrechnung umzustellen, loggt er sich unter https://www.parkster.de/login in sein Benutzerkonto ein.

 

Und wie wird der digitale Parkschein kontrolliert? Die kommunale Verkehrsüberwachung kann alle über die Parkster-App gelösten Parkscheine in Echtzeit einsehen. Deren Mitarbeiter sehen also bei jedem Fahrzeug sofort, ob ein Ticket gelöst wurde und ob dieses noch gültig ist.

Über Parkster

Parkster ist innovativer Full-Service-Anbieter im Bereich Digitales Parken. Das Unternehmen ermöglicht es Autofahrern, Parkgebühren mit dem Smartphone minutengenau und auf Rechnung zu bezahlen. Parkster wurde 2010 im schwedischen Lund gegründet, zählt heute zu den zehn am schnellsten wachsenden schwedischen Unternehmen in Europa und vermarktet seine Lösungen seit 2018 auch in Deutschland. 2019 erhielt Parkster für den erfolgreichen Marktstart den Schwedischen Unternehmenspreis in der Kategorie „Newcomer“. Parken mit der Parkster-App ist heute in über 250 deutschen Städten und Gemeinden verfügbar.

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GEMA: Fernseh-Sondertarif zur Fußball-EM 2021

(31. 05. 2021)

Die Fußball-EM 2021 steht in Kürze bevor. Viele Gastronomen, Hoteliers, Einzelhändler, Fitnessstudio- und Spielhallenbetreiber sowie sonstige Nutzer werden wieder ein TV-Gerät aufstellen und die EM-Spiele vom 11. Juni bis zum Finale am 11. Juli 2021 zeigen. Die Bundesvereinigung der Musikveranstalter und der DEHOGA konnten mit der GEMA erneut einen Sondertarif für Großbildschirme für die Wiedergabe von Fernsehsendungen anlässlich der Fußball-EM 2021 vereinbaren.

 

In vielen Fällen ist der reguläre Fernsehtarif (für zwei Monate) günstiger als der GEMA-Sondertarif. Dies gilt insbesondere, wenn kleinere TV-Geräte (bis 106 Zentimeter Bilddiagonale = 42 Zoll) aufgestellt werden.

 

Weitere Details sind dem anliegenden Merkblatt „Fußball-EM 2021 – Fakten und Konditionen zur TV-Übertragung“ sowie dem GEMA-Musteranschreiben zu entnehmen.

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GEMA: Meldung der Schließungszeiten nur noch bis 10. Juni 2021

(31. 05. 2021)

Beendigung der Kulanzregelung für Corona-Gutschriften

Der Deutsche Städte- und Gemeindebund hat darüber informiert, dass die GEMA die auf Kulanz beruhende Corona-Gutschriftaktion für behördlich veranlasste Schließungszeiten zum 31. Mai 2021 einstellt. Betriebe/Musiknutzer haben nur noch bis zum 10. Juni 2021 Zeit, Anträge für Gutschriften, die den Zeitraum 1. Januar bis 31. Mai 2021 betreffen, zu stellen und ihre Schließungszeiten im Online-Portal der GEMA anzugeben.

 

Nach Ablauf der Frist endet die Möglichkeit, Gutschriften für das Jahr 2021 zu erhalten. Für den Zeitraum ab dem 1. Juni 2021 wird die GEMA somit für vertraglich vereinbarte Dauernutzungen (Jahres-, Quartals- und Monatsverträge) entsprechende Rechnungen stellen und die Vergütungen einziehen. Betriebe, die aufgrund der behördlichen Anordnungen nach wie vor keine Öffnungsperspektive und keinen Anspruch auf die staatliche Überbrückungshilfe III haben, können sich weiter an die GEMA unter wenden.

 

Sämtliche weiterführenden Informationen sowie FAQs sind abrufbar unter www.gema.de/musiknutzer/coronavirus-kundenunterstuetzung/umgang-mit-lizenzvertraegen.

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Coronavirus: Neue Verordnungen veröffentlicht

(30. 05. 2021)

Die Landesregierung hat drei Corona-Verordnungen angepasst. Ab Montag sind damit weitere Öffnungsschritte möglich.

 

Wie angekündigt hat die Landesregierung am Sonnabend die überarbeitete Corona-Bekämpfungsverordnung veröffentlicht. Sie enthält neben neuen Kontaktregeln für private Treffen (bis zu zehn Personen) auch in Innenbereichen unter anderem Öffnungen bei außerschulischen Bildungsangeboten, Freizeit- und Kultureinrichtungen, Gottesdiensten sowie im Sport. Außerdem wurden die Regelungen für Veranstaltungen wie Feste, Empfänge, Konzerte und Märkte angepasst – diese sind auch in geschlossenen Räumen wieder möglich.

 

Überblick über die Änderungen

 

Weitere Konkretisierungen

Darüber hinaus hat die Landesregierung verschiedene Regelungen konkretisiert. So gilt künftig, dass in geschlossenen Räumen maximal zehn Personen gemeinsam Sport machen dürfen, sofern sie keinen negativen Coronatest vorlegen. Darüber hinaus gilt eine Testpflicht, ausgenommen sind genesene und/oder vollständig geimpfte Personen. Dann dürfen bis zu 25 Personen im Innenraum trainieren, im Außenbereich bis zu 50 Personen. Verfügt die Sportanlage über mehrere getrennte Räume, ist die Gesamtzahl der zulässigen Sportler nochmals beschränkt: In diesem Fall dürfen maximal 125 Personen innerhalb und 250 Personen außerhalb geschlossener Räume in der Anlage Sport treiben, soweit dafür eine ausreichende Fläche zur Verfügung steht (20 Quadratmeter pro Person).

 

Darüber hinaus gelten folgende Bestimmungen:

  • Die Sperrstunde und das Alkohol-Ausschankverbot nach 23 Uhr entfallen
     
  • Die Testpflicht für Besucher von Museen, Gedenkstätten, Ausstellungen, Bibliotheken und Archiven entfällt auch in Innenbereichen. Voraussetzung dafür ist, dass sich nicht mehr als eine Person pro zehn Quadratmeter in den Räumlichkeiten aufhält. Ab einer Besuchsfläche von mehr als 800 Quadratmeter muss für jede weitere Person mindesten 20 Quadratmeter Fläche zur Verfügung stehen
     
  • Mitarbeitende in Gaststättenbereichen, in denen regelmäßiger Gästekontakt stattfindet (insbesondere in der Bewirtung), müssen spätestens alle 72 Stunden einen negativen Test vorlegen
     
  • Maskenpflicht in Fußgängerzonen und an vergleichbaren Orten ist nicht mehr verpflichtend, kann aber von Kreisen und kreisfreien Städten vorgeschrieben werden

 

Die Verordnung gilt bis zum 13. Juni 2021.

 

Neue Regeln für Schulen und Hochschulen

Ebenfalls angepasst wurden die Schulen-Coronaverordnung sowie die Hochschulen-Coronaverordnung.

 

Quelle: Landesregierung, Mitteilung vom 30. Mai 2021

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Unterstützung für die Jugendfeuerwehren

(29. 05. 2021)

Die Landesregierung unterstützt die Jugendfeuerwehren im Land mit rund 255.000 Euro für neue Ausrüstung.


Das Geld fließt unter anderem in neue Ausbildungs- und Ausrüstungsgegenstände, darunter zwei luftgetragene Zelte und eine Feuerlöscher-Trainingsanlage. In der verbandseigenen Bildungsstätte der Feuerwehren in Rendsburg hat Innenstaatssekretärin Kristina Herbst die ersten Geräte im Wert von 120.000 Euro an Landesbrandmeister Frank Homrich und Landes-Jugendfeuerwehrwart Sascha Keßler übergeben.


Außerdem erhalten alle Jugendfeuerwehr-Mitglieder und Betreuer eine gravierte Edelstahl-Trinkflasche, als Begleiter auf Ausfahrten und Wettbewerben. „Mit dem Alltagsgegenstand Trinkflasche kann die Begeisterung sichtbar nach außen getragen – auch außerhalb des Jugendfeuerwehr-Dienstes“, sagte Landesbrandmeister Frank Homrich.

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Geflügelpest: Aufstallungspflicht in Nordfriesland aufgehoben

(29. 05. 2021)

Der Fachdienst Veterinärwesen des Kreises Nordfriesland hat die Aufstallungspflicht für Geflügel mit sofortiger Wirkung für das komplette Kreisgebiet aufgehoben.

 

Im Kreis Nordfriesland wurde das Geflügelpest-Virus HPAIV (Subtyp H5N1) zuletzt bei einer Nonnengans festgestellt, die am 18. Mai 2021 im Beltringharder Koog tot aufgefunden wurde. Der Vogelzug insbesondere der Nonnengänse ist weitgehend abgeschlossen.

 

Am 27. April hatte der Kreis die Aufstallungspflicht bereits in weiten Teilen des Binnenlandes aufgehoben.

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Digitalisierung an Schulen geht voran

(28. 05. 2021)

Als Ergebnis aus den guten Erfahrungen in der Pandemie erhalten die Schulen künftig dauerhaften Zugriff auf die Plattform "itslearning". Auch Lehrkräfte sollen besser ausgestattet werden, kündigte Bildungsministerin Karin Prien in Kiel an.


Nachdem die meisten Schüler in Schleswig-Holstein ins Distanzlernen wechselten, stellte die Landesregierung allen interessierten Schulen das Lernmanagementsystem „itslearning“ bereit. Das Programm sei mittlerweile an 378 Schulen fest in den Alltag integriert. „Nachdem wir im vergangenen Frühjahr sehr schnell eine gute Lösung für unsere Schulen gefunden hatten, sollte auch das Angebot eines landesweiten Lernmanagementsystems mit zentralem Support und zentraler Wartung verstetigt werden“, sagte Prien. Damit komme das Land dem Wunsch der Schulen nach einem dauerhaften Einsatz von itslearning nach.

Dienstgeräte für Lehrkräfte

Außerdem habe das Kabinett beschlossen, die Lehrkräfte im Land ab dem kommenden Schuljahr flächendeckend mit Notebooks oder Tablets auszustatten. Das Thema sei seit Jahren hoch umstritten gewesen, sagte Prien. Dabei sei es nicht nur um finanzielle Fragen gegangen, sondern vor allem um die Frage der richtigen Strategie. Das Geld für die Geräte stellt die Landesregierung zunächst befristet bis 2024 – dem Ende der Laufzeit des DigitalPakts Schule – zur Verfügung.

250 Stellen für Digitalisierung

Zudem will das Land 250 zusätzliche Stellen zur Verfügung stellen, um Schule, Weiterbildung und Verwaltung für die Digitalisierung in der Bildung fit zu machen. Dazu werde sie in der kommenden Woche einen Bericht im Bildungsausschuss abgeben, kündigte Karin Prien an.

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Vierbeiner am Strand: Wichtige Regeln für Hundehalter

(27. 05. 2021)

Keine Frage: Hunde sind auf Föhr und Amrum willkommen. Deren Halter allerdings sollten sich an die Regeln halten. Dass dies häufig nicht der Fall ist, zeigen etwa in Wyk zahlreiche Beschwerden, die sich in jüngster Zeit häufen.


Vor diesem Hintergrund weist das Ordnungsamt erneut darauf hin, dass nach dem Landesnaturschutzgesetz an den Badestränden in der Zeit vom 1. April bis zum 31. Oktober ein Mitnahmeverbot für Hunde herrscht. Ausnahmen sind hier die eigens ausgewiesenen Hundestrände. Doch insbesondere die Strandkorbwärter sind häufig die Leidtragenden, wenn es gilt, entschleunigte Urlauber auf die Regeln hinzuweisen. Aggressionen und unschöne Worte sind hier längst nicht nur die Ausnahme. Häufig herrscht Unverständnis darüber, dass die Halter mit ihren Vierbeinern nicht nach Belieben an den Strand gehen können und stattdessen die Hundestrände aufsuchen müssen.


Klare Regeln

Dabei ist das Regelwerk klar: DiBild von Michel van der auf Pixabaye Badestrände sind in der Saison für Hunde Tabu, in der Zeit vom 1. November bis zum 31. März ist deren Mitnahme hier erlaubt. Ganzjährig austoben dürfen sich Hunde auf den Hundestränden. In diesen gesonderten Bereichen muss der beste Freund des Menschen in Wyk angeleint werden, in den übrigen Gemeinden gilt an den Hundestränden keine allgemeine Leinenpflicht. Wie überall sollten auch hier Rücksichtnahme, Respekt und Toleranz beachtet werden.


Leinenzwang besteht unter anderem auch in der Fußgängerzone, bei kulturellen Veranstaltungen oder öffentlichen Versammlungen. Gleiches gilt in Waldgebieten und das Nationalparkgesetz schreibt eine ganzjährige Anleinpflicht auf Deichen und im Watt vor. Grundsätzlich gilt, dass Hunde so zu halten und zu führen sind, dass von Ihnen keine Gefahr ausgehen kann.


Das Amt Föhr-Amrum hat auf seiner Homepage Hinweise für Hundehalter bereitgestellt. Tipps für Herrchen und Frauchen finden sich zudem auf den Seiten der Föhr Tourismus GmbH, der Amrum-Touristik und beim Landesbetrieb für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz Schleswig-Holstein.

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Coronavirus: Situation von Kindern und jungen Menschen bereitet große Sorgen

(27. 05. 2021)

„Gut ist die Situation für Kinder und Jugendliche derzeit nicht“, resümiert Svend Goldenbaum. Der Jugendpfleger des Kreises Nordfriesland beruft sich dabei auf die Aussagen der Fachkräfte vor Ort. In einer Online-Konferenz hat er sich mit Orte Schruwe-Nissen, die die Geschäftsstelle des Kreisjugendringes leitet, und vielen Leitungen der Mädchentreffs und Jugendzentren im Kreisgebiet ausgetauscht.

 

Die Bedeutung dieser Einrichtungen hat während der Corona-Pandemie noch zugenommen. „Für Kinder und junge Menschen von sieben bis 27 Jahren sind sie ein wichtiger Bestandteil des Lebens. Hier knüpfen sie Kontakte, haben einen festen Anlaufpunkt, um Probleme mit Fachleuten zu besprechen, und lernen, wie sie ihre Umwelt mitgestalten können“, erklärt Sandra Grams vom Mädchenzentrum in Husum. All das ist seit langer Zeit, abhängig von den jeweiligen Lockdown-Regeln, nur eingeschränkt oder gar nicht möglich. Gleichzeitig fehlen Schulunterricht und Freizeitangebote als entscheidende Grundlage für die Entwicklung sozialer Kompetenzen.

Eingeschränkte Möglichkeiten

Svend Goldenbaum erläutert, dass die Einrichtungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit rechtlich zu den außerschulischen Bildungseinrichtungen und zur Kinder- und Jugendhilfe gehören. Deshalb schränken die für diesen Bereich geltenden Hygienevorschriften auch die Möglichkeiten der Jugendzentren ein. Monatelang durften ihre Angebote ausschließlich im persönlichen Einzelkontakt oder digital stattfinden. Zwar ist die Arbeit mittlerweile wieder in festen Gruppenkonstellationen mit bis zu zehn Teilnehmern in Innenräumen erlaubt, aber das reicht nicht aus.

Ängste und Frustration als Folge

„Sehr viele junge Menschen äußern Wut und Enttäuschung darüber, dass ihnen ihr Raum sozusagen weggenommen wurde. Ihnen fehlen der Kontakt zu anderen, der reale Austausch und die Unterstützung sehr. Die Folge sind Ängste und Frustration“, berichtet Svend Goldenbaum. Vielen jungen Menschen falle es schwer, zu Hause digital ohne Gleichaltrige zu lernen. Oft mangele es dafür auch an Platz, Ruhe, Ausstattung und Unterstützung der Familie.

 

Orte Schruwe-Nissen stellt fest, dass Jugendliche immer häufiger von emotionaler Ermüdung und dem fehlenden Spaß am normalen Leben sprechen. „Viele Kinder und Jugendliche machen sich Gedanke über die Folgen der Pandemie für Familie und Gesellschaft – oft mehr als die Erwachsenen. Manche geben auch auf und finden sich frustriert mit der Situation ab“, hat sie beobachte. Umso mehr sollten die Kinder und Jugendlichen die Möglichkeiten der Lockerungen erkennen und nutzen, um sich wieder in Jugendclubs und Vereinen mit Gleichaltrigen zu treffen.

Gefährdung des Kindeswohls

Jugendpfleger Goldenbaum erinnert an den rechtlichen Rahmen: Auch für Heranwachsende gilt der Schutzauftrag der Jugendhilfe, der eine Kindeswohlgefährdung ausschließen muss. „Das ist ein hartes Wort, bei dem man meist eher an Gewalt denkt. Doch auch die derzeitigen Einschränkungen des sozialen Lebens führen eindeutig zu einer Gefährdung des Kindeswohls“, betont er.

Die Erwartungen sind hoch

Alle Verantwortlichen arbeiten mit Hochdruck an neuen Möglichkeiten und finden kreative Lösungen, um den Kontakt zu den jungen Menschen zu halten. Doch so recht zufrieden ist damit niemand – am wenigsten die Jugendlichen. Sie spüren täglich, dass die Problematik der geschlossenen Jugendtreffs keine hohe Priorität hatte. Ihre Erwartungen an die weitere Öffnung der Jugendeinrichtungen sind hoch.

 

„Jungen Menschen liegen die gesundheitliche Versorgung, die Schule und die Familie am Herzen. Doch sie müssen auch die Möglichkeit haben, sich selbst zu finden, sich auszuprobieren. Sie haben ihre eigenen Fragen, Sorgen, Vorstellungen und Ängste. Dafür benötigen sie Annahme, Bestätigung und Räume. Gerade in dieser Zeit ist es wichtig, dass sie sich gesehen fühlen und auch gesehen werden, dass sie nach ihrer Meinung gefragt werden und die Situation mitbestimmen können“, fasst Orte Schruwe-Nissen zusammen.

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Coronavirus: Weitere Öffnungen beschlossen

(27. 05. 2021)

Am kommenden Sonnabend, 29. Mai, will die Landesregierung weitere Lockerungen der Corona-Regeln beschließen. Das kündigte Ministerpräsident Günther in Kiel an.


Mehr Kontakte in geschlossenen Räumen, neue Möglichkeiten für Veranstaltungen – ab Ende Mai sollen neue Corona-Regelungen in Schleswig-Holstein gelten. Darauf haben sich Landesregierung und die Spitzen der Regierungsfraktionen im Landtag am Mittwochabend verständigt. Gemeinsam mit Gesundheitsminister Dr. Heiner Garg und Umweltminister Jan Philipp Albrecht stellte Ministerpräsident Daniel Günther die Pläne in Kiel vor. Schon am Sonnabend werde die Landesregierung eine neue Fassung der Corona-Bekämpfungsverordnung beschließen, die ab dem 31. Mai in Kraft treten solle, sagte der Regierungschef.

Perspektivplan für Veranstaltungen

Für Veranstaltungen gibt es eine Reihe weiterer Öffnungsschritte. So sind Veranstaltungen in Innenbereichen wieder möglich. Voraussetzung: Die Teilnehmenden sind geimpft, genesen oder verfügen über einen Test, der nicht älter als 24 Stunden ist. Für Außenbereiche ist hingegen keine Testpflicht mehr vorgesehen.


Was im Einzelnen ab Montag gilt, ist auf der Homepage der Landesregierung nachzulesen.


Die konkreten Änderungen an der Corona-Bekämpfungsverordnung werden derzeit erarbeitet und sollen am kommenden Sonnabend beschlossen werden.

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Coronavirus: Wenige Regelverstöße bei Gastronomie-Kontrollen zu Pfingsten

(26. 05. 2021)

Die Kontrollen von Gastronomiebetrieben der letzten Wochen zeigen Wirkung. Das stellten die elf Kontrollteams des Gesundheitsamtes fest, die am Pfingst-Wochenende im Kreis Nordfriesland unterwegs waren. „Auch unsere an rund 20 Gaststätten versandten Ordnungsverfügungen trugen Früchte. Fast alle überprüften Gastwirte waren sichtlich bemüht und setzten die Corona-bedingten Vorsichtsmaßnahmen erfolgreich um“, fasst Landrat Florian Lorenzen die Einsatzberichte seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zusammen.

Verstöße bleiben die Ausnahme

Trotzdem fielen auch jetzt wieder einzelne Betriebe auf, die etwa kein Hygienekonzept besaßen oder ihr Mobiliar nicht so gestellt hatten, dass der Mindestabstand zwischen den Gästen stets gewahrt blieb. Die Hitliste der häufigsten Verstöße umfasst daneben die Missachtung der Sperrstunde und der Maskenpflicht sowie fehlende Aushänge. Dies blieben jedoch Ausnahmen. Mancher Gastronom hatte eigens Ordner eingestellt, die die Zahl der Gäste fortlaufend überprüften, um die zugelassene Kapazität nicht zu überschreiten. Viele achteten auch auf den Mindestabstand zwischen den Wartenden auf dem Bürgersteig vor der Tür.

 

Probleme bereiteten mancherorts betrunkene Gäste. Selbst wenn ein Gastwirt auf die Abstandsregeln hinwies, dauerte es manchmal nur Sekunden, bis sich die Gäste vor den Eingängen wieder dicht zusammendrängten.

Unterstützung durch die Landespolizei

Bei fünf Einsätzen wurden Kontrollteams des Kreises oder des jeweiligen Ordnungsamtes von Kollegen der Landespolizei unterstützt. Ein Betrieb musste aufgrund grober Verstöße für mehrere Tage komplett geschlossen werden. Ihm wurden Auflagen erteilt, die er umsetzen muss, bevor er wieder öffnen darf.

70 Bußgeldverfahren eingeleitet

Als Resultat aus den seit dem 1. Mai durchgeführten Kontrollen leitet die Kreisverwaltung insgesamt 70 Bußgeldverfahren ein, in denen sich Gastronomiebetriebe für Verstöße gegen die Corona-Regeln verantworten müssen, davon 34 auf Sylt, 16 auf Föhr sowie 20 auf dem Festland: acht in Husum und zwölf, die sich auf kleinere Gemeinden im südlichen Kreisgebiet verteilen.

 

„Wir werden die Kontrollen – wenn auch in geringerer Besetzung als zu Pfingsten – fortsetzen und auf weitere Orte ausdehnen“, kündigt Florian Lorenzen an.

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Kreis Nordfriesland: Öffnungszeiten der Corona-Hotline

(26. 05. 2021)

Die Corona-Hotline des Kreises unter der Rufnummer 0800/2006622 passt ihre Öffnungszeiten an den seit einigen Tagen sinkenden Bedarf an: Ab dem 29. Mai ist sie montags bis donnerstags von 8 bis 16 Uhr, freitags von 8 bis 12 Uhr und an den Wochenenden von 10 bis 12 Uhr erreichbar.

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Coronavirus: Neue Regelungen ab Sonnabend

(22. 05. 2021)

Nach Pfingsten hebt das Land den "50er-Erlass" auf. Auch die Bekämpfungs-Verordnung wird angepasst. Am Sonnabend, 22. Mai, tritt die Änderungsverordnung in Kraft und damit folgende Regelungen:

 

 

 

  • Beherbergungsgäste müssen in der hoteleigenen Innengastronomie keine zusätzlichen negativen Corona-Tests vorlegen, solange sie in einem räumlich abgegrenzten Bereich bewirtet werden und nur regelmäßig getestetes Personal eingesetzt wird
     
  • Für den Besuch von Bibliotheken und Archiven entfällt die Pflicht zur Vorlage eines negativen Corona-Tests
     
  • Für die Hundeausbildung müssen Personen keine negativen Corona-Tests vorlegen, solange der Kurs in Kleingruppen (bis zu zehn Personen) und an der frischen Luft stattfindet.

Weitere Lockerungen in Planung

Derzeit werden weitere Änderungen der Landesverordnung erarbeitet, unter anderem für Veranstaltungen und vergleichbare institutionalisierte Angebote in Kultur und Sport sowie für Kinder- und Jugendfreizeiten.

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Coronavirus: Wo Alkohol im Freien verboten ist – auch zu Pfingsten

(21. 05. 2021)

Der Kreis Nordfriesland weist darauf hin, dass es vielerorts ein Verbot des Ausschanks und Verzehrs von alkoholhaltigen Getränken gibt. Es gilt meistens von sechs Uhr morgens bis Mitternacht. Freitags, sonnabends sowie an den Pfingsttagen gilt es noch länger, nämlich von sechs Uhr bis zwei Uhr des Folgetages.

 

Auf Föhr betrifft das Verbot die Promenade, im gesamten Kreisgebiet Bahnhöfe, Bahnhofsvorplätze und Zentrale Omnibusbahnhöfe.


Der Alkoholkonsum könne zu einer Herabsetzung der Hemmschwelle führen, was dazu führe, dass die Corona-bedingten Vorsichtsmaßnahmen wie die Einhaltung des Mindestabstandes oder das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung nicht mehr eingehalten würden, heißt es in einer Pressemitteilung des Kreises. Außerdem diene das Verbot der Kontaktminimierung.

 

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Coronavirus: Antragsbeginn für Härtefallhilfen an Unternehmen und Selbständige

(20. 05. 2021)

Die Landesregierung hat darüber informiert, dass ab sofort Unternehmen und Selbstständige Härtefallhilfen beantragen können, wenn sie bisher aufgrund von speziellen Fallkonstellationen in den bestehenden Hilfsprogrammen von Bund und Ländern nicht berücksichtigt werden konnten.


Der Förderzeitraum für die Härtefallhilfen umfasst die Monate November 2020 bis Juni 2021. Die Antragstellung ist bis zum 31. August 2021 ausschließlich über einen prüfenden Dritten möglich. Für Schleswig-Holstein gibt es hierfür spezielle FAQs, die neben zahlreichen weiteren Informationen unter www.haertefallhilfen.de zu finden sind.

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Coronavirus: Scharfe Gastronomie-Kontrollen am Pfingstwochenende

(19. 05. 2021)

Insgesamt rund 20 Gastronomiebetriebe auf Sylt, auf Föhr und in St. Peter-Ording erhalten noch vor dem Wochenende Post vom Kreis Nordfriesland: In einer Ordnungsverfügung wird die Zahl der gleichzeitig anwesenden Gäste in den Gaststätten auf höchstens die Hälfte der Kapazität beschränkt. Gleiches gilt für die Bewirtung im Außenbereich.

 

„Gaststätten sind kein rechtsfreier Raum – auch nicht zu Pfingsten und auch nicht, wenn die Gäste vor der Tür Schlange stehen. Die Corona-Pandemie ist noch nicht überstanden, die Ansteckungsgefahr nach wie vor real“, erklärt Landrat Florian Lorenzen.

 

Anlass für das ungewöhnliche Vorgehen des Kreises sind die zahlreichen gravierenden Verstöße von Gastronomen gegen die Corona-Bestimmungen, die Kontrollteams des Gesundheitsamtes in der letzten Zeit festgestellt hatten. So wurden Mindestabstände nicht eingehalten, statt höchstens zwei saßen Mitglieder von bis zu acht Haushalten dicht an dicht an den Tischen, Kellner trugen keine Masken und Sperrstunden schienen nicht zu existieren, heißt es in einer Pressemitteilung des Kreises.

In höchstem Maße unsolidarisch

„Das sind unhaltbare Zustände. Gastwirte, die so etwas zulassen, handeln nicht nur fahrlässig, sondern auch im höchsten Maße unsolidarisch gegenüber den vielen gastronomischen Betrieben, die sich vorbildlich an die Regeln halten“, betont Lorenzen.

 

Der Verwaltungschef begrüßt die generelle Öffnung des Landes für den Tourismus. Er erinnert aber auch daran, dass sie mit Bedingungen verknüpft ist, die das Wiederaufflackern der dritten Corona-Welle verhindern sollen. „In Nordfriesland darf kein zweites Ischgl entstehen“, mahnt er und nimmt nicht nur die Wirte, sondern auch ihre Gäste ins Blickfeld: „Niemand hat das Recht, Gastwirte und ihre Angestellten respektlos anzuschnauzen, wenn sie ihm den Einlass verwehren wollen. Der unverschämte Egoismus diverser Gäste hat wesentlich zu den unhaltbaren Zuständen beigetragen.“

Hartes Durchgreifen angekündigt

Florian Lorenzen dankt dem Land Schleswig-Holstein für seine Unterstützung bei den Kontrollen am Pfingstwochenende: „Wir werden mit mehreren Teams des Gesundheitsamtes unterwegs sein, begleitet von Kollegen des Polizeivollzugsdienstes. Und wenn es notwendig ist, greifen wir hart durch.“

 

Sollten zu viele Gäste angetroffen werden, hat der Wirt die Überzähligen innerhalb einer halben Stunde aus dem Lokal zu entfernen – auch, wenn sie noch vor vollen Tellern und gefüllten Gläsern sitzen. „Wie er es macht, entscheidet er selbst. Aber er macht es. Wenn nicht, schließen wir das Lokal sofort für den Rest der Nacht. Dann müssen alle gehen“, warnt der Landrat.

 

Niemand solle sich einbilden, fröhliche Runden könnten dann vor dem Lokal weiterfeiern – dies werde durch das vielerorts geltende Alkoholverbot in der Öffentlichkeit und notfalls durch Platzverweise unterbunden.

Land appeliert an Vernunft

Florian Lorenzen berichtet von einem unerkannt mit Corona infizierten Ehepaar, das um das zweite Maiwochenende herum mehrere Lokale auf Sylt besuchte. Daraufhin musste das Gesundheitsamt tagelang recherchieren und am Ende rund 300 Personen in Quarantäne versetzen. Wären die Lokale weniger voll und besser belüftet gewesen, würden jetzt keine 300 Menschen zuhause sitzen und um ihre Gesundheit fürchten.

 

„Gerade jetzt, in der Phase der vorsichtigen Öffnungsschritte, müssen wir uns strikt an die geltenden Regeln halten, um das Erreichte nicht zu gefährden und weitere Schritte in Richtung Normalität gehen zu können“, unterstreicht der Landrat.

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Digibonus I - Unterstützung für Kleinstunternehmen

(18. 05. 2021)

Um Kleinstunternehmen dabei zu unterstützen, Kundenkontakte zu minimieren, bezuschusst das Land digitale Kommunikations- und Kontaktmöglichkeiten.


Momentan ist es wichtig und hilfreich, die im geschäftlichen Alltag nötigen Kundenkontakte zu reduzieren und somit zur Verringerung der Ansteckungswege beizutragen. Sei es beispielsweise durch einen digitalen Kassenbon, bargeldlosen Zahlungsverkehr oder spezielle Apps. Digitale Kommunikations- und Kontaktmöglichkeiten sind von zentraler Bedeutung. Durch den Digibonus I Schleswig-Holstein soll Kleinstunternehmen ein niedrigschwelliger Einstieg in entsprechende Digitalisierungsmaßnahmen ermöglicht werden.


Das Land unterstützt nun Unternehmen mit bis zu fünf Beschäftigten mit einem Zuschuss zwischen 500 und 1000 Euro – je nach den angefallenen Kosten.

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Nur drei PCR-bestätigte positive Urlaubsgäste in der Modellregion

(17. 05. 2021)

Im Rahmen der Modellregion Nordfriesland wurden dem Gesundheitsamt vom ersten bis zum 17. Mai insgesamt 240 positive Antigen-Schnelltest-Befunde von Urlaubsgästen gemeldet. Laut einer Pressemitteilung des Kreises lagen davon 194 auf Sylt, 19 auf Eiderstedt und davon elf in St. Peter-Ording, 17 auf Föhr und Amrum, sechs in Husum und je einer in vier weiteren Orten.

 

„Im Gesundheitsamt wird jede hereinkommende Meldung eines positiven Schnelltests geprüft und erst nach der eindeutigen Bestätigung in eine gesonderte Liste eingetragen“, erläutert Nina Rahder, die im Wechsel mit drei Kollegen das Corona-Team des Gesundheitsamtes leitet.

Quarantäne im Urlaubsquartier

In drei Fällen wurde eine Covid-19-Infektion durch einen anschließenden PCR-Test bestätigt. Alle drei Urlaubsgäste konnten aus unterschiedlichen Gründen nicht abreisen, sondern gingen in ihrem Urlaubsquartier im Kreisgebiet in Isolation.
In elf Fällen reisten die Gäste sofort nach dem Schnelltest ab. „Wir haben jede einzelne Person nach Eingang des Schnelltests angerufen und, wo es noch nicht geschehen war, einen PCR-Test veranlasst. Waren die Betroffenen bereits auf der Rücktour, haben wir das Gesundheitsamt ihres Wohnortes benachrichtigt, damit die dortigen Kollegen sich um einen PCR-Test kümmern“, berichtet Nina Rahder.

Urlaub fortgesetzt

In 15 Fällen wurde der Schnelltest durch einen PCR-Test widerlegt, sodass der Urlaub fortgesetzt werden konnte. Auch bei den restlichen 222 Personen geht das Gesundheitsamt davon aus, dass der Schnelltest per PCR entkräftet worden ist. „Die Labore informieren uns sehr zuverlässig über positive PCR-Ergebnisse von Menschen in Nordfriesland. Aber wenn der PCR-Test negativ ausfällt, erfahren wir das nur selten, so wie in den genannten 15 Fällen“, erläutert Nina Rahder. Das sei seit Beginn der Corona-Krise von den Laboren so gehandhabt worden, weil negative Ergebnisse keine Tätigkeiten der Gesundheitsämter erfordern.

Befürchtungen nicht bestätigt

Am Tag vor dem Beginn der Modellregion, dem 30. April, verzeichnete der Kreis Nordfriesland 136 Infizierte und eine Inzidenz von 41. Heute liegt er bei unter 100 Infizierten und einem Inzidenzwert unter 30. Die Befürchtungen vieler Menschen, dass die Urlaubsgäste die Ansteckungszahlen der Einheimischen in die Höhe treiben würden, haben sich bisher also nicht bestätigt. „Das verdanken wir zum Teil unserem klug gestalteten Regelwerk. Nicht ohne Grund hat sich das Land bei der Ausarbeitung der seit heute geltenden Verordnung auch an unseren Erfahrungen orientiert. Unser Gesundheitsamt wird nun genau verfolgen, wie sich die neuen Regeln bewähren“, betont Landrat Florian Lorenzen.

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Bürgerbüros auf Föhr und Amrum: Terminvergabe online möglich

(17. 05. 2021)

Nach Föhr ist nun auch Amrum am Start: Ab sofort können Termine in den Bürgerbüros auf beiden Inseln nicht mehr nur telefonisch oder per E-Mail vereinbart, sondern auch direkt online über die Webseite des Amtes gebucht werden (www.amtfa.de/onlinetermine). Dort können Termine für die am häufigsten nachgefragten Verwaltungsleistungen, etwa die An- und Ummeldung oder die Beglaubigung von Dokumenten, reserviert werden.

 

Mit der Einführung des Online-Terminvergabesystems soll nicht nur der Kundenservice des Amtes verbessert, sondern auch ein weiterer Schritt in Richtung Digitalisierung der Amtsverwaltung vollzogen werden.

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Die Modellregion ab dem 17. Mai 2021

(17. 05. 2021)

Das Land hat die in der Modellregion geltenden Regeln auf das gesamte Land ausgeweitet. Deshalb gelten ab dem 17. Mai 2021 nur noch die allgemeinen landesweiten Regeln der Corona-Bekämpfungsverordnung Die Allgemeinverfügung des Kreises Nordfriesland über die Modellregion wurde am 16. Mai 2021 um 24 Uhr aufgehoben. Eine Austrittserklärung seitens der teilnehmenden Betriebe ist nicht erforderlich.

 

Fragen, wie es nach dem 17. Mai weitergeht, beantwortet der Kreis Nordfriesland unter www.nordfriesland.de/Modellregion.

 

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Öffnungszeiten der Corona-Hotline

(14. 05. 2021)

Die Corona-Hotline des Kreises Nordfriesland unter der Rufnummer 0800 200 66 22 passt ihre Öffnungszeiten an den seit einigen Tagen sinkenden Bedarf an: Ab dem 15. Mai ist sie montags bis donnerstags von 8 bis 16 Uhr, freitags von 8 bis 14 Uhr und sonnabends und sonntags sowie am Pfingstmontag von 10 bis 14 Uhr erreichbar.

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Coronavirus: Neue Landesverordnung - was ab dem 17. Mai gilt

(13. 05. 2021)

Neue Kontaktregeln in den Außenbereichen, mehr Möglichkeiten für Freizeit- und Kulturangebote, Jugendarbeit und Sport, Beherbergungsangebote und Innengastronomie: Ab dem 17. Mai gilt die neue Corona-Bekämpfungsverordnung der Landesregierung. Die Öffnungsschritte ermöglichen insbesondere außerhalb geschlossener Räume wieder mehr gemeinsame Aktivitäten.

Die wichtigsten Neuregelungen

Kontakte

  • Gelockerte Kontaktregelungen für private Treffen im Außenbereich: Insgesamt zehn Personen aus bis zu zehn Haushalten dürfen sich treffen. Im Innenbereich bleiben die bisherigen Kontaktregelungen gültig (Haushalt plus eine Person beziehungsweise maximal fünf Personen aus zwei Haushalten).

Veranstaltungen, Gemeinschaftseinrichtungen und Versammlungen

  • Veranstaltungen im Außenbereich sind in der Regel mit negativen Tests der Teilnehmenden und weiteren Auflagen möglich.
     
  • Sanitäre Gemeinschaftseinrichtungen (zum Beispiel auf Campingplätzen oder in Freibädern) dürfen mit Ausnahme von Saunen und Whirlpools geöffnet werden.
     
  • Bei Versammlungen außerhalb geschlossener Räume wird die zulässige Teilnehmerzahl auf 250 erhöht (bisher maximal 100).

Gastronomie und Beherbergung

  • Gaststätten dürfen unter Auflagen auch ihre Innenbereiche wieder öffnen: Gäste müssen einen Testnachweis vorlegen, vollständig Geimpfte (mindestens zwei Wochen nach der zweiten Impfung) einen Impfausweis oder eine Impfbescheinigung. Grundsätzlich dürfen maximal fünf Personen aus zwei Haushalten an einem Tisch sitzen. Außerhalb geschlossener Räume dürfen an einem Tisch nun grundsätzlich bis zu zehn Personen (aus zehn Haushalten) sitzen.
     
  • Hotels, Pensionen und andere Beherbergungsbetriebe dürfen unter Auflagen auch für touristische Übernachtungen öffnen. Gäste müssen bei der Anreise negative Tests vorweisen (Antigen-Schnelltest maximal 24 Stunden, PCR-Test maximal 48 Stunden alt). Alle 72 Stunden müssen weitere Nachweise vorgelegt werden.

Freizeit

  • Die Ausflugsschifffahrt wird unter Auflagen zugelassen.
     
  • Zusätzliche Außenbereiche von Freizeit- und Kultureinrichtungen, wie zum Beispiel Freizeitparks, können öffnen. Für einen Besuch von Kultureinrichtungen im Innenbereich (Museen, Ausstellungen) sind negative Tests erforderlich.
     
  • Auch im Sport ist wieder mehr möglich: Im Innenbereich dürfen nun bis zu zehn Kinder und Jugendliche ohne Körperkontakt in festen Gruppen und unter Anleitung Sport treiben. Im Außenbereich ist dies mit bis zu 20 Kindern und Jugendlichen möglich. Das Schwimmen in Bahnen und Schwimmunterricht in Freibädern und Außenbecken wird erlaubt. Es sind unter Auflagen wieder Wettkämpfe im Amateursport außerhalb geschlossener Räume möglich.
     
  • Außerschulische Bildungsangebote sind in den Außenbereichen (mit Auflagen) wieder als Präsenzangebote möglich.

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Modellregion Nordfriesland wird ab Montag in Landes-Verordnung überführt

(12. 05. 2021)

Die Modellregion Nordfriesland wird ab Montag, 17. Mai, in die neue Landesverordnung überführt. Das hat Landrat Florian Lorenzen am Mittwochvormittag nach Abstimmung mit den Fachbereichen der Kreisverwaltung, der kreisweiten Vorbereitungsgruppe für die Modellregion sowie Wirtschaftsminister Dr. Bernd Buchholz entschieden.

 

Alle Beteiligten gehen davon aus, dass die an der Modellregion teilnehmenden Beherbergungs- und Gastronomiebetriebe ihre Beteiligung ab Montag größtenteils ohnehin aufkündigen würden, um sich den vereinfachten und landesweit einheitlichen Zugangsvoraussetzungen der neuen Landesverordnung anzuschließen.

Meldungen bis einschließlich 16. Mai werden benötigt

Die an der Modellregion beteiligten Betriebe müssen ihre täglichen Meldungen nur noch bis einschließlich Sonntag abgeben. Ab Montag sind sie von dieser Pflicht befreit. Allerdings legt der Kreis Wert darauf, sämtliche Tagesmeldungen vom ersten bis zum 16. Mai lückenlos zu erhalten. Denn je umfassender das Lagebild ist, desto aussagekräftigere Folgerungen können die Wissenschaftler daraus ableiten.

Teilnahme endet automatisch

Die Kreisverwaltung bittet die Betriebe, sich nicht einzeln abzumelden, denn ihre Teilnahme an der Modellregion endet auch ohne ihr Zutun am Sonntag um 24 Uhr. Bis dahin gelten die seit dem 1. Mai bestehenden Regelungen unverändert fort. Ab Montag gelten automatisch für alle Betriebe die neuen Regelungen der Landesverordnung.

Modell wird zur Regel

„Wir sprechen nicht vom Ende der Modellregion, sondern von einer Überführung, weil aus dem Modell nun der Regelbetrieb wird, wobei wir in Nordfriesland einige Bestandteile aufrechterhalten“, erklärt Florian Lorenzen. So bleiben die öffentlichen und nicht-öffentlichen Schnellteststellen wie bisher verpflichtet, dem Kreis bis Ende Mai täglich ihre Zahlen zu melden. „Sie liefern damit weiterhin die wichtigsten Daten für die wissenschaftliche Auswertung der Öffnung der Region für den Tourismus“, sagt der Verwaltungschef.

Wissenschaftliche Begleitung wird fortgesetzt

Er hat mit Wirtschaftsminister Buchholz vereinbart, dass die – vom Land finanzierte – wissenschaftliche Begleitung wie geplant fortgesetzt wird. „Die Ergebnisse bleiben nach wie vor interessant. Corona ist noch nicht vorbei“, betont Lorenzen.

 

Er ist sicher, dass es dem Land ohne die intensive Vorarbeit der Modellregionen nicht möglich gewesen wäre, den Tourismus bereits ab Mitte Mai wieder landesweit zuzulassen.

Dank an alle Mitwirkenden

Der Landrat dankt allen Menschen in Nordfriesland, die sich für die Modellregion eingesetzt haben: „Die kreisweite Vorbereitungsgruppe, die Mitarbeitenden der Kreisverwaltung, die Tausenden Betriebe und Teststellen haben sehr viel Arbeit in dieses vorbildliche Projekt investiert. Alle Teilnehmer haben wertvolle Erkenntnisse gewonnen und sind nun sehr gut für die landesweite Öffnung für den Tourismus unter Corona-Bedingungen aufgestellt. Dazu gehört beispielsweise die Nutzung der Luca-App, die natürlich fortgesetzt werden sollte.“

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Foto: Bild von Bernd Hildebrandt auf Pixabay

Neufassung der Corona-Bekämpfungsverordnung zum 17. Mai 2021

(12. 05. 2021)

Die Landesregierung hat am 11. Mai eine Neufassung der Corona- Bekämpfungsverordnung beschlossen (www.schleswig-holstein.de/DE/Landesregierung). Diese tritt am 17. Mai in Kraft. Die Neufassung dient der Umsetzung der bereits angekündigten Lockerungen bei den Einschränkungen zur Eindämmung des Coronavirus. Die Verordnung vom 11. Mai ist befristet bis zum 6. Juni 2021.


Unverändert bleiben insbesondere das Abstandsgebot, das Verbot von Veranstaltungen im privaten Raum und das Verbot von Veranstaltungen innerhalb geschlossener Räume. Die bisherigen Regelungen für den Einzelhandel und Dienstleistungen bleiben weitgehend unverändert. Auch Diskotheken etc. bleiben geschlossen.


Wichtig: Diverse Angebote und Einrichtungen sind dem Text der Verordnung nach nur für getestete Personen zugänglich. In all diesen Fällen gilt dies gemäß § 7 COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmeverordnung (SchAusnahmV) stets auch für geimpfte und genesene Personen.


Für dieses negative Testergebnis gibt es folgende vier Möglichkeiten

  • Ein Selbsttest, der vor Ort unter Aufsicht des Betreibers der Einrichtung stattfindet (z.B. Hotel, Restaurant), maximal 24 Stunden alt.
     
  • Ein Schnelltest durch geschultes Personal des Arbeitgebers, max. 24 Stunden alt.
     
  • Ein Schnelltest in einem Testzentrum/durch Arzt oder Apotheker, max. 24 Stunden alt (alle § 2 Nr. 7 SchAusnahmV).
     
  • Ein  PCR-Test  (Labortest),  der  maximal  48  Stunden  alt  sein  darf  (§  4  Abs.  3 Corona-Bekämpfungsverordnung).

 

Berücksichtigung geimpfter und genesener Personen
 

Die COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmeverordnung des Bundes regelt zwei Wege, um geimpfte und genesene Personen mit getesteten Personen gleichzustellen und von bestimmten Einschränkungen zu befreien. Außerdem gibt es eine besondere Befreiung in der Corona-Bekämpfungsverordnung.


Diese Personengruppen sind wie folgt definiert:

  • Geimpfte: asymptomatische Personen, die über eine vollständige Schutzimpfung verfügen. Dies gilt als erfüllt,
     
  • wenn seit der letzten mit dem jeweiligen Impfstoff erforderlichen Einzelimpfung 14 Tage vergangen sind oder
     
  • wenn bei einer genesenen Person eine Einzelimpfung vorliegt.
     
  • Erforderlich ist ein Impfnachweis, der auf Papier oder in digitaler Form vorliegen kann und in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache zulässig ist (§ 2 Nr. 2 SchAusnahmV).
  • Genesene: asymptomatische Personen, die im Besitz eines Genesenennachweises sind. Ein solcher Genesenennachweis beruht auf einem positiven Labortests (PCR-Test), der mindestens 28 Tage und maximal 6 Monate zurückliegt. Der Genesenennachweis kann digital oder auf Papier und in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache vorliegen. Wichtig ist also, dass Infizierte ein Dokument über ihren positiven PCR-Test aufbewahren.

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Corona: Sonntags geöffnet - Bäderregelung tritt wieder in Kraft

(11. 05. 2021)

Die Bäderregelung tritt ab dem 17. Mai wieder landesweit in Kraft. Die Geschäfte dürfen in den Bäderorten dann auch sonntags wieder öffnen.


Zum 17. Mai rollt der Tourismus in Schleswig-Holstein unter strikten Regeln wieder an. Zeitgleich wird auch die Bäderverordnung wieder in Kraft treten. „Die Bäderverordnung dient der Selbstversorgung von Touristen und da wir zu Pfingsten wieder Übernachtungsgäste ins Land lassen, steht auch der Sonntagsöffnung in den Bäderorten nichts mehr entgegen“, sagte Tourismusminister Dr. Bernd Buchholz.

 

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Amt Föhr-Amrum: Termine im Bürgerbüro online vereinbaren

(10. 05. 2021)

Ab sofort ist es möglich, Termine im Bürgerbüro auf Föhr nicht mehr nur telefonisch oder per E-Mail zu vereinbaren, sondern auch direkt online über die Webseite des Amtes zu buchen (www.amtfa.de/onlinetermine). Dort können Termine sowohl für die am häufigsten nachgefragten Verwaltungsleistungen, etwa die An- und Ummeldung oder die Beglaubigung von Dokumenten und Unterschriften, als auch für alle weiteren Angelegenheiten aus dem Zuständigkeitsbereich der Bürgerbüros reserviert werden.


Mit der Einführung des Online-Terminvergabesystems, das für Amrum in der kommenden Woche geplant ist, soll nicht nur der Kundenservice des Amtes verbessert, sondern auch ein weiterer Schritt in Richtung Digitalisierung der Amtsverwaltung vollzogen werden.

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Coronavirus: Bundestag beschließt Ausnahmen für Corona-Geimpfte und -Genesene

(10. 05. 2021)

Der Bundesrat hat am 7. Mai nach dem Beschluss des Bundestages vom 6. Mai 2021 der Covid-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmeverordnung der Bundesregierung zugestimmt.

 

Mit dieser Verordnung auf Grundlage von § 28c Infektionsschutzgesetz werden eine Gleichstellung von Geimpften, Getesteten und Genesenen sowie zusätzliche Ausnahmen von Einschränkungen für Geimpfte und Genesene geregelt. Die Verordnung trat bundesweit am 9. Mai in Kraft; weitere Öffnungsschritte, wie sie die Landesregierung ab dem 17. Mai vorsieht, sind davon nicht betroffen.


Die geplante Verordnung enthält im Wesentlichen drei Maßnahmen

 

  • Bestehende Erleichterungen und Ausnahmen von Geboten und Verboten für getestete Personen werden auf geimpfte und genesene Personen erstreckt, sodass für geimpfte und genesene Personen etwa ein negatives Testergebnis als Zugangsvoraussetzung entfällt.

 

  • Für geimpfte und genesene Personen werden Erleichterungen und Ausnahmen bei der Beschränkung von Zusammenkünften und des Aufenthalts außerhalb einer Wohnung oder einer Unterkunft vorgesehen.

 

  • Für geimpfte und genesene Personen werden Ausnahmen von Quarantänepflichten vorgesehen.

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Coronavirus: Verordnungen verlängert

(08. 05. 2021)

Die Landesregierung hat die derzeit gültige Corona-Bekämpfungsverordnung (www.schleswig-holstein.de/coronavirus-erlasse) um eine Woche verlängert. Zugleich wurde die Quarantäne-Verordnung um vier Wochen bis zum 6. Juni verlängert.


Die für Montag, 17. Mai, vorgesehenen Öffnungsschritte (Meldung zu den geplanten Öffnungen vom 5. Mai 2021) werden derzeit in eine neue Verordnung eingearbeitet, die in der kommenden Woche beschlossen wird. Dann stehen auch  bei  der  Corona-
Quarantäneverordnung Veränderungen an.


Über die konkreten Regelungen wird die Landesregierung anschließend informieren.

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Innenministerium fördert die Erweiterung des Feuerwehrgerätehauses in Wyk mit 750.000 Euro

(07. 05. 2021)

Das Innenministerium fördert die Erweiterung des Feuerwehrgerätehauses in Wyk mit 750.000 Euro. Das gab Innenministerin Sabine Sütterlin-Waack heute (07. Mai 2021) in Kiel bekannt.

 

Das Feuerwehrgerätehaus wird von der Freiwilligen Feuerwehr genutzt, deren Mitgliederinnen und Mitglieder ehrenamtlich alle Aufgaben einer Feuerwehr übernehmen – von Brand- und Katastrophenschutz bis zur Brandschutzaufklärung. Durch die Erweiterung der Aufgaben für die Feuerwehr sei die Anschaffung neuer Fahrzeuge erforderlich geworden, heißt es in einer Pressemitteilung des Innenministeriums. So gehören nun auch die Integration als "Ölwehr" in den Katastrophenschutz, die Einbindung in die Wasserrettung und das System "First Responder", also der qualifizierten Ersthilfe als ein zusätzliches Glied in der Rettungskette zu den neuen Aufgaben.

 

"Mit der Erweiterung des Feuerwehrgerätehauses wird die Zukunft der Freiwilligen Feuerwehr in Wyk nachhaltig gesichert und der Brandschutz auf der Insel Föhr gestärkt. Ich freue mich, dass die Freiwillige Feuerwehr weiterhin unter guten Bedingungen ihren Aufgaben nachkommen kann", erklärte Sütterlin-Waack in Kiel.

Zusätzliche Stellplätze und weitere Umbauten

Durch die Erweiterung des Gebäudes werden zwei zusätzliche Stellplätze geschaffen und weitere Umbauten durchgeführt. Damit wird das derzeitige Gebäude aus dem Jahr 1990 an die neuen Anforderungen angepasst. Der Umbau war nötig geworden, da Änderungen an den Ausstattungsvorschriften sowie technische Weiterentwicklungen die Maße der Fahrzeuge erheblich vergrößert haben. Dadurch hat sich der Fahrzeugbestand erheblich verändert und erweitert. Außerdem wird eine räumliche Trennung für private Kleidung und die Einsatzkleidung geschaffen.

Erweiterung ist Teil des Ortsentwicklungskonzeptes

Das Land unterstützt das Projekt im Rahmen der „Ortskernentwicklung“ aus Mitteln der gemeinsam mit dem Bund finanzierten "Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes" (GAK). Bewilligungsbehörde ist das Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume (LLUR). Die zuwendungsfähigen Gesamtkosten betragen rund eine Million Euro. Die Erweiterung des Feuerwehrgerätehauses ist als Schlüsselprojekt Bestandteil des Ortsentwicklungskonzeptes der Gemeinde, das unter Mitwirkung der Bürgerinnen und Bürger des Ortes erarbeitet wurde.

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Geflügelpest: Kreis verweist auf fortbestehendes Aufstallungsgebot in Risikogebieten

(07. 05. 2021)

Aufgrund vermehrter Nachfragen von Geflügelhaltern weist das Veterinäramt des Kreises Nordfriesland darauf hin, dass das Aufstallungsgebot für die Risikogebiete in Küstennähe, entlang von Seen und Flüssen und Rast- und Ruhezonen von Wildvögeln weiterhin Bestand hat.

 

Unter https://t1p.de/k01b stellt die Kreisverwaltung eine Landkarte mit Suchfunktion im Internet bereit. Darin können Geflügelhalter mittels Eingabe ihrer Adresse feststellen, ob sie noch von der Aufstallungspflicht betroffen sind.

 

Zuletzt hatte der Kreis am 29. April bekanntgegeben, dass ein großer Teil Nordfrieslands abseits der direkten Küstenregion von der Geflügelpest befreit zu sein scheint. Für diesen Bereich, in dem seit dem 19. März kein an der Tierseuche erkrankter Vogel mehr gefunden wurde, hatte das Veterinäramt das Aufstallungsgebot beendet. In Küstennähe und rund um große Wasserflächen jedoch bleibt es in Kraft.

 

Die entsprechende Allgemeinverfügung des Kreises ist unter www.nordfriesland.de/amtsblatt nachlesbar.

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Coronavirus: Kreis verlängert Gültigkeit der Allgemeinverfügungen

(07. 05. 2021)

Die Sonderausgabe 21 vom 7. Mai 2021 des regulären Amtsblattes des Kreises Nordfriesland enthält eine Allgemeinverfügung des Kreises Nordfriesland über die Verlängerung und Änderung von Allgemeinverfügungen im Zusammenhang mit dem Verdacht auf eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2) und kann hier nachgelesen werden.

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Die Modellregion Nordfriesland überwindet ihre Kinderkrankheiten

(07. 05. 2021)

Obwohl in der Anfangsphase der Modellregion Nordfriesland nicht alles rund lief, steht Landrat Florian Lorenzen zu der Entscheidung, am 1. Mai begonnen zu haben. „Für die Tourismusbranche einschließlich der vielen dort Beschäftigten war es ein wichtiges Signal, dass es endlich wieder aufwärts geht“, sagt er. Die anfänglichen Schwierigkeiten würden nach und nach behoben und „unsere niedrigen Inzidenzwerte bestätigen, dass die Entscheidung zum Start der Modellregion nach wie vor vertretbar ist“.


Natürlich hätte mehr Vorbereitung einen reibungsloseren Start bedeutet. „Bei einem so großen, bundesweit einmaligen Projekt mit so vielen Mitwirkenden finde ich es aber auch verständlich, wenn es zu Beginn etwas ruckelt. Die Hauptsache ist doch, erstmal ins Laufen zu kommen. Lieber aus Fehlern lernen und dann nachbessern, als in der Hoffnung auf einen perfekten Start Monate zu verlieren“, findet der Verwaltungschef.

Nordfriesen von den Lockerungen überrascht

Die Entscheidung des Landes Schleswig-Holstein, ab dem 17. Mai im ganzen Land weitere Lockerungen auch für den Tourismus zuzulassen, hat die Nordfriesen überrascht. Viele fragten sich, ob der enorme Aufwand für die Vorbereitung der Modellregion am Ende gar nicht erforderlich gewesen wäre.

 

Florian Lorenzen sieht es anders: „Wir haben in den letzten Wochen gemeinsam mit vielen anderen die Grundlagen dafür gelegt, dass unsere Betriebe bereits am 1. Mai wieder öffnen konnten und dass Tausende Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer endlich ihre Kurzarbeit beenden konnten. Und auch ohne Modellregion hätten wir die umfangreichen Testkapazitäten für die Öffnungsschritte zum 17. Mai ohnehin schaffen müssen.“


Noch sei ungewiss, ob das Modellprojekt bereits am 17. Mai in den Regelbetrieb überführt wird, weil die konkreten Regeln der neuen Landesverordnung noch nicht bekannt sind.

Mehr als 5000 Betriebe sind dabei

Zurzeit nehmen 5281 Betriebe mit 7611 Betriebsstätten an der Modellregion teil. Weitere knapp 500 Betriebsstätten werden kurzfristig dazukommen. Einige müssen noch Unterlagen nachliefern, bei anderen arbeitet die Verwaltung auf Hochtouren daran, ihre mittlerweile eingesandten Dokumente zu prüfen. Ist alles in Ordnung, werden die Betriebe in die Liste eingetragen.

 

Nach der ersten Veröffentlichung der Aufstellung der teilnehmenden Betriebe wurde diese Version kritisiert. Denn sie lässt sich nicht so verkleinern, dass sie auf Smartphones genutzt werden kann. Hintergrund: Die Kreisverwaltung hatte keine entsprechende Software und konnte diese angesichts der kurzen Vorbereitungszeit auch nicht beschaffen. „Darum haben wir unser Controlling-System genommen, das eigentlich für andere Zwecke konzipiert ist. Auf Laptops und größeren Tablets funktioniert es auch. In normalen Zeiten hätten wir das natürlich auch für Smartphones sichergestellt. Wir bitten alle um Verständnis, dass wir hier aufgrund des Zeitdrucks andere Prioritäten setzen mussten“, sagt Florian Lorenzen.

Bedingungen müssen eingehalten werden

Alle teilnehmenden Betriebe in Nordfriesland haben sich verpflichtet, dem Gesundheitsamt täglich die Zahl ihrer Gäste sowie die Zahl der eingesetzten Mitarbeiter für den jeweiligen Tag zu melden. Noch hakt es bei einigen. „Wir brauchen auf jeden Fall von jedem Betrieb für jeden Tag eine Meldung, um die wissenschaftliche Begleitung zu sichern. Deshalb versenden wir zurzeit Erinnerungsmails, aber wenn es sein muss, werden wir auch Zwangsgelder verhängen. Die Bedingungen waren jedem Teilnehmer von Beginn an klar, und jeder hat sie einzuhalten“, betont der Landrat.


Alle rund 150 Teststationen melden täglich, wie viele Schnell- und PCR-Tests sie durchgeführt haben. Bei positiven Schnelltestergebnissen werden dem Gesundheitsamt auch die Namen und Adressen der Betroffenen mitgeteilt. Nicht nur Urlaubsgäste, sondern jedermann mit positivem Schnelltest ist verpflichtet, einen PCR-Test machen zu lassen. Die jeweilige Teststation ist verpflichtet, den PCR-Test selbst durchzuführen oder an eine andere Teststelle oder Arztpraxis zu vermitteln, damit eine schnellstmögliche Abklärung erfolgt.


Nach einem positiven Schnelltest gilt für die Betroffenen automatisch, also ohne spezielle Anordnung durch den Kreis, die Pflicht, sich umgehend in Quarantäne zu begeben. Sie dürfen ihre Räumlichkeiten nur verlassen, um den PCR-Test vorzunehmen. Bestätigt das Labor den positiven Test, müssen Urlaubsgäste entweder sofort abreisen, ohne Bus und Bahn zu nutzen. In diesem Fall gibt das nordfriesische Gesundheitsamt den Vorgang vollständig an das Heimat-Gesundheitsamt der betroffenen Person ab. Sofern eine Abreise unmöglich ist, ist die Quarantäne in der Urlaubsunterkunft zu absolvieren. Gibt das Labor hingegen Entwarnung, kann der Urlaub weitergehen.

Interessierte können Daten einsehen

Florian Lorenzen hatte in Bezug auf die Daten der Modellregion Transparenz versprochen. Seit dem 6. Mai stehen sie allen Interessierten unter https://t1p.de/wqef zur Verfügung. Dazu gehören Listen der teilnehmenden Betriebsstätten, gegliedert sowohl nach Ämtern als auch nach Gemeinden, die dank des als Notlösung eingesetzten PDF-Formats auch auf kleinen Bildschirmen lesbar sind. So kann jeder per Smartphone nachsehen, wo sich der nächstgelegene Gastronomiebetrieb befindet.


Der Kreis veröffentlicht zudem, wie viele Gäste es in den touristischen Teilregionen gab, wie viele davon über einen vollständigen Impfschutz verfügten, wie viel Personal in den Betrieben eingesetzt wurde einschließlich Angaben zu dessen Impfschutz, die Anzahl der durchgeführten Schnelltests für Gäste und Personal sowie die Anzahl der positiven Schnelltestergebnisse.

 

Die Daten werden im Hintergrund fortlaufend gepflegt und aktualisiert.

Umfangreiche Test-Statistiken

Eine eigene Tabelle vergleicht die einzelnen Regionen dahingehend, wie viele ihrer Betriebe die täglichen Meldungen an den Kreis pünktlich abgegeben haben – das ist auch erforderlich, wenn keine Gäste vor Ort waren oder der Betrieb einen Ruhetag hatte. Eine andere Tabelle zeigt, wie viele Betriebe bereits akkreditiert wurden und bei wie vielen der Kreis noch offene Rückfragen, unvollständige Anträge oder fehlende Unterlagen verzeichnet. Ebenso transparent werden die Daten der Schnelltestanbieter im Kreisgebiet dargestellt: Getrennt nach Tagen ist erkennbar, wie viele Testzentren in einer Region wie viele Einwohner, Tages- und Übernachtungsgäste getestet haben und wie viele Tests in den drei Personengruppen jeweils positiv ausfielen.

Aktuell 56 positive Schnelltests

„Leider sind die Daten noch nicht vollständig gemeldet worden. Doch nach heutigem Stand lässt sich ablesen, dass unter den 47.976 gemeldeten Schnelltests nur 56 positiv ausfielen. Darunter waren 37 Einheimische, was 0,08 Prozent der Tests entspricht, null Tages- und 19 Übernachtungsgäste, das sind 0,04 Prozent“, hat Florian Lorenzen ausgerechnet. Sie alle müssen per PCR-Test überprüft werden.


Nicht mitgezählt hat der Landrat 71 positive Schnelltests in einem Zentrum im Amt Mittleres Nordfriesland: „Dort meldete ein Betreiber 71 getestete Einheimische, die alle positiv sein sollen. Das ist ein Versehen gewesen. Die Zahlen müssen nur noch in der Datenbank korrigiert werden.“


Das Wissenschaftlerteam des Universitätskrankenhauses Hamburg-Eppendorf, das die Modellregion wissenschaftlich begleitet, wird alle Daten auswerten und daraus Politikempfehlungen ableiten.

Prozesse spielen sich ein

Die Prozesse spielen sich ein, und Gäste, Anbieter sowie Kreis gewinnen mehr Routine. „Nach der etwas mühsamen Anfangsphase kommt die Zusammenarbeit kreisweit in Schwung“, fasst Florian Lorenzen zusammen. Trotzdem müsse allen bewusst sein, dass die Pandemie noch nicht vorbei ist: „Jeder Gast, der sich an die Regeln des Modellprojektes hält, ist herzlich in Nordfriesland willkommen. Auf die anderen freuen wir uns dann nach der Pandemie wieder.“

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Coronavirus: Nächste Öffnungsschritte ab dem 17. Mai

(06. 05. 2021)

Landesregierung kündigt Lockerungen bei den Kontaktbeschränkungen, im Tourismus und in der Gastronomie an


Die Corona-Infektionszahlen sinken, die Impfungen schreiten voran, und die Tourismus-Modellprojekte sind erfolgreich gestartet. Vor diesem Hintergrund kündigt die Landesregierung umfassende Öffnungsschritte ab dem 17. Mai an. Dann sollen landesweit Beherbergungsbetriebe und Innen-Gastronomie für Geimpfte, Getestete und Genesene wieder öffnen dürfen und auch die Kontaktbeschränkungen sollen gelockert werden.


Unter anderem betreffen die Öffnungsschritte auch Beherbergungsbetriebe wie Hotels, Ferienwohnungen und Campingplätze, die wieder für Gäste geöffnet werden. Voraussetzung ist die Vorlage eines aktuellen negativen Tests bei der Anreise. Während des Aufenthaltes muss der Test im 72-Stunden-Rhythmus wiederholt werden. Ohne Test haben dann auch Geimpfte und Genesene Zugang.


In der Gastronomie werden die Regeln für die Außenbereiche an die Kontaktregeln angepasst, es dürfen sich also bis zu zehn Personen treffen. In den Innenbereichen bleibt es bei den geltenden Regeln gemäß der Corona-Bekämpfungsverordnung. Hier bleibt es zudem bei der Regelung, dass die Innengastronomie nur mit einem negativen Testergebnis betreten werden darf, das nicht älter als 24 Stunden ist. Auch hier haben Geimpfte und Genesene ohne Test Zugang.


Voraussetzung ist jeweils, dass die Infektionslage stabil bleibt oder weiter sinkt. Alle Lockerungen gelten nur in Kreisen mit einem Inzidenzwert unter 100.

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Corona: Aussetzung der Bäderverordnung bis 16. Mai verlängert

(05. 05. 2021)

Die schleswig-holsteinische Bäderregelung bleibt vorerst weiter ausgesetzt – zunächst bis zum 16. Mai. Wie Wirtschafts- und Tourismusminister Dr. Bernd Buchholz heute (5. Mai) in Kiel sagte, gelte dies auch für alle Tourismus-Modellregionen. Auch wenn wir bundesweit nach wie vor die geringsten und stetig sinkenden Corona-Infektionszahlen haben, wollen wir derzeit noch keine zusätzlichen Anreize für Tagestouristen schaffen, so Buchholz.

 

Die entsprechende Änderungsverordnung wird am heutigen Mittwoch veröffentlicht und tritt am 8. Mai in Kraft. Bisher war die Aussetzung der Regelungen bis zum 2. Mai 2021 beschlossen.

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Modellregion: Tourismus auf Föhr und Amrum startet ohne Zwischenfälle

(04. 05. 2021)

Gelungener Auftakt trotz einiger Unsicherheiten. Aufruf des Amtes Föhr-Amrum: Testkapazitäten auf beiden Inseln sollen ermittelt werden


Auf Föhr und Amrum verlief der Auftakt des Projektes Tourismus-Modellregion ohne besondere Zwischenfälle und die teilnehmenden Betriebe konstatierten überwiegend einen gelungenen Start. Die Inseln füllten sich zusehends und die Urlauber genießen offensichtlich den lange vermissten Föhr- oder Amrum-Aufenthalt. Seit Wochen liefen die Vorbereitungen und das Amt Föhr-Amrum wie auch die Tourismusorganisationen beider Inseln erreichten viele Anfragen. Angesichts diverser Auflagen war die Unsicherheit bei den Insel-Fans teilweise groß und die Mitarbeitenden beantworteten geduldig die Fragen jener, die gut informiert anreisen wollten.

 

Nicht alle Gäste sind ausreichend informiert

 

Doch es gibt auch viele Gäste, die sich offensichtlich nicht ausreichend über die Anforderungen informiert haben, die die Modellregion auch an sie stellt. So stehen die Mitarbeiter vieler Testzentren vor der Herausforderung, neben den eigentlichen Tests auch Beratungen durchführen zu müssen. Unzählige Anfragen – etwa zur Luca- oder Corona-Warn-App sowie zur Häufigkeit der notwendigen Tests – binden Personal und sorgen für zusätzlichen, unnötigen Aufwand.


Insbesondere bei der Frage der geforderten Corona-Tests scheinen auch manche Vermieter ihre Hausaufgaben nicht gemacht zu haben. So geben einige ihren Gästen schlicht eine Liste mit Teststationen an die Hand, die sich dann ohne Termine auf den Weg machen. Im Idealfall sollten Gäste sich aber an der Teststation testen lassen, mit der ihre Vermieter eine Kooperationsvereinbarung getroffen haben. Bei fast allen Stationen ist eine vorherige Terminbuchung nötig. Die Liste der verfügbaren Teststationen wird laufend erweitert und informiert über Buchungsmöglichkeiten.

 

Ungenutzte Termine stornieren

 

Ein weiteres Ärgernis konterkariert die Bemühungen aller Beteiligten: Einige Gäste haben ihre Termine für die Dauer ihres Aufenthaltes bei einer Teststation geblockt, gehen dann aber, weil es auf dem Weg liegt oder zeitlich günstiger ist, zu einer anderen. Termine, die nicht wahrgenommen werden können, sollten über die jeweilige Buchungsseite wieder storniert werden, um Testkapazitäten nicht unnötig zu binden. Und auch, dass ein negativer Corona-Test bei einem Restaurantbesuch unverzichtbar ist, und jeder Gast selbst dafür verantwortlich ist, scheint vielen nicht klar zu sein, was mitunter zu unschönen Szenen vor der jeweiligen Gaststätte führt.


Alternative zu den Testzentren

 

Neben den Testzentren gibt es auch nichtöffentliche Testmöglichkeiten. Inhaber von Beherbergungsbetrieben oder Gastronomen können, wenn sie keinen Kooperationsvertrag geschlossen haben, neben ihren Mitarbeitern auch Gäste selbst testen. Sie müssen allerdings ausreichend geschult und durch den Kreis zertifiziert sein. Im Fall eines positiven Corona-Tests muss umgehend nach der Allgemeinverfügung des Kreises Nordfriesland für Corona-Verdachtsfälle verfahren werden. So ist bei einem positiven Testergebnis die Möglichkeit einer sofortigen PCR-Bestätigungstestung in Kooperation mit einer ortsnahen öffentlichen Teststelle wie Arzt, Apotheker oder öffentliche Teststation sicherzustellen.


Aufruf der Amtsverwaltung

 

Um einen Überblick zu erhalten, wieviel Tests aktuell theoretisch auf Föhr und Amrum möglich wären, bittet das Amt Föhr-Amrum alle, die neben den vom Kreis zugelassenen Zentren testen, sich unter zu melden und ihre möglichen Testkapazitäten pro Woche mitzuteilen. Dies sei eine wichtige Information, um gegebenenfalls Synergieeffekte zu erzeugen, betont Amtsdirektor Christian Stemmer. „Wenn sich alle, die Tests anbieten, regelmäßig austauschen und zusammenschließen, können Engpässe vermieden werden.“

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Bildungsministerium korrigiert Corona-Reaktionsplan Schule

(04. 05. 2021)

Das Bildungsministerium hat den jüngsten Corona-Reaktionsplan Schule korrigiert. Die mit der neuen Fassung erfolgte Konkretisierung betrifft die Möglichkeit zur Abweichung vom Distanzlernen in der Stufe III bei einem Inzidenzwert über 100 und den Wechselmechanismus zwischen den Stufen des Corona-Reaktionsplans. Bei diesem Wechselmechanismus wird klargestellt, dass bei der Betrachtung des Inzidenzwertes für das Unterschreiten der Schwellenwertes von 50 bzw. von 165 oder von 100 nur die Werktage berücksichtigt werden.

Außerdem wurden Verweise auf die Schulen-Coronaverordnung und auf den Erlass des Gesundheitsministeriums zur Absonderung wegen einer Infektion ergänzt.

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Vogelgrippe - Aufstallungsgebot für die Inseln nach wie vor in Kraft

(03. 05. 2021)

Das Veterinäramt des Kreises Nordfriesland weist aufgrund von verendeten Vögeln, bei denen erneut das  hochpathogene Virus AI festgestellt werden konnte, darauf hin, dass das Aufstallungsgebot für Geflügel in den küstennahen Regionen nach wie vor in Kraft ist.

Die entsprechende Allgemeinverfügung nebst Gebietskulisse zur Darstellung der Aufstallungspflicht stehen Ihnen hier zur Einsichtnahme zur Verfügung.

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Neuer Corona-Plan für die Schulen

(29. 04. 2021)

In Kiel hat Bildungsministerin Karin Prien die Regelungen in den Schulen ab der kommenden Woche vorgestellt. Zum 1. Mai werde eine neue Fassung des Corona-Reaktionsplans in Kraft treten, die insbesondere den Schülern der Mittelstufe wieder mehr Präsenzunterricht ermögliche, kündigte die Ministerin an. "Gerade diese Schülerinnen und Schüler hatten in den vergangenen Wochen weniger Präsenzanteile, da die Kleinsten, die Prüfungsvorbereitung und die Abschlussprüfungen im Vordergrund standen."

 

Künftig sollen bei einer Inzidenz von unter 50 grundsätzlich alle Schüler der Grund- und weiterführenden Schulen Präsenzunterricht erhalten. Überschreitet die Inzidenz den Schwellenwert von 50, gehen die weiterführenden Schulen in den Wechselunterricht – die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 1 bis 6 dürfen weiter vor Ort unterrichtet werden. Hiervon könne im Einzelfall nach Abstimmung mit dem örtlichen Gesundheitsamt dahingehend abgewichen werden, dass auch in den Jahrgangsstufen 1 bis 6 nur Wechselunterricht stattfinde, erklärte Prien.

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Tourismus-Modellregion: Kontrollen durch das Ordnungsamt

(29. 04. 2021)

Mit dem Beginn des Projektes „Tourismus-Modellregion“ auf Föhr und Amrum am 1. Mai steht auch das Ordnungsamt des Amtes Föhr-Amrum vor einer weiteren Herausforderung in Corona-Zeiten. Es gilt, die Einhaltung der zahlreichen Vorgaben und Verordnungen zu kontrollieren. Angesichts des zur Verfügung stehenden Personals keine leichte Aufgabe, denn drei neue Stellen, die der Amtsausschuss des Amtes Föhr-Amrum in seiner jüngsten Sitzung bewilligt hatte, sind noch nicht besetzt.


Kontrollen in den Häfen von Wyk und Wittdün wird es nicht geben. Da es kein Betretungsverbot für die Inseln gibt, darf jeder Tourist – auch ohne negativen Corona-Test – anreisen. Im Fokus der Kontrollen durch das Ordnungsamt werden Beherbergungsbetriebe stehen. Sie müssen, um vermieten zu dürfen, als Teilnehmer des Projektes beim Kreis angemeldet sein, und sich bei Anreise eines Gastes einen negativen Corona-Test und weitere im 48-Stunden-Rhythmus vorweisen lassen, diese dokumentieren und für vier Wochen zusammen mit den Kontaktdaten des Gastes aufbewahren.


Ein negativer Corona-Test, der nicht älter als 24 Stunden sein darf, ist auch beim Besuch von Gaststätten oder der Wahrnehmung sonstiger touristischer Angebote erforderlich. In allen Fällen obliegt die Kontrolle der Tests dem jeweiligen Vermieter, Betreiber oder Veranstalter. Das Ordnungsamt wird Betriebe stichprobenartig beziehungsweise anlassbezogen kontrollieren.


Zudem werden Kontrollen auch im öffentlichen Bereich erfolgen. Unter anderem werden Gäste zum Vorzeigen ihrer Kurkarte aufgefordert und die Einhaltung der Vorgaben der Landesverordnung wie Abstand halten und das Vermeiden von Menschenansammlungen wird kontrolliert.

 

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Kreis Nordfriesland: Corona-Hotline verlängert Öffnungszeiten

(29. 04. 2021)

In der letzten Zeit hat die Zahl der Anrufe beim Kreisgesundheitsamt wieder zugenommen. Unternehmen, Bürger und potenzielle Urlaubsgäste würden dort nun auch viele Fragen zum Thema Modellregion stellen, teilt der Kreis Nordfriesland in einer Presseerklärung mit.

 

Deshalb verlängert die Corona-Hotline des Kreises unter der Rufnummer 0800 200 66 22 ihre Öffnungszeiten: Ab dem 1. Mai ist sie montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr und sonnabends und sonntags – auch an Christi Himmelfahrt und zu Pfingsten – jeweils von 10 bis 16 Uhr erreichbar.

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Tourismus-Modellregion startet planmäßig am 1. Mai

(29. 04. 2021)

Am Mittwoch (28.) tauschten sich die Mitglieder der kreisweiten Koordinierungsgruppe zur Modellregion zum letzten Mal in der Vorbereitungsphase aus. „Wir waren uns einig, dass die Modellregion planmäßig am Maifeiertag startet“, berichtet Landrat Florian Lorenzen. Die kreisweite Inzidenz liege bei 43,3 Fällen pro 100.000 Einwohner, und die teilnehmenden Betriebe hätten sich gründlich vorbereitet, sodass kein Hinderungsgrund mehr erkennbar sei.

 

Katharina Schirmbeck, die Tourismusdirektorin von St. Peter-Ording, weiß, dass zahlreiche Urlaubsgäste bereits auf gepackten Koffern sitzen: „Die Nachfrage ist groß. Wir haben den vielen Anrufern der letzten Zeit immer gesagt, dass hier strenge Corona-Regeln gelten. Doch das schreckt kaum jemanden ab – eher im Gegenteil.“

 

Ihr Sylter Kollege Peter Douven bestätigt: „Einige Betriebe feilen noch an letzten Details, aber wenn die Urlaubsgäste am Sonnabend anreisen, wird alles generalstabsmäßig vorbereitet sein. Gemeinsam werden wir zeigen, dass auch in Zeiten von Corona ein sicheres Urlaubserlebnis möglich ist!“

 

Landrat Florian Lorenzen würdigt die unzähligen Menschen, die in den letzten Wochen die Voraussetzungen für den Start geschaffen haben: „In den Betrieben, im Gesundheitsamt und an vielen anderen Stellen in Nordfriesland wurden Tausende Arbeitsstunden investiert, um die strengen Voraussetzungen des Modellprojektes zu erfüllen. Und auch wenn Masken, Abstände und die anderen Corona-Regeln rigoros eingehalten werden müssen, freuen sich etliche urlaubsreife Mitmenschen auf Ferien an der Nordsee – und wir freuen uns auf unsere Gäste!“

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Tourismus-Modellregion: Liste der Betriebe ist online

(28. 04. 2021)

Insgesamt 3689 kleine und große Anbieter aus den Bereichen Beherbergung und Gastronomie haben auf der Internetseite des Kreises Nordfriesland Dokumente hochgeladen, um ihr Interesse zur Teilnahme an der Modellregion zu signalisieren.

 

Die Unterlagen von mehr als 1400 Betrieben sowie privaten Vermietern von Ferienwohnungen wurden von der Verwaltung bereits geprüft und zugelassen. Diese verifizierten Anbieter stehen in einer Liste, die der Kreis unter https://t1p.de/betriebe-modellregion veröffentlicht hat. Die Liste wird mehrmals täglich aktualisiert und dabei immer länger. Internetnutzer erhalten den aktuellen Stand, indem sie ihren Browser regelmäßig aktualisieren.

 

Durch einen Klick auf einen der vier Spaltentitel Betriebsstätte, Gemeinde, Teilnehmer und Gewerbeart kann jeder Nutzer die Tabelle so gliedern, wie er sie benötigt.

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Tourismus-Modellregion: Kreis-Hotline mit Fragen überlastet – Antworten stehen im Internet

(27. 04. 2021)

Die Corona-Hotline des Kreis-Gesundheitsamtes verzeichnet seit Mitte letzter Woche deutlich mehr Anrufe als in den Wochen zuvor. Die meisten Anrufer stellen Fragen zur Modellregion – und zwar immer die gleichen, etwa: Wann geht es los, was müssen Betriebe beachten, wie oft muss ich mich testen lassen?

 

Obwohl in der Verwaltung jetzt zehn statt sechs Mitarbeitende an der Hotline die Anrufe entgegennehmen, bleiben viele unbeantwortet: „Seit dem 13. April gab es 8.006 Anrufversuche, von denen genau ein Drittel durchkamen“, erläutert Heiko Tiedemann aus der IT-Steuerung des Kreises.

 

Er geht davon aus, dass viele Bürger frustriert aufgeben. „Dabei steht ihnen ein ganz einfacher Weg offen, sofort zu ihren Antworten zu gelangen“, betont Tiedemann mit Verweis auf die umfangreiche Sammlung von Fragen und Antworten auf www.nordfriesland.de/modellregion.

 

Das gleiche Phänomen bestätigt Kreis-Jurist Kai Mintrop auch im Bereich der E-Mails: „Allein am Wochenende haben wir rund 285 Mails beantwortet. Fast alle waren überflüssig, weil die Antworten auf die Fragen bereits im Netz stehen.“ Kai Mintrop bittet alle Betriebsinhaber und Bürger, sich mit ihren Fragen erst dann an die Hotline oder das „Team Recht“ der Verwaltung zu wenden, wenn sie ihre Antworten auf der genannten Internetseite nicht finden können.

 

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Corona-Virus: Land ergänzt Bundesregelungen

(26. 04. 2021)

Zum Inkrafttreten des Bundesinfektionsschutzgesetzes, mit dem bundesweit einheitliche Regelungen gelten sollen, hat Schleswig-Holstein seinen 100er-Erlass aktualisiert und damit die bundesweiten Regelungen ergänzt.


Liegt die Sieben-Tage-Inzidenz in einer kreisfreien Stadt oder einem Kreis an drei Tagen hintereinander über 100, treten die Regeln des Bundesinfektionsschutzgesetzes am übernächsten Tag in Kraft. Liegt beispielsweise in einem Kreis Montag, Dienstag und Mittwoch die Inzidenz über 100, gelten die Regeln ab Freitag.


Für die Schulen, Kitas, Krippen und Horte hält die Landesregierung angesichts der bisherigen Erfahrungen zur Eindämmung des Infektionsgeschehens an den bisherigen Regelungen fest: Bei einer stabilen Inzidenz über 100 gelten hier Distanzlernen bzw. Notbetreuung. Das Gesundheitsamt kann als Ausnahme in diesem Bereich und in Abstimmung mit der örtlichen Schulaufsicht bzw. dem örtlichen Träger der Jugendhilfe entscheiden, dass die Umsetzung dieser Regelung erst zum Montag der Folgewoche erfolgt.

 

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Tourismus-Modellregion: Informationen für Beherbergungsbetriebe

(23. 04. 2021)

Die Teststationen, die es Stand heute auf Föhr gibt, sind nicht in der Lage, mit allen einzelnen Betrieben, die an dem Projekt „Modellregion“ teilnehmen, einen Kooperationsvertrag zu schließen.

 

Laut Beitrittserklärung sind auch Betriebe dazu angehalten, sich am Aufbau der Testkapazitäten zu beteiligen. Neben zertifizierten Testzentren dürfen auch geschulte Vermieter und Gastronomen im Rahmen des Modellprojektes Testungen durchführen. Zur Anwendung können alle vom Bundesamt für Medizinprodukte zugelassenen Tests verwendet werden. Dies können auch beaufsichtigte Selbsttests (z.B. Spucktests oder Tests mit einem vorderen Nasenabstrich) wie in der Schule sein.


Der Betreiber muss sich zuvor schulen und für die Testdurchführung vom Kreis zertifizieren lassen. Ist beides erfolgt, dürfen Zertifikate im Rahmen des Modellprojektes ausgestellt werden, mit denen Gäste zum Beispiel auch eine Gaststätte besuchen dürfen.


Für Betriebe ist es ratsam, Tests für Mitarbeitende und Gäste vorrätig zu halten. Sollte es bei den Bürgertest-Stationen zu Engpässen kommen, sodass die Gäste dort keinen Test machen können, bleibt die Möglichkeit, diese selbst zu testen bzw. deren Selbsttest zu beaufsichtigen. So wird sichergestellt, dass Gäste und Mitarbeiter die Testpflicht einhalten können.


Die Kosten für diese Schulungen und innerbetriebliche Tests tragen die Betriebe selbst. Betriebe, die wegen der Corona-Auflage keine oder nur geringe Umsätze verzeichnen und für die Überbrückungshilfe III antragsberechtigt sind, können die Testkosten über die Überbrückungshilfe III als „Ausgaben für Hygienemaßnahmen“ geltend machen.

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Mit der Newsletter-Funktion keine Meldung verpassen

(23. 04. 2021)

Egal ob Corona, Modellregion, Stellenangebote, Straßensperrungen, Glasfaserausbau oder andere Meldungen des Amtes Föhr-Amrum. Abonnieren Sie unseren Newsletter und verpassen Sie keine Information mehr! 

 

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Fußnote

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Alle Modellregion-Meldungen des Amtes auf einen Blick

(22. 04. 2021)

Sie möchten alle Meldungen des Amtes Föhr-Amrum zum Thema Tourismus-Modellregion Kreis Nordfriesland auf einen Blick sehen? Auf der Seite Modellregion finden Sie einige allgemeine Informationen. Dort haben Sie ab sofort auch die Möglichkeit, eine entsprechende Übersicht aufzurufen.


Die Seite "Modellregion" finden Sie über das Menü unter „Aktuelles“Modellregion1

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

oder über "Häufig nachgefragt"Modellregion2

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Tourismus-Modellregion: Vorbereitungen für die Test-Infrastruktur laufen auf Hochtouren

(22. 04. 2021)

Bei den Vorbereitungen für das voraussichtlich am 1. Mai startende Projekt „Tourismus-Modellregion Kreis Nordfriesland“ stellen sich derzeit auch auf Föhr und Amrum noch viele Fragen. Eine der dringlichsten betrifft die zu schaffende Infrastruktur der Teststationen. Eine Rechnung mit vielen Unbekannten, denn die Menge der benötigten Tests ist abhängig von der Anzahl der teilnehmenden Vermieter, die sich zuvor beim Kreis Nordfriesland anmelden müssen. Hier aber gibt es bisher keine belastbaren Zahlen.

 

Amt Föhr-Amrum koordiniert die Testzentren

 

Dennoch laufen die Vorbereitungen beim Amt Föhr-Amrum, das für die Koordinierung der Testzentren auf beiden Inseln zuständig ist, und den Verantwortlichen der Föhr Tourismus GmbH und der Amrum-Touristik auf Hochtouren. Gleiches gilt für den Kreis Nordfriesland, bei dem sich Betreiber anmelden und die Teststationen genehmigen lassen müssen. Zu erfüllen sind Mindestanforderungen, die Regelungen zu Räumlichkeiten und Infrastruktur, personeller Ausstattung, Umfang der Schulungen, Testdurchführung, persönlicher Schutzausrüstung, Hygienemaßnahmen und Angebotszeiten enthalten.

Einige Teststationen hat der Kreis bisher auf beiden Inseln beauftragt, zu denen auch Apotheken und Ärzteschaft gehören. Auf Amrum sind derzeit außerdem dabei: AmrumSpa Gesundheitszentrum, Dünencamping, die Hotels Ekke Nekkepenn und Seeblick sowie die Psychotherapie-Praxis Markus Bäuerlein. Auf Föhr das Krankenhaus Föhr-Amrum sowie die externen Firmen „Schnelltest Hamburg“ und „Best Corona Solutions“.

 

Auch geschulte Vermieter und Gastronomen dürfen testen

 

Neben zertifizierten Testzentren dürfen auch geschulte Vermieter und Gastronomen im Rahmen des Modellprojektes Testungen durchführen. Verwendet werden können alle vom Bundesamt für Medizinprodukte zugelassenen Tests. Dies können auch beaufsichtigte Selbsttests wie Spuck- oder Tests mit einem vorderen Nasenabstrich wie in der Schule sein. Zuvor muss sich der Betreiber schulen und vom Kreis zertifizieren lassen. Dann dürfen Zertifikate ausgestellt werden, mit denen Gäste zum Beispiel auch eine Gaststätte besuchen dürfen.

 

7000 Tests täglich möglich

 

Unter den externen Anbietern bietet das Kölner Unternehmen „Best Corona Solutions“ die größte Kapazität. Da Corona-Testdas Unternehmen ärztlich geleitet wird, kann bei einem eventuellen positiven Ergebnis direkt im Anschluss an den Schnelltest ein PCR-Test veranlasst werden. Die Probe wird auf Föhr oder in einem Labor auf dem Festland analysiert, im Anschluss erhält der Getestete seinen Befund. 5000 Testungen täglich verspricht Geschäftsführer Lennart Steffen, in der Hochsaison wären auch bis zu 7000 Tests möglich. „Wenn wir die Anzahl der Buchungen auf der Insel kennen und wissen, wie viele Gäste erwartet werden, können wir mit ein bisschen Vorlauf beliebig skalieren.“

 

Komplett digitales Verfahren

 

Ermöglichen soll dies eine Kooperation mit dem Berliner Unternehmen „DasLab“, das deutschlandweit mit Corona-Testzentren vernetzt ist und von der Registrierung über die Terminvergabe bis zum Testergebnis ein komplett digitales Verfahren anbietet. „Ich glaube, in der Kombination können wir Insulanern und Gästen ein tolles Netzwerk bieten“, ist „DasLab“-Geschäftsführer Dr. Daniel Fallscheer überzeugt.

 

Vor der Anreise anmelden

 

Vorteil der Software: Der Gast kann bereits vor der Anreise am Heimatort seine Daten eingeben und auch bereits die Termine buchen, an denen er getestet werden möchte. Das spart Zeit, da die personenbezogenen Daten, die erhoben werden müssen, bei Anreise bereits vorliegen. So wird das Prozedere planbarer und Wartezeiten werden minimiert.
Dafür muss sich der Kunde einmal registrieren und gemäß dem Infektionsschutzgesetz einige Rahmendaten eingeben. Damit ist ein Profil erstellt, über das Anmeldung und Buchung von Terminen bei den verschiedenen Stationen erfolgen. Da es sich um eine Web-App handelt, die mit Computer, Tablet oder Handy über den Browser aufgerufen werden kann, muss keine weitere App installiert werden.

 

Nachweis für den Vermieter

 

Das jeweilige Testergebnis könnte digital an den Vermieter verschickt werden, hier werden derzeit noch datenschutzrechtliche Fragen geklärt. In jedem Fall erfährt der Getestete per SMS oder E-Mail, wenn sein Ergebnis vorliegt. Dieses kann er dann von dem Server, auf dem die Daten verschlüsselt liegen, abrufen. Auch ein Download als Datei ist möglich, der als Nachweis für den Vermieter dienen kann. Denn nach der aktuell geltenden Allgemeinverfügung des Kreises muss der Gast bei der Anreise einen negativen Corona-Test vorweisen, der nicht älter als 48 Stunden sein darf. Im 48-Stunden-Rhythmus müssen für die gesamte Dauer des Aufenthaltes weitere Tests folgen. Alle Bescheinigungen sind dem Beherbergungsbetrieb vorzulegen, der diese dokumentieren und für vier Wochen zusammen mit den Kontaktdaten des Gastes aufbewahren muss.

 

Öffnungsoptionen sollen untersucht werden

 

Zugriff auf die Daten hat auch die wissenschaftliche Begleitung des Projektes, um ein mögliches Ausbruchsgeschehen nachverfolgen zu können. Trotz fester Start- und Abbruchkriterien handelt es sich jedoch um keine wissenschaftliche Studie: Das vom Kreis Nordfriesland organisierte Projekt von Staat und Wirtschaft verfolgt lediglich die Absicht, Öffnungsoptionen zu untersuchen. Die wissenschaftliche Begleitung wird durch das Wirtschaftsministerium Schleswig-Holstein in Auftrag gegeben und durchgeführt von Dr. Benno Kreuels (Oberarzt für Innere Medizin und Epidemiologie am Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin des UKE) und Dr. Anne Wichels-Schnieber. Sie führt mit ihrer Firma KDD Digital Healthcare (Knowledge Discovery in Databases) Projekte zur Digitalisierung des Gesundheitswesens durch und wird die Evaluation im Thema Datenerfassung und  strukturierung aus digitaler Sicht begleiten.

 

Pro Test ein Euro für die Gemeinde

 

Teststationen soll es nach aktuellem Stand in Wyk im AOK-Kinderkurheim, in der Badestraße 111 und auf dem Parkplatz am Aquaföhr geben. Geplant ist zudem eine mobile Teststation. In Nieblum soll eine Teststation im Dörpshus eingerichtet werden, in Utersum im Taarepshüs. Getestet werden soll nach jetzigem Stand täglich von 8 bis 18 Uhr. Pro Test soll ein Euro Pacht an die jeweilige Gemeinde fließen. Der Betrieb der Teststationen soll je nach Nachfrage variabel gestaltet werden. Hier ist die Software von „DasLab“ hilfreich, die durch die Terminvergabe die nötigen Informationen liefert.

 

Geplant wird auch mit Personal von Föhr, das entsprechend geschult würde. Für Tester, die vom Festland kommen, werden derweil Wohnmöglichkeiten gesucht.

 

Unter Modellregion Kreis Nordfriesland beantwortet der Kreis die wichtigsten Fragen. Die Seite wird laufend ergänzt.

 

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Corona-Virus: Neue Regelungen in den Kreisen

(22. 04. 2021)

Die Landesregierung hat über die Regelungen für Einzelhandel, Kitas und Schulen in den Kreisen und kreisfreien Städten entschieden. Die einzelnen Schritte zu Öffnungen oder Verschärfungen gelten ab Montag, 26. April, bis einschließlich Sonntag, 2. Mai. Bei einer deutlich erhöhten Infektionsdynamik oberhalb einer Inzidenz von 100 („Notbremse“) können auch kurzfristig weitere Vorkehrungen veranlasst werden.


Zudem hat die Landesregierung am 20. April 2021 eine Änderung der Bäderverordnung beschlossen, mit der diese bis zum 2. Mai 2021 außer Kraft gesetzt bleibt.

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BUND-Projekt: Neue Lebensräume für Insekten

(19. 04. 2021)

Mit dem Projekt „Blütenmee(h)r für Föhr“ verfolgt der Föhrer Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) seit Januar 2021 das Ziel, öffentliches und privates Grün naturnah zu entwickeln und Lebensräume für Insekten herzustellen. Dieses Ziel zu verwirklichen, arbeitet Projektleiterin Angela Ottmann eng mit dem Deutschen Verband für Landschaftspflege (DVL) zusammen, der im Mai 2020 das Projekt „Blütenbunt-Insektenreich“ ins Leben gerufen hatte. Auf Föhr wird Ottmann von der Stadt Wyk unterstützt, Angebote kamen zudem von drei Eigentümern privater Flächen in Borgsum, Goting und Oevenum. „Ich freue mich, dass es jetzt in Wyk losgeht. Vielleicht kommen auch noch Flächen in den anderen Gemeinden dazu“, hofft Ottmann, auch die Bürgermeister auf Föhr-Land für das Projekt zu begeistern.

 

1000 Quadratmeter große Fläche am Flugplatz


Der Föhrer BUND begleitet das Projekt fachlich, die Vorbereitung und Einsaat wie auch die Pflege der Flächen in Wyk übernimmt die Gärtnerei des städtischen Eigenbetriebes Grün-Bau. „Wir wollen das Prozedere im Sinne ökologischen Handelns verändern, damit die Flächen zu einem Erlebnis für die Bevölkerung werden“, betonte Wyks Bürgermeister Uli Hess bei einem Ortstermin mit Angela Ottmann sowie Norma Kujath und Wiebke Schönberg vom DVL auf der 1000 Quadratmeter großen Fläche des Regenauffangbeckens am Wyker Flugplatz.

 

Uli Hess,  Wiebke Schönberg, Norma Kujath, Angela Ottmann (v.l.) begutachten die Bodenqualität auf dem Gelände am Flugplatz. Foto: Stadt Wyk/Peter Schulze


Es ist der zweite Anlauf, nachdem die Stadt bereits 2018 begonnen hatte, Pflanzen auszusäen, die Bienen und anderen Insekten nützlich sind. Der Versuch scheiterte seinerzeit an einem heißen und trockenen Sommer. Nun der Neustart: Bei Uli Hess traf Angela Ottmann auf offene Ohren und der Gärtnerei-Vorarbeiter Finn Schäfer traf eine Flächen-Vorauswahl, zu der auch das Regenauffangbecken gehört. Standort und Bodenbeschaffung seien hier ideal, sagte Angela Ottmann: „Die Fläche ist geschützt, sonnig, und hat die Grundvoraussetzung für einen mageren Boden, den Wildblumen mögen.“

 

Nicht alle Standorte geeignet


Dreizehn mögliche Standorte hatte Finn Schäfer vorgeschlagen, von denen in dieser Projektphase nicht alle berücksichtigt werden. „Einige Flächen sind nicht geeignet, weil der Standort nicht optimal ist, andere benötigen eine längere Vorbearbeitungszeit, etwa weil der Boden zu humushaltig ist oder Arten wie Quecke oder Brennnessel dominieren“, erläutert die BUND-Mitarbeiterin.

 

Projekt dient auch der Umweltbildung


Das Areal neben der Kartbahn ist mit rund 1000 Quadratmetern das größte. Rund 2000 Quadratmeter Fläche werden es allein in Wyk am Ende sein, kündigte Ottmann an. Die weiteren Bereiche: Viehwaage und Sperrgutbasar, Haus Töft (Boldixumer Straße), Feuerwehrgerätehaus (Rebbelstieg), BUND (Strandstraße), Nieblumstieg (Fußweg Richtung Kortdeelsweg) und Hamburger Ring/Berliner Ring. Dazu kommen drei Bereiche mit insgesamt gut 1200 Quadratmetern auf Föhr-Land. Zu den geplanten Maßnahmen gehören unter anderem die Anpflanzung von Schattenbeeten, Staudeninseln oder Kräuterrasen, die dafür sorgen sollen, dass sich Insekten künftig wohlfühlen. „Die Flächen werden vom BUND und Grün-Bau intensiv betreut und bearbeitet. Dazu kommt ein Monitoring und Infotafeln sollen angebracht werden, denn wir verbinden mit dem Projekt auch Umweltbildung“, so Ottmann.

 

Norma Kujath vom DVL auf der Fläche am Fußweg Nieblumstieg Richtung Kortdeelsweg. Foto: BUND/Angela Ottmann


Einen Tag lang war die BUND-Mitarbeiterin mit den DVL-Projektleiterinnen Wiebke Schönberg (Projektgebiete: Segeberg, Pinneberg und Steinburg) und Norma Kujath (Nordfriesland und Dithmarschen) auf Föhr unterwegs, um die Flächen zu begutachten. „Für die Einsaat kommen unterschiedliche Mischungen zum Einsatz, die den jeweiligen geologischen Voraussetzungen gerecht werden. Durch die heutige Begehung können wir auswählen, welche Mischung sich für welche Fläche eignet“, erläuterte Norma Kujath. „Wir nutzen die klassischen Wildpflanzen, die hier früher viel gefunden wurden und nach und nach immer seltener in der Landschaft geworden sind.“


Wer nach kurzer Zeit sichtbare Erfolge erwarte, werde allerdings enttäuscht, warnte Wiebke Schönberg. „Das sind Ansprüche, die kann man bei solchen Wildsaaten nur schwer erfüllen.“ Und auch Angela Ottmann warb um Geduld: „Einige Saaten entwickeln sich erst nach einigen Jahren, erst dann kommt die bunte Vielfalt zum Vorschein.“

 

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Foto: Ortstermin: Uli Hess, Angela Ottmann, Norma Kujath und Wiebke Schönberg am Regenauffangbecken am Wyker Flugplatz. Foto: Stadt Wyk/Peter Schulze

Tourismus-Modellregion Nordfriesland: Online-Anmeldung freigeschaltet

(19. 04. 2021)

Der Kreis Nordfriesland hatte am 16. April 2021 seine Allgemeinverfügung veröffentlicht, die als rechtliche Grundlage für die Tourismus-Modellregion Nordfriesland dient. Sie tritt am 01. Mai 2021 in Kraft und gibt den rechtlichen Rahmen vor, den Betriebe akzeptieren müssen, um teilnehmen zu können. Die Teilnahme ist freiwillig. Jeder Betrieb, der die Voraussetzungen erfüllt und sich verpflichtet, die Auflagen einzuhalten, darf teilnehmen. Für Betriebe, die nicht teilnehmen, gelten weiterhin die Regeln der Landesverordnung.

 

Seit Montag,  19. April 2021, ist die Anmeldung zur Modellregion möglich. Betriebe, die teilnehmen wollen, können hier die Beitrittserklärung/Teilnahmeerklärung für Beherbergung beziehungsweise Gastronomie ausdrucken. Diese muss ausgefüllt und unterschrieben werden.

 

Die weiteren Schritte:

  • Scannen oder fotografieren Sie Ihre unterschriebene Beitrittserklärung.
  • Füllen Sie das Online-Formular des Kreises NF aus (Link rechte Spalte)
  • Laden Sie am Ende Ihre unterschriebene Beitrittserklärung hoch und folgen den weiteren Schritten bis zum Ende des Online-Formulars, um Ihre Angabe elektronisch einzureichen.
  • Sie haben Ihren Betrieb nun für die Modellregion registriert. Unter Einhaltung aller Vorgaben dürfen Sie Ihren Betrieb ab dem 1. Mai für den touristischen Betrieb öffnen.

 

Aktuelle Informationen unter nordfriesland.de/modellregion.

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Tourismus-Modellregion Nordfriesland: Viele Detailfragen sind geklärt

(18. 04. 2021)

Das Land Schleswig-Holstein hat den Kreis Nordfriesland als Modellregion ausgewählt. Ziel des Projekt-Konzeptes ist es, unter wissenschaftlicher Beobachtung vorsichtige Öffnungsschritte des Tourismus einzuleiten. Unter nordfriesland.de/modellregion stellt der Kreis fortlaufend neue Informationen ins Netz. Dort sind die Bewerbung des Kreises sowie Antworten auf häufige Fragen zu finden. Ab Beginn der kommenden Woche haben Betriebe dort außerdem die Möglichkeit, sich über ein Online-Formular für die Teilnahme am Projekt einzuschreiben. Die Dokumente, die dann ausgefüllt mit hochgeladen werden müssen, stehen bereits im Netz, heißt es in einer Pressemitteilung des Kreises.
Als rechtliche Grundlage dient eine Allgemeinverfügung des Kreises, die seit dem 16. April eingesehen werden kann und am 1. Mai in Kraft tritt. Sie gibt den rechtlichen Rahmen vor, den Betriebe akzeptieren müssen, um teilnehmen zu können. Die Teilnahme ist freiwillig. Jeder Betrieb, der die Voraussetzungen erfüllt und sich verpflichtet, die Auflagen einzuhalten, darf teilnehmen.


Die bestehende Koordinierungsgruppe aus verschiedenen Fachleuten tagt weiterhin regelmäßig in Videokonferenzen, um aufkommende Fragen intern zu klären. Zusätzlich hat der Kreis eine eigene Projektleitung eingerichtet. Sie steht für Fragen rund um die Modellregion zur Verfügung und ist per erreichbar.


„Es war richtig, den Starttermin des Modellprojektes auf den 1. Mai zu legen. Wir wussten, dass nach der Projektauswahl durch das Land noch diverse Abstimmungen und Feinarbeiten nötig sein würden. Gerade in Pandemiezeiten gehen Gründlichkeit und Sicherheit vor Schnelligkeit. Deshalb wollten wir uns genügend Zeit einräumen, um alle Detail- und Umsetzungsfragen vor dem Start zu klären, und auch allen interessierten Betrieben ausreichend Zeit für die Vorbereitung verschaffen“, erklärt Florian Lorenzen.


Ob der Starttermin gehalten werden kann, hängt aber letztlich vom weiteren Verlauf des Infektionsgeschehens ab. Der Landrat blickt optimistisch in die Zukunft: „Selbst wenn die Corona-Zahlen im Kreisgebiet einen Start zum geplanten Termin nicht zulassen sollten, so haben wir dann bereits ein umfangreich ausgearbeitetes Konzept und sind zu einem späteren Zeitpunkt umgehend startklar.“

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Corona-Modellregion: Informationen für die Inseln

(16. 04. 2021)

Der Kreis Nordfriesland ist Tourismus-Modellregion, damit kann der Tourismus voraussichtlich ab dem 1. Mai eingeschränkt wieder beginnen. Das Amt Föhr-Amrum weist noch einmal darauf hin, dass die Teilnahme an dem Projekt freiwillig ist. Betriebe, die an dem Modellprojekt teilnehmen wollen, müssen sich über ein Onlineformular beim Kreis anmelden. Dieses wird derzeit entwickelt und soll zeitnah unter nordfriesland.de/Modellregion verlinkt werden. Eine Auswahl trifft der Kreis nicht: Jeder Betrieb, der die Projektvoraussetzungen erfüllt, darf teilnehmen.

 

Für Betriebe, die nicht teilnehmen wollen oder können, gilt weiterhin die Landesverordnung zum Umgang mit SARS-CoV-2.


Keine Kontrollen an den Fährhäfen

 

Zudem betont das Amt Föhr-Amrum, dass es in den Häfen von Wyk und Wittdün keine Kontrollen der ankommenden Gäste geben wird. Da es kein Betretungsverbot für die Inseln gibt, darf jeder Tourist – auch ohne negativen Corona-Test – anreisen. Letztere müssen Gäste nur vorlegen, wenn sie Beherbergungsbetriebe in Anspruch nehmen. Hier darf der Test nicht älter als 48 Stunden sein. Ein negativer Corona-Test, der nicht älter als 24 Stunden sein darf, ist auch beim Besuch von Gaststätten oder der Wahrnehmung sonstiger touristischer Angebote erforderlich. In allen Fällen obliegt die Kontrolle der Tests dem jeweiligen Vermieter, Betreiber oder Veranstalter. Das Ordnungsamt wird stichprobenartig beziehungsweise anlassbezogen kontrollieren.

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Corona-Modellregion: Beherbergungsbetriebe für Gäste-Tests verantwortlich

(15. 04. 2021)

Wenn der Tourismus in Nordfriesland voraussichtlich ab dem 1. Mai eingeschränkt wieder beginnt, sind die Beherbergungsbetriebe dafür verantwortlich, dass ihre Gäste alle zwei Tage auf das Coronavirus getestet werden.


Diese Bedingung stellte das Land bereits in seinem Konzept zur Durchführung touristischer Modellprojekte, das die Grundlage für die Bewerbung des Kreises Nordfriesland war, betont der Kreis in einer Presseerklärung. „Klar ist, dass stets ausreichend Kapazitäten für Bürgertests vorhanden sein müssen, auch wenn wieder mehr Urlaubsgäste zu uns kommen. Erfreulicherweise haben wir in Nordfriesland eine sehr leistungsfähige Test-Infrastruktur. Die meisten Hotels, Campingplatzbetreiber und Ferienwohnungsvermieter werden eine Kooperation mit einer Teststation in der Nähe eingehen können, die ihre Gäste regelmäßig mittesten kann, ohne an ihre Kapazitätsgrenzen zu stoßen. Und sollte das im Ausnahmefall einmal nicht möglich sein, können die Betriebe auch eigenes Personal darin schulen lassen, wie man Tests abnimmt“, erläutert Landrat Florian Lorenzen.


Er betont, dass jeder Betrieb selbst entscheidet, ob er unter den Bedingungen der Modellregion öffnen will oder ob er es vorzieht, geschlossen zu bleiben.


Dem vom Land genehmigten Konzept des Kreises zufolge ernennt jeder teilnehmende Betrieb einen Testbeauftragten, der für die Testungen des Personals sowie der Gäste verantwortlich ist. Diese Person muss sicherstellen, dass eine vorhandene Teststation zur Verfügung steht oder dass ausreichend eigene geschulte Kräfte für Testungen und Kontrollen vorhanden sind.


Mehrere Beherbergungsbetriebe können sich auch zusammentun, um ihr Personal und ihre Gäste regelmäßig zu testen. Wenn nur das Personal der Betriebe dort getestet wird, müssen die Betriebe die Kosten selbst tragen: Weder Arbeitsstunden noch Schutzkleidung oder die Test-Sets werden vom Bund erstattet. Richten die Betriebe aber eine öffentliche Teststelle ein, die für jedermann nutzbar ist, können die Kosten für alle dort vorgenommenen Tests – Personal, Gäste, Bürger – im Rahmen der Bürgertests mit der Kassenärztlichen Vereinigung abgerechnet werden.


Allen Beteiligten ist bewusst, dass nicht jeder Betrieb diesen Aufwand treiben kann oder will. „Das Modellprojekt bedeutet nicht, Urlaub zu machen wie 2019. Wir nehmen die Corona-Gefahr sehr ernst. Das Land hat die Sonntagsöffnung von Geschäften ja zunächst ausgesetzt, und ohne aktuelles Testergebnis darf man nicht einmal in einem Restaurant Kaffee trinken“, betont Florian Lorenzen. Er verweist auf die vorgesehene wissenschaftliche Begleitung des Modellprojekts: Sie soll aus den in Nordfriesland gewonnenen Erfahrungen Politikempfehlungen für ganz Deutschland ableiten.


Der Landrat appelliert an alle Reisewilligen, auf keinen Fall ohne vorherige Buchung und negativen Corona-Test anzureisen: „Das gilt auch für Camper und Wohnmobile. Es wird verschärfte Kontrollen geben, um wildes Campen zu unterbinden.“

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Corona-Virus: Testpflicht an den Schulen ab Montag

(14. 04. 2021)

Bildungsministerin Karin Prien hat am Mittwoch (14. April) über die Durchführung der Testpflicht an den Schulen ab dem 19. April 2021 und das weitere Vorgehen nach den Osterferien informiert. Demnach müssen Schüler, Lehrkräfte und Beschäftigte, um die Schulen betreten zu dürfen, zweimal wöchentlich einen Test an der Schule machen oder ein negatives Testergebnis nachweisen, das nicht älter als drei Tage sein darf. Die Testpflicht sei ein weiterer Baustein, um so viele Präsenzangebote wie möglich machen zu können, erklärte Prien.


Weitere Informationen und Formulare unter schleswig-holstein.de/wirtesten

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Modellregion Nordfriesland: Fragen und Antworten

(13. 04. 2021)

Der Kreis Nordfriesland hat eine Auswahl häufig gestellter Fragen und Antworten auf seiner Homepage bereitgestellt. Hier gibt es auch die Möglichkeit, sich per E-Mail direkt an den Kreis zu wenden.


Für Fragen, die speziell die Inseln betreffen, hat das Amt Föhr-Amrum zudem die E-Mail-Adresse eingerichtet.

 

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Corona-Virus: Modellregion – Chance und Herausforderung zugleich

(12. 04. 2021)

Die Wahl des Kreises Nordfriesland zur Modellregion ist eine Chance, Reisen in Pandemiezeiten wieder zu ermöglichen. Die Entscheidung ist aber auch eine Herausforderung für die Inseln, ihre Bewohnerinnen und Bewohner, alle touristischen Betriebe und auch für das Amt Föhr-Amrum. Am 1. Mai soll das Projekt an den Start gehen und zuvor gilt es, für die Umsetzung tragfähige Konzepte zu erarbeiten. Ein dickes Brett, das in kurzer Zeit gebohrt werden muss, weshalb Amtsdirektor Christian Stemmer bereits am Montagvormittag (12. April) Amtsvorsteherin Heidi Braun, Wyks Bürgermeister Uli Hess, Ordnungsamtsleiter Jörg Michelsen sowie Jochen Gemeinhardt, Geschäftsführer der Föhr Tourismus GmbH (FTG), und Frank Timpe, Vorstand der Amrum-Touristik (AT), zu ersten Gesprächen geladen hatte.


Es wurden Arbeitsgruppen gebildet, die sich in kleiner Runde regelmäßig treffen werden. So wird es unter anderem ein Team „Kontrollen“ unter der Führung des Ordnungsamtes und unter Einbeziehung von FTG und AT sowie Dehoga (Deutscher Hotel- und Gaststättenverband), FAU (Föhr-Amrumer Unternehmerverein), HGV (Handels- und Gewerbeverein) und WDR (Wyker Dampfschiffs-Reederei) geben. Darüber hinaus leitet Christian Stemmer die Arbeitsgruppe „Testung“. Hier sollen nach Möglichkeit neben den Ärzten auch die Apotheken und mögliche private Anbieter mit ins Boot geholt werden. Auch die Frage möglicher Software-Lösungen gilt es zu klären, und der Amtsdirektor wird als Schnittstelle zum Kreis Nordfriesland dringende Fragen direkt weiterleiten.


Dass die Modellregion Nordfriesland noch eine Gleichung mit vielen Unbekannten ist, konnten die Mitarbeitenden der Föhr Tourismus GmbH und der Amrum-Touristik bereits am Wochenende anhand vieler Anfragen insbesondere seitens der Vermieter auf beiden Inseln feststellen. Da viele Punkte derzeit jedoch auch vom Kreis Nordfriesland noch nicht abschließend beantwortet werden können, werden die Verantwortlichen zeitnah eine E-Mail-Adresse einrichten und bekannt geben, unter der alle Fragen zur Modellregion entgegengenommen und gebündelt an die zuständigen Stellen weitergeleitet werden.


Die Grundlage für die Ausarbeitung aller weiteren Schritte und Maßnahmen ist die Bewerbung des Kreises Nordfriesland, die hier eingesehen werden kann.

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Corona-Virus: Alkoholverbot in der Öffentlichkeit

(12. 04. 2021)

Nach der bisherigen Corona-Bekämpfungsverordnung des Landes bestand im öffentlichen Raum ein generelles Verbot, Alkohol zu konsumieren oder auszuschenken. Am Montag, 12. April 2021 wurde dieses aufgehoben. Stattdessen legen gemäß der nun gültigen neuen Landesverordnung die Kreise Bereiche fest, in denen das Alkoholverbot fortbesteht. Hintergrund der Regelung ist die Gefahr, dass Abstands- und Hygieneregeln bei zunehmender Trunkenheit ignoriert werden.

 

Der Kreis Nordfriesland hat die Verbotszonen nun in Abstimmung mit den örtlichen Verwaltungen in einer Allgemeinverfügung veröffentlicht. Es handelt sich dabei um Orte, an denen sich Menschen entweder auf engem Raum oder nicht nur vorübergehend aufhalten, also in der Regel um städtische Hotspots. Entsprechende Bereiche sind für die Gemeinden Husum, Bredstedt, St. Peter-Ording, Sylt und Wyk auf Föhr ausgewiesen. Dort darf auf einigen Straßen und Plätzen weiterhin kein Alkohol ausgeschenkt oder verzehrt werden – und zwar täglich von 6 Uhr bis 24 Uhr, in den Nächten von Freitagen auf Samstage und von Samstagen auf Sonntage länger nicht, nämlich bis 2 Uhr des Folgetages. Innerhalb der von der Gastronomie betriebenen Außenbereiche gilt das Alkoholverbot jeweils erst ab 21 Uhr.

 

Eine Liste der vom Verbot erfassten Straßen und Zonen ist dem Amtsblatt des Kreises Nordfriesland (Sonderausgabe 17) unter nordfriesland.de/amtsblatt zu entnehmen.

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Corona-Virus: Land ändert Corona-Verordnung

(11. 04. 2021)

Das Kabinett hat am Freitag, 9. April 2021, Änderungen der Corona-Bekämpfungsverordnung beschlossen. Sie treten am Sonntag, 11. April, in Kraft. Eine Ausnahme bildet die Regelung zur Außengastronomie, die erst ab Montag, 12. April, wieder unter strengen Auflagen öffnen darf. Ermöglicht werden auch Modellprojekte, diese starten frühestens ab dem 19. April. Andere Regelungen werden weitgehend fortgesetzt.

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Corona-Virus: Kreis Nordfriesland wird Tourismus-Modellregion

(10. 04. 2021)

Der Kreis Nordfriesland ist neben Büsum, der Schlei-Region samt Eckernförde sowie der inneren Lübecker Bucht für die kommenden Monate Tourismus-Modellregion in Schleswig-Holstein und wird unter wissenschaftlicher Beobachtung vorsichtige Öffnungsschritte wagen. Das hatte Wirtschafts- und Tourismusminister Dr. Bernd Buchholz nach Beratungen mit Verantwortlichen der Tourismusbranche und innerhalb der Regierungs-Koalition am Freitag (9. April) in einer Pressekonferenz bekanntgegeben. Starten soll das Projekt am 1. Mai für die Dauer von vier Wochen. Eine Verlängerung um noch einmal vier Wochen ist optional möglich.


Touristische Betriebe, die an dem Projekt teilnehmen wollen, müssen sich beim Kreis akkreditieren. Für sie sind unter anderem der Einsatz der Luca-App und regelmäßige Tests für das Personal verpflichtend. Laut des Konzeptes von Nordfriesland müssen unter anderem alle anreisenden Gäste ein negatives Testergebnis oder eine komplette Impfung vorweisen. In der Folge sind regelmäßige Tests verpflichtend.


Die Bewerbungsunterlagen, die der Kreis beim Land eingereicht hat, sehen den Abbruch des Projektes vor, wenn die Inzidenz in Nordfriesland länger als drei Tage über 100 liegt oder ein unkontrollierbares Ausbruchsgeschehen auftritt. Dann müssten alle Gäste abreisen und die touristischen Betriebe wieder schließen.


Die Umsetzung bedeutet für die Verantwortlichen auf Föhr und Amrum einen erheblichen Aufwand. Wie dieser bewältigt werden soll und über das weitere Vorgehen soll im Laufe der kommenden Woche entschieden werden.

 

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GEMA bearbeitet Erstattungsanträge für 2020 nur noch bis zum 14. April

(08. 04. 2021)

Die GEMA (Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte) weist darauf hin, dass Gutschriften/Erstattungen für behördlich veranlasste Schließungszeiträume im Jahr 2020 nur noch bis einschließlich Mittwoch, 14. April 2021, beantragt werden können. Danach entfällt die Möglichkeit, Gutschriften für das zurückliegende Jahr 2020 zu erhalten.

 

Der Antrag muss über die GEMA-Internetseite (www.gema.de/portal) gestellt werden; dort sind unter „Meine Corona-Schließungszeiten“ die entsprechenden Tage anzugeben.


Auch im Jahr 2021 leistet die GEMA bei den Lockdown-Maßnahmen vorerst weiter Unterstützung und erteilt für behördlich angeordnete Schließzeiten ab dem 1. Januar 2021 auf Antrag (www.gema.de/portal) bei Monats-, Quartals- und Jahresverträgen Gutschriften auf Dauernutzungen von Musik.

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Ostern auf Föhr und Amrum - Kaum Beanstandungen bei Kontrollen des Ordnungsamtes

(06. 04. 2021)

Besseres Wetter hätten sich wohl auch die Außendienstmitarbeiter des Föhr-Amrumer Ordnungsamtes gewünscht, die für die zuvor angekündigten stichprobenartigen Oster-Kontrollen während der Feiertage auf beiden Inseln unterwegs waren. So zog es dem April-Schmuddelwetter geschuldet im Vergleich zu normalen Jahren weniger Menschen ins Freie und die Kontrollen verliefen ohne besondere Vorkommnisse.


Auf Föhr gab es kaum Beanstandungen: Neben Insulanern wurden überwiegend Zweitwohnungsbesitzer angetroffen, die ihre Jahreskurkarte vorweisen konnten. Andere verfügten über ein Tagesticket und einige wenige wurden ohne gültige Kurkarte angetroffen. Auf Amrum zeigten die Kontrolleure über die Feiertage ebenfalls Präsenz – mit ähnlichem Ergebnis. Auch hier seien viele Zweitwohnungsbesitzer angetroffen worden, die ihre Jahreskurkarte vorweisen konnten, bilanziert der Außendienstler Helmut Bechler. „Deutlich in der Minderheit waren jene, die kein Ticket vorweisen konnten und vor Ort zur Kasse gebeten wurden.“


„Unschöne Szenen gab es keine, die Menschen waren durchweg verständnisvoll“, so das übereinstimmende Fazit von Helmut Bechler und Ordnungsamtsleiter Jörg Michelsen. Auf beiden Inseln seien die Kontrollen durchweg ruhig und sachlich verlaufen. Im Gegenteil: „Viele Menschen haben es begrüßt, dass das Ordnungsamt kontrolliert und genauer hinschaut“, sagt Jörg Michelsen.

 

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Inselwerke wachsen und haben große Ziele

(06. 04. 2021)

Nach der Gründung der Inselwerke Föhr-Amrum GmbH im November des vergangenen Jahres und der zwischenzeitlichen Eintragung der GmbH ins Handelsregister geht die Gesellschaft unter der Führung des gewählten Geschäftsführers Christian Stemmer mit großen Schritten voran. Erster wichtiger Punkt ist aktuell die Gründung der Tochtergesellschaften, der Inselnetz GmbH sowie der operativen Gesellschaften für den Wärme- und Stromvertrieb auf den Inseln. Die Geschäftsführung der Inselnetz GmbH soll dabei aus dem kommunalen Umfeld kommen.


Aufgabe der Inselnetz GmbH wird das Eigentum an den und der Betrieb der Gas- und Stromnetze auf Föhr und Amrum sein. Hierfür ist eine Kooperation mit einem Netzbetreiber geplant. Derzeit werden Verhandlungen mit der SH-Netz AG über deren möglichen Beteiligung an der Inselnetz GmbH geführt.


Die operativen Tochtergesellschaften werden sich um den Betrieb der Strom- und Wärmeerzeugungsanlagen auf den Inseln kümmern und auch die Strom- und Wärmevermarktung übernehmen. Weitere Aufgaben werden der Bau und Betrieb neuer und bestehender Wärmenetze sein. Dazu beabsichtigen die Inselwerke auch Dritte an den Tochtergesellschaften zu beteiligen, um notwendige Kompetenzen abzusichern sowie die regionalen Akteure der Inseln nachhaltig einzubinden.


Neben dem bereits bestehenden und in der Bevölkerung sehr positiv aufgenommenen Sanierungsmanagement für Alkersum, Midlum, Oevenum und Nieblum, das durch die DSK Deutsche Stadt- und Grundstücksentwicklungsgesellschaft mbH realisiert wird, wird geplant, für weitere Gemeinden auf Föhr und Amrum energetische Quartierskonzepte zu erstellen und diese über den Einsatz eines Sanierungsmanagements umsetzen zu lassen. Zielsetzung ist die Schaffung der notwendigen Daten- und Planungsgrundlage für die energetische Sanierung der Gemeinden sowie die Etablierung nachhaltiger und regenerativer Energieversorgungen durch die Inselwerke GmbH.


Langfristiges Ziel einer operativen Tochtergesellschaft der Inselwerke GmbH und möglicher insularer oder weiterer Partner ist die Errichtung eines virtuellen Kraftwerks auf Föhr und Amrum. Dieses schaltet die hier vorhandenen Erzeugungsanlagen wie Photovoltaik-, Biogas- oder Windenergieanlagen virtuell zusammen, sodass eine jeweilige Steuerung zentral möglich ist und somit die Stromproduktion an den Bedarf auf Föhr und Amrum angepasst werden kann. Der auf den Inseln gewonnene Strom soll über eine der operativen Tochtergesellschaften der Inselwerke GmbH auf den Inseln vermarktet werden, sodass Anlagenbetreiber und -betreiberinnen langfristig wirtschaftlich Strom produzieren können und Kunden und Kundinnen von stabilen Strompreisen profitieren.


In seiner Funktion als Geschäftsführer der Inselwerke bietet Amtsdirektor Christian Stemmer allen Anlagenbetreibern und -betreiberinnen auf Föhr und Amrum, deren Anlagen in der nächsten Zeit aus der EEG-Förderungsperiode fallen und die Interesse an einer möglichen Übernahme haben, an, mit den Inselwerken in Kontakt zu treten.


Ansprechpartner sind Volker Broekmans ( ) und Dr. Andreas Raschzok ( ).

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Corona-Virus: Nutzung von Zweitwohnungen - Ordnungsamt kontrolliert stichprobenartig

(02. 04. 2021)

Auf Föhr und Amrum wächst der Unmut. Anlass ist die Verordnung der Landesregierung, die Eigentümern von Zweitwohnungen erlaubt, ihre Wohnungen zu nutzen und diese auch Freunden und Bekannten zur Verfügung zu stellen, solange dies unentgeltlich geschieht. Für viele ein Schlupfloch, das zum Missbrauch einlädt und deshalb für Unverständnis sorgt. Dass das Land keinen Handlungsbedarf sieht und die Regelung für rechtlich geboten hält, war jüngst aus dem Wirtschaftsministerium noch einmal betont worden. Verwiesen wurde auf das Grundrecht auf Eigentum, bei dem Einschränkungen verhältnismäßig sein müssen.


Dass Ordnungsamt betont, dass wie in anderen Urlaubsdestinationen an Nord- und Ostsee auch auf Föhr und Amrum eine flächendeckende Kontrolle nicht möglich sei. Allerdings wird das Ordnungsamt nach Rücksprache mit dem Kreis Nordfriesland an unterschiedlichen Stellen wie Promenaden, Fußgängerzone usw. stichprobenartig kontrollieren und gegebenenfalls Ermittlungen einleiten. Darüber hinaus wird die Beschilderung noch einmal stellenweise erneuert.


Das Ordnungsamt verweist zudem darauf, dass auch Freunde und Bekannte sowie Familienangehörige kurabgabepflichtig seien. Dass diese entrichtet wird, obliegt dem Unterkunftsgeber, der die Kurkarte ausfertigt und die Abgabe einzieht. Auch hier wird das Ordnungsamt stichprobenartig kontrollieren und Verfehlungen zur Anzeige bringen.

 

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Corona-Virus: Mehr Tests in Schulen und Kitas

(31. 03. 2021)

Die Landesregierung stellt allen Schülern Lehrkräften und Erziehern nach Ostern wöchentlich zwei Corona-Selbsttests bereit. An den Schulen wird zudem eine Testpflicht eingeführt.


"Wir befinden uns mitten in der dritten Welle", betonte Bildungsministerin Karin Prien in Kiel. Regelmäßige und verbindliche Antigentests seien gerade jetzt ein wichtiger Bestandteil der Strategie im Kampf gegen das Virus. Darüber hinaus gelte nach den Osterferien künftig eine Testpflicht an Schulen, sagte Prien: Detaillierten Regelungen hierfür werde das Bildungsministerium in der Woche vor Unterrichtsbeginn bekannt gegeben.


Tests direkt nach den Ferien
Für den ersten Schultag nach den Ferien soll die erste planmäßige Stunde zur Testung genutzt werden, sodass der reguläre Unterricht erst eine Schulstunde später beginnt. Wer nicht am Selbsttest in der Schule teilnehmen wolle, könne auch eine Testbescheinigung aus einem Bürgertestzentrum, einer Apotheke oder eines niedergelassenen Arztes vorlegen, um am Präsenzunterricht teilnehmen zu dürfen.


Zusätzliche Tests für Beschäftigte an Kitas
Tags zuvor hatte das Familienministerium bereits mitgeteilt, nach Ostern pro Woche ebenfalls zwei Corona-Selbsttests für Beschäftige in Krippen, Kitas und Horten sowie für Kindertagespflegepersonen bereitzustellen. Alle Beschäftigten hätten zusätzlich weiterhin die Möglichkeit, kostenlose Bürgertests an den Teststationen im Land machen zu lassen. Sobald geeignete Selbsttests für Kleinkinder zur Verfügung stünden, werde das Land auch diese kostenlos bereitstellen.

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Nordfriesland und Dithmarschen auf dem Weg zur Corona-Modellregion

(31. 03. 2021)

Nachdem die Bundeskanzlerin und die Ministerpräsidenten die Möglichkeit eröffnet hatten, die Corona-bedingten Einschränkungen mit umfangreichen Sicherheitsmaßnahmen in einigen Regionen zu lockern, bereiten die Kreise Nordfriesland und Dithmarschen ihre gemeinsame Bewerbung als „Modellregion nördliche Westküste“ vor.


„Die Menschen brauchen erste vorsichtige Schritte in Richtung Normalität und Alltag. Auch die regionale Wirtschaft wie der Einzelhandel und die Tourismusbranche sind auf eine greifbare Perspektive für die Zukunft angewiesen“, weiß Landrat Florian Lorenzen aus vielen Gesprächen und betont: „Unser momentan niedriger Inzidenzwert darf uns keinesfalls verführen, unvorsichtig zu werden. Uns allen ist überaus wichtig, dass Kitas und Schulen geöffnet bleiben können.“


Deshalb bedürfe es bei allen Überlegungen einer weitreichenden Umsicht und letztlich eines klugen Gesamtkonzepts. Um dieses zu erarbeiten, haben Lorenzen und sein Amtskollege Stefan Mohrdieck aus Heide Fachleute aus beiden Kreisen wie das Kreis-Gesundheitsamt, Geschäftsführer von Tourismusbetrieben, Hotels, Handels- und Verkehrsunternehmen, den DGB, die IHK sowie Verwaltungschefs zusammengetrommelt.


In die Bewerbung aufgenommen werden sollen nur die Teilregionen der Kreise, deren örtliche Verwaltungen und andere Akteure das noch zu erarbeitende Konzept einvernehmlich befürworten. „Sie müssten ja auch die Umsetzung sicherstellen. Das Ganze ist absolut freiwillig“, unterstreicht Florian Lorenzen.

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DLRG sucht Wachgänger für Absicherung der Strände

(30. 03. 2021)

Jobs mit Meerblick zu vergeben

 

Es ist eine schöne Vorstellung: Strahlender Sonnenschein, volle Strände auf Föhr und Amrum und auf den Wachtürmen der vertraute Anblick der Wachgänger der Deutschen Lebensrettungs-Gesellschaft (DLRG). Doch es ist noch etwas Zeit bis zum Beginn der Badesaison 2021 und wie diese aussehen wird, steht Pandemie-bedingt in den Sternen. Dennoch laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren, steckt die DLRG mitten in der Planung für den Einsatz der Lebensretter zur Absicherung der Strände von Nord- und Ostsee.

 

Keine leichte Aufgabe, denn auch die DLRG spürt die Auswirkungen der Pandemie: „Die in den zurückliegenden Monaten ausgebildete Zahl an Rettungsschwimmern beträgt gerade einmal 50 Prozent der Vorjahre“, sagt Peter Sieman, Leiter der Stabsstelle des Zentralen Wasserrettungsdienstes Küste in Bad Nenndorf und konstatiert: „Es mangelt bundesweit an Nachwuchs.“ Zwar liege die Zahl der Bewerbungen für die Saison 2021 aktuell über der des Vorjahres, diese konzentrierten sich allerdings auf den Zeitraum ab der zweiten Juli-Hälfte. Die Vor- und überraschenderweise auch die frühe Hauptsaison weisen trotz der erfreulichen Gesamtzahlen noch große Lücken auf“, so Sieman.


Und so sucht die DLRG nicht nur für die Föhrer und Amrumer Strände noch ehrenamtliche Unterstützer. Angesprochen sind insbesondere Abiturienten und Schüler, die im Wasserrettungsdienst der DLRG Sonne, Strand und Seeluft genießen und gleichzeitig Verantwortung übernehmen und anderen Menschen helfen können. Einsatzzeiten sind zwischen Mai und September ab einer Woche möglich. Angeboten werden freie Unterkunft und Verpflegung sowie Fahrtkosten und Taschengeld.

 

Alle Infos unter zwrd.dlrg.de.

 

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Coronavirus: Kostenlose Bürgertests auf Föhr und Amrum

(27. 03. 2021)

Inselklinik jetzt Testzentrum / Gespräche mit lokalen privaten Anbietern werden geführt

 

Jeder Bürger und jede Bürgerin hat Anspruch auf einen kostenlosen Corona-Schnelltest pro Woche, dafür hatte der Bund mit seiner Test-Verordnung vom 9. März 2021 die Basis geschaffen. Seither ist der Kreis Nordfriesland als Koordinator bemüht, die Infrastruktur der nötigen Teststationen zu schaffen und stellt eine Liste der Anbieter bereit. Sollte der Tourismus wieder hochgefahren werden, stehen die Inseln vor einer Herausforderung: Ärzteschaft und Apotheken dürften den zu erwartenden Ansturm in ihren Räumlichkeiten kaum bewältigen können.


Bisher ist die Nachfrage nach den Tests überschaubar. Rein rechnerisch käme man mit allen Föhrer Einwohnern allerdings auf rund 8000 potentielle Tests pro Woche, hatte Kai Lehmann von der Wyker Hafen-Apotheke in einer Gesprächsrunde mit Amtsdirektor Christian Stemmer, der Wyker Ärztin Janet Rossmann als Ansprechpartnerin der hiesigen Ärzteschaft sowie Vertretern der Apotheken und der kommunalen Politik vorgerechnet. „Kämen dann rund 35.000 Touristen auf die Insel, würde die Zahl auf 43.000 Anspruchsberechtigte in der Woche wachsen.“ Machte nur die Hälfte der Berechtigten von ihrem Anspruch Gebrauch, wäre dies kleinteilig nicht zu schaffen. „Geht man davon aus, dass im optimalen Fall mit zwei Personen 20 bis 40 Tests in der Stunde zu schaffen sind, brauchen wir Tausende Stunden Testkapazität. Das übersteigt bei Weitem das, was wir mit Einzelaktivitäten leisten können“, so Lehmann. Dazu käme die logistische Herausforderung, „denn die Tests müssen beschafft, vorfinanziert und gelagert werden“.


Im Krankenhaus Föhr-Amrum wurde nun ein Corona-Bürgertestzentrum eingerichtet. Kostenlos testen lassen können sich Bürger hier aber nur unter der Woche. Um auch die Wochenenden abzudecken und weitere, gegebenenfalls mobile Teststationen zu realisieren, werden derzeit mit privaten lokalen Anbietern auf beiden Inseln Gespräche geführt oder zeitnah angestrebt. Parallel testen die jeweiligen Apotheken und Hausärzte.


Reisefreiheiten innerhalb Deutschlands und Besuche kultureller Veranstaltungen, die es erforderlich machten, sich testen zu lassen und ein Zertifikat vorzuzeigen, würden das Testaufkommen in die Höhe schnellen lassen, konstatierte der Amtsdirektor. Gleiches gelte für den Fall einer möglichen Auswahl des Kreises Nordfriesland und damit auch der Inseln als Modellregion. „Für diesen Fall müssen wir ein Konzept erarbeiten, das am Ende an die Anforderungen angepasst werden kann.“


Corona-Bürgertestzentrum im Krankenhaus Föhr-Amrum
Montags bis freitags 10 bis 14 Uhr
Telefonische Anmeldung unter 04681/484344
Zugang über die Friedrichstraße
Krankenversicherungskarte und Personalausweis sind vorzulegen

 

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Coronavirus: Erfolgreiche erste Impfaktion auf Föhr und Amrum

(27. 03. 2021)

Große Impfbereitschaft auf beiden Inseln / Ärzte loben gute Organisation
 

Die Föhrer und Amrumer Ärzte sind zufrieden: Die erste große Impfaktion war ein voller Erfolg. „Auf Föhr haben die Hausärzte rund 1300 Menschen geimpft, dazu kamen die Reha-Kliniken mit jeweils rund 100 Personen“, konstatiert Dr. Immo Borth. Der Impfkoordinator für die Inseln hatte die Impfdosen für Föhr, Amrum, Hooge und Langeneß zuvor in Husum abgeholt. Die Organisation habe sich bewährt, die Bewohner des Johanneshauses und des Haus Schöneberg hätten ebenso ihren Pieks bekommen wie alle über 80-Jährigen, die sich impfen lassen wollten. „Insgesamt lief alles reibungslos und vor allem zügig. Es war ein großer Vorteil, dass alle im Vorfeld aufgeklärt waren und nur noch geimpft werden mussten“, sagt Borth.


Auch Janet Rossmann lobt die Organisation im ehemaligen AOK-Kinderheim. „Wir hatten im Fünf-Minuten-Takt geplant, das hätten wir gar nicht gebraucht. Sogar bei der 80-plus-Generation hätten drei Minuten gereicht.“ Personal der Apotheken hatte den Impfstoff aufgezogen. Sehr geschickt, wie die Wyker Allgemeinärztin betont, sodass „pro Zehner-Ampulle ein bis zwei zusätzliche Impfdosen verfügbar waren“.


Viele heftige Impfreaktion habe es gegeben, so Rossmann, gerade unter den Jüngeren. Allergische Schocks oder Ähnliches aber seien ausgeblieben. „Und wir haben bislang auch keinen Hinweis darauf, dass irgendjemand etwas Gravierenderes davongetragen hätte, als eben eine heftige Impfreaktion.“


Begeistert von dem gelungenen Ablauf sind auch alle Beteiligten auf Amrum. Organisiert von der Praxis an der Mühle hatten hier Dr. Claudia Derichs, Dr. Peter Totzauer, Florian Teige sowie die angehende Allgemeinmedizinerin Ann-Christin Hartmann mit Unterstützung der medizinischen Fachangestellten und der Auszubildenden der Praxis einen Tag lang geimpft: Zwei Teams stationär im Amrumer Impfzentrum am Sanghughwai in zwei separaten Räumen, ein weiteres machte Hausbesuche. Klinik Satteldüne und AOK-Nordseeklinik impften ihr Personal in Eigenregie. Rund 350 Dosen wurden so auf Amrum verimpft. Auch hier gab es eine „Jokerliste“, da man „pro Impfeinheit mehr rauskriegt, als eigentlich drin ist“, so Totzauer. So konnten auch hier Impfwillige, die im Vorfeld informiert worden waren, telefonisch nachbestellt werden.


Wie geht es weiter? In fünf bis sechs Wochen werden die über 80-Jährigen die zweite Impfung mit dem Moderna-Vaccin erhalten, kündigt Janet Rossmann an. Wer mit Astrazeneca geimpft wurde, hat seinen zweiten Termin in zehn bis zwölf Wochen. Auch jene, die auf der „Jokerliste“ standen und nachbestellt wurden, stehen dann jeweils auf den Listen und werden angeschrieben.

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Corona: Unentgeltliche Unterbringung von Freunden und Bekannten...

(25. 03. 2021)

Schlupfloch in der Landesverordnung sorgt auf den Inseln für Unverständnis

 

Die aktuellen Vorgaben der Landesregierung sehen vor, dass auch in Pandemie-Zeiten Zweitwohnungsbesitzern die Nutzung ihrer Wohnungen oder Häuser erlaubt ist. Zudem wird ermöglicht, dass diese Domizile Freunden oder Bekannten unentgeltlich zur Verfügung gestellt werden können.


Ein Schlupfloch, das auf Föhr wie auf Amrum teilweise für Unverständnis und zunehmend für Spannungen sorgt. Die Bevölkerung ist verärgert und der Unmut gegenüber der öffentlichen Verwaltung wächst. Vergessen wird dabei häufig, dass hier keine Entscheidung des Amtes Föhr-Amrum zugrunde liegt, sondern lediglich die Vorgaben des Landes umgesetzt werden. Den Vorwurf, wissentlich und bewusst nicht zu handeln und die Situation zu ignorieren, will Amtsdirektor Christian Stemmer deshalb nicht stehen lassen. „Die Unterstellung, dass die örtliche Politik und Verwaltung versagen, ist schlicht falsch“, so Stemmer.


Vor diesem Hintergrund weist das Amt Föhr-Amrum darauf hin, dass unentgeltliche Unterbringungen von Freunden und Bekannten durch Zweitwohnungsbesitzer oder Einheimische zwar rechtlich nicht zu beanstanden sind, die Aufforderung von Bundeskanzlerin Angela Merkel, auf nicht zwingend notwendige Reisen im In- und Ausland wenn möglich zu verzichten, allerdings auch für die Inseln gilt.

 

In einer gemeinsamen Erklärung appellieren Amtsdirektor Christian Stemmer, Amtsvorsteherin Heidi Braun, die Bürgermeister aller Gemeinden sowie Jochen Gemeinhardt für die Föhr Tourismus GmbH und Frank Timpe für die Amrum-Touristik deshalb eindringlich, dieses Schlupfloch nicht auszunutzen. Und Insulaner werden gebeten, nicht jeden Gast beziehungsweise Unbekannten unter Generalverdacht zu stellen. „Die Menschen auf Föhr und Amrum leben vom Tourismus und wir bedauern, dass wir unsere Gäste nicht wie gewohnt willkommen heißen können“, betonen Christian Stemmer und Heidi Braun, die aktuelle Corona-Situation aber mache normales Reisen derzeit unmöglich. „Auch wenn die Nutzungen von Zweitwohnungen durch Freunde oder Bekannte zulässig sind, sollten deren Besitzer sowie Einheimische dies nicht zum Anlass nehmen, zusätzliche Reiseanlässe zu bieten“, betont Braun.


Auch wenn ein bewusstes Unterlassen nicht unterstellt wird weisen die Verantwortlichen noch einmal darauf hin, dass jeder Tourist verpflichtet ist, eine Kurabgabe zu leisten. Hiervon betroffen sind auch Freunde und Bekannte, denen eine Beherbergung kostenfrei zur Verfügung gestellt wird. Eine Kontrolle allerdings, auch das wird seitens des Amtes Föhr-Amrum betont, ist bei der Anzahl an Ferienwohnungen und -häusern fast unmöglich.

 

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Coronavirus: Oster-Lockdown ist vom Tisch

(25. 03. 2021)

Der harte Oster-Lockdown ist vom Tisch – das hatten die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten der Länder und die Bundeskanzlerin in einer außerplanmäßigen Konferenz am Mittwoch (24. März 2021) beschlossen. Von „keinem leichten Tag“ sprach Ministerpräsident Daniel Günther vor den Abgeordneten des schleswig-holsteinischen Landtags, wo er über die erneut beratenen Beschlüsse informierte. Auch wenn die Bundeskanzlerin die Verantwortung für diese Fehlentscheidung übernommen habe, seien es die Regierungschefs gewesen, die dem Vorschlag zugestimmt hätten. Dennoch sei es gerade in einer Pandemie wichtig, falsche Entscheidungen auch zurückzunehmen. "Deswegen finde ich es richtig, dass wir diesen Fehler gemeinsam eingestanden und korrigiert haben."

 

Weiterlesen: Corona-Regelungen im Kreis Nordfriesland

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Coronavirus: Verlängerung des Lockdowns und „erweiterte Ruhezeit zu Ostern“

(24. 03. 2021)

Bund und Länder haben am 22. März 2021 darüber beraten, wie die bestehenden Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus ab dem 28. März 2021 fortgesetzt werden sollen. Die Einigung auf weitere Schritte erfolgte auf Basis der festgestellten Ausgangslage eines „starken Infektionsgeschehens“ und einer „exponentiellen Dynamik“.


Ministerpräsident Daniel Günther hat sich am 23. März 2021 zum weiteren Vorgehen hinsichtlich der jüngsten Beschlüsse von Bund und Ländern geäußert. Günther betonte, dass er sich mehr gewünscht hätte, dennoch könne er die getroffenen Vereinbarungen vertreten. Tags zuvor hatten sich die Vertreter von Bund und Ländern darauf geeinigt, den Lockdown über Ostern fortzusetzen und sogar zu verschärfen.


Der Beschluss sieht vor, dass die derzeit geltenden Schutzmaßnahmen bis zum 12. April verlängert werden. Darüber hinaus soll es einmalige „Ruhetage“ über Ostern geben, Hotels, Ferienwohnungen und Campingplätze bleiben für touristische Übernachtungen geschlossen. Auch die Gastronomie bleibt bis zum 12. April geschlossen und die Kirchen werden gebeten, über Ostern auf Präsenzgottesdienste zu verzichten.

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Coronavirus: Impfung durch Arztpraxen startet ab 6. April

(24. 03. 2021)

Das Gesundheitsministerium hat am 23. März nach Gesprächen mit der Kassenärztlichen Vereinigung (KVSH) darüber informiert, dass die niedergelassenen Ärzte ab dem 6. April landesweit in rund 1500 Praxen die schleswig-holsteinische Impfkampagne unterstützen.

 

Da die verfügbare Impfstoffmenge im April noch sehr gering sein wird, wird die KVSH den Ärzten empfehlen, zunächst die zuhause Pflegebedürftigen inklusive zweier Kontaktpersonen zu impfen. Patienten sollten daher davon absehen, sich selbst aktiv mit einer Terminanfrage an ihren Arzt zu wenden.

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Coronavirus: Selbsttests für Schülerinnen und Schüler

(18. 03. 2021)

Bildungsministerin Karin Prien hat heute (18. März) in Kiel weitere Details zur Testkampagne des Landes vorgestellt. Prien erläuterte den Prozess und demonstrierte die Sets für Selbsttests der Schülerinnen und Schüler, die ab Montag im Einsatz seien.

 

„Die Hygieneregeln, der Schnupfenplan und Umsicht sind weiterhin unsere wichtigsten Mittel im Kampf gegen die Pandemie. Als weiterer Baustein für die Aufrechterhaltung des Unterrichtsbetriebs wird allen Schülerinnen und Schülern ab Montag, 22. März 2021, ein einmal wöchentliches Selbsttestangebot zur Verfügung gestellt", so Prien. Das Selbsttestangebot sei damit ein weiterer Beitrag zur Bekämpfung der Corona-Pandemie und für mehr Sicherheit für den Unterrichtsbetrieb bis zu den Osterferien.

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Coronavirus: Keine weiteren Öffnungsschritte ab nächster Woche

(17. 03. 2021)

Ministerpräsident Günther warnt: "Müssen weiter vorsichtig sein"


Angesichts steigender Infektionszahlen hat die Landesregierung entschieden, in der kommenden Woche keine weiteren Öffnungsschritte zuzulassen. Das gilt insbesondere für die Bereiche der Außengastronomie, der Kultureinrichtungen und des Sports. Mit Blick auf die Situation im Bereich der Beherbergung und Gastronomie wird die Landesregierung die Bund-Länder-Beratungen am kommenden Montag, 22. März, abwarten und erst danach eine Entscheidung treffen. Dazu gebe es auch eine enge Abstimmung mit den anderen norddeutschen Ländern.

 

Wie Ministerpräsident Daniel Günther heute (17. März) betonte, müsse in Regionen, in denen die Inzidenz auf über 100 steige, mit weitergehenden Maßnahmen reagiert werden. Das zeichne sich für den Kreis Segeberg ab, der aktuell eine Inzidenz von 96,7 ausweist. In insgesamt sechs der 15 Kreise und kreisfreien Städte liegt die Inzidenz über dem Wert von 50. In dieser Lage ist es aus Sicht der Landesregierung keine Option, an den derzeit geltenden Öffnungen im Einzelhandel flächendeckend festzuhalten.

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Coronavirus: Gesundheitsministerium informiert zum Impfen

(16. 03. 2021)

Weiteres Vorgehen mit Astra-Zeneca-Impfstoff ist abhängig von Entscheidung der europäischen und nationalen Behörden.

 

Das Ministerium hat am heutigen Dienstag (16.3.) nochmals  darauf hingewiesen, dass das weitere Vorgehen mit dem Astra-Zeneca Impfstoff in Schleswig-Holstein abhängig von den Entscheidungen der Europäischen Zulassungsbehörde und der nationalen Behörden ist.

Das Bundesgesundheitsministerium hatte am Montag aufgrund der Empfehlung des Paul-Ehrlich-Instituts die Corona-Impfungen mit Astra-Zeneca vorsorglich ausgesetzt. Die Europäische Arzneimittelbehörde EMA werde entscheiden, ob und wie sich neue Erkenntnisse auf die Zulassung des Impfstoffes auswirken. Schleswig-Holstein hat die Entscheidung umgehend umgesetzt und alle Astra-Zeneca-Impftermine zunächst bis einschließlich Freitag ausgesetzt.

 

Gesundheitsminister Heiner Garg: „Impfen ist ein Schlüssel zur Bekämpfung dieser Pandemie. Daher kann ich die Enttäuschung über abgesagte Termine gut nachvollziehen. Arzneimittelsicherheit und die fachliche Bewertung der zuständigen europäischen und Bundes-Behörden müssen jedoch immer höchste Priorität haben“.

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Fragebogen zur steuerlichen Erfassung elektronisch übermitteln

(15. 03. 2021)

Das Finanzministerium des Landes Schleswig-Holstein weist darauf hin, dass es seit dem 01.01.2021 aufgrund des Bürokratieentlastungsgesetzes zwingend erforderlich ist, den Fragebogen zu steuerlichen Erfassung elektronisch zu übermitteln.

 

Der Fragebogen zur steuerlichen Erfassung steht im Dienstleistungsportal der Steuerverwaltung Mein ELSTER zur Verfügung und dient unter anderem der Erteilung einer Steuernummer.

 

Ferner wird darauf hingewiesen, dass sich das zuständige Finanzamt nicht automatisch, so z.B. aufgrund einer getätigten Gewerbeanzeige bei der Gewerbebehörde, zum Zwecke der steuerlichen Erfassung bei den NeugründerInnen meldet. Die benötigte Steuernummer kann ausschließlich nach einer elektronischen Übermittlung des Fragebogens über Mein Elster vergeben werden. 

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Coronavirus: Korrekturen der Sars-CoV2-Bekämpfungsverordnung

(12. 03. 2021)

Mit der Corona-Bekämpfungsverordnung vom 6. März 2021 wurden in zwei Bereichen Regelungen vorgenommen, die zu unbeabsichtigten Härten führten beziehungsweise Klarstellungen notwendig machten. Betroffen sind der Bereich Geburtsvorbereitung und Rückbildung sowie die Testpflicht für medizinisch und pflegerisch notwendige Leistungen. In beiden Fällen wurde die Corona-Bekämpfungsverordnung korrigiert.


So wird klargestellt, dass auch Kurse zur Geburtsvorbereitung und Rückbildung unter Einhaltung der allgemeinen Hygieneanforderungen und einem Hygienekonzept nach § 4 Absatz 1 wieder zulässig sind (§ 5 Absatz 2, Satz 1 Nr. 7).


Zudem wird klargestellt, dass medizinisch und pflegerisch notwendige Leistungen, insbesondere im Bereich der ambulanten und stationären Pflege oder im Bereich ärztlicher und zahnärztlicher Behandlungen, auch ohne die Testpflicht des § 9 Absatz 2, Satz 2 Nr. 2 in Anspruch genommen werden dürfen. Die Ausweitung der Testpflicht auf diese Bereiche hätte eine deutliche Verschärfung zur Folge, die weder beabsichtigt noch erforderlich ist.


Die Änderungen traten zum 11. März 2021 in Kraft. Eine Verlängerung der Verordnung erfolgt nicht.

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Coronavirus: Bäderregelung ausgesetzt

(11. 03. 2021)

In den Tourismusorten Schleswig-Holsteins wird es bis 28. März keine Sonntagsöffnungen von Geschäften geben.

 

Die  Landesregierung  hat  am  11.  März  2021  eine  Änderung  der  Bäderverordnung beschlossen, mit der die Geltung der Verordnung und damit die Möglichkeit zur Ladenöffnung an Sonntagen in den Bädergemeinden vom 15. März 2021 bis zum Ablauf des 28. März 2021 außer Kraft gesetzt wird. "Die Bäderverordnung dient dazu, dass sich Touristen an den Wochenenden Vorräte beschaffen können", erklärte Wirtschaftsminister Dr. Bernd Buchholz. Weil touristische Übernachtungen derzeit nicht möglich seien, mache die Öffnung der Geschäfte keinen Sinn.

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Alle Corona-Meldungen des Amtes auf einen Blick

(11. 03. 2021)

Sie möchten alle Meldungen des Amtes Föhr-Amrum zum Thema Corona auf einen Blick sehen? Dann haben Sie ab sofort die Möglichkeit, über "Corona-News" eine entsprechende Übersicht aufzurufen.

 

 

 

 

 

Die Übersicht finden Sie über das Menü unter "Aktuelles"

 

 

oder über "Häufig nachgefragt".

 

 

 

Generell können Sie sich Meldungen zu bestimmten Themen gefiltert anzeigen lassen. Nutzen Sie dazu einfach die Suchfunktion  und wählen Sie dann den gewünschten Eintrag aus "Meldungen" oder "Seiten" aus.

 

 

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Foto: Corona-News

Coronavirus: Kostenlose Schnelltests für die Bürger

(10. 03. 2021)

Damit sich die Bürger in Schleswig-Holstein im Rahmen der Teststrategie des Bundes wöchentlich testen lassen können, haben Land und Kommunen eine Strategie erarbeitet. Sie schafft Grundlagen für die Koordinierung des Aufbaus einer Testinfrastruktur durch das Land und die Unterstützung durch die Kommunen. Land und Kommunen wollen bis Anfang April ein flächendeckendes Angebot bereitstellen. Darauf haben sich Landesregierung und Kommunen auf Einladung von Ministerpräsident Daniel Günther in einer Videokonferenz verständigt.


„Bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie sind die Schnelltests ein immens wichtiger Baustein. Sie können uns dabei helfen, in Zukunft weitere Öffnungsschritte zuzulassen. Gemeinsam mit den Kommunen setzen wir daher alles daran, den Bürgerinnen und Bürgern so schnell wie möglich diese Schnelltests zu ermöglichen, ohne dass sie dafür lange Wege zurücklegen müssen", sagte Günther am Mittwoch (10. März) in Kiel.

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Coronavirus: Rückkehr in den Schulalltag

(09. 03. 2021)

Zahlreiche weitere Kinder und Jugendliche können ab dem 15. März wieder in die Schulen zurück: Ab der kommenden Woche sollen in Lübeck, Kiel, Neumünster sowie den Kreisen Rendsburg-Eckernförde, Ostholstein, Plön, Pinneberg, Nordfriesland, Steinburg und Dithmarschen die Jahrgänge 1 bis 6 wieder in den Präsenzunterricht gehen. Ab Jahrgang 7 bis Q1 findet Wechselunterricht statt, Abschlussklassen erhalten wie bisher Präsenzangebote.

 

"Damit beginnt kontinuierlich für immer mehr Schülerinnen und Schüler an den allgemeinbildenden Schulen wieder ein Stück Alltag", sagte Bildungsministerin Karin Prien. Sie würden ihre Mitschülerinnen und Mitschüler wiedersehen und von ihren Lehrkräften ein direktes Feedback erhalten. "Das haben alle in den vergangenen Wochen vermisst."

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Warnung vor Anzeigenaquise - Lassen Sie sich nicht täuschen

(08. 03. 2021)

Das Amt Föhr-Amrum weist ausdrücklich darauf hin, dass derzeit keine neue Bürgerbroschüre aufgelegt wird.

 

Gewerbebetriebe aus dem Amtsbereich teilten uns mit, dass dort um Freigabe eines Korrekturabzuges gebeten wird. Verträge dieser Art hat das Amt Föhr-Amrum jedoch nicht abgeschlossen! Anzeigenakquisiteure für amtseigene Publikationen sind grundsätzlich mit einem Legitimationsschreiben des Amtsdirektors ausgestattet.

 

Sollten Sie Rückfragen haben oder in einem Fall unsicher sein, dürfen Sie sich gerne Herrn Daniel Schenck wenden.

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Postfiliale in Wyk schließt am 6. Mai

(06. 03. 2021)

Es ist nicht der erste Anlauf, aber nun ist es endgültig: Die Postbank in der Wyker Feldstraße und mit ihr die Postagentur werden am 6. Mai 2021 geschlossen.

 

Bezüglich einer Partnerpostfiliale in Wyk sei man auf der Zielgeraden, teilte Thorn Schütt, Regionaler Politikbeauftragter der Deutschen Post AG, nun mit. Demnach wird es ab dem 3. Mai als Übergang eine Containerlösung an der Tankstelle am Wyker Hafen geben. Diese soll ins Gewerbegebiet umgesiedelt werden. Dort soll dann der endgültige Post-Standort voraussichtlich im September dieses Jahres als Shop-in-Shop-Lösung eröffnet werden. Darüber hinaus werde derzeit geprüft, ob in Wyk eine DHL-Packstation installiert wird. Zurzeit sei ein Standort bei Lidl angedacht, so Schütt. Der Posthof mit seinen Lagerflächen soll als postalische Auslieferungsstelle weitergeführt und die Postfachanlage dort ebenfalls weiterbetrieben werden.

 

Und die Postbank? Wie die Konkurrenz müsse man sich an das veränderte Kundenverhalten im digitalen Zeitalter anpassen und Filialformate mit differenzierten Angeboten entwickeln, hatte Unternehmens-Sprecher Ralf Palm die Schließung der Postbank begründet. Deren Kunden könnten sich entgeltfrei am Geldautomaten der Hypovereinsbank in der Großen Straße mit Bargeld eindecken. Gleiches sei im Rahmen des Cash-Back-Verfahrens an der Supermarktkasse etwa bei Rewe und Lidl möglich.

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Coronavirus: Öffnungsschritte in Schleswig-Holstein ab dem 8. März 2021

(04. 03. 2021)

Die Landesregierung hat am 4. März 2021 mit weiteren Details darüber informiert, in welcher Weise die am 3. März in einem Verhandlungsmarathon zwischen Bund und Ländern verabredeten Öffnungsschritte ab dem 8. März 2021 in Schleswig-Holstein umgesetzt werden. Mit einer entsprechenden Anpassung der Corona-Bekämpfungsverordnung des Landes ist zum Wochenende zu rechnen. Folgende Änderungen gegenüber den bisher geltenden Regelungen sind demnach zu erwarten:

 

  • Aufgrund des aktuellen Inzidenzwertes unter 50 kann der Einzelhandel (darunter auch der Buchhandel) unter bestimmten Bedingungen ab dem 8. März wieder öffnen.
     
  • Erweitert wird die Möglichkeit zu privaten Zusammenkünften. Treffen zwischen zwei Haushalten sind – begrenzt auf maximal fünf Personen – wieder möglich. Paare mit getrennten Wohnsitzen gelten als ein Haushalt. Kinder unter 14 Jahren werden nicht mitgezählt. Weitere Lockerungen sind bei einer 7-Tages-Inzidenz unter 35 möglich.
     
  • Am 8. März können Fahr- und Flugschulen ihre Arbeit wieder vollständig aufnehmen.
     
  • Nach Friseursalons und Nagelstudios können ab dem 8. März weitere körpernahe Dienstleitungen mit entsprechenden Hygienekonzepten angeboten werden. Für  Behandlungen,  bei  denen  nicht  dauerhaft  eine  medizinische Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden kann, werden ein tagesaktueller negativer Covid19-Test der Kundin oder des Kunden sowie ein Testkonzept für das Personal Voraussetzung sein.  
     
  • Die Familienarbeit in Gruppen bis maximal 10 Personen soll wieder  ermöglicht  werden  sowie  Kinder-  und  Jugendtreffen  in  festen  10er-Gruppen erlaubt sein.  
     
  • Sportgruppen mit bis zu 20 Kindern können im Rahmen des organisierten Vereinssports draußen trainieren.  
     
  • Gruppen mit bis zu 10 Personen können bei einer landesweiten 7-Tage-Inzidenz unter 50 Sport im Außenbereich treiben, ohne dass ein Verein organisatorisch dahintersteht.  
     
  • Außerschulische Bildungseinrichtungen wie Musikschulen können Einzelunterricht anbieten.  
     
  • Gemeinschaftsräume in Pflegeheimen sollen 14 Tage nach erfolgter Zweitimpfung der gesamten Einrichtung wieder für Gruppenangebote nutzbar sein.  
     
  • In Kliniken wird über eine Testpflicht regelmäßiges Personalscreening etabliert.  
     
  • Ebenfalls öffnen können Museen, Galerien, Zoos und botanische Gärten. Hier ist für den Besuch bei einer Inzidenz über 50 eine Terminbuchung erforderlich.
     

In den kommenden Wochen plant die Landesregierung, jeweils am Donnerstag  die Festlegungen für die darauffolgende Woche im Rahmen des Stufenplans zu treffen.

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Sanierungsmanagement in Alkersum, Midlum, Nieblum und Oevenum: Datenaufnahme startet

(02. 03. 2021)

Nahwärmenetzplanungen und Einbindung der Bürger und Bürgerinnen schreiten voran

 

Es tut sich etwas auf der Insel in Sachen Klimaschutz. Das Interesse für entsprechende Maßnahmen ist in den Gemeinden groß und die kostenlosen Beratungen des Sanierungsmanagements werden zahlreich in Anspruch genommen. Ein Dauerthema ist die Wärmeversorgung, da in den Gemeinden ein großer Teil der in den Gebäuden installierten Heizungsanlagen veraltet und unwirtschaftlich ist.


Eine Erkenntnis, auf der die Idee zur Errichtung von Nahwärmenetzen als wichtigste Empfehlung der Anfang 2019 fertiggestellten Quartierskonzepte basiert. Im Rahmen der Konzepterstellung erfolgte auf Basis einer Umfrage eine erste Potenzialabschätzung für jede der vier Gemeinden. Diese ergab, dass der Bau von Nahwärmenetzen bei ausreichendem Anschlussinteresse unter ökologischen Gesichtspunkten erhebliche Vorteile bietet und auch wirtschaftlich sinnvoll ist.


Eine der wichtigsten Aufgaben des Sanierungsmanagements ist nun die Begleitung der Schritte zur Umsetzung des Vorhabens. Um die Planung der Nahwärmenetze konkretisieren zu können und eine fundierte Grundlage für die Wirtschaftlichkeitsberechnungen zu erhalten, ist eine vertiefende Datenerhebung notwendig. Hierzu wird durch das Sanierungsmanagement im Auftrag der vier Gemeinden eine Umfrage durchgeführt. Die entsprechenden Fragebögen sind ab sofort auf der Internetseite des Sanierungsmanagements www.klimaschutz-foehr.de verfügbar. Für aussagekräftige Planungen ist eine hohe Beteiligung entscheidend. Da die erfolgreiche Projektumsetzung letztlich von dem Teilnahmeinteresse abhängt, wird das Sanierungsmanagement die Bürger und Bürgerinnen ab Mitte März – sofern die Corona-Lage dies zulässt – in den Gemeinden auch vor Ort aufsuchen, um über das Projekt aufzuklären und im direkten Gespräch Fragen zu beantworten, weitere Informationen auszutauschen und bei Bedarf auch einen Fragebogen in Papierform auszuhändigen. Weitere Veranstaltungen zur Information und Vorstellung der Planungen sind kontinuierlich vorgesehen.


Der Vorteil des Anschlusses an ein solches Nahwärmenetz liegt für die Hausbesitzer/innen im Komfort und in der gegenüber fossilen Heizungsanlagen deutlich erhöhten Umweltfreundlichkeit. Die benötigte Wärme wird nicht mehr in jedem Gebäude einzeln über Heizungsanlagen bereitgestellt, sondern in einer zentralen Anlage in der jeweiligen Gemeinde erzeugt und von dort über ein Leitungsnetz an die angeschlossenen Gebäude verteilt. Die Kunden erhalten fertige Wärme (auch Warmwasser), der Wartungsaufwand entfällt, da er im Rahmen des Wärmeliefervertrages durch den Lieferanten abgedeckt wird. Bei der Wärmeerzeugung kann dabei auf verschiedene Technologien wie Kraft-Wärme-Kopplung, Biomassekessel, Erdwärmepumpen usw. zurückgegriffen werden. Besonders die Einbindung erneuerbarer Energien fällt in einem Nahwärmenetz erheblich leichter als bei dezentralen Anlagen in Bestandsgebäuden. Die Eigenheimbesitzer/innen profitieren zudem von dem geringeren Platzbedarf der Nahwärmeübergabestation gegenüber der normalen Heizungsanlage. Zudem ist die Störanfälligkeit der Übergabestation, welche die Wärme des Nahwärmenetzes in die angeschlossenen Gebäude übergibt, deutlich geringer als bei einer herkömmlichen Heizungsanlage.


Das Sanierungsmanagement möchte sich den Bürgern auch persönlich vorzustellen. Hierzu wird pandemiebedingt am 10. März um 18 Uhr eine Auftaktveranstaltung online stattfinden. Hier können auch Fragen zu den Nahwärmenetzen besprochen werden. Informationen zur Teilnahme sind auf der Internetseite des Sanierungsmanagements www.klimaschutz-foehr.de zu finden. Sobald es die Pandemieentwicklung erlaubt, ist auch eine Vor-Ort-Veranstaltung vorgesehen.

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Foto: Bild von Werner Weisser auf Pixabay

Coronavirus: Termine für Impfberechtigte der Priorität 2

(02. 03. 2021)

Am 11. März sollen die Impfungen gegen das Coronavirus auf Föhr und Amrum beginnen. Die Impfberechtigten der Priorität 2 erhalten ihren Pieks auf Amrum von Dienstag bis Donnerstag, 23. bis 25. März. Anmeldungen sind ab sofort in der Praxis Claudia Derichs unter 04682/9614999 möglich. Die notwendige vorherige Aufklärung erfolgt beim jeweiligen Hausarzt.


Impfberechtigt sind Personen von 18 bis 64 Jahren mit folgenden Erkrankungen:

 

  • Demenz oder geistige Behinderung
  • Schwere psychiatrische Erkrankung: Bipolare Störung, Schizophrenie, schwere Depression
  • Trisomie 21 (Down-Syndrom)
  • Krebs unter aktueller Therapie oder in den letzten fünf Jahren
  • Schwere Lungenerkrankungen: COPD, Mukoviszidose, Lungenfibrose (nicht Asthma)
  • Diabetes mit einem Langzeitzuckerwert größer 7,5 Prozent
  • Leberzirrhose oder andere schwere Lebererkrankung, Hepatitis
  • Chronische Nierenerkrankung
  • Nach Organtransplantation
  • Adipositas mit Body Mass Index größer 40

 

Ebenso impfberechtigt sind:

 

  • Bis zu zwei enge Kontaktpersonen von pflegebedürftigen Personen oder Personen mit oben genannten Erkrankungen

  • Bis zu zwei enge Kontaktpersonen von Schwangeren

  • Beschäftigte in medizinischen Berufen mit Patientenkontakt: Ärzte und Zahnärzte, Medizinische Fachangestellte, Pflegepersonal, Physiotherapeuten, Logopäden, Ergotherapeuten, Podologen…

  • Polizei
  • Personal aus Kindergarten und Schule

 

Anders auf Föhr: Hier gibt es laut Dr. Immo Borth, Impfkoordinator für beide Inseln, keinen eigenen Termin für die Impfberechtigten der Priorität 2. Diese werden von ihren Hausärzten angeschrieben, über die auch die Anmeldungen erfolgen. Impfungen können ab Mittwoch, 10. März, folgende Personengruppen erhalten:

 

  • Schwerstkranke unter 65 Jahre
  • Ärzte
  • Physiotherapeuten
  • Beschäftigte in der Tagespflege
  • Grundschul-Lehrer
  • Kita-Personal

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Coronavirus: Schulbetrieb nach dem 8. März

(02. 03. 2021)

Nach gemeinsamen Beratungen von Bildungs- und Gesundheitsministerium hat Bildungsministerin Karin Prien über den Schulbetrieb ab dem 8. März informiert. „Die erste Woche Präsenzunterricht für alle Schülerinnen und Schüler der Grundschulen in zehn Kreisen und kreisfreien Städten ist erfolgreich verlaufen“, so Prien, das Infektionsgeschehen ermögliche weitere, vorsichtige Öffnungsschritte ab der kommenden Woche.


In den kreisfreien Städten Kiel und Neumünster sowie den Kreisen Dithmarschen, Nordfriesland, Ostholstein, Plön, Rendsburg-Eckernförde, Segeberg, Steinburg und Stormarn sowie auf der Insel Helgoland bleiben die aktuellen Regelungen des Präsenzunterrichts für die Jahrgangsstufen 1 bis 4 bestehen und werden um die Jahrgangsstufen 5 bis 6 erweitert. Das Präsenzangebot an Abschlussklassen bleibt bestehen.


Darüber hinaus informierte Karin Prien zu den Themen Schnelltests und Impfung von Lehrkräften.

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Coronavirus: Landesregierung passt Corona-Verordnung an

(26. 02. 2021)

Neue Corona-Regeln ab Montag: Die Landesregierung hat die aktuelle Corona-Verordnung angepasst. In einer Sitzung des Kabinetts hatten sich die Koalitionspartner am Freitag auf Erleichterungen in verschiedenen Lebens- und Wirtschaftsbereichen geeinigt.


Demnach dürfen ab dem 1. März unter anderem Friseursalons wieder öffnen, Sport und Freizeitgestaltung werden teilweise ermöglicht und auch berufliche Qualifizierungen werden unter bestimmten Bedingungen gestattet.


Ausnahmen bilden die Hochinzidenz-Gebiete im nördlichen Landesteil. In Flensburg und im Kreis Schleswig-Flensburg werden die Kommunen andere Regelungen per Allgemeinverfügung aufstellen.

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Vorvermarktung für Glasfaserausbau im Bereich Nebel erfolgreich abgeschlossen! Ausbau startet im Frühjahr 2021

(26. 02. 2021)

Nach gut 3 Monaten Vorvermarktungszeit sind die Organisatoren des Glasfaserausbaus im Bereich Nebel mit dem Rücklauf an Verträgen zufrieden und danken ganz besonders allen Beteiligten vor Ort für Ihre Unterstützung! Bürgermeister Bendixen freut sich besonders über den Erfolg, denn es war aufgrund der Einschränkungen durch Corona nicht leicht, die Bürger und Zweitwohnungsbesitzer auf der Insel zu erreichen und über dieses geförderte Infrastruktur-Ausbauprojekt und deren Chancen zu informieren.


Mit dem Ausbau des Glasfasernetztes durch die Lünecom in den Ortsteilen Steenodde, Süddorf incl. Gewerbegebiet und Nebel Westerheide, Tannenwai und Sanhugwai ist die Gemeinde Nebel gut gerüstet für den Weg in die digitale Zukunft. Für viele Feriengäste ist schnelles Internet mittlerweile ein wichtiges Auswahlkriterium bei der Wahl der Unterkunft und in Zeiten, in denen Arbeiten und Lernen von zuhause immer mehr Bedeutung gewinnt, ist eine gute Versorgung mit ausreichender Bandbreite für viele Einwohner unerlässlich.

 

Besonders auch der Anschluss der Schule, des Gewerbegebietes und des Ortsteils Steenodde an das Glasfasernetz ist für Bürgermeister Bendixen ein wichtiger Schritt für die Entwicklung der Gemeinde. 


Für rund 50% der möglichen Adressen sind entsprechende Vorverträge bei der Lünecom eingegangen. Geplant ist, dass in diesem Frühjahr mit den Tiefbauarbeiten zur Verlegung  der Glasfaserkabel begonnen wird und die ersten Anschlüsse im Laufe des Jahres fertiggestellt werden. 


Interessenten, die im Ausbaugebiet wohnen und die  Vorvermarktungszeit verpasst haben, können auch jetzt noch einen Antrag für den Anschluss an das geplante Glasfasernetz stellen. Diesen Nachzüglern wird die Lünecom gerne ein Angebot über die anfallenden Tiefbau- und Anschlusskosten erstellen. Informationen und Unterlagen hierzu finden sich auf www.luenecom.de/nordfriesische-inseln , ebenso stehen die Vertriebspartner vor Ort für Fragen bereit.
 

Alle erforderlichen Unterlagen und Informationen finden Sie im unteren Teil dieser Meldung, auf der Webseite der Lünecom unter www.luenecom.de oder telefonisch bei den Mitarbeitern der Lünecom unter der Hotline: 04131-70667-77 (Mo-Fr 9:00-17:00 Uhr, außer an den gesetzlichen Feiertagen).

 

 

Der Glasfaserausbau auf Föhr und Amrum wird gefördert durch:

 

Logo Förderung

 

Europäischer Landwirtschaftsfonds (ELER)

European agricultural fund for rural development

 


 

Sollten Sie Fragen haben, steht Ihnen Herr Daniel Schenck unter Tel. 04681 5004-824 oder gerne zur Verfügung. Weitere Informationen des Landes Schleswig-Holstein zu diesem Thema finden Sie auch hier.

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Foto: Förderlogo

Coronavirus: Schnelltests in Kitas

(23. 02. 2021)

Mit dem Inkrafttreten der neuen Corona-Bekämpfungsverordnung am 22. Februar 2021 sind die landesweiten Betretungsverbote in Kindertageseinrichtungen – mit Ausnahme einiger Kreise und kreisfreier Städte, in denen das Infektionsgeschehen noch keine weitere Öffnung von Kitas erlaubt – aufgehoben worden. Damit sind die Kitas in den sogenannten „Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen“ zurückgekehrt.


Darüber hinaus hatte das Kabinett beschlossen, die Öffnungsschritte für die Kitas mit einem Testangebot zu verbinden, um allen Beschäftigten in Kitas sowie Kindertagespflegepersonen mehr Sicherheit zu bieten. Sie können sich zweimal wöchentlich mit einem sogenannten PoC-Antigenschnelltest auf eine Infektion mit SARS-CoV-2 testen lassen. Diese Tests sind für die Beschäftigten und Kindertagespflegepersonen kostenfrei. Das Testangebot gilt bis zum 2. April 2021.


Angeboten/durchgeführt werden die Tests von teilnehmenden Apothekern und niedergelassenen Ärzten sowie den DRK-Teststationen. Kita-Beschäftigte müssen eine Bestätigung von ihrer Arbeitsstelle (Kindertagespflege vom örtlichen Träger der Jugendhilfe) einholen.


Die angepasste Corona-Bekämpfungsverordnung schreibt vor, dass alle Erwachsenen in Innen- und Außenbereichen von Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen eine qualifizierte Mund-Nasen-Bedeckung – etwa einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz – tragen müssen. Für die Kinder in den Einrichtungen und der Kindertagespflege gilt dies nicht. Mit Blick auf das Kindeswohl können Beschäftigte und Kindertagespflegepersonen situationsabhängig auf das Tragen einer qualifizierten Mund-Nasen-Bedeckung verzichten.  Die Maskenpflicht gilt beim Bringen und Abholen der Kinder auch für Eltern; diese Zeit ist insgesamt so kurz wie möglich zu halten.

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Ihr Personalausweis - digital, sicher und einfach

(18. 02. 2021)

Sehr geehrte Mitbürgerin, sehr geehrter Mitbürger,

 

wir möchten die Gelegenheit nutzen, um Sie über Neuerungen und Änderungen im Bereich des Personalausweiswesens zu informieren. Nutzen Sie dazu bitte auch die unten aufgeführten Verlinkungen zum Personalausweisportal des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat.

 

Vielen Dank für Ihr Interesse, Ihre Ordnungsbehörde

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Coronavirus: Maskenpflicht und neuer „Schnupfenplan“ für Kitas und Grundschulen

(16. 02. 2021)

Im Zusammenhang mit der Wiederaufnahme des Präsenzunterrichts an den Schulen hat das Bildungsministerium am 15. Februar 2021 weitere Maßnahmen und Regeln für die Hygienemaßnahmen bekannt gegeben.

 


Ab dem 22. Februar 2021 ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung für alle an einer Schule Tätige sowie Schülerinnen und Schüler unabhängig vom jeweiligen Inzidenzwert verpflichtend. Diese Regelung gilt zunächst bis zum 7. März 2021.


Die andauernde Corona-Pandemie brachte neue Erkenntnisse über die Krankheitsanzeichen. Diese machten unter anderem auch eine Anpassung des sogenannten „Schnupfenplanes“ (Anlagen) notwendig. Die Symptomatik bei SARS-CoV-2-Infektionen beinhaltet auch gastrointestinale Beschwerden und Kopfschmerzen. Bei einer respiratorischen Symptomatik ist allgemein von einer Ansteckungsfähigkeit auszugehen. Im Zusammenhang mit dem Vorkommen neuer Virusvarianten in Schleswig-Holstein soll die Aufmerksamkeit diesbezüglich erhöht werden und ein Schutz vor Eintrag in Gemeinschaftseinrichtungen erreicht werden. Daher wurde auch die Beobachtungszeit bei auftretenden Symptomen auf 48 Stunden erhöht. Für Kita- und Grundschulkinder gilt weiterhin, dass ein einfacher Schnupfen kein Ausschlussgrund ist.

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Öffnung der Kitas ab dem 22. Februar 2021

(12. 02. 2021)

Angesichts rückläufiger Infektionszahlen in Schleswig-Holstein hat die Landesregierung auf Grundlage des Perspektivplans angekündigt, zum 22. Februar 2021 in die grüne Stufe III-I „Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen“ zu wechseln. Die Betretungsverbote von Kindertageseinrichtungen werden aufgehoben, sodass grundsätzlich wieder alle Kinder betreut werden können. Voraussetzungen bleiben angemessene Hygienekonzepte in den Einrichtungen.

 

Wie für die Schulen soll auch hier eine Ausnahme für Kreise und kreisfreie Städte mit höherem Infektionsgeschehen oder der Verbreitung der Virusvariante gelten. Hier soll die Situation am 15. Februar 2021 mit den lokalen Gesundheitsämtern bewertet und über die Verlängerung der Betretungsverbote und der Notbetreuung zunächst um eine Woche entschieden werden. Derzeit betroffen sind Flensburg und Lübeck sowie die Kreise Pinneberg und Herzogtum Lauenburg.

 

Der Wechsel in die grüne Stufe III-I wird mit einer Änderung der Landesverordnung zur Bekämpfung des Coronavirus verbunden sein. Diese wird derzeit erarbeitet und soll in der kommenden Woche vom Kabinett beschlossen werden.


Testung von Kita-Beschäftigten
 

Aktuell wird ein Testregime zum Schutz von Mitarbeitenden in Kitas und Kindertagespflegepersonen entwickelt, damit diese sich regelmäßig und für sie kostenfrei testen lassen können.


Elternbeiträge
 

Die Landesregierung hatte bereits beschlossen, die Kosten der Elternbeiträge für den Monat Januar zu übernehmen, um Eltern finanziell zu entlasten. Es ist vorgesehen, diese Erstattung generell auf die Zeiten auszuweiten, in denen die behördlichen Einschränkungen weiterhin bestehen. Dies gilt auch für regional erforderliche Sonderregelungen. Für die Ausweitung der Erstattungsansprüche ist eine Änderung des Haushaltsbegleitgesetzes erforderlich, die noch im Februar vom Parlament verabschiedet werden soll.

 

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Coronavirus: Weitere Öffnungsschritte zum 22. Februar und 1. März

(12. 02. 2021)

Ministerpräsident Daniel Günther hat am 11. Februar im Landtag zusätzlich zu den am Tag zuvor verkündeten Beschlüssen weitere Öffnungsschritte angekündigt. So sollen praktische Fahrschulstunden für berufsbezogene Fahrausbildung ab dem 22. Februar wieder zugelassen werden.


Zum 1. März 2021 dürfen demnach folgende Angebote öffnen:

 

  • Zoos und Wildparks

  • Gartencenter

  • Blumenläden

  • Nagelstudios und Fußpflege

  • Sport sowohl auf Außenanlagen als auch im Innenbereich im Rahmen der geltenden Kontaktbeschränkungen (allein, zu zweit oder im eigenen Hausstand)

  • Gastronomische Angebote und Spielplätze bleiben auch bei diesen Angeboten geschlossen


Die genaue Umsetzung erfolgt durch Änderungen der Corona- Bekämpfungsverordnung.

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Informationen zum weiteren Schulbetrieb und Ganztagsschulen

(12. 02. 2021)

In einem Schreiben an Schüler, Eltern, Schulleitungen und Lehrkräfte hat Bildungsministerin Karin Prien über die aktuellen Beschlüsse der Landesregierung zum weiteren Schulbetrieb über folgende Punkte informiert:

 

 

  • Die Grundschulen kehren ab dem 22. Februar 2021 in den Präsenzunterricht unter Corona-Bedingungen zurück.
     

  • Dieser Präsenzunterricht wird sich auf die Vermittlung grundlegender Kompetenzen wie Lesen, Schreiben, Rechnen oder soziales Lernen konzentrieren.
     

  • Die Verlässlichkeit der Grundschule wird gewährleistet. Ganztagsangebote können unter Beachtung der Hygienevorschriften wieder aufgenommen werden.
     
  • Davon ausgenommen sind Kreise und kreisfreie Städte mit einem höheren Infektionsgeschehen oder der Verbreitung der Virusvariante. Für diese wird am 15. Februar 2021 über die Verlängerung der Notbetreuung zunächst um eine Woche entschieden. Betroffen sind derzeit Flensburg und Lübeck sowie die Kreise Pinneberg und Herzogtum Lauenburg.
     
  • An den weiterführenden Schulen (Jahrgangsstufen 5 – 13) bleibt es beim Distanzunterricht bis zum 7. März 2021 (mit Regelung zur Notbetreuung in den Jahrgangsstufen 5 und 6). Die Präsenzangebote der Abschlussklassen werden fortgesetzt.
     
  • Angekündigt wird, dass die Schulen im Laufe der 7. Kalenderwoche eine Neufassung des „Schnupfenplans“ sowie des „Hygieneplans“ erhalten.
     
  • Für Lehrkräfte und weiteres Schulpersonal soll es die Möglichkeit für regelmäßige Corona-Tests geben. Nähere Informationen dazu sollen folgen.
     

Angebote an Ganztagsschulen

 

  • An den Grundschulen können die Ganztagsangebote unter Beachtung der geltenden Hygienevorschriften wieder aufgenommen werden. Eine Ausnahme gilt in den Kreisen, die von der Wiederaufnahme des Präsenzbetriebes an den Schulen ausgeschlossen sind. Hier bleibt es bei der Notbetreuung.
     
  • Für die Jahrgangsstufen 5 - 13 bleibt es auch hinsichtlich der Ganztagsangebote bei der Notbetreuung in den Jahrgangsstufen 5 und 6.

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Verlängerung der Corona-bedingten Einschränkungen bis 7. März 2021

(11. 02. 2021)

Die Ministerpräsidenten und die Bundeskanzlerin haben sich am 10. Februar über das weitere Vorgehen zur Eindämmung des Coronavirus verständigt. Die wesentlichen Beschlüsse:

 

 

  • Die  bestehenden  Maßnahmen  und  Einschränkungen  werden  bis  zum  7.  März 2021 verlängert.
     
  • Abweichend davon können Friseurbetriebe ab 1. März 2021 unter Einhaltung strenger Hygienevorgaben wieder öffnen.
     
  • Der Betreuungs- und Bildungsbereich hat bei Öffnungen Priorität. Ab dem 22. Februar sollen Grundschüler in Schleswig-Holstein wieder in die Schule gehen können und Kitas von der Notbetreuung in den Regelbetrieb wechseln.
     

  • Es soll geprüft werden, ob Beschäftigte in der Kindertagesbetreuung sowie Grundschullehrer bei den Prioritäten für die Impfung in die Kategorie 2 mit hoher Priorität hochgestuft werden.
     

  • Bei einer stabilen 7-Tage-Inzidenz von höchstens 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner kann der nächste Öffnungsschritt durch die Länder erfolgen. Maßgebend sind die Zahlen im jeweiligen Bundesland. Betroffen sind Einzelhandel (mit einer Begrenzung auf einen Kunden pro 20 Quadratmeter), Museen und Galerien sowie bisher geschlossene körpernahe Dienstleistungsbetriebe.
     

  • Diese und weitere Öffnungsschritte werden sich vorrangig am landesweiten und regionalen Infektionsgeschehen orientieren. Damit ist vorgezeichnet, dass sich die Regelungen zwischen den Bundesländern in der bevorstehenden Öffnungsphase stärker unterscheiden werden.
     

  • Um eine länderübergreifende Inanspruchnahme der geöffneten Angebote möglichst zu vermeiden, sind mit den benachbarten Gebieten mit höheren Inzidenzen gemeinsame Vorkehrungen zu treffen.
     

  • Bund und Länder arbeiten weiter an einer Öffnungsstrategie für die nächsten Schritte in den Bereichen Kontaktbeschränkungen, Kultur, Sport, Freizeit, Gastronomie und Hotelgewerbe.
     

  • Arbeitgeber werden aufgefordert, die SARS-CoV-2 Arbeitsschutzverordnung - insbesondere die Arbeit im Homeoffice und das Tragen medizinischer Masken - konsequent anzuwenden.
     

  • Über das weitere Vorgehen werden Bund und Länder am 3. März 2021 beraten.

 

Die Landesregierung hat nach den Beratungen von Bund und Ländern angekündigt, die Beschlüsse entsprechend umzusetzen. Der Landtag hat in einer Sondersitzung am 11. Februar 2021 über die Beschlüsse beraten. Es ist damit zu rechnen, dass zum Wochenende Änderungen der Corona-Bekämpfungsverordnung erfolgen, um die Verlängerung und gegebenenfalls Änderung der Maßnahmen ab dem 15. Februar 2021 zu regeln.

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Informationen zur Corona-Impfung auf den Inseln

(10. 02. 2021)

Liebe Insulanerinnen, liebe Insulaner,

 

der Kreis Nordfriesland informiert auf seiner Webseite zu den Corona-Impfungen für die Inseln.

 

Näheres finden Sie hier:

 

https://www.nordfriesland.de/Quicknavigation/Start/Corona-Impfungen-auf-den-Inseln-beginnen-am-11-M%C3%A4rz.php?object=tx,2271.1&ModID=7&FID=2271.12603.1&NavID=2271.37&xn=1

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Impftermine für die Inseln Föhr und Amrum

(04. 02. 2021)

Liebe Insulanerinnen, liebe Insulaner,

 

leider hatte sich in das an uns übermittelte Informationsblatt ein Fehler eingeschlichen.

 

Die Rufnummer für die Anmeldung zur Impfung auf Föhr war fehlerhaft.

 

Dieser Fehler wurde behoben. Das korrigierte Informationsblatt finden Sie unter dem unten stehenden Link.

Foto zur Meldung: Impftermine für die Inseln Föhr und Amrum
Foto: Bild von PIRO4D auf Pixabay

Mund-Nase-Bedeckungen in den Amtsverwaltungen

(28. 01. 2021)

Aufgrund der Verschärfung der Regeln zur Maskenpflicht u.a. im Einzelhandel und ÖPNV ist ab sofort auch in den Amtsgebäuden das Tragen von Alltagsmasken nicht mehr ausreichend, sondern ausschließlich nur noch FFP2-Masken oder OP-Masken zu tragen.  Für Besucher/innen gilt ebenfalls die Regel, die Amtsgebäude nur noch mit einer „qualifizierten Mund-Nasen-Bedeckung“ zu betreten.         

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Anpassung Corona-Bekämpfungsverordnung und Corona-Quarantäneverordnung

(25. 01. 2021)

Wie in unserer Meldung vom 20.01.2021 bereits angekündigt, hat die Landesregierung im Nachgang der Ministerpräsidentenkonferenz vom 19. Januar die Corona-Bekämpfungsverordnung angepasst. Die Änderungen treten am 25. Januar 2021 in Kraft.

Maskenpflicht
In Einzelhandel, Personenverkehren und Pflegeheimen sowie auf religiösen Veranstaltungen und Versammlungen sind qualifizierte Mund-Nasen-Bedeckungen (sog. OP-Masken oder viren-filternde Masken der Standards N95, KN95 oder FFP2) zu verwenden; nicht zulässig sind Alltagsmasken zum Beispiel aus Stoff ebenso wie Masken mit Auslassventilen.

Corona-Quarantäneverordnung
Auch die Corona-Quarantäneverordnung wird angepasst. Mit Blick auf den Eintrag von Virusvarianten wurde die Absonderungsdauer von zehn auf 14 Tage angehoben. Die Möglichkeiten der Verkürzung der Absonderungsdauer („Frei-Testung“) und der „Arbeitsquarantäne“ entfallen.

Test- und Nachweispflicht für Grenzpendler und Grenzgänger
Per Erlass werden Testpflichten für Grenzpendler und Grenzgänger in Allgemeinverfügungen der Kreise und kreisfreien Städte eingeführt. Analog zu den Regelungen in Dänemark müssen diese künftig einen negativen Corona-Test (PCR oder PoC) vorweisen können, der höchstens sieben Tage alt sein darf.

Wer aus einem Risikogebiet in die Bundesrepublik Deutschland einreist, muss bereits laut Bundes-Einreiseverordnung spätestens 48 Stunden nach Einreise nachweisen können, dass er nicht mit dem Coronavirus infiziert ist. Einreisende aus besonders betroffenen Regionen müssen schon vor der Einreise ein negatives Testergebnis vorlegen.

Einreisende, die sich in den letzten zehn Tagen vor Einreise in einem Risikogebiet aufgehalten haben, müssen die elektronische Einreiseanmeldung (DEA) unter www.einreiseanmeldung.de nutzen. Beförderungsunternehmen müssen den DEA-Nachweis kontrollieren.

Einreisende aus einem Gebiet außerhalb des Schengen-Raumes müssen den DEA-Nachweis auch bei der Einreisekontrolle vorlegen. Einreisende, die sich in den letzten zehn Tagen in einem Risikogebiet aufgehalten haben, müssen spätestens 48 Stunden nach Einreise über ein negatives Testergebnis oder ein entsprechendes ärztliches Zeugnis verfügen. Dieses müssen sie dem zuständigen Gesundheitsamt auf Anforderung vorlegen.

Wer aus einem Risikogebiet einreist, in dem besonders hohe Inzidenzen bestehen oder besonders ansteckende Virusvarianten verbreitet sind, muss bereits vor der Einreise – gegebenenfalls gegenüber dem Beförderungsunternehmen – nachweisen können, dass keine Infektion mit dem Coronavirus besteht. Dieser Nachweis kann auch bei der Einreisekontrolle verlangt werden.

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Glasfaserausbau in Teilen von Nebel - Vorvermarktungszeitraum verlängert

(25. 01. 2021) Aufgrund der aktuellen Pandemie-Situation konnten die geplanten Beratungstermine vor Ort nicht durchgeführt werden. Daher wird der Vorvermarktungs-zeitraum bis 19.02.2021 verlängert.

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Verschärfung und Verlängerung der coronabedingten Einschränkungen bis 14.02.2021

(20. 01. 2021)

Die Ministerpräsidenten und die Bundeskanzlerin haben sich am 19.01.2021 auf die Fortführung und Verschärfung der bestehenden Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus geeinigt. Betont wird abermals das Ziel, die Infektionszahlen dauerhaft unter eine 7-Tage-Inzidenz von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner zu senken. Aus diesem Beschluss sind folgende konkrete Maßnahmen hervorzuheben:

  • Die bisherigen Maßnahmen sollen zunächst befristet bis zum 14.02.2021 weiter gelten. Das gilt auch für die Schließung von Schulen und Kitas.
     
  • Bis dahin erarbeiten Bund und Länder ein Konzept für eine sichere und gerechte Öffnungsstrategie.
     
  • Private Zusammenkünfte bleiben weiterhin auf die Angehörigen des eigenen Hausstandes und maximal eine weitere Person beschränkt. Dabei trage es erheblich zur Reduzierung des Infektionsrisikos bei, wenn die Zahl der Haushalte, aus der die weiteren Personen kommen, möglichst konstant und möglichst klein gehalten wird („social bubble“).
     
  • Die Pflicht zum Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen in öffentlichen Verkehrsmitteln sowie in Geschäften wird verbindlich auf eine Pflicht zum Tragen von medizinischen Masken (also sogenannte OP-Masken oder auch Masken der Standards KN95/N95 oder FFP2) konkretisiert.
     
  • Kontakte im öffentlichen Personenverkehr sollen so reduziert werden, dass das Fahrgastaufkommen deutlich zurückgeht und so in der Regel Abstände gewahrt werden können. Dazu sollen Homeoffice, die Entzerrung des Pendleraufkommens in den Stoßzeiten und zusätzlich eingesetzte Verkehrsmittel dienen.
     
  • Für das Personal in Alten- und Pflegeeinrichtungen wird beim Kontakt mit den Bewohnern eine FFP2-Maskenpflicht vorgesehen.
     
  • Für Gottesdienste werden bestimmte Einschränkungen vorgesehen, die denen in § 13 der Corona-BekämpfVO des Landes im Wesentlichen entsprechen.
     
  • Eine Verordnung des Bundes soll Arbeitgeber befristet bis zum 15.03.2021 dazu verpflichten, überall dort, wo es möglich ist, den Beschäftigten das Arbeiten im Homeoffice zu ermöglichen, sofern die Tätigkeiten es nach ihrer eingehenden Prüfung zulassen.
     
  • Wo Präsenz am Arbeitsplatz weiter erforderlich ist, sind ohne ausreichende Abstände medizinische Masken einzusetzen, die vom Arbeitgeber zur Verfügung gestellt werden.
     
  • Zur Stimulierung der Wirtschaft und zur Förderung der Digitalisierung werden bestimmte digitale Wirtschaftsgüter rückwirkend zum 01.01.2021 sofort abgeschrieben. Damit können insoweit die Kosten für Computerhandware und Software zukünftig im Jahr der Anschaffung steuerlich vollständig berücksichtigt werden. Davon sollen auch diejenigen profitieren, die im Homeoffice arbeiten.
     
  • Die Überbrückungshilfe III des Bundes wird nochmals verbessert, insbesondere für den Einzelhandel und durch Vereinfachung der Zugangsvoraussetzungen sowie Anhebung der monatlichen Förderhöchstbeträge. Die Abschlagszahlungen sollen deutlich angehoben und im Februar ausgezahlt werden. Die abschließenden Auszahlungen sollen im März erfolgen.
     
  • Die Insolvenzantragspflicht für Geschäftsleiter von Unternehmen, die einen Anspruch auf die Gewährung finanzieller Hilfeleistungen im Rahmen staatlicher Hilfsprogramme zur Abmilderung der Folgen der COVID-19-Pandemie haben und rechtzeitig einen entsprechenden, aussichtsreichen Antrag gestellt haben, wird bis Ende April ausgesetzt.

 

Der Ministerpräsident hat für die Landesregierung dazu angekündigt, dass diese Beschlüsse auch für Schleswig-Holstein umgesetzt werden. Der Landtag berät am 20.01.2021 in einer Sondersitzung darüber. Die Beschlüsse erfordern relativ wenige Anpassungen der Corona-Bekämpfungsverordnung des Landes. Es ist davon auszugehen, dass eine Änderung der Corona-BekämpfVO bis Ende der laufenden Woche erfolgt.

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Umsetzung der Bund-Länder Beschlüsse in Schleswig-Holstein zum 11. Januar 2021 sowie Informationen zur Corona-Schutzimpfung

(14. 01. 2021)

Die Landesregierung hat wie angekündigt im Nachgang der Ministerpräsidentenkonferenz vom 5. Januar 2021 eine Neufassung der Corona-Bekämpfungsverordnung beschlossen. Die Kontakte sollen weiter reduziert werden. Die Regelungen der SARS-Cov2- BekämpfungsVO werden insoweit verschärft.

 

Zusammenkünfte zu privaten Zwecken sind nur noch mit Personen eines gemeinsamen Haushalts sowie einer weiteren Person zulässig (unabhängig vom Ort des Treffens). Ausnahmen sind möglich zur Sicherstellung der Betreuung von Kindern unter 14 Jahren oder von pflegebedürftigen Personen. So können beispielsweise zwei Haushalte die Betreuung der jeweiligen Kinder gemeinsam sicherstellen. Es sollte sich dabei möglichst jeweils um einen festen, nicht wechselnden Haushalt handeln.

 

Wieder Testpflicht bei Einreise aus Risikogebieten

 

Auch die Quarantäneverordnung wurde angepasst. Es wird wieder eine Testpflicht bei der Einreise aus Risikogebieten eingeführt. Reiserückkehrer können sich (kostenpflichtig) an den bestehenden Teststationen der Kassenärztlichen Vereinigung im Land testen lassen.

Neben der bereits bestehenden Absonderungsverpflichtung besteht nun zusätzlich eine Testpflicht bei Einreise. Der Test muss den Anforderungen des Robert Koch-Instituts entsprechen. Der Test darf höchstens 48 Stunden vor der Einreise durchgeführt worden sein. Sofern kein Test vor Einreise durchgeführt wurde, ist es auch möglich, sich bei der Einreise testen zu lassen. Dies kann sowohl am Ort des Grenzübertritts als auch in einem Testzentrum oder am Ort der Unterbringung geschehen. Für die Testpflicht gelten die aus der Absonderungspflicht bekannten Ausnahmen (z.B. „kleiner Grenzverkehr“).

Beide Verordnungen sind am Montag, 11. Januar 2021, in Kraft getreten – sie gelten bis einschließlich Sonntag, 31. Januar 2021.

Die Verordnungen sind  unter  www.schleswig-holstein.de/coronavirus-erlasse abrufbar.

 

Corona-Schutzimpfung in den Impfzentren auf dem Festland: 0800 455 655 0 – zusätzliche Hotline für Schleswig-Holstein soll für Entlastung und bessere Erreichbarkeit sorgen

Das Gesundheitsministerium schaltet zusätzlich zu den bisherigen Anmeldemöglichkeiten eine neue kostenlose, landeseigene Hotline, die zur Entlastung der 116 117 beitragen soll, da diese auch von anderen Ländern genutzt und damit zunehmend stark frequentiert wird.

Mit der Schaltung der 0800 455 655 0 soll die Erreichbarkeit ausgeweitet und dem Informations- und Gesprächsbedarf der Bürgerinnen und Bürger bei der Terminbuchung besser entsprochen werden.

Zusammengefasst gibt es nun folgende Anmeldemöglichkeiten für die Impfung in den schleswig-holsteinischen Impfzentren auf dem Festland:

 

Die Online-Anmeldung unter www.impfen-sh.de oder die telefonische Anmeldung über die 0800 455 655 0 oder die 116 117.

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Corona-Schutzimpfung

(07. 01. 2021)

Sehr geehrte Besucherinnen und Besucher unserer Webseite,

das Amt Föhr-Amrum erreichen derzeit viele Anfragen im Zusammenhang mit der Corona-Schutzimpfung. Wir möchten Sie daher im Folgenden über die aktuelle Situation informieren.

Seit Anfang des Jahres sind auch in Schleswig-Holstein Impfungen möglich. Am 04.01.2021 hat das Impfzentrum in Husum seinen Betrieb aufgenommen. Das Impfzentrum Niebüll wird zu einem späteren Zeitpunkt folgen.

Eine Anmeldung zum Impfen in den schleswig-holsteinischen Impfzentren auf dem Festland ist ausschließlich telefonisch unter 116 117 oder online über www.impfen-sh.de möglich. Die Termine sind abhängig von den vorhandenen Impfstoffdosen und werden wochenweise vergeben.   

Für die Inseln Föhr und Amrum sind eigene Möglichkeiten zur Impfung in Planung. Voraussichtlich kann ab der 10. oder 11. Kalenderwoche 2021 mit den Impfungen auf den Inseln begonnen werden.

Auf Föhr wird hierzu im ehemaligen AOK-Kinderkurheim in der Wyker Strandstraße ein Impfzentrum eingerichtet. Auf Amrum sollen die Impfungen in Nebel durchgeführt werden.     

Eine Anmeldung zum Impfen in den geplanten insularen Impfzentren auf Föhr und Amrum ist derzeit noch nicht möglich. Die entsprechenden Strukturen werden gegenwärtig aufgebaut.

Zu gegebener Zeit werden wir Sie an dieser Stelle weiter informieren.

Ihr
Amt Föhr-Amrum

 

Ausführliche Informationen zur Corona-Schutzimpfung finden Sie auf folgender Webseite des Landes Schleswig-Holstein:

https://www.schleswig-holstein.de/DE/Schwerpunkte/Coronavirus/Allgemeines/Impfzentren/impfzentren_node.html

Informationen zur Erreichbarkeit des Impfzentrums Husum mit dem ÖPNV finden Sie unter www.husum-bus-impfzentrum.de.

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Auch im neuen Jahr mit der Newsletter-Funktion keine Meldung verpassen

(05. 01. 2021) Mit Hilfe des Newsletters bekommen Sie aktuelle Meldungen von der Internetseite des Amtes Föhr-Amrum wöchentlich ganz einfach per Mail.

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Neue Corona-Bekämpfungsverordnung des Landes

(16. 12. 2020)

Zur Umsetzung der zwischen Bund und Ländern verabredeten weiteren Einschrän­kungen zur Eindämmung des Coronavirus  hat die Landesregierung am 14.12.2020 eine Neufassung der Corona-Bekämpfungs­verordnung (Corona-BekämpfVO) beschlossen. Die neue Verordnung finden Sie auf der Webseite des Landes (https://www.schleswig-holstein.de/DE/Schwerpunkte/Coronavirus/Erlasse/201216_Landesverordnung_Corona.html). Sie tritt am 16. Dezember 2020 in Kraft und ist bis zum 10. Januar 2021 befristet.

Gegenüber den geltenden Regelungen der seit dem 30.11.2020 geltenden Corona­BekämpfVO trifft die neue Corona-BekämpfVO fol­gende abweichende Regelungen:

 

Die Kontaktbeschränkungen in § 2 Abs. 4 werden neu geregelt: Sowohl im öf­fentlichen Raum als auch im privaten Raum sind Ansammlungen und Zusammenkünfte zu privaten Zwecken nur noch mit Personen des eigenen Haushaltes (unabhängig von der Personenzahl) oder mit bis zu fünf Personen des eigenen und eines weiteren Haushaltes zulässig. Dabei werden Kinder unter 14 Jahren nicht mitgezählt. Eine Ausnahme gilt vom 24. bis 26. Dezember 2020: Dann sind Zusammentreffen mit Personen des eigenen Haushaltes und vier wei­teren Angehörigen des engsten Familienkreises zulässig, unabhängig von der Zahl der Haushalte. Auch dabei werden Kinder nicht mitgezählt.

 

Im öffentlichen Raum werden der Ausschank und der Verzehr von alkoholhal­tigen Getränken untersagt (§ 2b Satz 1). Das war seit dem 12.12.2020 bereits durch Allgemeinverfügungen der Kreise geregelt, diese werden insofern gegenstandslos.

 

Ein Feuerwerksverbot gilt auch auf solchen Straßen, Wegen und Plätzen, auf denen die Gesundheitsämter der Kreise dies zu Silvester und Neujahr wegen des zu erwartenden verstärkten Personenaufkommens per Allgemeinverfügung an­ordnen. Vorher haben die Kreise sich mit den betroffenen Gemeinden abzustim­men (§ 2c).

 

Das angekündigte Verkaufsverbot für Feuerwerk ist nicht Gegenstand der Corona-BekämpfVO, sondern wir durch die Bundesregierung vorrausichtlich durch Änderung der Ersten Verordnung zum Sprengstoffgesetz (1. SprengV) ge­regelt.

 

Veranstaltungen werden generell untersagt. Eine Ausnahme gilt nur noch für diejenigen Veranstaltungen zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung (u. a. kommunale Gremiensitzungen), geschäftlich erforderlichen Zusammenkünfte, Be­treuungsangebote, privaten Zusammenkünfte, Parteiveranstaltungen etc., die auch bisher schon auf Grundlage von § 5 Abs. 2 der Corona-BekämpfVO von be­stimmten Vorschriften über Veranstaltungen ausgenommen waren.

 

Verkaufsstellen des Einzelhandels sind für den Verkehr zu schließen. Ausge­nommen sind Lebens- und Futtermittel, Wochenmärkte, Getränkemärkte, Apo­theken, Sanitätshäuser, Drogerien, Tankstellen, Poststellen, Reformhäuser, Ba­by-Fachmärkte, Zeitungsverkauf, Tierbedarfsmärkte, Lebensmittelausgabestellen (Tafeln) und der Verkauf von Weihnachtsbäumen außerhalb geschlossener Räume (§ 8). Zulässig bleiben die Ausgabe und Auslieferung von im Fernabsatz gekauften oder bestellten Waren. Alle Einzelhändler können also Abhol- und Lie­ferdienste anbieten. Es bleibt bei der Beschränkung der Kundenzahl auf eine Person je 10 m2 Verkaufsfläche. Auch Kfz-Werkstätten und Fahrradwerkstätten bleiben als Dienstleistungsangebote geöffnet.

 

Dienstleistungen mit Körperkontakt werden untersagt, sofern es sich nicht um medizinische oder pflegerische notwendige Dienstleistungen handelt (§ 9). Dies betrifft z. B. Nagel-, Kosmetik- oder Tattoo-Studios, Massagestudios und Friseur­leistungen.

 

Bisher geöffnete Freizeit- und Kultureinrichtungen wie Archive, Bibliotheken, Autokinos, Tierparks, Wildparks, Aquarien und Zoos sind zu schließen (§ 10). Spielplätze bleiben weiterhin geöffnet. Gemäß Begründung zu § 10 ist bei Biblio­theken auch die Rückgabe von entliehenen Medien sowie die Abholung von be­stellten Medien unzulässig.

 

Sportanlagen sind für die Sportausübung zu schließen (§ 11). Ausnahmen gibt es für Tiersportanlagen (Pferde), soweit der Betrieb zur Erhaltung des Tierwohls erforderlich ist. Zuschauer haben keinen Zutritt zu Sportanlagen.

 

Außerschulische Bildungsangebote als Präsenzveranstaltungen sind unzuläs­sig (§ 12a. Dies betrifft insbesondere auch Volkshochschulen. Dazu zählen auch Fahrschulen, Musikschulen, Familienbildungsstätten, Einrichtungen der Berufs­vorbereitung und andere qualifizierte Anbieter. Prüfungen bleiben zulässig.

 

An Gottesdiensten dürfen höchstens 100 Personen außerhalb und 50 Personen innerhalb geschlossener Räume teilnehmen. Neu ist das Erfordernis einer vorhe­rigen Anmeldung. Der Gemeindegesang wird vollständig untersagt. Es gelten die Maskenpflicht und die Kontaktdatenerhebung. Ausnahmen für die Überschreitung der Teilnehmerzahl auf bis zu 150 Personen, wie noch jüngst in einer Verabre­dung mit den Kirchen vorgesehen sind nicht mehr möglich.

 

An Bestattungen und Trauerfeiern dürfen nur noch maximal 25 Perso­nen teilnehmen (§ 13).

 

Vor der Aufnahme in stationären Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen sowie Mutter-/Vater-Kind-Einrichtungen ist ein negatives Testergebnis in Bezug auf eine Infektion mit dem Coronavirus vorzulegen (§ 14 Abs. 1 Satz 3 Nr. 4).

 

In Einrichtungen und Gruppenangeboten der Pflege und der Eingliederungshil­fe sollen die Mitarbeiter zweimal wöchentlich auf das Coronavirus getestet wer­den. Die Bewohner dürfen jeweils nur von zwei verschiedenen Personen besucht werden.

 

Für Kindertagesstätten gilt ein Betretungsverbot (§ 16 Abs. 2), Ausnahmen gibt es lediglich zur Aufrechterhaltung der Notbetreuung. Dabei wird die Gruppengrö­ße auf 10 Kinder begrenzt. Die Personengruppen, die einen Anspruch auf Notbe­treuung haben, sind in § 16 Abs. 3 aufgezählt. Der Anspruch auf Notbetreuung steht insbesondere Kindern von berufstätigen Alleinerziehenden und denen zu, von denen mindestens ein Erziehungsberechtigter im Bereich der kritischen Infra­strukturen tätig ist (Auflistung in § 19). Auch Kinder, die einen heilpädagogischen Förderbedarf haben oder Sprachförderung benötigen, können die Einrichtungen besuchen. Gleiches gilt für Kinder, für die aus Kindeswohlaspekten eine Betreu­ung notwendig ist.

Angebote der erlaubnispflichtigen Kindertagespflege können mit bis zu fünf Kin­dern aufrechterhalten werden.

Andere Angebote der Kinder- und Jugendhilfe sind nur noch zulässig, soweit sie dem präventiven und intervenierenden Kinder- und Jugendschutz dienen (§ 16 Abs. 1).

Den Berufsgruppen der insbesondere zur Notbetreuung an Kindertagesstätten und Schulen berechtigten kritischen Infrastrukturen werden die Schwanger­schaftskonfliktberatung sowie die Bestatter hinzugefügt (§ 19).

 

Die Ordnungswidrigkeitstatbestände werden so angepasst, dass für die wich­tigsten der neuen Untersagungen Bußgelder verhängt werden können.

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Glasfaserausbau in Teilen von Nebel - Beratung nur per Telefon möglich

(14. 12. 2020) Aufgrund der aktuellen Pandemie-Situation können die geplanten Beratungstermine vor Ort nicht durchgeführt werden. Stattdessen wird die Beratung per Telefon angeboten. 

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Amt Föhr-Amrum erweitert den Online-Service

(11. 12. 2020)

Das Amt Föhr-Amrum bietet Ihnen die Möglichkeit, einen Teil der Verwaltungsdienstleistungen online durchzuführen. 

 

Zu diesem Zweck können Sie aus verschiedenen Dienstleistungen des Portals des Einheitlichen Ansprechpartners des Landes Schleswig-Holsteins (ea-sh) auswählen. 

 

ea-sh

 

Weiterhin können Sie über verschiedene Formulare mit dem Amt Föhr-Amrum kommunizieren.

 

Selbstverständlich ist auch das Fundbüro online weiterhin Bestandteil des Online-Angebotes.

 

 

Sie finden den Online-Service über das Menü unter Bürgerservice oder ganz einfach über den Bereich "Häufig nachgefragt".

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Müllabfuhrtermine 2021

(07. 12. 2020) Aufgrund der eingeschränkten Zutrittsmöglichkeiten zu den Amtsgebäuden liegen die Abfallkalender für 2021 an den folgenden Stellen aus:

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Foto: Müllabfuhrpläne 2021

Coronavirus - Aktuelle Informationen

(03. 12. 2020)

Die Ministerpräsidentenkonferenz und die Bundeskanzlerin haben sich am gestrigen Tag auf das Verfahren für die Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus nach dem 20. Dezember 2020 verständigt. Es wurde vereinbart, dass die Länder die aktuell bis zum 20. Dezember 2020 befristeten Maßnahmen bis zum 10. Januar 2021 verlängern werden. 

 

Die aktuelle Landesverordnung und Erlasse der Landesregierung finden Sie hier: https://www.schleswig-holstein.de/DE/Schwerpunkte/Coronavirus/_documents/teaser_erlasse.html

 

Wie bereits in der Presse berichtet wurde, hat die Landesregierung nunmehr auch schriftlich die Zulassung von Hotelübernachtungen für Familienbesuche zu Weihnachten ange­kündigt.  Vom 23. bis 27. Dezember werden danach jeweils maximal zwei Übernachtungen erlaubt sein.“ Auch dies werde im Rahmen der ab dem 21. Dezember 2020 geltenden Überarbeitung der Corona­BekämpfungsVO des Landes geregelt.

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"Schadens-Melder" als Online-Service

(02. 12. 2020)

Sie haben einen Schaden oder Mangel an öffentlichem Eigentum wie z.B. Straßen, Wegen, Spielplätzen oder auch eine defekte Straßenlaterne oder Ampelanlage entdeckt?

 

Dann wären wir Ihnen sehr dankbar, wenn Sie uns über unser Online-Formular darüber informieren.

 

Ihre Mitteilung wird an die zuständige Fachabteilung geleitet. Dort wird man bemüht sein, Ihre Meldung umgehend zu bearbeiten. Eine Eingangsbestätigung bzw. eine Mitteilung darüber, dass der Mangel behoben wurde, kann jedoch nicht gegeben werden. Hierfür bitten wir um Verständnis.

 

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit und Ihr Feedback!

 

 

Sie finden den Schadensmelder auch über das Menü unter  Bürgerservice -> Online-Service oder ganz einfach über den Bereich "Häufig nachgefragt".

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Änderung der Corona-Bekämpfungsverordnung und Corona-Quarantäneverordnung des Landes

(30. 11. 2020)

Die Landesregierung hat nach den Beschlüssen von Bund und Ländern über die wei­teren Maßnahmen zum Coronavirus am 29.11.2020 eine Neufassung der Corona-Bekämpfungsverordnung beschlossen. Diese Neufassung tritt am 30.11.2020 in Kraft und ist befristet bis zum 20.12.2020. 

Im Unterschied zur bisher geltenden Fassung trifft die neue Fassung ab dem 30.11.2020 folgende neue Regelungen (alle anderen Rege­lungen bleiben unverändert):

 

Es wird klargestellt, dass das Abstandsgebot bei Zusammenkünften im privaten Raum mit bis zu zehn Personen nicht gilt.

 

Die Vorschriften über das Tragen einer Mund- Nasen- Bedeckung werden in ei­nem neuen, eigenständigen § 2a geregelt und wie folgt erweitert:

- Nunmehr gilt die Maskenpflicht generell in geschlossenen Räumen, die öf­fentlich oder im Rahmen eines Berufs- und Kundenverkehrs zugänglich sind, sowie an allen Arbeits- oder Betriebsstätten in geschlossenen Räu­men. Ausnahmen davon gelten nur am festen Steh- oder Sitzplatz, wenn ein Mindestabstand von 1,5 m eingehalten wird oder physische Barrieren bestehen, bei schweren körperlichen Tätigkeiten, wenn Kontakte nur mit Angehörigen des eigenen Haushalts verfolgen, bei der Nahrungsaufnahme und wenn die Maskenpflicht aufgrund der besonderen Umstände des Ein­zelfalls unzumutbar ist. Damit wird die bisherige Regelung über die Mas­kenpflicht in Behörden (§ 6a) überflüssig und gestrichen.

 

- Ausdrücklich ausgenommen werden gemäß § 16 Abs. 3 von der Masken­pflicht die Mitarbeiter in Kindertagesstätten und Einrichtungen der Erzie­hungshilfe. Es wird allerdings seitens des Landesjugendamtes empfohlen, dass in Kindertageseinrichtungen alle erwachsenen Personen eine Mund- Nasen- Bedeckung tragen, wo immer dies möglich ist.

 

- Die Maskenpflicht wird nunmehr ausdrücklich auch in Bahnhöfen angeord­net (§ 2a Abs. 2).

 

- Die Maskenpflicht wird außerdem auf die Bereiche vor Verkaufs- und wa­ren Ausgabestellen des Einzelhandels sowie auf die dazugehörigen Park­flächen ausgeweitet (§ 8 Abs. 3).

 

- Die Vorschriften über Dienstleistungen mit Körperkontakt werden neu gefasst (§ 9). Nunmehr sind Dienstleistungen mit Körperkontakt wieder zulässig (insb. Kos­metik, Tattoos, Massage, Nagelstudios). Voraussetzungen sind das beiderseitige Tragen einer Mund- Nasen-Bedeckung, ein Hygienekonzept und die Erfassung der Kontaktdaten. Prostitution bleibt untersagt.

 

- Tierparks, Wildparks, Aquarien und Zoos dürfen wieder öffnen (§ 10). Für Tier­parks, Wildparks und Zoos gilt eine Beschränkung der Besucherzahl auf eine Person pro 20 m2 Wege- und Verkehrsfläche.

 

- Dagegen wird klargestellt, dass Sonnenstudios geschlossen bleiben.

 

- Im Rahmen schulischer Veranstaltungen können nunmehr Theater, Opern, Kon­zerthäuser und Museen besucht werden.

 

-Reiseverkehre zu touristischen Zwecken werden nunmehr wieder vollständig un­tersagt (§ 18 Abs. 2).
Gegebenenfalls geplante Regelungen für die Weihnachtstage oder Silvester (Feuer­werk) sind in der Neufassung noch nicht enthalten, da diese zunächst bis zum 20. Dezember 2020 befristet ist.


Land verlängert Geltung der Corona-Quarantäneverordnung
Die Landesregierung hat am 27.11.2020 die Geltung der bisher bis zum 29.11.2020 befristeten Corona-Quarantäneverordnung bis zum 20. Dezember 2020 verlängert. Außerdem wurde die Ausnahme von der Qua­rantänepflicht für Personen im Transportwesen (Personen, die beruflich bedingt grenzüberschreitend Personen, Waren oder Güter auf der Straße, der Schiene, per Schiff oder per Flugzeug transportieren) insofern erweitert, als diese auch bei Auf­enthalten länger als 72 Stunden von der Quarantänepflicht ausgenommen sind. Da­mit soll Bedürfnissen der Logistikbranche Rechnung getragen werden.
Die Corona-Quarantäneverordnung ist am 29.11.2020 in Kraft getreten.

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Neufassung der Schulen-Coronaverordnung

(30. 11. 2020)

Die Landesregierung hat am 30.11.2020 die Schulen-Coronaverordnung geändert und deren Geltungsdauer bis zum 22. Dezember 2020 verlängert. Die Änderungen treten am 01.12.2020 in Kraft.

Im Unterschied zur bisher geltenden Schulen-Coronaverordnung für die Schülerinnen und Schüler wird damit Folgen­des festgelegt (alle anderen Regelungen bleiben unverändert):

 

Die Ausnahme von der MNB-Pflicht für und Schüler bei Prüfungen wird klarer ge­fasst. Es wird klargestellt, dass bei Abschlussprüfungen keine MNB zu tragen ist.

 

Ergänzt wird dies um alle schriftlichen Leistungsnachweise, die länger als 2 Zeit­stunden angesetzt sind.

 

Die Maskenpflicht gilt damit also weiterhin bis 19. Dezember 2020 für Schüler ab der Sekundarstufe 1 auch im Unterrichtsraum. In der Primarstufe (Jahrgänge 1-4) tritt die Maskenpflichten im Unterrichtsraum weiterhin nur dann ein, wenn eine 7- Tagesinzidenz an Neuinfektionen von 50 pro 100.000 Einwohner überschritten wird. Dabei entfällt diese erweiterte Maskenpflicht für Grundschüler an dem Tag, an dem diese 7-Tagesinzidenz den siebten Tag in Folge nicht mehr überschritten wird. Diese Frist wird also gegenüber der bisherigen Regelung um einen Tag verlängert.

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Coronavirus - Aktuelle Informationen

(26. 11. 2020)

Beschluss von Bund und Ländern über Maßnahmen zum Coronavirus

Bund und Länder haben sich am 25. November 2020 über die Fortführung der aktuell bis zum 29. November 2020 befristeten Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavi­rus verständigt. 

 

Zum weiteren Vorgehen zeichnet sich folgendes ab.

  • Der Landtag wird in einer Sondersitzung am 27. November 2020 über die Beschlüsse der Ministerpräsidentenkonferenz beraten.

  • Mit einer Bekanntmachung der ab dem 30. November 2020 geltenden Neufassung der Corona-Bekämpfungsverordnung ist am 28. oder 29. November 2020 zu rechnen.

  • Parallel dazu wird die Landesregierung die Schulen-Coronaverordnung entsprechend anpassen. Vorgesehen ist vor allem eine Verlängerung der bisher geltenden Maßnahmen bis Ende des laufenden Schulhalbjahres, wobei die Regelungen zunächst wohl bis Ende des Jahres 2020 befristet werden.

  • Vor Weihnachten werden Bund und Länder eine weitere Bewertung vornehmen.
     
    Wir werden Sie an dieser Stelle informieren, sobald uns die Bekanntmachung der Neufassung der Corona-Bekämpfungsverordnung für das Land Schleswig-Holstein vorliegt.

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Sprechtag Kreisbauamt Nordfriesland

(18. 11. 2020)

Der Sprechtag mit Herrn Brandt, vom Kreisbauamt Nordfriesland, am 01.12.2020 fällt aus. 

Sobald ein neuer Termin für den Sprechtag feststeht, wird dieser auf unserer Homepage und im Inselboten bekanntgegeben. 

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Foto: Sprechtag Kreisbauamt Nordfriesland

Geflügelpest: Einheitliche Anordnungen für private und gewerbliche Geflügelhalter

(12. 11. 2020)

Das Umweltministerium hat am 11. November 2020 eine Allgemeinverfügung zur Festlegung von vorbeugenden Biosicherheitsmaßnahmen in Geflügelhaltungen erlassen. Diese tritt am 12. November 2020 in Kraft.

 

Mit der Allgemeinverfügung wird eine einheitliche Grundlage für die Einhaltung von Hygienevorschriften für Geflügelhaltungen geschaffen. Sie ist für alle gewerblichen und privaten Geflügelhalter verbindlich.

 

Vorgeschrieben werden darin u.a. Einrichtungen zur Schuhdesinfektion, Schutzkleidung, bestimmte  Reinigungspflichten und weitere Hygienemaßnahmen etc.

 

Ergänzend dazu verweist das Ministerium auf allgemeine Verhaltensregeln für Kleinbetriebe mit Geflügelhaltung und Geflügel-Hobbyhaltungen. Die Allgemeinverfügung und die entsprechenden Hinweise finden Sie im unter Teil dieser Meldung.

 



Für Fragen von Bürgerinnen und Bürgern hat das Veterinäramt unter 04841 67-827 ein Bürgertelefon eingerichtet. Es ist montags bis donnerstags von 8:00 bis 16:00 Uhr und freitags bis 13:00 Uhr erreichbar.
 

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Informationen zur Einreise nach Deutschland

(12. 11. 2020)

Im Zusammenhang mit der bundesweit koordinierten Neufassung der Corona­Quarantäneverordnung des Landes (siehe info-intern Nr. 386/20) hat der Bund auch das Meldeverfahren für Einreisende aus internationalen Risikogebieten verändert. Wer aus einem internationalen Risikogebiet nach Deutschland einreist, muss sich vor der Einreise digital anmelden.

 

Seit dem 8. November 2020 besteht das Verfahren der digitalen Einreiseanmeldung. Dafür hat die Bundesregierung die Internetplattform www.einreiseanmeldung.de 

gestartet.

 

Mit der Einreiseanmeldung erhalten die für den Zielort der Reisenden zu­ständigen Gesundheitsämter die notwendigen Informationen, um kontrollieren zu können, ob die nach landesrechtlichen Regelungen bestehende Quarantänepflicht eingehalten wird. Die Daten werden verschlüsselt, ausschließlich dem jeweils zu­ständigen Gesundheitsamt zugänglich gemacht und 14 Tage nach Einreise automa­tisch gelöscht. Dieses Verfahren dient als Ersatz für die bisher bekannten Ausstei­gerkarten und soll die Gesundheitsämter entlasten.

 

Gemäß § 1 Abs. 2 der Corona-Quarantäneverordnung des Landes kann durch die­ses Verfahren (dort ist bisher noch die Aussteigerkarte genannt) die Verpflichtung der Reisenden erfüllt werden, sich unverzüglich nach der Einreise an das jeweils zu­ständige Gesundheitsamt zu wenden.

 

Ein entsprechendes Merkblatt der Bundesregierung für Reisende ist als Anlage beigefügt.

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Das Aufstallungsgebiet wird auf das gesamte Gebiet des Kreises Nordfriesland ausgeweitet

(10. 11. 2020)

Geflügelpest in Nordfriesland: Kreisweites Aufstallungsgebot ab Montag, 9.11.2020

 

Nachdem in einem Nutzgeflügelbestand auf der Hallig Oland und bei zahlreichen Wildvögeln im gesamten Kreisgbiet die Geflügelpest festgestellt wurde, gilt ab Montag, den 9.11.2020 kreisweite eine Aufstallungspflicht für Geflügel. 

 

Weil Wildvögel ihren Kot überall fallen lassen, kann ein im Freien lebender Geflügelbestand sich innerhalb kürzester Zeit infizieren. Auch deshalb hatte das Veterinäramt des Kreises Nordfriesland bereits am 30. Oktober 2020 die Aufstallung von Geflügel in Küstennähe und in weiteren Wildvogelrastgebieten angeordnet, nachdem dort in wenigen Tagen eine Vielzahl an Wildvögeln an der Geflügelpest verendet war. Trotz der frühzeitig eingeleiteten Präventionsmaßnahmen konnte ein Überspringen des hochpathogenen H5N8-Virus von den Wildvögeln auf einen Nutztierbestand nicht verhindert werden.

 

Die konsequente Aufstallung kann das Hausgeflügel schützen. Es sind bereits Tausende Wildvögel tot aufgefunden worden, vor diesem Hintergrund sollte sich jeder Geflügelhalter, auch Kleinsthalter mit einigen wenigen Tieren seiner Verantwortung bewusst sein, und neben der Aufstallung des Geflügels auch die bekannten Biosicherheitsmaßnahmen umsetzen.

 

Eine Änderung der Geflügelpestverordnung sollte den Geflügelhaltern bei der Umsetzung des Aufstallungsgebots entgegenkommen. Anders als in 2016/17 ist die Unterbringung in Volieren, die nach oben mit Netzen oder Gittern mit einer Maschenweite von nicht mehr als 25 Millimetern abgedeckt sind, erlaubt.

 

Es wird empfohlen, von der Jagd auf Federwild abzusehen. Durch die Bejagung werden auch bereits erkrankte Vögel aufgescheucht und tragen so den Erreger der Geflügelpest weiter. 

 

Es wird empfohlen Hunde an der Leine zu führen. Durch freilaufende Hunde können bereits erkrankte Vögel aufgescheucht werden und tragen so den Erreger der Geflügelpest weiter.

 



Für Fragen von Bürgerinnen und Bürgern hat das Veterinäramt unter 04841 67-827 ein Bürgertelefon eingerichtet. Es ist montags bis donnerstags von 8 bis 16 Uhr und freitags bis 13 Uhr erreichbar.
 

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Veterinäramt warnt: Tote Vögel nicht anfassen!

(10. 11. 2020)

Pressemittteilung des Kreises Nordfriesland:

Veterinäramt warnt: Tote Vögel nicht anfassen!

 

Mehrere Bürger riefen am Wochenende die Notruf-Nummer der Polizei 110 an, um den Fund toter Wildvögel zu melden. „Die Polizei ist dafür der falsche Ansprechpartner“, erklärt Kreisveterinär Dr. Dieter Schulze. „Zuständig ist für Funde an den Landesschutzdeichen und im Vorland ist die Nationalparkverwaltung. Sie ist unter Tel. 04861 61686 erreichbar.

 

Wer im Binnenland einen Vogel findet, sollte sich an das Ordnungsamt der jeweiligen Stadt- oder Amtsverwaltung wenden.“

 

Manche wohlmeinenden Tierfreunde haben sterbende Vögel sogar zu einem Tierarzt gebracht. „Auch, wenn einem die Tiere noch so sehr leid tun – das ist der völlig falsche Weg. Denn auf diese Weise wird das Geflügelpestvirus noch schneller verbreitet. Nicht umsonst sammeln die Profis von den Ämtern die Tiere im Schutzanzug samt Maske und Brille ein“, warnt Dr. Schulze. Abgesehen davon könne auch ein Tierarzt die Krankheit nicht heilen. 

 

„So schwer es ist: Das einzige, was man noch für die Vögel tun kann, ist, Respekt zu zeigen und sie in Ruhe sterben zu lassen. Wer ihnen zu nahe kommt, versetzt sie nur in Angst und macht ihr Schicksal noch schlimmer“, betont der Veterinär.
 



Für Fragen von Bürgerinnen und Bürgern hat das Veterinäramt unter 04841 67-827 ein Bürgertelefon eingerichtet. Es ist montags bis donnerstags von 8 bis 16 Uhr und freitags bis 13 Uhr erreichbar.
 

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Kreis Nordfriesland: Geflügelpest in Nutztierbestand festgestellt

(06. 11. 2020)

Pressemitteilung des Kreises Nordfriesland:

 

In den letzten Tagen ist im Kreis Nordfriesland eine mindestens vierstellige Zahl von Wildvögeln an der Geflügelpest verendet. Bereits am 30. Oktober 2020 erließ das Veterinäramt des Kreises Nordfriesland ein Aufstallungsgebot für alle  Geflügelhaltungen in einem breiten Streifen entlang der Küste.


Trotzdem wurde die Krankheit in einem Betrieb auf der Hallig Oland festgestellt. Am 4. November abends übermittelte das Friedrich-Loeffler-Institut dem Kreis das positive Testergebnis. Es handelt sich um das Virus H5N8. Acht von 68 Hühnern in der betroffenen Haltung waren innerhalb kurzer Zeit gestorben. Noch am Morgen des 5. Novembers wurden alle Tiere der Geflügelhaltung gemäß den Vorschriften der bundesweit gültigen Geflügelpest-Verordnung getötet und fachgerecht entsorgt.


Um ein Überspringen der Geflügelpest auf weitere Nutztierbestände zu verhindern, hat das Veterinäramt des Kreises Restriktionsgebiete eingerichtet: Die Hallig Oland gilt als Sperrbezirk. Daneben wurde ein Beobachtungsgebiet eingerichtet, das die folgenden Gemeinden umfasst: Galmsbüll, Dagebüll, Ockholm, Hallig Gröde, Langeneß, Wyk auf Föhr, Wrixum, Oevenum. 


Eine entsprechende amtliche Bekanntmachung samt Landkarten wurde unter www.nordfriesland.de/amtsblatt veröffentlicht (Amtsblatt Nr. 50). An den Hauptzufahrtswegen zum Beobachtungsgebiet werden Schilder mit der Aufschrift »Geflügelpest-Beobachtungsgebiet« angebracht.


»In diesen Gebieten gelten umfangreiche Beschränkungen für Geflügelhaltungen. Die Tiere müssen aufgestallt bleiben und dürfen vorübergehend nicht aus dem Gebiet herausgebracht werden. Und natürlich darf auch keines von außen hineingebracht werden«, betont Landrat Florian Lorenzen. Das gelte im Sperrbezirk für 21 Tage und im Beobachtungsgebiet für 30 Tage. Die Bestände im Sperrbezirk müssten darüber hinaus regelmäßig untersucht werden.

 

»Zudem gelten strenge Biosicherheitsmaßnamen in Bezug auf die Hygiene im Stall und außerhalb. Auch wenn es umständlich ist: Die bekannten Regeln für Reinigung und Desinfektion müssen jetzt peinlich genau befolgt werden«, mahnt Kreisveterinär Dr. Dieter Schulze.

 

Von den Einschränkungen sind auch alle Hunde- und Katzenbesitzer betroffen: Dr. Schulze bittet sie dringend, ihre Tiere in den betroffenen Gebieten nicht mehr frei laufen zu lassen, weil sie das Virus weiterverbreiten könnten.


Geflügelhalter, die ihre Bestände bisher noch nicht beim Veterinäramt angemeldet haben, sollten dies sofort nachholen – selbst, wenn sie nur ein einziges Tier besitzen sollten.

 

Für Fragen von Bürgerinnen und Bürgern hat das Veterinäramt unter 04841 67-827 ein Bürgertelefon eingerichtet. Es ist montags bis donnerstags von 8 bis 16 Uhr und freitags bis 13 Uhr erreichbar.
 

Karte

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Kreis Nordfriesland erlässt neue Allgemeinverfügung: Gebot zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in besonderen Bereichen

(06. 11. 2020)

Im Rahmen einer Allgemeinverfügung des Kreises Nordfriesland über ergänzende Maßnahmen zur Bekämpfung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 und zur Bestimmung der Bereiche, in denen nach § 2 Abs. 6 Satz 1 der Landesverordnung zur Bekämpfung des Coronavirus SARS-CoV-2 wurden  Bereiche festgelegt, wo eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen ist.

 

Die noch am 01.11.2020 genannten Bereiche auf den Inseln Föhr und Amrum sind nicht mehr betroffen.

 

Weitere Einzelheiten sind der Sonderausgabe 51 des Kreises Nordfriesland vom 05.11.2020 „Allgemeinverfügung des Kreises Nordfriesland über ergänzende Maßnahmen zur Bekämpfung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 und zur Bestimmung der Bereiche, in denen nach § 2 Abs. 6 Satz 1 der Landesverordnung zur Bekämpfung des Coronavirus SARS-CoV-2 eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen ist" entnehmen Sie bitte dem Amtsblatt Sonderausgabe Nr. 51 des Kreises Nordfriesland

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Geflügelpest bei Hausgeflügel - Kreis Nordfriesland legt Beobachtungsgebiet fest

(05. 11. 2020)

Mit der öffentlichen Bekanntmachung des Kreises Nordfriesland zur Geflügelpest bei Hausgeflügel vom 04.11.2020 wird für das gesamte Gebiet der Hallig Oland ein Sperrbezirk festgelegt. Um diesen Sperrbezirk wird ein Beobachtungsgebiet festgelegt. Dieses Beobachtungsbiet umfasst auch die Gemeinden Ovenum und Wrixum sowie die Stadt Wyk auf Föhr.

 

Für Beobachtungsgebiete gelten umfangreiche Ge- und Verbote, welche unter der Ziffer IV Nr. 1 bis 9 der auch hier für Sie zur Verfügung gestellten Allgemeinverfügung "Festlegung eines Sperrbezirks und eines Beobachtungsgebietes" aufgeführt sind.

 

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Bekämpfung der Geflügelpest bei Wildtieren - Tierseuchenrechtliche Allgemeinverfügung des Kreises Nordfriesland

(04. 11. 2020)

Die Veterinärbehörde des Kreises Nordfriesland teilt mit Datum vom 30.10.2020 mit, dass bei tot aufgefundenen Wildvögeln die Geflügelpest des Subtyps H5N8 amtlich festgestellt wurde.

 

Um einen Eintrag der Geflügelpest in Geflügelbestände zu vermeiden, wurde die "Tierseuchenrechtliche Allgemeinverfügung über die Anordnung der Aufstallung von Geflügel und das Verbot der Durchführung von Ausstellungen von Geflügel und in Gefangenschaft gehaltener Vögel anderer Arten zum Schutz gegen die Geflügelpest an die Geflügelhalter im Kreis Nordfriesland" erlassen und im Amtsblatt des Kreises Nordfriesland am 31.10.2020 amtlich bekanntgegeben. Das gesamte Amtsgebiet Föhr-Amrum gehört demnach zum Aufstallungsgebiet.

 

Neben dem oben genannten Amtsblatt stellen wir Ihnen die Verhaltensregeln des Landes Schleswig-Holstein "Gefahr Geflügelpest - Wie schütze ich meine Tiere?" zur Verfügung.

 

Das Amt Föhr-Amrum unterstützt die Kreisveterinärbehörde bei der Bergung und unschädlichen Beseitigung verendeter Tiere.
Personen, die tote Wildvögel auffinden, möchten diese bitte grundsätzlich nicht anfassen oder einsammeln, sondern der zuständigen Behörde unverzüglich den Fundort melden.
Bitte melden Sie verendete Tiere der örtlichen Ordnungsbehörde telefonisch unter 04681-5004-851 (Föhr) oder 04682-941143 (Amrum) bzw. per Mail bzw. .

Vielen Dank für Ihre Unterstützung.
Ihre Ordnungsbehörde

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Glasfaserausbau in Teilen von Nebel - Vorvermarktung wird in Einzelgesprächen durchgeführt

(03. 11. 2020)

Aufgrund der Beschränkungen durch Corona, werden die geplanten Info-Termine zwar weiterhin stattfinden, allerdings in geänderter Form. Anstelle der zwei  Versammlungen am Freitag (06.11.) und Samstag (07.11.) wird die Lünecom gemeinsam mit ihren Vertriebspartnern im Gemeindehaus in Norddorf auf Amrum Bürgersprechstunden in Einzelgesprächen durchführen.


Die angesetzten Zeiten sind hierfür:
Freitag, 06.11. von 18:00 bis ca. 21:00 Uhr
Samstag, 07.11. von 10:00 bis 12:00 Uhr und von 14:00-16:00 Uhr


In diesen Zeitfenstern bieten die Lünecom und deren Vertriebspartner die Möglichkeit, sich über  den Glasfaserausbau zu informieren, individuelle Fragen zu klären und sich beim Ausfüllen der Formulare helfen zu lassen. Kommen Sie einfach vorbei (bringen Sie gerne eine Kopie Ihrer Telefonrechnung mit). Bitte beachten Sie die Corona-Hygiene-Maßnahmen vor Ort und rechnen Sie mit eventuellen Wartezeiten.


Um wichtige Fragen vorab schon zu klären, finden Sie anbei die häufigsten Fragen beantwortet, die bei einem derartigen Ausbau auftauchen.
 

Informieren können Sie sich zudem auf der Webseite der Lünecom unter www.luenecom.de oder telefonisch bei den Mitarbeitern der Lünecom unter der Hotline: 04131-70667-77 (Mo-Fr 9:00-17:00 Uhr).
 

Die Liste der Adressen, die im Ausbaugebiet angeschlossen werden können, finden Sie auch jetzt schon auf: www.luenecom.de/Nordfriesische-Inseln 

 

Update 06.11.2020:

Die Vertragsunterlagen, Produktinformationen etc. finden Sie in den u.a. Verlinkungen.

 


 

Sollten Sie Fragen haben, steht Ihnen Herr Daniel Schenck unter Tel. 04681 5004-824 oder gerne zur Verfügung. Weitere Informationen des Landes Schleswig-Holstein zu diesem Thema finden Sie auch hier.

Foto zur Meldung: Glasfaserausbau in Teilen von Nebel - Vorvermarktung wird in Einzelgesprächen durchgeführt
Foto: Glasfaserausbau in Teilen von Nebel - Vorvermarktung wird in Einzelgesprächen durchgeführt

Coronavirus: Aktuelle Informationen

(02. 11. 2020)

Die Landesregierung hat am 1. November 2020 die angekündigte Neufassung der Corona-Bekämpfungsverordnung beschlossen. Diese tritt am 2. November 2020 in Kraft und ist befristet bis zum 29 November 2020.

 

Die Neufassung dient der Umsetzung der am 27. Oktober 2020 von der Landesregierung angekündigten Verschärfungen von Maßnahmen und der am 28.10.2020 zwischen den Bundesländern verabredeten weitreichenden Einschränkungen für den Monat November 2020.

 

Unverändert bleiben insbesondere die Regelungen zu Schulen und Kindertagesein-richtungen, Dienstleistern ohne Körperkontakt, Handwerkern, Stationären Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen, Behörden, Krankenhäusern, Einrichtungen und Gruppenangeboten der Pflege, der Eingliederungshilfe, der Gefährdetenhilfe sowie Frühförderstellen, ÖPNV einschließlich Schulbussen und Taxen. Bibliotheken und Archive bleiben geöffnet.

 

Gegenüber dem bis zum 1. November 2020 geltenden Stand der Corona-BekämpfVO gelten ab dem 2.11.2020 folgende weitergehenden Einschränkungen und Veränderungen:

(Die nachfolgende Liste beinhaltet nur die wichtigsten Änderungen. Den Link zur Corona-Bekämpfungsverordnung in der kompletten Fassung finden Sie am Ende dieser Meldung.)

 

  • Das Abstandsgebot wird verschärft: das Unterschreiten des Mindestabstandes bei privaten Zusammenkünften mit bis zu 10 Personen ist nicht mehr zulässig, sondern nur noch für Angehörige des eigenen Haushaltes und bei Zusammenkünften zu einem gemeinsamen privaten Zweck mit den Angehörigen eines weiteren Haushaltes.

 

  • Die Aufforderung zur Beschränkung von Kontakten wird insofern verschärft, als diese nun auf ein „absolut nötiges“ Minimum zu beschränken sind.

 

  • Im öffentlichen Raum werden Ansammlungen und Zusammenkünfte zu privaten Zwecken zusätzlich zu der bisher schon geltenden 10 Personen Grenze dadurch eingeschränkt, dass höchstens Personen aus 2 Haushalten zusammenkommen dürfen.

 

  • Im privaten Raum gilt für Zusammenkünfte weiterhin eine Obergrenze von 10 Personen, die auch aus mehreren Haushalten kommen dürfen. Die Obergrenze von 10 gilt aber auch dann, wenn es sich nur um Angehörige zweier Hausstände handelt.

 

  • Unabhängig von der Zahl der Neuinfektionen wird eine Maskenpflicht in Fußgängerzonen, Haupteinkaufsbereichen und anderen innerörtlichen Bereichen, Straßen und Plätzen mit vergleichbarem Publikumsverkehr eingeführt, in denen typischerweise das Abstandsgebot nicht eingehalten werden kann.

 

  • Für alle Arten von Veranstaltungen wird eine neue generelle Obergrenze von 100 Personen festgelegt. Ausnahmen und Überschreitungen der Teilnehmerzahl sind nicht mehr möglich Diese Obergrenze gilt im Ergebnis für Veranstaltungen mit Sitzungscharakter, unabhängig ob innerhalb oder außerhalb geschlossener Räume.

 

  • Märkte und vergleichbare Veranstaltungen (insb. Messen, Flohmärkte, Landmärkte, Weihnachtsmärkte) sind unzulässig. Wochenmärkte bleiben erlaubt.

 

  • Im Ergebnis sind damit Veranstaltungen mit mehr als 10 Teilnehmern nur noch mit Sitzungscharakter zulässig.

 

  • Bei Versammlungen unter freiem Himmel mit mehr als 100 Teilnehmern sowie Versammlungen in geschlossenen Räumen mit mehr als 10 Teilnehmern wird Maskenpflicht angeordnet (Ausnahme: Redner und bei Veranstaltung mit Sitzungscharakter).
     
  • Der Betrieb von Gaststätten wird generell untersagt.
     
  • Ausnahmen gelten nur für:
  • Kantinen für Betriebsangehörige
  • Die Abgabe und Lieferung von Speisen und Getränken zum Verzehr außerhalb der Gaststätte (Außerhausverkauf). Ein Betreten der Gaststätte zwecks Abholung der Speisen oder Getränke ist erlaubt
  • Die Bewirtung der Teilnehmer von zulässigen Veranstaltungen
  • Beherbergungsbetriebe bei der Bewirtung ihrer Hausgäste
  • Autobahnraststätten und Autohöfe.

 

  • Zwischen 23 Uhr und 6 Uhr darf außer Haus kein Alkohol verkauft werden. Dies gilt auch für gastronomische Lieferdienste und Tankstellen.

 

  • Für Verkaufsstellen des Einzelhandels wird eine neue Obergrenze für die Kundenzahl von einer Person je 10 Quadratmeter Verkaufsfläche eingeführt. Das gilt nicht, wenn das Sortiment überwiegend aus Lebensmitteln besteht.

 

  • Dienstleistungen mit Körperkontakt sind unzulässig. Dies gilt also insb. für Nagel,- Kosmetik- oder Tattoo-Studios sowie Massagestudios.

 

  • Ausgenommen von der Untersagung sind:
  • medizinisch und pflegerisch notwendige Dienstleistungen (z. B. Physio-, Ergo und Logotherapien sowie Fußpflege, Augenoptiker, Hörgeräteakustiker, Orthopädietechniker, Orthopädieschuhmacher und Zahntechniker)
  • Friseurleistungen (aber Maskenpflicht für Dienstleister und Kunden)

 

  • Freizeiteinrichtungen innerhalb und außerhalb geschlossener Räume sind für den Publikumsverkehr zu schließen (insb. Theater-, Opern- und Konzerthäuser, Museen, Kinos, Freizeitparks, Tierparks, Wildparks, Aquarien und Zoos, Spielhallen, Spielbanken und Wettannahmestellen).

 

  • Allgemein zugängliche Spielplätze im Außenbereich bleiben geöffnet.
     
  • Bibliotheken und Archive bleiben geöffnet.

 

  • Die Sportausübung ist nur noch allein, gemeinsam mit im selben Haushalt lebenden Personen oder einer weiteren anderen Person gestattet.

 

  • Schwimm- und Spaßbäder werden geschlossen.

 

  • Fitnessstudios werden geschlossen.

 

  • In Hotels und anderen Beherbergungsbetrieben ist die Übernachtung nur noch zulässig, wenn der Gast zuvor schriftlich bestätigt, dass die Übernachtung ausschließlich zu beruflichen, medizinischen (auch Begleitung von Kindern unter 14 Jahren im Krankenhaus) oder zwingenden sozial-ethischen (Bestattungen oder Sterbebegleitung) Zwecken erfolgt.

 

  • Die Nutzung von eigenen oder langfristig gemieteten Zweitwohnungen bleibt zulässig.

 

  • Dauercamping in quasi ortsfesten Anlagen (Wohnwagen, Wohnmobil, Campingzeit) bleibt zulässig.

 

  • Im Reiseverkehr zu touristischen Zwecken wird die Maskenpflicht im Innenbereich insofern ausgeweitet, als sie nun auch am Platz und unabhängig von der Einhaltung des Mindestabstandes gilt.

 

Verlängerung und Ausdehnung der Maskenpflicht im Unterricht an Schulen

 

  • Die Landesregierung hat am 30.10.2020 durch eine Änderung der Schulen-Corona-Verordnung die Ausdehnung der Maskenpflicht ab der Sekundarstufe I auf den Unterrichtsraum bis zum 30. November 2020 verlängert. Außerdem wird in diesem Zeitraum in der Sekundarstufe I die bestehende Maskenpflicht auf dem Schulhof, in der Mensa, bei schulischen Veranstaltungen außerhalb des Schulgebäudes und bei den Schulwegen zwischen Bus- oder Bahnhaltestellen und der Schule insofern ausgedehnt, als diese nur bei Wahrung des Mindestabstandes zu allen anderen Personen entfällt (anstatt bei Wahrung des Mindestabstandes zu Personen aus anderen Kohorten).
     
  • Zusätzlich wird direkt durch die Schulen-Coronaverordnung die so erweiterte Maskenpflicht in denjenigen Kreisen auf die Grundschulen ausgedehnt, in denen eine Zahl an 7-Tage-Inzidenz von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner überschritten wird oder vor weniger als sechs Tagen noch überschritten worden ist. Die Maskenpflicht gilt auch für schulische Ganztagsangebote.
     
  • Das Bildungsministerium gibt die betreffenden Kreise auf der Internetseite www.schleswig-holstein.de/maskenpflicht-schule jeweils bekannt. Diese Seite wird täglich gegen 9 Uhr aktualisiert.

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Abreise von den Inseln: Kreis hat Staffelregelung in Kraft gesetzt

(01. 11. 2020)

Ab dem 2. November gilt in Schleswig-Holstein ein Verbot touristischer Übernachtungen. Touristen müssen daher spätestens am Montag abreisen. In diesem Zusammenhang wurde nunmehr eine Sonderregelung für die Inseln und Halligen beim Land erwirkt, so dass eine Staffelung der Abreiseregelungen im Sinne des Abreiszeitraumes erlassen wurde.

 

Einzelheiten dazu, sind in der nachstehenden Pressemittteilung des Kreises Nordfriesland und im neuen Amtsblatt mit der dazugehörigen Allgemeinverfügung zu finden.

 

 

 Pressemitteilung des Kreises Nordfriesland:

 

„Abreise von den Inseln: Kreis hat Staffelregelung in Kraft gesetzt

 

Aufgrund des landes- und bundesweit geltenden Beherbergungsverbotes zu touristischen Zwecken müssen alle Urlaubsgäste auch in Nordfriesland ihre Hotels, Pensionen und Ferienwohnungen bis zum 2. November verlassen. Das gilt grundsätzlich auch für die Inseln und Halligen vor der nordfriesischen Küste.

 

„Doch anders als auf dem Festland müssen alle Abreisenden hier sozusagen durch ein Nadelöhr, weil sie auf die Fähren oder die Autozüge angewiesen sind“, erläutert Landrat Florian Lorenzen. Dort werde es absehbar zu Ansammlungen kommen, was in Zeiten der Pandemie-Bekämpfung vermieden werden müsse.

 

„Deshalb habe ich die Landesregierung gebeten, eine Sonderregelung erlassen zu dürfen, um den Abreiseverkehr von den Inseln und Halligen zu staffeln. Ich freue mich, dass das Land dem zugestimmt hat“, sagt Lorenzen.

 

Am 1. November hat er nun eine Allgemeinverfügung in Kraft gesetzt, die eine Staffelregelung vorsieht:

 

Alle Urlaubsgäste, die vor dem 29. Oktober auf den Inseln oder Halligen angekommen sind, also bevor das kommende Abreisegebot durch die Medien ging, brauchen erst am 5. November 2020 abzureisen.

 

Wer am 29. oder 30. Oktober angereist ist, kann bis zum 4. November bleiben. Wer ab dem 31. Oktober ankam, muss am 3. November 2020 abreisen. „Zu dieser Zeit musste jedem klar sein, dass kein längerer Aufenthalt möglich sein würde. Deshalb gilt für diese Gäste ein geringerer Vertrauensschutz als für die anderen“, erklärt der Verwaltungschef.

 

Er hofft, dass die Corona-Lage sich bald beruhigt und die Urlaubsgäste wieder nach Nordfriesland zurückkehren können. Lorenzen weist auf die angekündigte Entschädigungsregelung für die von den temporären Schließungen erfassten Unternehmen hin: Um sie für finanzielle Ausfälle zu entschädigen, wird der Bund ihnen 75 Prozent des entsprechenden Umsatzes des Vorjahresmonats erstatten.

 

Laut der am 1. November in Kraft getretenen Landesverordnung werden alle Beherbergungsbetriebe grundsätzlich geschlossen und nur noch zu beruflichen, medizinischen oder zwingenden sozial-ethischen Zwecken zugelassen. Mit der engen Ausnahme des Sozial-ethischen sind beispielsweise unabweisbare Übernachtungen anlässlich der Teilnahme an Bestattungen/Trauerfeiern oder bei einer Sterbebegleitung gemeint. Bei der Ausnahme der medizinischen Gründe ist beispielsweise die Begleitung von Kindern bei einem Krankenhausaufenthalt miterfasst.

 

Kreis und Inselkommunen werden die Umsetzung des Abreisegebotes stichprobenweise ebenso wie die ab dem 2. November vom Land verfügte Schließung von Bars, Restaurants und anderen Gastronomiebetrieben kontrollieren.

 

Die Allgemeinverfügung des Kreises ist unter www.nordfriesland.de/amtsblatt zu finden.

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Touristen müssen Schleswig-Holstein verlassen - Übergangsregelung für die Inseln

(30. 10. 2020)

Ab dem 2. November gilt in Schleswig-Holstein ein Verbot touristischer Übernachtungen. Touristen müssen daher spätestens am Montag abreisen.

 

Die Ministerpräsidentenkonferenz hat am vergangenen Mittwoch beschlossen, dass "Übernachtungsangebote im Inland nur noch für notwendige und ausdrücklich nicht-touristische Zwecke zur Verfügung gestellt" werden. Für Schleswig-Holstein bedeutet das, dass mit wenigen Ausnahmen für die kommenden vier Wochen keine Beherbergungsleistungen mehr in Hotels, Pensionen und Ferienwohnungen angeboten werden. Die Landesregierung hat außerdem klargestellt, dass die Abreise aller Gäste, die aus touristischen Gründen in Schleswig-Holstein sind, bis spätestens zum 2. November erfolgen muss.


Übergangsregelung für die Inseln

 

Für die Nordsee-Inseln und Halligen gilt eine Übergangsfrist bis zum 5. November, um den Abreiseverkehr zu entzerren. Erlaubt bleibt weiterhin eine Beherbergung aus beruflichen Gründen, sozial-ethischen Gründen (beispielsweise Bestattung oder Sterbebegleitung) oder medizinisch veranlassten Zwecken wie beispielsweise um Kinder bei einem Krankenhausaufenthalt zu begleiten.

 

Neue Verordnung am Wochenende geplant

 

Die neuen Vorhaben zur Eindämmung der Corona-Pandemie werden in einer Landesverordnung geregelt, die am 1. November veröffentlicht wird und am Montag in Kraft treten soll.

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Corona-Maßnahmen ab dem 02.11.2020

(30. 10. 2020)

Sehr geehrte Besucherinnen und Besucher unserer Internetseite,

 

derzeit erreichen uns viele Anfragen zu den am 28.10.2020 von Bund und Ländern beschlossenen und am 02.11.2020 in Kraft tretenden Corona-Maßnahmen sowie deren Folgen für Einheimische und Gäste auf unseren Inseln.

 

Leider können wir hierzu aktuell keine verbindlichen Auskünfte erteilen, da die Landesverordnung, mittels welcher die Maßnahmen für Schleswig-Holstein umgesetzt werden, noch nicht erlassen wurde. Somit ist offen, wie sich die Regelungen im Einzelnen gestalten. Zu  gegebener Zeit werden wir Sie an dieser Stelle entsprechend informieren.

 

Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis.

 

Ihr

Amt Föhr-Amrum

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Coronavirus: Aktuelle Informationen

(28. 10. 2020)

Änderung der Corona-Bekämpfungsverordnung: Ausweitung der Maskenpflicht

 

Die Landesregierung hat die Corona-Bekämpfungsverordnung am 22. Oktober 2020 erneut geändert. Die Neuregelungen traten am 24. Oktober 2020 in Kraft. Die Änderung dient der Umsetzung der zwischen der Bundesregierung und den Bundesländern verabredeten weiteren Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus insbesondere durch eine Ausweitung der Maskenpflicht. Die Änderungen umfassen unter anderem folgende Punkte: 


-    Die Anforderungen an die Mund-Nasen-Bedeckung wurden verschärft. Das Tragen eines Kunststoffvisieres („Face Shild“) ist zur Erfüllung der Pflicht zur Mund-Nasen-Bedeckung nicht mehr ausreichend. Lediglich in Bildungseinrichtungen können Kunststoffvisiere noch genutzt werden, wenn es dem Bildungszweck dient.  


-    In Gaststätten haben Gäste und Beschäftigte in Bereichen mit Publikumsverkehr generell eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, das gilt sowohl innen als auch außen. Bisher war die Maskenpflicht in Gaststätten lediglich auf Grundlage entsprechender Hygienekonzepte der Gaststätten in unterschiedlicher Form geregelt. Eine Ausnahme von der Maskenpflicht gilt nur für Gäste während des Aufenthalts an ihren festen Steh- oder Sitzplätzen. 


-    Die Maskenpflicht wird im gesamten Einzelhandel auch auf die dort Beschäftigten ausgeweitet. Eine Ausnahme gilt, wenn die Übertragung von Viren durch ähnlich geeignete physische Barrieren verringert wird (z. B. geeignete Trenn- und Schutzwände im Kassenbereich). 


Den Link zur Corona-Bekämpfungsverordnung in der aktuellen Fassung finden Sie am Ende dieser Meldung.

 

Schleswig-Holsteinisches Beherbergungsverbot außer Vollzug gesetzt


Das Schleswig-Holsteinische Oberverwaltungsgericht hat am 23. Oktober 2020 entschieden, dass das in § 17 Abs. 2 der Corona-Bekämpfungsverordnung enthaltene „Beherbergungsverbot“ für touristische Reisende aus deutschen Risikogebieten rechtswidrig ist und bis zur Hauptsacheentscheidung außer Vollzug gesetzt wird. Dieser Beschluss ist allgemein verbindlich, so dass sich jede Person darauf berufen kann und künftig auch von Gerichten und Behörden zu beachten ist. 


Veranlasst ist die Entscheidung durch die dringende Notwendigkeit, schwere wirtschaftliche Nachteile für die im Land existierenden Beherbergungsbetriebe abzuwehren. Das Gericht sieht einen Verstoß gegen das Gebot der Gleichbehandlung aus Art. 3 Abs. 1 des Grundgesetzes, da Ansteckungen in Hotels eher selten seien und Reisende zu touristischen Zwecken gegenüber aus anderen Gründen Reisenden benachteiligt würden. 


Die Landesregierung hat die Ausweisung inländischer Risikogebiete sofort gestoppt und die entsprechende Liste von der Homepage des Landes gelöscht.  


Die Verlinkung zur Pressemitteilung des Schleswig-Holsteinischen Oberverwaltungsgerichts finden Sie am Ende dieser Meldung.

 

Aktuelle Hinweise für Einreisende aus dem In- und Ausland nach Schleswig-Holstein finden Sie ebenfalls am Ende dieser Meldung.

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Glasfaserausbau in Teilen von Nebel

(16. 10. 2020)

Die Gemeinde Nebel hatte 2017 beschlossen, den Breitbandausbau im Rahmen der Richtlinie zur Förderung der Breitbandversorgung in den ländlichen Räumen Schleswig-Holsteins voranzutreiben. Ziel des Projektes ist die Errichtung und der Betrieb einer besonders zukunftsfähigen und nachhaltigen Netzinfrastruktur.

 

Zu diesem Zweck hat Nebel insgesamt ca. 426.000 € Eigenmittel bereitgestellt. Aus Mitteln der Europäischen Union aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER)  sowie Mitteln des Landes Schleswig-Holstein im Rahmen des Sondervermögens Breitband wird das Projekt mit ca. 1.360.000 € bezuschusst. 

Logo Förderung

Im Rahmen des Vergabeverfahrens hat die Firma LüneCom Kommunikationslösungen GmbH in diesem Jahr den Auftrag erhalten. Zur näheren Information laden die Gemeinde Nebel und die Lünecom zu  Informationsveranstaltungen ins Gemeindehaus Norddorf (Henersshuuch) ein:
 

am Freitag, den 06.11.2020 um 18:00 Uhr und
am Samstag, den 07.11.2020 um 10:00 Uhr

 

In beiden Veranstaltungen erhalten die Besucher von der Lünecom detaillierte Informationen zu den geplanten Ausbauarbeiten, zum Zeitplan und zu den angebotenen Produkten und Preisen. Darüber hinaus wird das Lünecom-Team gemeinsam mit ihren Vertriebspartnern vor Ort für Fragen rund um das Projekt zur Verfügung stehen.


Zusätzlich bietet die Lünecom am Samstag, den 07.11.2020 von 14:00 - 16:00 Uhr im Gemeindehaus Norddorf eine Bürgersprechstunde an mit der Möglichkeit, individuelle Fragen zu klären und beim Ausfüllen der Formulare zu helfen (Bringen Sie hierzu gerne eine Kopie Ihrer Telefonrechnung mit).


Das Angebot der Lünecom wird Bandbreiten bis zu 100 Mbit/s zu marktüblichen Preisen umfassen. Genaue Informationen zu Preisen und Tarifen sowie die Vertragsunterlagen werden zum Start der
Vorvermarktung auf der Internetseite der Lünecom bereitgestellt und auch auf den Veranstaltungen zur Verfügung stehen.

 

Wegen der Corona-Situation sind die Plätze bei den beiden Infoveranstaltungen begrenzt. Bitte nehmen Sie daher nur mit einem Vertreter pro Haushalt teil. 

 

Die Liste der Adressen, die im Ausbaugebiet angeschlossen werden können, finden Sie auch jetzt schon auf: www.luenecom.de/Nordfriesische-Inseln 

 


Sollten Sie Fragen haben, steht Ihnen Herr Daniel Schenck unter Tel. 04681 5004-824 oder gerne zur Verfügung. Weitere Informationen des Landes Schleswig-Holstein zu diesem Thema finden Sie auch hier.

Foto zur Meldung: Glasfaserausbau in Teilen von Nebel
Foto: Glasfaserausbau in Teilen von Nebel

Erneute Änderungen der Corona-Bekämpfungsverordnung und der Corona-Quarantäneverordnung der Landes-Schleswig-Holsten

(09. 10. 2020)

Wie angekündigt, hat die Landesregierung die Corona-Quarantäneverordnung und die Corona-Bekämpfungsverordnung auf­grund der neuen Reiseregelung geändert. Die Landesverordnung zur Änderung der Corona-Quarantäneverordnung und der Corona-Bekämpfungsverordnung. Die Änderungen treten heute am 9. Okto­ber 2020 in Kraft.

 

Anstelle der bisherigen Ausweisungsmöglichkeit für inländische Risikogebiete in der Quarantäne-Verordnung mit der Folge zur Einhaltung einer häuslichen Quarantäne, wird im Rahmen der Corona-Bekämpfungsverordnung die Möglichkeit geschaffen, situationsabhängig bestimmte Beherbergungen von Personen aus inländischen Hochinzidenzgebieten durch Ausweisung durch das Land Schleswig-Holstein zu un­terbinden.

 

Maßgeblich für das Beherbergungsverbot ist ein wesentlicher, also von gewisser Dauer geprägter Aufenthalt in inländischen Hochinzidenzgebieten. Dies betrifft in ers­ter Linie den eigenen Wohnsitz, kann aber auch im Einzelfall ein anderer Aufenthalt sein. Liegt der Wohnsitz der Reisenden in einem ausgewiesenen inländischen Hoch­inzidenzgebiet, ist ein davon abweichender Aufenthalt von mindestens 14 Tagen in einem Nicht-Hochinzidenzgebiet unmittelbar vor Beginn der Unterkunft in Schleswig-Holstein in geeigneter Weise glaubhaft zu machen.

 

Dabei bezieht sich die Regelung auf gewerbliche Beherbergungsformen, also nicht auf nicht-gewerblich genutzte Ferienwohnungen (z.B. Zweitwohnungen) oder die ei­gene Häuslichkeit. Langfristig (saisonal) angemietete Stell- oder Liegeplätze, auf de­nen sich nicht gewerblich genutzte Wohnwagen, -mobile oder Sportboote befinden, erfüllen nicht die Anforderungen der gewerblichen Beherbergung sondern haben den Charakter einer Zweitwohnung.

 

Stadtstaaten werden als Einheitsgemeinden mit kreisfreien Städten gleichgesetzt.

 

Als nicht touristische Zwecke sind insbesondere anzusehen

berufliche oder medizinisch veranlasste Aufenthalte;

private Reisegründe, insbesondere Besuche der Familie, eines Lebenspart­ners oder Partners einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft; Aufenthalte zur Wahrnehmung eines Sorge- oder Umgangsrechts oder zum Beistand oder zur Pflege schutzbedürftiger Personen.


Schriftliche Bestätigungen der Reisenden zum Vorliegen negativer Testergebnisse sind nur von neu ankommenden Gästen erforderlich. Antikörpertests sind als Nachweis nach § 17 Absatz 2 Satz 4 nicht geeignet und zugelassen. Maßgeblich für den Beginn der 48-Stunden-Frist ist der Zeitpunkt der Feststellung des Testergebnisses.

 

In der Folge werden in § 21 Absatz 2 neue Ordnungswidrigkeitstatbestände aufge­nommen. Ordnungswidrig ist damit sowohl die vorsätzliche Beherbergung von Per­sonen aus ausgewiesenen inländischen Hochinzidenzgebieten ohne, dass die dafür gestellten Voraussetzungen gegeben sind, als auch die vorsätzliche Falschangabe dieser Voraussetzungen durch Reisende.

 

Aktuelle Informationen für die Einreise nach Schleswig-Holstein finden Sie auf der Webseite des Landes Schleswig-Holstein.

https://www.schleswig-holstein.de/DE/Landesregierung/VIII/_startseite/Artikel_2020/_Informationen_Urlauber/teaser_informationen_urlauber.html

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Aktuelle Informationen im Zusammenhang mit der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2

(06. 10. 2020)

Wir möchten Sie gerne über die aktuellen Entwicklungen im Zusammenhang mit der Ausbrei­tung des Coronavirus SARS-CoV-2 informieren.

 

 

Landesverordnung zur Bekämpfung des Coronavirus SARS-CoV-2

Auf der Grundlage der Bund-Länder-Beschlüsse vom 29. September 2020 hat die Landes­regierung die Landesverordnung zur Bekämpfung des Coronavirus SARS-Cov 2 mit Wirkung vom 5. Oktober 2020 befristet bis zum 1. November 2020 neu gefasst. In der neuen Landesverordnung sind insbesondere Klarstellungen und notwendige rechtliche Anpassungen aufgenommen. Unter anderem sind nun im Einzelhandel Hygienekonzepte für sämtliche Einzelhandelsbetriebe verpflichtend.

 

Die schulbezogene Maskenpflicht wurde in die eigenständige Corona-Schul-Verordnung überführt

Beim Veranstaltungsstufenkonzept wird angesichts der aktuellen Entwicklung der Corona-Neuinfektionen vorerst keine weitere Stufe umgesetzt

 

Die Landesverordnung in der aktuellen Fassung finden Sie unten auf dieser Seite.

 

 

Erhöhtes Bußgeld für falsche Kontaktdaten

Die Landesregierung hat den Bußgeldkatalog zur Corona-Bekämpfungsverordnung angepasst. Dabei wurde die Bußgeldandrohung für die Angabe falscher Kontaktdaten von 400 Euro auf 1.000 Euro angehoben.

 

Den Bußgeldkatalog in der aktuellen Fassung finden Sie unten auf dieser Seite.

 

 

Landesverordnung zu Quarantänemaßnahmen für Ein- und Rückreisende zur Bekämpfung des Coronavirus des Landes Schleswig-Holstein

Bei der Corona-Quarantäneverordnung wurde eine Anpassung vorgenommen, um die Anwendung in der Praxis zu verbessern. So wurde eine Klarstellung für den Bereich der Risikogebiete eingepflegt.

 

Die Landesverordnung zu Quarantänemaßnahmen in der aktuellen Fassung finden Sie unten auf dieser Seite.

 

 

Landesverordnung über besondere Maßnahmen zur Verhinderung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 an Schulen

Die Landesregierung hat entschieden, dass für die Schülerinnen und Schüler ab der 5. Klassenstufe in dem Zeitraum der ersten beiden Unterrichtswochen nach den Herbstferien (19. bis 30. Oktober 2020) auch im Unterricht eine Verpflichtung zum Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen gilt.

 

Die Eckpunkte der Regelungen in der aktuellen Fassung finden Sie unten auf dieser Seite.

 

 

Zuständigkeiten der örtlichen Ordnungsbehörden zur Einhaltung von Corona-Maßnahmen: Klarstellung

Die Kommunalen Landesverbände und das Innenministerium des Landes Schleswig-Holstein haben klargestellt, dass die örtlichen Ordnungsbehörden in den Gemeinden und Ämtern nicht für die Überwachung der korrekten Angabe von Kontaktdaten der Besucher von Ver­anstaltungen oder Gaststätten zuständig sind und auch nicht befugt sind, Ordnungswidrigkeiten aufgrund der Corona-Bekämpfungsverordnung mit Bußgeldern zu ahnden. Zuständig für die Überwachung der Corona-Bekämpfungsverordnung – auch in den Gaststätten – sind nicht die örtlichen Ordnungsämter der Gemeinden und Ämter, sondern die Kreise. Gemäß § 165 Abs. 3 Landesverwaltungsgesetz (LVwG) besteht lediglich bei Gefahr im Verzug für unaufschiebbare Maßnahmen eine sachliche Zuständigkeit der kommunalen Ordnungsämter.

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Newsletter-Funktion aktiviert! Bleiben Sie auf dem Laufenden!

(01. 10. 2020)

Mit Hilfe des Newsletters bekommen Sie aktuelle Meldungen von der Internetseite des Amtes Föhr-Amrum wöchentlich ganz einfach per Mail.

 

Wenn Sie Interesse an unserem Newsletter haben, klicken Sie hier um sich zu registrieren. 

 

Sie finden die Newsletter-Funktion ebenfalls unter Bürgerservice oder in der Fußzeile unserer Internetseite.

 

Fußnote

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Ausfall Sprechtag Kreisbauamt Nordfriesland

(21. 09. 2020)

Der folgende Sprechtag mit Herrn Brandt vom Kreis Nordfriesland am 06.10.20 fällt aus.

Der nächste Sprechtag wird am 03.11.2020 stattfinden.

 

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Foto: Ausfall Sprechtag Kreisbauamt Nordfriesland

Änderung der Corona-BekämpfVO mit weiteren Lockerungen ab 15.09.2020

(16. 09. 2020)

Die Landesregierung hat am 14. September 2020 weitere Änderungen der Corona­Bekämpfungsverordnung beschlossen. Die Neufassung der Verordnung ist am 15. September 2020 in Kraft getreten. Die Verordnung ist befristet bis zum 4. Oktober 2020.

 

Auf folgende wesentliche Änderungen gegenüber dem bisherigen Stand der Corona­BekämpfVO ist hinzuweisen:

Der Besuch von Saunen, Whirlpools oder vergleichbaren Einrichtungen wird er­leichtert und ist nicht mehr nur einzeln oder durch Mitglieder eines gemeinsamen Haushalts zulässig. Es gelten weiterhin das Abstandsgebot und die anderen übli­chen Hygienevorschriften. Die gleichzeitige Nutzung von Dampfbädern ist weiter­hin nur einzeln oder durch die Mitglieder eines gemeinsamen Haushalts zulässig.

 

 

Ankündigung weiterer Lockerungen ab 19.09.2020

 

Am 14.09.2020 hat die Landesregierung neben der Änderung der Corona­BekämpfVO weitere Lockerungen ab dem 19.09.2020 angekündigt. Im Laufe dieser Kalenderwoche ist also mit einer weiteren Änderung der Corona-BekämpfVO zu rechnen.

 

Folgende Ankündigungen sind zu erwähnen:

Das Konzept für ein phasenweises Zulassen von unterschiedlichen Veranstal­tungsformaten im Rahmen der COVID-19-Pandemie (Veranstaltungsstufen­konzept) wird insbesondere in den Risikokategorie III „Markt und Messen“ und der Risikokategorie IV „Sitzungen“ angepasst.

 

-  In der Risikokategorie III (Märkte und Messen) wird die zulässige Teil­nehmerzahl von 750 auf 1500 (außen) und von 250 auf 750 (innen) erhöht. Zusätzlich zu der absolut zulässigen Personenzahl soll eine Flächenkom­ponente (1. Person / 7qm) eingeführt werden. Größere Veranstaltungen können durch Einzelgenehmigungen der Gesundheitsämter ermöglicht werden. Hierbei sind für Veranstaltungen im Innenraum besondere Anfor­derungen an die Innenraumlufthygiene zu berücksichtigen.
 

- Für Veranstaltungen mit sitzendem Publikum wie Vorträge, Lesungen, Podiumsdiskussionen, Kino, Theater, Konzerte und Sportdarbietungen (Risikokategorie IV) werden die Teilnehmerzahlen ebenfalls erhöht unter Beachtung der zulässigen Personenkapazität von 50% bei Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen. Oberhalb der Grenzen von 750 (innen) bzw. 1500 Teilnehmenden (außen) wird unter Voraussetzung eines erweiterten genehmigungspflichtigen Hygienekonzepts eine Kapazitätsgrenze von bis zu 25% bei Veranstaltungen ab 1500 Teilnehmern außen und 750 Teil­nehmern innen eingeführt. Dies soll auch Sportveranstaltungen in Hallen und Stadien erleichtern. So sollen unter anderem Fußball, Volleyball und Handball wieder vor Publikum möglich sein.
 

- Innenraumlufthygiene / Lüftungsmöglichkeit mittels Frischluftzufuhr sind si­cherzustellen.
 

- Nachverfolgbarkeit durch Teilnehmerregistrierung ist sicherzustellen.

 

Um der Verhältnismäßigkeit zu anderen Lockerungen Rechnung zu tragen, wird in Risikoklasse II das paarweise Tanzen unter Wahrung des Abstands zu ande­ren Tänzern auf Familienfeiern erlaubt. Die Obergrenze im Innenraum bleibt bei 50.

 

Neufassung des Veranstaltungsstufenkonzeptes

Zu den geplanten Lockerungen für Veranstaltungen (s.o.) hat die Landesregierung eine Neufassung des Veranstaltungsstufenkonzeptes angekündigt, die ab dem 19.09.2020 gelten soll.

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Neufassung der Corona-Bekämpfungsverordnung des Landes Schleswig-Holstein

(02. 09. 2020)

Wir möchten Sie gerne über die aktuellen Entwicklungen im Zusammenhang mit der Ausbrei­tung des Coronavirus SARS- CoV-2 informieren:
 

1. Änderung der Sars-Cov2-BekämpfungsVO und Änderung der QuarantäneVO

 

Das Kabinett hat heute Anpassungen an der Corona-Bekämpfungsverordnung und der sogenannten Quarantäneverordnung beschlossen.

Die Anpassungen werden wie angekündigt am 2. September in Kraft treten.

 

Folgende Änderungen wurden beschlossen:

Die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung gilt nun ebenfalls in­nerhalb von Behörden mit Publikumsverkehr, sofern kein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten oder die Übertragung von Viren durch geeignete phy­sische Barrieren verringert werden kann; Gerichte treffen unter Berücksichti­gung ihrer Aufgaben im Rahmen ihres Hausrechts bereits eigene geeignete Maßnahmen zur Eindämmung von Infektionsgefahren, fallen also nicht unter diese Regelung, können aber entsprechende Maßnahmen selbst anordnen. Ausnahmen gelten wie üblich für Menschen, die aus u. a. medizinischen Gründen keine solche Bedeckung tragen können.

 

Musikproben, auch von Amateuren, dürfen in geschlossenen Räumen ohne Publikum und mit Abstandsregeln wieder stattfinden.

 

Für die professionelle Ausübung von Tanz und Musikdarbietungen gelten neue Abstandsregeln, nämlich zwischen den Akteuren jeweils 2,5m (vormals 3m), bzw. zwischen Akteuren und Publikum nun 4m (vormals 6m).

 

Für Theater, Konzerte und Kinos werden die Möglichkeiten der Durchführung von Veranstaltungen erleichtert. Voraussetzungen sind angepass­te Maßnahmen, die unter anderem das Abstandsgebot (einzelner Kohorten), Hygienevorkehrungen und die Möglichkeit der Kontaktnachverfolgung sicher­stellen.

 

Die Regeln zu den Beschränkungen zum Zugang der Verkaufsstellen des Einzelhandels können zukünftig flexibler entsprechend der Situation vor Ort ausgestaltet werden: Neben der weiterhin möglichen Beschränkung der Kun­denzahl je 10 Quadratmeter wie bisher, können Betreiber alternativ durch ent­sprechend zu erstellende Hygienekonzepte das grundsätzliche Abstandsge­bot in anderer Weise umsetzen. Die bisherige Regelung "Kunde pro 10 Quad­ratmeter" kann also durch ein entsprechendes Konzept, was sich nach den Hygiene- und Abstandsmaßgaben richtet, ersetzt werden. 

 

Auch in Fahrgeschäften zum Beispiel auf Jahrmärkten oder in Freizeitparks gilt die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung.

 

Beim Sport besteht nun die Möglichkeit des Zuschauens für je eine Aufsichts­person von Minderjährigen.

 

Bei der Durchführung von außerschulischen Bildungsangeboten in festen Gruppen (Teilnehmerkreis bleibt über mindestens fünf Monate im Wesentli­chen unverändert, also ein "Kohortenprinzip") kann vom Abstandsgebot ab­gewichen und die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ausge­setzt werden.

 

Bei Reiseverkehren zu touristischen Zwecken sind die Fahrgäste beim Auf­enthalt in den Bussen verpflichtet, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, wenn sie sich nicht auf einem Sitzplatz befinden oder der Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Fahrgästen unterschritten wird. Vor­mals galt die Pflicht grundsätzlich.

 

Die Neufassung der Corona-Bekämpfungsverordnung und der Corona-Quarantäneverord­nung, die bis einschließlich 4. Oktober verlängert werden, wird veröffentlicht un­ter www.schleswig-holstein.de/coronavirus-erlasse .

 

 

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Infektionsschutz und Hygienemaßnahmen im Rahmen des Schulbetriebs - Schnupfenplan

(31. 08. 2020)

Nachfolgend finden Sie eine Empfehlung des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur zum Umgang mit Krankheitsanzeichen und dem Schulbesuch - den sogenannten "Schnupfenplan".

 

 

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Coronavirus - Aktuelle Informationen zu den Verabredungen zwischen der Bundeskanzlerin und den Ministerpräsidenten zur Bekämpung des Coronavirus

(28. 08. 2020)

Die Bundeskanzlerin und die Ministerpräsidenten haben sich am 27. August 2020 in einer Telefonkonferenz auf das weitere Vorgehen zur Bekämpfung des Coronavirus verständigt.

 

Hervorzuheben sind folgende Ergebnisse:

Die wichtigsten Grundregeln (Mindestabstand von 1,5 m und Mund- Nasen-Bedeckung in bestimmten öffentlichen Bereichen) werden weiterhin aufrecht­erhalten.

 

Einreisende aus Nicht-Risikogebieten können sich nur noch bis zum 14. Septem­ber 2020 kostenlos testen lassen. Danach werden die freiwilligen kostenlosen Tests für diese Personengruppe beendet.

 

Die Quarantänepflicht für Reiserückkehrer aus Risikogebieten wird beibehalten. Der Bund wird die Aufklärung verstärken. Die Kontrolle dieser Pflicht wird durch diverse Maßnahmen verstärkt.

Ebenso wird die Testpflicht für Reiserückkehrer aus Risikogebieten aufrechterhal­ten.

 

Großveranstaltungen, bei denen eine Kontaktverfolgung und die Einhaltung von Hygiene-Regelungen nicht möglich ist, sollen mindestens bis Ende Dezember 2020 untersagt bleiben.

An die Bürgerinnen und Bürger wird appelliert, die Zahl der Kontakte weiterhin möglichst gering zu halten und insbesondere den Umfang privater Feierlichkeiten zu begrenzen.

 

Der Bund wird die Länder mit weiteren 500 Millionen Euro beim Ausbau digitaler Lehr-, Lern- und Kommunikationsmöglichkeiten unterstützen. Dabei wird es ins­besondere um digitale Endgeräte für Lehrkräfte, verlässliche Kommunikationslö­sungen und die Stärkung der digitalen Kompetenzen gehen.

 

 

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Corona BekämpfVO regelt "Maskenpflicht" an Schulen und Horten

(28. 08. 2020)

Die Landesregierung hat am 22.8.2020 eine Änderung der Corona-Bekämpfungsverordnung beschlossen, mit der eine Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung an Schulen angeordnet wird. Die Änderung tritt am 24. August 2020 in Kraft.

Die Pflicht gilt für alle Personen und Schüler allen Alters und im Prinzip auf dem ge­samten Schulgelände mit Ausnahme des Unterrichts, des Sports und des Schulhofs bei Einhaltung des Mindestabstandes von 1,5 Meter zwischen den Kohorten. Außerdem gilt die „Maskenpflicht“ auf dem Weg zum Bus oder Bahnhof, sofern nicht der Mindestabstand zu Schülern anderer Kohorten eingehalten wird.

Außerdem wird die „Maskenpflicht“ auf Horte erweitert, um die Schulkinder auch dort zu erfassen, wo typischerweise eine Durchmischung von Kohorten stattfindet.

Durch eine Ergänzung von § 18 Abs. 1 der BekämpfVO wird klargestellt, dass die Bestimmungen für Personenverkehre (also Maskenpflicht, aber kein Abstandsgebot) auch für Schülerverkehre gelten.

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Hinweise für die Ein- und Rückreise nach Schleswig-Holstein

(19. 08. 2020)

Die Landesregierung des Landes Schleswig-Holstein hat Informationsmaterial für die Ein- und Rückreise nach Schleswig-Holstein zur Verfügung gestellt.

 

Die aktuell gültigen Bestimmungen für die Einreise nach Schleswig-Holstein finden Sie dort übersichtlich dargestellt. Bitte folgen Sie den unten stehenden Verlinkungen.

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Weitere Öffnung des Sportbetriebes ab 19. August 2020

(18. 08. 2020)

Die Landesregierung hat am 12. August 2020 mit dem Landessportverband weitere Schritte zum Abbau der durch die Corona-Bekämpfungsverordnung des Landes ver­ordneten Einschränkungen des Sportbetriebes vereinbart. Die Neuregelungen sollen am 19. August 2020 in Kraft treten.

Im Einzelnen ist Folgendes vorgesehen:

  • Auch für Kontaktsport werden das Training sowie der Liga- und Wettkampfbetrieb drinnen und draußen zugelassen. Dies gilt unabhängig davon, ob es sich um Freizeit-, Breiten-, Leistungs-, oder Spitzensport handelt.

  • Die Kontaktnachverfolgung ist lückenlos sicherzustellen.

  • Generell ist ein sportartspezifisches Hygienekonzept zu erstellen.

  • Die Teilnahme von Zuschauern ist nur im Außenbereich und mit Hygienekonzept möglich.

 

Nähere Informationen finden Sie auf der Webseite des Landes Schleswig-Holstein: https://www.schleswig-holstein.de/DE/Landesregierung/I/_startseite/Artikel2020/III/200814_Anpassungen_Sport.html

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Änderung der Corona-Bekämpfungsverordnung des Landes zum 20.07.2020

(17. 07. 2020)

Die Landesregierung hat eine weitere Änderung der Corona­Bekämpfungsverordnung beschlossen und weitere Anpassungen im Bereich der Veranstaltungen umgesetzt. Weiterhin werden Anpassungen bei den Regeln für Schwimmbäder vorgenommen.

 

Die Änderungen treten am 20. Juli 2020 in Kraft.

 

Veranstaltungen (§ 5)

Die Änderungen in § 5 der Corona-Bekämpfungsverordnung betreffen die Erhöhung der maximalen Teilnehmerzahl für Veranstaltungen. Die Entwicklungen des Infektions­geschehens lassen größere Veranstaltungen zu, solange die jeweiligen Vorausset­zungen von Veranstaltern und Teilnehmern eingehalten werden.

 

Bei der Zulassung von Veranstaltungen gilt nunmehr folgende Differenzierung:

Veranstaltungen mit Gruppenaktivitäten ohne dauerhafte Sitzplätze sind mit bis zu 150 außerhalb und 50 Personen innerhalb geschlossener Räume zu­lässig;

Veranstaltungen mit Marktcharakter sind mit bis zu 500 Personen außerhalb und 250 Personen innerhalb geschlossener Räume unter erhöhten Sicherheitsanforderungen zulässig;

Veranstaltungen mit Sitzungscharakter sind mit bis zu 500 Personen außer­halb geschlossener Räume und mit bis zu 250 Personen innerhalb geschlos­sener Räume zulässig.

Veranstaltungen in privaten Räumen sind auch mit mehr als 10 Teilnehmern zulässig, sofern die gleichen Voraussetzungen erfüllt werden, wie sie für Veranstaltun­gen im öffentlichen Raum mit Gruppenaktivitäten ohne dauerhafte Sitzplätze gelten (also maximal 50 Personen innen und 150 Personen draußen).

 

Sport (§ 11)

Das bisherige Verbot der Nutzung von solchen Becken in geschlossenen Räumen, die nicht geeignet sind, Sport-, Ausbildungs- und The­rapiezwecken zu dienen, wird aufgehoben. Die gleichzeitige Nutzung von Saunen, Whirlpools oder vergleichbaren Einrichtungen ist weiterhin nur einzeln oder durch die Mitglieder eines gemeinsamen Haushaltes zulässt.

 

Die Besucherzahlen sind auf Grundlage der räumlichen Kapazitäten zu be­grenzen.

 

Die Wahrung des Abstandsgebotes aus muss sichergestellt wer­den.

 

Die Besucherströme sind zu regeln.

 

Durch geeignete organisatorische Maßnahmen ist auch sicher zu stellen, dass jede Person beim Betreten und Verlassen der Einrichtung sowie beim Aufenthalt in der Einrichtung einen Abstand von mindestens 1,5 Metern  zu anderen Person ein­hält.

 

Kontaktdatenerhebung in kommunalen Sitzungen

Mit der letzten Änderung der Corona-­Bekämpfungsverordnung wurde die Regelung dahingehend ver­schärft, dass in kommunalen Sitzungen die Kontaktdaten „zu erheben sind“, während das bislang nur als „kann“-Regelung ausgestaltet war.

 

Das Innenministerium hält die Erhebung der Kontaktdaten unter Infektionsschutzge­sichtspunkten auch für kommunale Gremiensitzungen weiterhin für ver­hältnismäßig.

 

Den Wortlaut der Landesverordnung finden Sie auf den Webseiten des Landes Schleswig-Holstein:

https://schleswig-holstein.de/DE/Schwerpunkte/Coronavirus/Erlasse/200715_Landesverordnung_Corona_Lesefassung.html

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Landesverordnung zu Quarantänemaßnahmen für Ein- und Rückreisende zur Bekämpfung des Coronavirus des Landes Schleswig-Holstein

(26. 06. 2020)

Als Reaktion auf den Corona-Ausbruch in Gütersloh (Nordrhein-Westfalen) hat die Landesregierung eine Neufassung der Landesverordnung zu Quarantänemaßnahmen für Ein- und Rückreisende zur Bekämpfung des Coronavirus des Landes Schleswig-Holstein beschlossen. Betroffen sind davon auch Personen, die nach Föhr oder Amrum reisen.
 

Gemäß der Verordnung sind Personen, die aus Gebieten mit einer hohen Ausbreitung des Coronavirus kommen (Risikogebiet), verpflichtet, sich nach ihrer Ankunft in Schleswig-Holstein 14 Tage in Quarantäne zu begeben und unverzüglich die zuständige Gesundheitsbehörde zu kontaktieren.
 

Ausgenommen von dieser Regelung sind Personen, die über ein ärztliches Zeugnis verfügen, welches bestätigt, dass keine Anhaltspunkte für das Vorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus vorhanden sind, und dieses der zuständigen Gesundheitsbehörde auf Verlangen unverzüglich vorlegen. Zwischen der Testung auf das Vorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus und der Einreise nach Schleswig-Holstein dürfen nicht mehr als 48 Stunden verstrichen sein. 
 

Als Risikogebiete innerhalb Deutschlands gelten Kreise oder kreisfreie Städte, in denen mehr als 50 Personen pro 100.000 Einwohner innerhalb der letzten 7 Tage positiv auf das Coronavirus getestet worden sind. Maßgeblich sind dafür die Veröffentlichungen des Robert Koch-Instituts (RKI).
Die betreffenden Kreise sind auf folgender Webseite des RKI zu finden: https://corona.rki.de

 

Weitere Informationen finden Sie hier: https://schleswig-holstein.de/DE/Schwerpunkte/Coronavirus/Erlasse/200624_Hinweise_Einreisende.html
 

Einen Katalog mit Fragen und Antworten zu der Landesverordnung finden Sie hier: https://www.schleswig-holstein.de/DE/Schwerpunkte/Coronavirus/FAQ/Fragen_und_Antworten/Gesundheit_Hygiene/reiserueckkehrer_s.html
 

Die Landesverordnung zu Quarantänemaßnahmen für Ein- und Rückreisende zur Bekämpfung des Coronavirus des Landes Schleswig-Holstein finden Sie hier: https://www.schleswig-holstein.de/DE/Schwerpunkte/Coronavirus/Erlasse/Verordnung_Reiserueckkehrer.html

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Landrat Florian Lorenzen zu Besuch auf der Insel Föhr

(23. 06. 2020)

Landrat Florian Lorenzen hat in der vergangenen Woche die Insel Föhr besucht und sich ein Bild von den Aktivitäten auf der Insel gemacht.

 

Hier geht es zur Pressemitteilung des Kreises Nordfriesland.

https://www.nordfriesland.de/Quicknavigation/Start/Landrat-Florian-Lorenzen-beeindruckt-von-F%C3%B6hrer-Zukunftsplanungen.php?object=tx,2271.1&ModID=7&FID=2271.10818.1&NavID=2271.37&xn=1

 

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Foto: Landrat Florian Lorenzen zu Besuch auf der Insel Föhr

Führungszeugnisse und Auskünfte aus dem Gewerbezentralregister online beantragen

(18. 06. 2020)

 

Im Online-Portal des Bundesamts für Justiz (www.bundesjustizamt.de) können Sie mit Ihrem elektronischen Personalausweis oder elektronischem Aufenthaltstitel Führungszeugnisse und Auskünfte aus dem Gewerbezentralregister online beantragen:

 

Hierzu benötigen Sie:

- Ihren Personalausweis oder Ihren elektronischen Aufenthaltstitel mit freigeschalteter Online-Ausweisfunktion.

- Ihre 6-stellige PIN.

- Ein geeignetes Smartphone oder ein Kartenlesegerät, um sich online auszuweisen.

- Eine Software für die sichere Verbindung zwischen Ihrem Ausweis und Ihrem Computer, wie z.B. die kostenlose AusweisApp2.

- Wenn Sie Nachweise hochladen müssen, können Sie ein digitales Erfassungsgerät (beispielsweise Scanner oder Digitalkamera) verwenden.

- Die Antragstellung auf mobilen Endgeräten (Smartphone oder Tablet) wird derzeit nicht unterstützt.

 

Sollten Sie das Online-Portal nicht nutzen wollen, finden Sie auf der Homepage des Bundesamts für Justiz unter der Rubrik weitergehende Informationen zum klassischen Antragsverfahren für Führungszeugnisse sowie Auskünfte aus dem Gewerbezentralregister.

 

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Bauberatung auf Amrum

(15. 06. 2020) Ab dem 02.07.2020 bietet das Amt Föhr-Amrum regelmäßig eine Bauberatung im Amtsgebäude in Nebel an. Aufgrund der Corona-bedingten Sicherheitsmaßnahmen, können die Termine anfangs nur nach Terminvergab

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Foto: Bauberatung auf Amrum

Weitere Lockerungen der Corona-Auflagen ab 08.06.2020

(08. 06. 2020)

Die Landesregierung hat weitere Lockerungen der Corona-Beschränkungen beschlossen.

Wichtig ist dabei, dass die Hygieneregeln weiter bestehen bleiben. Dies gilt insbesondere für den Mindestabstand von 1,5 m, die Husten- und Niesetikette und die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung an vielen öffentlichen Orten.

Der Kreis Nordfriesland und das Land Schleswig-Holstein haben zu den Lockerungen Pressemitteilungen veröffentlicht.

https://www.nordfriesland.de/Quicknavigation/Start/Corona-Regeln-ab-8-Juni-Erleichterungen-aber-keine-Entwarnung.php?object=tx,2271.1&ModID=7&FID=2271.10791.1&NavID=2271.37&xn=1

https://www.schleswig-holstein.de/DE/Landesregierung/I/_startseite/Artikel2020/II/200605_corona_verordnung_neu.html

Den Wortlaut der Landesverordnung und der Allgemeinverfügung (mit Hinweisen zu Kitas und Schulen, Heimen und Werkstätten, Treffen im privaten Kreis, Hygienekonzepte für Einrichtungen, Informationen zu Schwimmbädern und Märkten) finden Sie ebenfalls auf den Seiten des Landes Schleswig-Holstein

https://schleswig-holstein.de/DE/Schwerpunkte/Coronavirus/Erlasse/Landesverordnung_Corona.html

und des Kreises Nordfriesland.

https://www.nordfriesland.de/PDF/Amtsblatt_Kreis_Nordfriesland_2020_Nr_37.PDF?ObjSvrID=2271&ObjID=3848&ObjLa=1&Ext=PDF&WTR=1&_ts=1591523690

 

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Kreis baut Kinderbetreuung für Schwangere im Boarding testweise aus

(02. 06. 2020)

Eine gute Nachricht für Schwangere auf den Inseln:

 

Der Kreis Nordfriesland erweitert sein Boarding-Angebot in Husum. „Wenn Schwangere von Sylt, Föhr oder Amrum ihre Kinder mit in die Ferienwohnung am Klinikum bringen, steht ab sofort eine Kita oder Kindertagespflege parat. Sie kann die Betreuung der Kleinen sofort übernehmen, wenn die Wehen einsetzen – auch nachts“, erklärt Liane Friedrichsen. Sie arbeitet als Koordinatorin für Geburtshilfe in der Kreisverwaltung.


Bald nach der Ankunft von Mutter und Kindern – und nach Möglichkeit des Vaters – lernen die Kinder die Tagespflegeperson kennen, um „sich zu beschnuppern und Vertrauen zu
schaffen“, so Liane Friedrichsen. Wenn die Geburt sich außerhalb der Öffnungszeit der Kita ankündigt, eilt die Tagespflegeperson herbei und kümmert sich um die Kinder. Das gibt dem Vater die Möglichkeit, die werdende Mutter in den Kreißsaal zu begleiten und dort zu unterstützen.

 

„Darüber hinaus hat unser Jugendamt eine Notbetreuung für die Kinder auf Föhr organisiert. Auch sie kann sehr kurzfristig einspringen“, betont die Koordinatorin. Diese erweiterten Angebote werden nun einige Monate lang getestet. Wie lange sie bestehen bleiben, hängt von der Nachfrage ab. Familien, die die neuen Möglichkeiten in Anspruch nehmen möchten, sollten so früh wie möglich Kontakt zu Liane Friedrichsen aufnehmen. Sie ist per E-Mail unter und per Telefon unter 04841 67305 erreichbar.

 

Weitere Informationen stellt das Husumer Klinikum im Internet unter https://ogy.de/zpjl  bereit.
 

Foto zur Meldung: Kreis baut Kinderbetreuung für Schwangere im Boarding testweise aus
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Auch zu Pfingsten: Tagestourismus wird begrenzt

(29. 05. 2020)

Der Kreis Nordfriesland hat mit Allgemeinverfügung vom 18.05.2020 den Tagestourismus unter anderem auf den Inseln Föhr und Amrum begrenzt. Hier die wichtigsten Punkte aus der Allgemeinverfügung:

 

  1. Ab Donnerstag, den 21. Mai 2020, 6:00 Uhr bis zum Sonntag, den 24. Mai 2020, 20 Uhr sowie ab Samstag, den 30. Mai 2020, 6:00 Uhr bis zum Montag, den 1. Juni 2020, 20 Uhr ist der Aufenthalt auf dem Gebiet der Gemeinde St. Peter-Ording sowie den nordfriesischen Inseln und Halligen mit Ausnahme von Nordstrand, Südfall und der Hamburger Hallig zu tagestouristischen Zwecken untersagt.
     
  2. Als Tagestourismus im Sinne dieser Verfügung gilt jeder Aufenthalt an den Orten nach Ziffer 1, mit dem keine Übernachtung verbunden ist, der nicht der Ausübung einer beruflichen Tätigkeit, Ausbildungszwecken, der medizinischen Versorgung oder vergleichbaren Zwecken dient und nicht einer Routine oder Regelmäßigkeit unterliegt (z. B. Besuch von schulischen Einrichtungen, ehrenamtliche Tätigkeiten).
     
  3. Ausgenommen von dem Verbot sind Verwandte, Bekannte und Freunde von Bewohnern der Gemeinde, soweit sich diese auf Einladung der Bewohner dort aufhalten.
     
  4. Ausgenommen von dem Verbot sind ferner Inhaber von Zweit- oder Nebenwohnungen sowie die mit ihnen reisenden Mitglieder des gleichen Hausstandes. Der Inhaber der Zweit- oder Nebenwohnung hat seine Berechtigung durch Vorlage eines Grundbuchauszuges, eines langfristig abgeschlossenen Mietvertrags, einer bestätigten Zweitwohnsitzmeldung oder eines Bescheides über die Zweitwohnsitzabgabe nachzuweisen.
     
  5. Ausgenommen von dem Verbot sind Personen, die über einen Wohnsitz auf dem Gebiet des Kreises Nordfriesland verfügen.
     
  6. Die Aufenthaltsberechtigung ist anhand geeigneter Nachweise glaubhaft zu machen. Geeignete Nachweise können insbesondere sein:

    a. Kopie des Personalausweises des zu besuchenden Bewohners und Einladungsschreiben für den Nachweis der Berechtigung nach Ziffer 3,

    b. Personalausweis für den Nachweis der Berechtigung nach Ziffer 4,

    c. Bescheinigung des Arbeitgebers oder der Ausbildungsstätte bzw. Arbeits- oder Ausbildungsvertrag,

    d. Schülerausweis oder Bescheinigung der Schule,

    e. eine bestätigte Buchung eines Beherbergungsbetriebes für den Reisezeitraum

 

Den Wortlaut der kompletten Allgemeinverfügung finden Sie auf der Webseite des Kreises Nordfriesland.

 

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Stellungnahme des Amtes Föhr-Amrum zur Veröffentlichung von Informationen zu Corona-Fallzahlen auf den Inseln

(23. 05. 2020)

Das Amt Föhr-Amrum veröffentlicht keine Informationen zu Corona-Fallzahlen auf den Inseln Föhr und Amrum, sondern verweist diesbezüglich auf die Angaben des Kreises Nordfriesland.

Der Kreis Nordfriesland stellt auf seiner Webseite (https://www.nordfriesland.de/Kreis-Verwaltung/Aktuelles/Coronavirus) eine täglich aktualisierte Statistik zur Verfügung, die die Zahlen der unter Quarantäne stehenden Personen sowie der am Corona-Virus Erkrankten auf dem Festland und auf den nordfriesischen Inseln enthält.

Die Wohnorte der Erkrankten werden von der Kreisverwaltung nicht bekannt gegeben. Auf diese Weise sollen die Betroffenen geschützt werden. Würde etwa veröffentlicht werden, dass es in einem Dorf ein oder zwei Fälle gibt, würde womöglich das ganze Dorf anfangen zu spekulieren, wer es denn sein könnte.

Darüber hinaus ist es für die eigene Verhaltensanpassung auch nicht wichtig, die genauen Wohnorte der Erkrankten zu kennen. Weil das Virus sowieso unsichtbar und teilweise unerkannt im Umlauf ist, sollte sich jede(r) an die Verhaltensweisen halten – egal, ob es einen bestätigten Fall in direkter Nähe gibt. Eine Veröffentlichung der genauen Zahlen könnte sogar negativ wirken: Manche, die für den eigenen Wohnort die Fallzahl „0“ lesen, fühlen sich dann vielleicht zu sicher und hören auf, die Regeln und Empfehlungen einzuhalten. Das muss verhindert werden.  

Wenn es aus Sicht der Expertinnen und Experten des Kreises in bestimmten Situationen Sinn ergibt, die Orte näher zu beschreiben, wird der Kreis von dieser Verschwiegenheit abweichen. Das könnte zum Beispiel sein, wenn plötzlich in einer Gemeinde wegen vieler Fälle das Infektionsrisiko für die Bevölkerung zusätzlich ansteigt.

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Tagestourismus wird begrenzt

(19. 05. 2020)

Der Kreis Nordfriesland hat mit Allgemeinverfügung vom 18.05.2020 den Tagestourismus unter anderem auf den Inseln Föhr und Amrum begrenzt. Hier die wichtigsten Punkte aus der Allgemeinverfügung:

 

  1. Ab Donnerstag, den 21. Mai 2020, 6:00 Uhr bis zum Sonntag, den 24. Mai 2020, 20 Uhr sowie ab Samstag, den 30. Mai 2020, 6:00 Uhr bis zum Montag, den 1. Juni 2020, 20 Uhr ist der Aufenthalt auf dem Gebiet der Gemeinde St. Peter-Ording sowie den nordfriesischen Inseln und Halligen mit Ausnahme von Nordstrand, Südfall und der Hamburger Hallig zu tagestouristischen Zwecken untersagt.
     
  2. Als Tagestourismus im Sinne dieser Verfügung gilt jeder Aufenthalt an den Orten nach Ziffer 1, mit dem keine Übernachtung verbunden ist, der nicht der Ausübung einer beruflichen Tätigkeit, Ausbildungszwecken, der medizinischen Versorgung oder vergleichbaren Zwecken dient und nicht einer Routine oder Regelmäßigkeit unterliegt (z. B. Besuch von schulischen Einrichtungen, ehrenamtliche Tätigkeiten).
     
  3. Ausgenommen von dem Verbot sind Verwandte, Bekannte und Freunde von Bewohnern der Gemeinde, soweit sich diese auf Einladung der Bewohner dort aufhalten.
     
  4. Ausgenommen von dem Verbot sind ferner Inhaber von Zweit- oder Nebenwohnungen sowie die mit ihnen reisenden Mitglieder des gleichen Hausstandes. Der Inhaber der Zweit- oder Nebenwohnung hat seine Berechtigung durch Vorlage eines Grundbuchauszuges, eines langfristig abgeschlossenen Mietvertrags, einer bestätigten Zweitwohnsitzmeldung oder eines Bescheides über die Zweitwohnsitzabgabe nachzuweisen.
     
  5. Ausgenommen von dem Verbot sind Personen, die über einen Wohnsitz auf dem Gebiet des Kreises Nordfriesland verfügen.
     
  6. Die Aufenthaltsberechtigung ist anhand geeigneter Nachweise glaubhaft zu machen. Geeignete Nachweise können insbesondere sein:

    a. Kopie des Personalausweises des zu besuchenden Bewohners und Einladungsschreiben für den Nachweis der Berechtigung nach Ziffer 3,

    b. Personalausweis für den Nachweis der Berechtigung nach Ziffer 4,

    c. Bescheinigung des Arbeitgebers oder der Ausbildungsstätte bzw. Arbeits- oder Ausbildungsvertrag,

    d. Schülerausweis oder Bescheinigung der Schule,

    e. eine bestätigte Buchung eines Beherbergungsbetriebes für den Reisezeitraum

 

Den Wortlaut der kompletten Allgemeinverfügung finden Sie auf der Webseite des Kreises Nordfriesland.

 

Für besucherintensive Bereiche auf den Inseln Föhr und Amrum wie Fußgängerzonen, Strandpromenaden und Strände werden in dem nächsten Tagen Schilder, die auf die allgemeinen Verhaltens- und Hygieneregeln hinweisen, aufgestellt, um Gäste wie Einheimische weiter für die coronabedingten Schutzmaßnahmen zu sensibilisieren.

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Viele Corona-Verbote fallen weg - aber nicht alle

(18. 05. 2020)

Am Samstag, 16.05.2020 hat das Landeskabinett eine neue Verordnung beschlossen, die ab morgen, Montag, 18.05.2020 gilt. Der Kreis Nordfriesland verdeutlicht in der folgenden Presseerklärung die wichtigsten Änderungen: 

"Am Wochenende hat das Landeskabinett eine neue Verordnung beschlossen, die ab Montag, dem 18. Mai, gilt. Die wichtigsten Inhalte für Nordfriesland: Viele Verbote für die Bereiche Gastronomie, Tourismus, Veranstaltungen, Sport und Dienstleistungen entfallen. Auch Heilverfahren in Vorsorge-, Reha- und Kureinrichtungen werden wieder zugelassen.

Was bleibt, sind jedoch die grundlegenden Maßnahmen zum Schutz vor dem Coronavirus, insbesondere das Abstandsgebot von mindestens 1,5 Metern, die Husten- und Niesetikette und die nicht nur im Einzelhandel sinnvolle Mund-Nasen-Bedeckung. Wo viele Menschen zusammenkommen, sind Hygienekonzepte erforderlich. Wenn es, wie in Bussen und Bahnen, manchmal nicht möglich ist, den Mindestabstand einzuhalten, kann er zeitweise unterschritten werden.

Viele Urlauber wissen es bereits: Die Übernachtung in Ferienwohnungen, Hotels, auf Campingplätzen ist wieder unbeschränkt erlaubt, ebenso wie der Zutritt zu den Inseln und Halligen.

Allerdings müssen die Betreiber von Beherbergungsbetrieben darauf achten, dass nur Angehörige aus höchstens zwei unterschiedlichen Hausständen gemeinsam ein Zimmer oder eine Ferienwohnung beziehen dürfen. Für die Benutzung von Gästetoiletten ist eine spezielle Zugangsregelung zu schaffen. Dort muss es neben Flüssigseife und Einmalhandtüchern auch Desinfektionsmittelspender geben. Hoteleigene Schwimmbäder und Fitnessbereiche bleiben geschlossen. Bei der Anreise müssen die Gäste schriftlich versichern, dass sie im Falle einer nachgewiesenen Ansteckung mit Covid-19 umgehend abreisen. Einen von vielen Betrieben eingeforderten Leitfaden für Hygienekonzepte hat das Land unter https://ogy.de/vxz2 ins Internet gestellt. Diese Konzepte sind eigenverantwortlich zu erarbeiten. Sie müssen nicht durch den Kreis genehmigt werden.

Campingplätze können wieder öffnen, aber ihre Gemeinschaftseinrichtungen wie Sammelumkleiden, Duschräume und Wellnessbereiche bleiben geschlossen. Nur die Toiletten sind ausgenommen. Da auch Jugendherbergen ohne Gemeinschaftsräume auskommen müssen, können sie nur Appartements mit eigener Nasszelle vermieten.

Ob und wenn ja, welche Regelungen zur Begrenzung des Tagestourismus es geben wird, teilen Land, Kreise und Kommunen am Montag mit.

Auch Restaurants, Kneipen, Bars, Cafés, Imbisse und andere Gaststätten dürfen öffnen – von 5 bis 22 Uhr, danach ist Schluss. Diskotheken und andere Tanzlokale bleiben wegen des Ansteckungsrisikos beim Tanzen geschlossen; das schließt auch Zeltfeste ein.

Veranstaltungen mit weniger als 50 Personen sind im öffentlichen Raum, also etwa in Gaststätten, wieder erlaubt, wenn die Teilnehmer auf festen Sitzplätzen bleiben und der Veranstalter ihre Adressen notiert, damit das Gesundheitsamt im Fall des Falles mit möglichen Corona-Infizierten Kontakt aufnehmen kann.

Der Einzelhandel muss Kunden nun ermöglichen, ihre Hände zu waschen oder zu desinfizieren.

Alle Tätigkeiten von Dienstleistern, Handwerkern und Gesundheitshandwerkern sind unter Auflagen erlaubt. Die Regelung, dass viele Läden sonntags öffnen durften, ist ausgelaufen. Jetzt gelten wieder die üblichen Ladenöffnungszeiten und in touristischen Orten die Bäderregelung.

Sport in Gebäuden wie Sporthallen und Fitness-Studios ist wieder zugelassen – allerdings mit Abstand und ohne Zuschauer. Alle Gemeinschaftsräume mit Ausnahme von Toiletten bleiben gesperrt. Wettkämpfe und Punktspiele bleiben untersagt; das gilt auch für Boßelwettkämpfe in freier Natur.

Gottesdienste können wieder stattfinden, wenn die Gläubigen den Mindestabstand einhalten.

Das Land hat die Liste der kritischen Infrastrukturen erweitert. Dadurch erhalten weitere Berufsgruppen die Möglichkeit, eine Notbetreuung für ihre Kinder in Anspruch zu nehmen, wenn die Eltern im Kernbereich der Einrichtung arbeiten und solange die Kitas noch nicht wieder vollständig öffnen. Dies betrifft etwa die Heizöl- und Fernwärmeversorgung, Angehörige der Gesundheits- und Therapieberufe, Hebammen, Arbeitsverwaltung, Jobcenter, Rechtsanwälte, Steuerberater, Berufsbetreuer sowie Hausmeister und Gebäudereiniger in wichtigen Betrieben.

Die 14-tägige Quarantäneregelung für Ein- und Rückreisende aus Staaten der Europäischen Union und vielen anderen Ländern fällt weg. Der Grenzübertritt nach Dänemark ist immer noch nur für Berufspendler und aus wichtigem Grund möglich. Die dänische Grenzpolizei entscheidet im Einzelfall, ob der Besuch von Familienangehörigen ein solcher wichtiger Grund ist. Die dänische Regierung hat Lockerungen der Einreisebeschränkungen angekündigt, doch der Zeitpunkt ist noch offen.

„Weil erfahrungsgemäß im Alltag viele Fragen auftreten, haben wir eine Reihe von Merkblättern etwa für Unternehmen erarbeitet, die ihnen den Start in die neue Phase der Pandemie-Bekämpfung erleichtern sollen“, erklärt Landrat Florian Lorenzen. Sie sind unter www.nordfriesland.de  im Internet zu finden."

 

Den Wortlaut der Landesverordnung finden Sie auf der Webseite der Landesregierung:

 

https://schleswig-holstein.de/DE/Schwerpunkte/Coronavirus/Erlasse/200518_Landesverordnung_Corona.html

 

Den Wortlaut der Allgemeinverfügung des Kreises Nordfrieslang finden Sie auf der Webseite des Kreises Nordfriesland:

 

https://www.nordfriesland.de/PDF/Amtsblatt_Kreis_Nordfriesland_2020_Nr_34.PDF?ObjSvrID=2271&ObjID=3830&ObjLa=1&Ext=PDF&WTR=1&_ts=1589716990

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Landesregierung beschließt neue Corona-Bekämpfungsverordnung

(17. 05. 2020)

Gegenüber den bisherigen Regelungen bringt die Neufassung ab dem 18. Mai

2020 folgende wesentliche Änderungen:
 

Allgemeines
 

Die neue Corona-BekämpfVO ersetzt ab dem 18. Mai 2020 die bisherige SARS-CoV-2-BekämpfVO und die bisherige Landesverordnung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in bestimmten Bereichen der Öffentlichkeit des Landes.

 

Die Vorschriften zur Eindämmung des Coronavirus werden vollständig neu aufgebaut

und formuliert. Die Corona-BekämpfVO wird zunächst bis zum 7. Juni 2020 befristet. Das Konzept ist grundlegend anders als bei der bisherigen SARS-CoV-2-BekämpfVO.

 

Bisher wurden zahlreiche Verbote ausgesprochen, von denen zunehmend Ausnahmen formuliert wurden. Künftig gibt es in der Corona-BekämpfVO nur noch wenige Verbote und Einschränkungen, jedoch umfassende Vorgaben.

 

· Die bisher gepflegte und vielfach geänderte „Positivliste“ entfällt.

· Die Gesundheitsbehörden werden zu Ausnahmen von den Geboten und Verboten in Härtefällen und zur Anordnung weitergehender Maßnahmen ermächtigt.

· Eingeführt wird eine Regelung für den Fall, dass in einem Landkreis oder in einer kreisfreien Stadt innerhalb eines Zeitraums von 7 Tagen 50 und mehr Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern auftreten. Dann haben die Gesundheitsbehörden die erforderlichen Maßnahmen zu treffen.

 

Struktur der Corona-BekämpfVO

 

Die Hygieneanforderungen der Corona-BekämpfVO werden wie folgt abgestuft:
 

· § 2 regelt das Abstandsgebot und die für alle Menschen und Einrichtungen geltenden allgemeinen Hygieneanforderungen.

· § 3 regelt zusätzliche, spezielle Anforderungen an Einrichtungen mit Publikumsverkehr und an Veranstaltungen.

· § 4 stellt Anforderungen an Hygienekonzepte, die aber nur in bestimmten Fällen gefordert werden.

· §§ 5 bis 18 regeln ergänzende spezielle Vorgaben für eine Vielzahl von Einrichtungen und Veranstaltungen.

 

Allgemeine Hygieneanforderungen/ Abstandsgebot / Kontaktverbote (§ 2)

 

· Es wird weiterhin generell ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen gefordert.
Ausnahmen gelten nur, wenn dies faktisch oder rechtlich unmöglich ist, wenn es physische Barrieren gibt (z. B. Plexiglasscheiben), für Angehörige des eigenen Haushalts und bei Zusammenkünften zu privaten Zwecken für Angehörige eines weiteren Haushalts sowie für enge Familienangehörige)

· Kontakte zu anderen Personen als den Angehörigen des eigenen Haushalts sind nach Möglichkeit auf ein Minimum zu beschränken.

· Die jeweils aktuellen Empfehlungen und Hinweise der öffentlichen Stellen zur Vermeidung der Übertragung des Coronavirus sind zu beachten.

· Private Zusammenkünfte bleiben auf die Angehörigen zweier Haushalte oder auf enge Familienangehörige (Details: § 2 Abs. 4) beschränkt (Kontaktverbot). Zusammenkünfte von Familien dürfen 10 Personen nicht überschreiten.

· Ansammlungen im öffentlichen Raum sind nur von im selben Haushalt lebenden Personen und Personen gestattet, die einem weiteren gemeinsamen Haushalt angehören (Kontaktverbot).

 

Hygieneanforderungen bei Publikumsverkehr und Veranstaltungen (§ 3)

 

· Für alle Einrichtungen mit Publikumsverkehr gelten das Abstandsgebot und weitere allgemeine Hygienevorgaben. In geschlossenen Räumen müssen Möglichkeiten zur Händedesinfektion geschaffen werden. Häufig berührte Oberflächen müssen regelmäßig gereinigt werden, regelmäßige Lüftung ist vorgeschrieben.

· Bestimmte Hinweise müssen ausgehängt werden (Details: § 3 Abs. 3).

· Es gibt bestimmte Vorgaben für Toiletten.

· Diese Vorgaben gelten auch für Kommunalverwaltungen und andere kommunale Einrichtungen mit Publikumsverkehr (Ausnahme: Gremiensitzungen).

· Die Anforderungen an Hygienekonzepte werden klargestellt (§ 4).

· Es wird klargestellt, bei welchen Einrichtungen welche Kontaktdaten der Nutzer mit Aufbewahrungsfrist (6 Wochen, § 4 Abs. 2) zu erfassen sind.

 

Einreise und Tourismus

 

· Zu den Themen Einreise und Tourismus, Beherbergung und Gastronomie werden die wesentlichen Neuerungen ab 18. Mai 2020 auch hier genannt. Es gilt folgendes:

· Das Einreiseverbot für touristische und Freizeitzwecke wird aufgehoben.

· Das Betretungsverbot für Inseln und Halligen entfällt.

· Schwimm-, Frei- und Spaßbäder sind weiterhin zu schließen.

· Die Kreise können Betretungsverbote zur Regulierung des Tagestourismus anordnen (§ 20 Abs. 2).

 

Gastronomie

 

·Die Öffnung der Gastronomie (Restaurants, Bars und Cafés etc.) wird unter Auflagen (insb. Hygienekonzept, Wahrung des Abstandsgebots, Begrenzung der Besucherzahl, Erfassung der Kontaktdaten aller Gäste) zugelassen, allerdings nur bis 22.00 Uhr und frühestens ab 5 Uhr. Buffets sind ausgeschlossen, es dürfen keine alkoholischen Getränke an erkennbar Betrunkene verabreicht werden.

· Die gleichzeitige Bewirtung von mehr als 50 Gästen ist möglich, aber nur, wenn das Hygienekonzept zuvor der zuständigen Behörde angezeigt wurde.

· Diskotheken und ähnliche Einrichtungen bleiben geschlossen.

 

Beherbergung

 

· Das Beherbergungsverbot für Ferienwohnungen, Hotels, Häuser, Apartments und Wohnanlagen, Camping- und Wohnmobilstellplätze sowie Jugendherbergen wird aufgehoben. Es kann mit voller Kapazität geöffnet werden. Die allgemeinen Hygieneanforderungen sind zu beachten.

· Es ist ein Hygienekonzept zu erstellen, die Kontaktdaten aller Besucher sind zu erheben.

· Für alle Einrichtungen gilt: Gemeinschaftseinrichtungen wie Sammelumkleiden, Duschräume, Saunen und Wellnessbereiche mit Ausnahme von Toiletten sind für den Publikumsverkehr zu schließen.

 

Veranstaltungen

 

· Veranstaltungen aller Art sind wieder zulässig, aber nur bis zu 50 Personen.
Die Personengrenze gilt nicht für unaufschiebbare Versammlungen von Parteien und Wählergruppen zur Aufstellung ihrer Bewerber nach den jeweiligen Wahlgesetzen für unmittelbar bevorstehende Wahlen.

· Der Begriff der Veranstaltung ist hier umfassend zu verstehen; dazu zählen auch private Feiern, Unterrichtsformate, Kulturangebote wie Kino- oder Theateraufführungen, Großveranstaltungen wie Volksfeste und Festivals.

· Für Veranstaltungen gelten weitreichende Vorgaben:

o es muss ein Hygienekonzept geben

o von allen Teilnehmern müssen die Kontaktdaten erfasst werden

o die Teilnehmer befinden sich auf festen Sitzplätzen

o Gemeinsames Singen, Blasmusik und andere Aktivitäten mit erhöhter Tröpfchenfreisetzung sind in geschlossenen Räumen untersagt.

· Veranstaltungen im privaten Raum sind weitergehend eingeschränkt und nur mit Angehörigen des eigenen Hausstands und eines weiteren Hausstands oder mit bis zu 10 engen Familienangehörigen zulässig. Für diese privaten Veranstaltungen gelten die o.g. Vorgaben für Veranstaltungen (Hygienekonzept etc.) nicht.

· Von den Einschränkungen gelten die bisher bekannten Ausnahmen z. B. für die Organe kommunaler Körperschaften, für die Kindertagesbetreuung und die Betreuung von Kindern unter 12 Jahren, für die Betreuung von Kindern mit Behinderung und Pflegebedürftigen bis zu 6 Personen und für Zusammenkünfte, die aus geschäftlichen, beruflichen oder dienstlichen Gründen, zur Durchführung von Prüfungen oder zur Betreuung erforderlich sind.

  

Versammlungen

 

· Versammlungen sind im Prinzip wieder zugelassen, es gelten aber Vorgaben.

· Für Versammlungen gilt die Beschränkung auf 50 Personen.

· Es muss ein Hygienekonzept erstellt und vorgelegt werden.

· Wie für alle Gelegenheiten gilt das Abstandsgebot

 

Einzelhandel

 

· Die Einschränkungen des Einzelhandels bleiben gegenüber dem aktuellen Stand der SARS-CoV-2-BekämpfVO unverändert (1 Kunde je 10 Quadratmeter Verkaufsfläche, Kontrollpersonal).

· Es bleibt bei der Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in Geschäften, Dienstleistung und Handwerk

· Dienstleister, Handwerker und Gesundheitshandwerker dürfen generell ihre Tätigkeiten wieder aufnehmen. Allerdings sind Tätigkeiten am Gesicht des Kunden nur zulässig, sofern besondere Schutzmaßnahmen die Übertragung des Coronavirus ausschließen.

 

Freizeiteinrichtungen

 

· Mit Ausnahme von Freizeitparks dürfen Freizeiteinrichtungen wieder öffnen.

· Allerdings müssen Tierparks, Wildparks und Zoos ein Hygienekonzept erstellen und ab 1000m² Fläche Kontrollkräfte vorhalten.

· Für Spielplätze ist ein Hygienekonzept zu erstellen. Auch in der Begründung

zur Corona-BekämpfVO wird betont, dass bei Spielplätzen Regelungen

zur Reinigung (nicht Desinfektion!) der Spielgeräte in regelmäßigen Abständen

im Vordergrund stehen.

· Für Freizeitaktivitäten in geschlossenen Räumen ist ein Hygienekonzept zu erstellen. Die Kontaktdaten der Besucher sind zu erheben.

 

Sport

 

· Die Sportausübung ist unter Einhaltung des Abstandsgebots zulässig, auch in geschlossenen Räumen, alle Sportanlagen sind wieder zugänglich.

· Es gilt das Abstandsgebot.

· Bei Sportausübung in geschlossenen Räumen ist ein sportartenspezifisches Hygienekonzept zu erstellen. Die Kontaktdaten sind zu erheben.

· Zuschauer haben keinen Zutritt zu Sportanlagen.

· Wettkämpfe sind untersagt.

· Gemeinschaftseinrichtungen wie Sammelumkleiden, Duschräume, Saunen und Wellnessbereiche mit Ausnahme von Toiletten sind zu schließen.

· Schwimm-, Frei- und Spaßbäder bleiben geschlossen.

· Die Vorschriften für den Sport gelten auch für Tanzschulen.

 

Außerschulische Bildungseinrichtungen

 

· Auch außerschulische Bildungseinrichtungen (z. B. Volkshochschulen, Musikschulen,

Fahrschulen, Familienbildungsstätten) dürfen wieder öffnen

· Es gelten aber die Vorschriften für Veranstaltungen (siehe oben), also z. B. die Teilnehmergrenze von 50 Personen. Von dem Sitzgebot und dem Abstandsgebot kann u. U. abgewichen werden.

· Außerdem sieht der Erlass für die Allgemeinverfügungen der Kreise vor, dass für die Nutzung außerschulischer Bildungseinrichtungen die Einhaltung der vom Wirtschaftsministerium erstellten Handreichungen für die Umsetzung der Hygiene- und Schutzmaßnahmen vorgegeben wird.

 

Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften

 

· Gottesdienste etc. sind wieder zulässig, auch über 50 Teilnehmer und auch ohne feste Sitzplätze. Die bisherige Quadratmeterregel entfällt.

· Das Abstandsgebot ist durch geeignete Maßnahmen zu wahren.

 

Kultureinrichtungen

 

· Für Museen, Theater, Bibliotheken, Archive Ausstellungen etc. gibt es keine Einschränkungen mehr, abgesehen von den allgemeinen Hygieneregeln aus § 3 und

dem Abstandsgebot.

· Für Kulturveranstaltungen gelten die Regeln für Veranstaltungen, siehe oben. Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen sowie Krankenhäuser

· Es werden einige spezielle Anforderungen und Einschränkungen festgelegt (§ 14).

· Allgemeine Heilverfahren im Bereich der Vorsorge-, Reha- und Kureinrichtungen sind wieder zugelassen.

 

Teilstationäre Pflegeeinrichtungen

 

· Die Versorgung von älteren, behinderten oder pflegebedürftige Personen in teilstationären Einrichtungen bleibt im bisherigen Rahmen untersagt.

 

Öffentlicher Personenverkehr

 

· Im öffentlichen Personennah- und -fernverkehr einschließlich Taxen bleibt es bei

der Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung.

 

Kritische Infrastrukturen

 

·Die Liste der kritischen Infrastrukturen (KRITIS), die den darin beschäftigten Eltern einen Anspruch auf Notbetreuung in Kita und Schule gibt und eine Ausnahme vom Verbot teilstationärer Pflege ermöglicht, wird ausgeweitet und ergänzt um Fernwärmeversorgung, Futtermittelhersteller, Hebammen, medizinische Dienstleistungen für die Tiergesundheit, Arbeitsverwaltung, Jobcenter, Rechtsanwälte, Notare, Steuerberater, Berufsbetreuer und deren Kanzleipersonal, sowie für alle KRITIS-Bereiche das dort beschäftigte Sicherheitspersonal, die Hausmeister und Gebäudereiniger.

 

Folgende Einrichtungen/Angebote bleiben weiterhin geschlossen/untersagt

 

· Gemeinschaftseinrichtungen wie Sammelumkleiden, Duschräume, Saunen und Wellnessbereiche (§ 3 Abs. 4)

· Diskotheken und ähnliche Einrichtungen

· Veranstaltungen mit mehr als 50 Teilnehmern

· Der Betrieb des Prostitutionsgewerbes und die Erbringung sexueller Dienstleistungen mit Körperkontakt

· Freizeitparks

· Schwimm-, Frei- und Spaßbäder

· Sportwettkämpfe

· Die Versorgung von älteren, behinderten oder pflegebedürftige Personen in teilstationären Einrichtungen.

 

Erlass für die Allgemeinverfügungen der Kreise (insb.:Schule, Kita)

 

Der die Allgemeinverfügung der Kreise zur Eindämmung des Coronavirus steuernde Erlass des Sozialministeriums wurde am 16. Mai 2020 mit Wirkung ab 18. Mai 2020 neu gefasst. Er ist bis zum 7. Juni 2020 befristet. Auf dieser Grundlage werden die Kreise ihre Allgemeinverfügungen neu fassen und am Wochenende herausgeben. Auf die Beifügung des Erlasses wird hier verzichtet, weil es für die vor Ort relevante rechtliche Regelung auf die Allgemeinverfügung des jeweiligen Kreises ankommt.

Nachdem immer mehr Regelungsbereiche durch Verordnungen des Landes geregelt oder die Einschränkungen aufgehoben wurden, regelt der Erlass nunmehr nur noch die Betretungsverbote in Kindertagesstätten, Schulen, Krankenhäusern, Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen, stationären Pflegeeinrichtungen sowie Werkstätten für Behinderte und ähnliche Tagesförderstätten und trifft weitere detaillierte Vorgaben für Krankenhäuser und die genannten Einrichtungen.

 

In folgenden Bereichen ergeben sich wesentliche Änderungen gegenüber der bisherigen Fassung:

· Weitere Öffnungsmöglichkeiten der Besuchsregelungen in Krankenhäusern

· Konkretisierung des Stufenplans hinsichtlich des Freihaltens von Intensivkapazitäten

· Neuaufnahme von Rehabilitationseinrichtungen sowie Mutter-/Vater-Kind- Rehabilitationseinrichtungen

· Konkretisierung von Hygienevorgaben in Einrichtungen der stationären Pflege und Einrichtungen der Eingliederungshilfe

· Erster Öffnungsschritt von Werkstätten für Menschen mit Behinderung (mit Hygienekonzept, 25 % der Plätze).

 

Der Erlass hatte bisher 3 Anlagen (Mindestvorgaben für ein Besuchskonzept in Einrichtungen der Pflege, Mindestvorgaben für ein Besuchskonzept in Einrichtungen der Eingliederungshilfe, Konzept zur Krankenhausversorgung).

Nunmehr gehören zum Erlass als vierte Anlage „Handlungsempfehlungen als Mindestvorgaben für ein Konzept zur Teilwiedereröffnung der Werkstätten für behinderte Menschen, Tageförderstätten und Tagesstätten“.

 

Von besonderer praktischer Bedeutung für die Gemeinden sind die Regelungen für Kindertagesstätten und Schulen, daher wird auf diese näher eingegangen.

 

Kindertagesstätten

 

Das Betretungsverbot für Kindertagesstätten und die Einschränkungen der Kindertagespflege werden so verändert, dass sie dem Phasenmodell zum schrittweisen wieder Hochfahren der Kinderbetreuung entsprechen. Demgemäß werden die Betretungsverbote für Kindertagesstätten bis zum 31. Mai 2020 befristet.

Notbetreuungsgruppen können bis zu 10 Kinder gleichzeitig betreuen. Abweichende Gruppengrößen können vom Jugendamt zugelassen werden. Die Notbetreuung wird weiterhin auf Kinder von berufstätigen Alleinerziehenden und von Eltern begrenzt, bei denen mindestens ein Elternteil in Bereichen der kritischen Infrastrukturen tätig sind. Ermöglicht wird außerdem ab 18. Mai 2020 die Betreuung von Kindern, die im Schuljahr 2020/2021 eingeschult werden, sowie von Kindern mit heilpädagogischem Förderbedarf und/oder Sprachförderbedarf. Beschrieben wird auch bereits der eingeschränkte Regelbetrieb ab 1. Juni 2020. Nur sehr grob wird in dem Erlass das sogenannte Kohortenmodell der wechselweisen Betreuung der Gruppen beschrieben.

 

Schulen, insb. Mensen, Ganztagsangebote, außerschulische Nutzungen

 

Hinsichtlich der Schulen wird das Betretungsverbot im Grundsatz aufrechterhalten. Das Betretungsverbot an Schulen wird wie bisher durch zahlreiche Einzelabsätze so eingeschränkt, dass das Phasenkonzept zur Wiederaufnahme des Schulbetriebes umgesetzt werden kann.

Ab 1. Juni 2020 dürfen alle Schüler die Schulen wieder betreten. Das Kabinett hat entschieden, dass an diesem Tag auch die 4. Phase der Wiederaufnahme des Schulbetriebes mit den unteren Jahrgängen an den weiterführenden Schulen startet

(s.u.).

Neu ist gegenüber der bisherigen Regelung insbesondere, dass folgende Personen von den Betretungsverboten an Schulen ausgenommen werden:

 ·ab 18. Mai 2020 Betreiber und deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an schulischen Mensen und ähnlichen Einrichtungen.

· ab 25. Mai Schülerinnen und Schüler, die flexible schulische Ganztags- und Betreuungsangebote wahrnehmen und deren Betreuungskräfte.

Damit werden im Ergebnis der Betrieb von Mensen an Schulen ab 18. Mai und Ganztagsangebote ab 25. Mai wieder möglich.

Auch bei Schulmensen sind das Abstandsgebot und Hygieneregeln einzuhalten. Hinweise mit Details hierzu liegen noch nicht vor.

Es wird unvermeidbar sein, dass in den Ganztagsgruppen eine Durchmischung von Schülern aus mehreren Notbetreuungsgruppen und Präsenzangeboten erfolgt. Das Bildungsministerium hat daher angekündigt, weitere Hinweise zur Ganztagsbetreuung herausgegeben.

 

Eine weitere wichtige Ausnahme gilt

· ab 18. Mai Personen im Rahmen nicht schulischer Veranstaltungen, soweit der jeweilige Schulträger die Nutzung der Räume gestattet.

Dies bedeutet, dass der Schulträger die Nutzung von Schulgebäuden für weitere, auch nicht schulische Zwecke (jeweils unter Einhaltung der Hygienebestimmungen), wieder gestatten kann, z. B. für Blutspendeaktionen, für Volkshochschulen, Schulsportanlagen

für Vereinssport etc.

 

Phase 4 des Schulbetriebes startet am 1. Juni 2020

 

Das Kabinett hat am 16. Mai 2020 entschieden, dass am 1. Juni 2020 die 4. Phase der Wiederaufnahme des Schulbetriebes mit den unteren Jahrgängen an den weiterführenden Schulen startet.

 

Damit sollen dann auch folgende Jahrgangsstufen wieder zu Präsenzveranstaltungen

die Schule besuchen:

· Gemeinschaftsschulen: Jahrgänge 5, 6 und 7

· Gemeinschaftsschulen mit Oberstufe: Jahrgänge 5, 6 und 7

· Gymnasien: Jahrgänge 5, 7 und 9.
Zuvor werden ab dem 25. Mai 2020 mit der 3.Phase des Schulbetriebes folgende Jahrgänge zu Präsenzveranstaltungen in die Schulen kommen.

· Grundschulen: Jahrgänge 1 -3 und weiterhin Jahrgang 4

· Gemeinschaftsschulen: Jahrgänge 8, 9 und 10

· Gemeinschaftsschulen mit Oberstufen: Jahrgänge 8, 9, 10, E und Q1

· Gymnasien: Jahrgänge 8, 9, 10, E und Q1 und weiterhin Jahrgang 6

· Berufsbildende Schulen: Fortsetzung der Prüfungen und parallel möglicher Unterrichtsbetrieb

· Förderzentren: Fortsetzung der Präsenzzeiten in enger Abstimmung mit den Sorgeberechtigten und den weiteren Unterstützungsstrukturen.

 

Neue Quarantäneverordnung für Einreisende: EU-Länder nicht mehr erfasst

 

Das Kabinett hat am 16. Mai 2020 eine Neufassung der Landesverordnung zu Quarantänemaßnahmen für Ein- und Rückreisende zur Bekämpfung des Coronavirus

(Quarantäne-Verordnung) beschlossen. Die Neufassung tritt am 17. Mai 2020 in Kraft und ist bis zum 15. Juni 2020 befristet.
Im Ergebnis wird die bisher für aus dem Ausland einreisenden Personen angeordnete 14-tägige Quarantäne deutlich gelockert. Die Quarantäne gilt nicht mehr für die Mitgliedstaaten der Europäischen Union sowie Island, das Fürstentum Liechtenstein, Norwegen, die Schweiz und das Vereinigte Königreich, es sei denn das Robert Koch Institut (RKI) stellt in einem dieser Staaten eine besonders hohe Neuinfiziertenzahl fest. Aktuell ist dies nicht der Fall. Umgekehrt kann das RKI auch für einen Staat ein besonders geringes Infektionsgeschehen feststellen, womit die Quarantänepflicht entfällt.

 

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Sitzungsbetrieb wird wieder aufgenommen

(15. 05. 2020)

Das Amt Föhr-Amrum hat ein Konzept zur Wiederaufnahme des Sitzungsdienstes entwickelt.

Aufgrund der notwendigen Sicherheitsabstände können die Sitzungen nicht an den gewohnten Orten stattfinden. Es mussten Räumlichkeiten gefunden werden, die die Gremienmitglieder, Protokollführer/innen und interessierten Bürger/innen sowie Pressevertreter/innen aufnehmen können.

Bis auf weiteres werden Sitzungen der Gremien auf Föhr daher an drei Orten, der Gymnastikhalle der Wyker Rüm-Hart-Schule, dem Wyker Kurgartensaal und dem Haus des Gastes in Nieblum, stattfinden. Auf Amrum werden die Gremien in der Aula der Öömrang Skuul tagen.

Zur Einhaltung der Sicherheitsabstände können in den vier Räumlichkeiten jeweils nur eine begrenzte Zahl von Zuschauer/innen an einer Sitzung teilnehmen. 

Bürger/innen und Pressevertreter/innen, die an einer Gremiensitzung teilnehmen möchten, müssen sich im Vorfeld für diese anmelden. Die Anmeldungen erfolgen telefonisch über die/den jeweilige/n Protokollführer/in und werden in der Reihenfolge ihres Eingangs berücksichtigt. Die Telefonnummer ist aus der jeweiligen Sitzungseinladung ersichtlich.

Es besteht „Maskenpflicht“ und zur Nachverfolgung möglicher Infektionsketten ist ein Fragebogen auszufüllen und bei Einlass abzugeben.

Einzelheiten zum Ablauf und zur Organisation hat das Amt Föhr-Amrum in einem Sitzungskonzept festgehalten. Rückfragen werden unter der Rufnummer 04681/5004820 oder Email gerne beantwortet.

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Foto: Sitzungsbetrieb wird wieder aufgenommen

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(15. 05. 2020)

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Fußnote

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Informationen zur Wiederaufnahme des touristischen Betriebes auf den Inseln und Einzelheiten zu den angekündigten Lockerungen ab 18.05.2020

(15. 05. 2020)

Leider wird das Amt Föhr-Amrum frühestens am Nachmittag des 17.05.2020 weitere Informationen veröffentlichen können, da der Landtag die abschließenden Beschlüsse erst am Nachmittag des 16.05.2020 fassen wird und der Kreis Nordfriesland die daraus folgende Allgemeinverfügung erst im Anschluss daran auf den Weg bringen kann.

Vorab hat das die Landesregierung einen Leitfaden für die notwendigen Schutz- und Hygienekonzepte zur Öffnung herausgegeben.

https://www.schleswig-holstein.de/DE/Schwerpunkte/Coronavirus/Erlasse/Handreichung_Hygienekonzept.html

Das Amt Föhr-Amrum macht darauf aufmerksam, dass die Zuständigkeit hinsichtlich der Hygienekonzepte beim Kreisgesundheitsamt liegt, das für Rückfragen unter den auf der Webseite des Kreises genannten Rufnummern zu Verfügung steht.

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Corona – Häufige Fragen zu Verwandtenbesuchen, Beschäftigung von Saisonkräften, Nutzung von Sportanlagen u.a.

(07. 05. 2020)

Der Kreis Nordfriesland hat heute eine Meldung mit den häufigsten Fragen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie veröffentlicht, deren Wortlaut wir Ihnen hier nachfolgend gerne ebenfalls zur Kenntnis geben.

 

Meldung des Kreises Nordfriesland:

 

Deutlich über 12.000 Anrufe hat die Corona-Hotline des Kreises Nordfriesland seit Mitte März abgearbeitet. Hinzu kommen tausende E-Mails und ungezählte Kommentare auf Facebook. »Sehr viele Fragen wirft momentan die neue Landesverordnung auf. Manchmal können wir mit unserem juristischen Fachwissen weiterhelfen, aber oft müssen wir auch erst beim Land nachfragen«, erklärt Nina Rahder. Sie leitet den Fachbereich Sicherheit, Gesundheit und Veterinärwesen der Kreisverwaltung. In den letzten Wochen ist sie fast ausschließlich damit beschäftigt, gemeinsam mit bis zu zehn Kolleginnen und Kollegen Antworten auf Bürger-Fragen zu finden. Besonders viele Anrufer interessieren sich zurzeit für folgende Themen:

 

Können Geburtsvorbereitungskurse wieder aufgenommen werden?

»Das Sozialministerium hat das bejaht«, berichtet Nina Rahder. Bei den Kursen müssen genau wie bei medizinisch/therapeutisch indizierten Gruppentherapien Hygienestandards berücksichtigt werden: Der Raum sollte möglichst gut belüftet sein. Zwischen den - neben der Kursleitung - höchstens fünf teilnehmenden Personen muss ein Mindestabstand von 1,5 Metern gewahrt sein. Sollte der Abstand in manchen Situationen nicht eingehalten werden können, wird empfohlen, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, soweit dies aus medizinischen und therapeutischen Gründen für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zumutbar ist. Einzelberatungen und Online-Angebote seien Kursen in der Gruppe jedoch generell vorzuziehen, um das Infektionsrisiko gering zu halten. Das gelte ebenso für andere Gruppenangebote von Gesundheitsberufen zu therapeutischen Zwecken, betont die Juristin, zu deren Fachbereich auch das Gesundheitsamt gehört. Darunter fallen etwa Physiotherapeuten, Diätassistenten, Ergo- und Logopäden.

 

Dürfen öffentliche und private Bildungseinrichtungen Einzelunterricht in den eigenen Räumen erteilen?

Nein, sagt das Land. Ausnahmen gelten nur für die Musikschulen. In deren Räumen darf Einzelunterricht stattfinden. Bei anderen Bildungseinrichtungen wie etwa Nachhilfeschulen gilt das nicht. Sie dürfen den Schülern zwar nicht in ihren eigenen Räumen, aber in deren Zuhause Einzelunterricht erteilen.

 

Darf jemand, der einen Verwandten mit Hauptwohnsitz auf einer Insel oder Hallig besuchen möchte, seinen Ehepartner mitbringen?

Die Landesverordnung erlaubt den Besuch nur den Ehegatten, Geschiedenen, eingetragenen Lebenspartnern, Lebensgefährten, Geschwistern oder in gerader Linie Verwandten des jeweiligen Insulaners selbst. »Wenn ich meine Mutter auf Sylt besuchen möchte, darf ich meinen Mann also nicht mitnehmen? Fragen dieser Art haben wir sehr häufig an der Hotline«, erklärt Nina Rahder.

 

Land und Kreis haben eine pragmatische Lösung gefunden: Wer mit den zum Besuch berechtigten Angehörigen in einem Haushalt lebt, darf mitkommen. Allerdings müssen alle Besucher bei Kontrollen nachweisen können, dass sie mit dem besuchten Insulaner oder Halligbewohner eng verwandt sind oder dass sie mit einem berechtigten Besucher in einem Haushalt leben. Dafür eignen sich eine Kopie des Personalausweises der Person, die ihren ersten Wohnsitz auf der Insel hat, sowie Geburtsurkunden, Auszüge aus dem Stammbuch, ein alter Kindergeldbescheid oder andere Dokumente, aus denen sich das Verwandtschaftsverhältnis ergibt. Eine weitere Regel lautet, dass die Besucher gemeinsam an- und abreisen und auf der Insel stets zusammenbleiben müssen.

 

Wie weist man nach, dass man der Lebensgefährte einer Person ist, die auf einer Insel lebt?

»Viele werden den Kopf schütteln, wenn sie diese Frage lesen«, ist Nina Rahder bewusst. »Trotzdem hat sie ihre Berechtigung, denn die nordfriesischen Inseln sind bei Urlaubsgästen so beliebt, dass viele sich einfach als Lebensgefährten ausgeben würden, um sich durch die Kontrollen zu mogeln. Ohne Nachweis wäre dem Missbrauch Tür und Tor geöffnet - ein Desaster für den Infektionsschutz.«

 

Bei den Kontrollen in Zug oder Fähre führen die Ordnungskräfte deshalb zumindest eine Plausibilitätskontrolle durch. Lebensgefährten sollten eine Kopie des Personalausweises des Inselbewohners und eine schriftliche Erklärung des Besuchten bei sich tragen, nach der die Beziehung ernsthaft und auf Dauer angelegt ist, also mindestens seit sechs Monaten besteht. »Noch einfacher ist es natürlich, wenn einer der Partner einen Nebenwohnsitz beim anderen Partner angemeldet hat. Dann reicht die Bestätigung der Meldebehörde als Nachweis aus«, sagt Rahder.

 

Unter welchen Bedingungen dürfen öffentliche und private Sportanlagen genutzt werden?

»Sporthallen, Umkleide- und Gemeinschaftsräume wie Duschen und Gastronomie in Sportanlagen bleiben zunächst geschlossen«, betont Nina Rahder. Sportanlagen unter freiem Himmel wie Golf- und Fußballplätze dürfen jedoch genutzt werden, aber der Mindestabstand von 1,5 Metern ist zwischen den Sportlern untereinander und zu den Trainern stets zu wahren. Zuschauer sind nicht zugelassen. Sport muss also kontaktfrei durchgeführt werden. Das gilt auch für Sportausübung in Gruppen wie beim Lauftreff im Wald oder dem Yoga-Kurs auf der Wiese: Der Mindestabstand muss zwingend eingehalten werden.

 

»Viele werden aufatmen, wenn sie hören, dass die Landesregierung uns nun mitgeteilt hat, dass Sport auch auf öffentlichen Wegen, an Stränden, auf und im Wasser und an allen sonstigen Plätzen stattfinden darf«, vermutet Nina Rahder. So könnten sogar Fitnesskurse auf dem Parkplatz eines Fitness-Studios angeboten werden.

 

Demnach dürfen auch Einwohner anderer Bundesländer jetzt wieder nach Schleswig-Holstein reisen, um etwa Wassersport zu treiben oder Radtouren zu unternehmen.

 

Da bei Fußballspielen Zweikämpfe unvermeidlich sind, bleiben sie verboten. Das Fußballtraining jedoch ist zulässig, solange es kontaktfrei ausgeübt wird, das Abstandsgebot und die Hygieneregeln eingehalten werden. Die Sportverbände sind verpflichtet, Hygienekonzepte zu erstellen, die auf diese Regeln sowie Maßnahmen etwa bei der gemeinsamen Nutzung von Sportgeräten eingehen.

 

Welche Hygienestandards müssen Dienstleistungs- und Handwerksbetriebe beachten?

»Auch hier gilt der Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Besuchern und Beschäftigten, soweit diese nicht durch eine Barriere abgeschirmt sind. Die Regeln zur Husten- und Nieshygiene sind inzwischen ja allen in Fleisch und Blut übergegangen. Und zum Dritten müssen Oberflächen, die die Besucher häufig berühren, mindestens zweimal täglich desinfiziert werden; damit sind zum Beispiel Handläufe und Türklinken gemeint«, erklärt Nina Rahder. Die Reinigung muss schriftlich dokumentiert werden.

 

Arbeitgeber müssen Saisonarbeitskräfte beim Gesundheitsamt anmelden

Wer Saisonarbeitskräfte wie etwa Erntehelfer oder Bauarbeiter aus dem Ausland für mindestens drei Wochen einstellt, muss sie beim örtlichen Gesundheitsamt anmelden. In den ersten 14 Tagen dürfen die Kräfte, wenn sie frei von Corona-Symptomen sind, zwar arbeiten, müssen zur Vorbeugung aber getrennt von anderen Arbeitsgruppen untergebracht werden und dürfen die Unterkunft nach Feierabend nicht verlassen. Alle vorgeschriebenen Hygiene-Maßnahmen sind einzuhalten und zu dokumentieren. Näheres regelt eine Allgemeinverfügung der Staatlichen Arbeitsschutzbehörde bei der Unfallkasse Nord. Betroffene Arbeitgeber erreichen das Gesundheitsamt in Husum unter Tel. 0800 200 66 22.

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Warnung vor Corona-SPAM

(05. 05. 2020)

Die Corona-Pandemie wird mittlerweile auch als Vorwand für Phishingkampagnen und Betrugsversuche verwendet.

 

So sind derzeit E-Mails im Umlauf, die vermeintlich von Behörden und Banken, u.a. von der Investitionsbank Schleswig-Holstein, versendet werden. Sie fordern die Empfänger auf, Daten  (u.a. mittels eines  pdf-Formulars) zu Kontrollzwecken per E-Mail an die Behörden bzw. Banken zu übersenden. Die angegebene E-Mail-Adresse erinnert an eine gültige Adresse der Behörde bzw. Bank. Bundesweit verwendete (Falsch)-Adressen haben ein ähnliches Namensschema: corona-zuschuss@ .de.com, beispielsweise corona-zuschuss­@­ib-sh.de.com.

 

Die E-Mail wird aber nicht an die Bank versendet, sondern  an einen Spammer, der so in den Besitz der Daten des Formulars gelangt.

 

Nutzerinnen und Nutzer sollten daher skeptisch sein und E-Mail-Adressen auf Plausibilität überprüfen. In diesem Fall ist die Endung ".com" verdächtig, die normalerweise von Firmen außerhalb Deutschlands, nicht aber von deutschen Behörden oder Banken verwendet wird. Verdächtig wäre auch, wenn im bisherigen Verlauf eine Webplattform und Online-Formulare verwendet werden, plötzlich aber eine Einsendung von Dokumenten per E-Mail verlangt wird.

 

Details und eine bespielhafte Wiedergabe einer solchen E-Mail finden Sie in einer Warnmeldung der Investitionsbank Schleswig-Holstein:

 

Dringende aktuelle Warnung vor Phishing Mail mit ib-sh.de.com  [Extern]

 

Weitere Details  und Informationen zu weiteren betroffenen Banken enthält folgende Meldung des Landeskriminalamtes Niedersachsen (LKA):

 

LKA Niedersachsen: Vorsicht: Angebliche Mails der NBank - [Extern]

 
 

Ergänzend zu diesem Artikel noch der Hinweis, dass auch gefälschte Absenderadressen des Amtes Föhr-Amrum oder des Sozialzentrums Föhr-Amrum nicht ausgeschlossen werden können. Bitte seien Sie aufmerksam und fragen Sie im Zweifel bei Ihrem Ansprechpartner nach. 

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Pressemitteilung zur eingeschränkten Öffnung des Amtes Föhr-Amrum ab dem 04.05.2020

(04. 05. 2020)

Das Amt Föhr-Amrum öffnet ab dem 04.05.2020 wieder eingeschränkt für den Publikumsverkehr. Die Amtsgebäude werden zwar weiterhin für die Öffentlichkeit im Sinne eines uneingeschränkten Zutritts geschlossen bleiben, persönliche Besuche sind jedoch nach vorheriger Vereinbarung per Telefon oder E-Mail jetzt grundsätzlich möglich. Der Amtssitz in Wyk auf Föhr ist unter 04681-50040, die Außenstelle in Nebel unter 04682-94110 erreichbar. Termine im Sozialzentrum Föhr-Amrum können unter 04681-746783 vereinbart werden.

Auf der Internet-Seite des Amtes (www.amtfa.de) sind zudem die Durchwahlnummern und E-Mail-Adressen der zuständigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Fachabteilungen zu finden.

Für Besucherinnen und Besucher gelten besondere Regeln in den Amtsgebäuden:

Während eines Termins im Amt muss eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden. Diese ist eigenständig mitzubringen und aufzusetzen, sobald das Gebäude betreten wird. Die Besucherin oder der Besucher wartet zu der vereinbarten Uhrzeit vor dem Amtsgebäude und wird von der zuständigen Mitarbeiterin oder dem zuständigen Mitarbeiter in das Gebäude eingelassen. Zu Beginn des Termins ist von der Besucherin oder dem Besucher aus Gründen der Zutrittsdokumentation ein spezielles Formular mit personen- und anlassbezogenen Fragen auszufüllen. Dieser Fragebogen wird auch auf der Webseite des Amtes bereitgestellt und kann ausgefüllt zum Termin mitgebracht werden.

Das Amt Föhr-Amrum bittet alle Bürgerinnen und Bürger auf den Inseln um Verständnis für diese Maßnahmen. Sie dienen dazu, das Risiko einer Ansteckung mit dem Corona-Virus sowohl für Mitarbeitende als auch für Besucherinnen und Besucher zu minimieren und die Verwaltung funktionsfähig zu halten.

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Zweitwohnungen auf Föhr und Amrum dürfen wieder genutzt werden

(03. 05. 2020)

Die Zweitwohnungen auf den Inseln dürfen ab Montag, dem 4. Mai, wieder genutzt werden.  Aufgrund des nach wie vor geltenden Beherbergungsverbotes dürfen die Besitzer der Wohnungen sie zwar selbst nutzen und die Personen mitbringen, mit denen sie auch am Erstwohnsitz zusammenwohnen - sie dürfen die Wohnungen aber nicht an Dritte vermieten.

Auf den Inseln dürfen die anderen Mitglieder des Hausstandes sich nur aufhalten, wenn auch die Person anwesend ist, der die Zweitwohnung gehört.

Im Falle einer Kontrolle durch Polizei oder Ordnungsamt müssen die Betroffenen nachweisen, dass sie zur Nutzung einer Zweitwohnung befugt sind. Geeignete Dokumente sind eine Meldebescheinigung, ein Bescheid über Zweitwohnungssteuern, ein Grundbuchauszug oder ein langfristiger Miet- oder Pachtvertrag.

Außerdem muss laut der jüngsten Verordnung des Landes sichergestellt sein, dass die Zweitwohnungsbesitzer und ihre Angehörigen die Inseln binnen 24 Stunden verlassen können, falls sie aufgrund eines Covid-19-Verdachts unter Quarantäne gestellt werden.

Um auszuschließen, dass auf der Rückreise zu ihrem Hauptwohnsitz Dritte angesteckt werden, wird das Gesundheitsamt des Kreises Nordfriesland die Vorgehensweise in jedem Einzelfall prüfen und individuell festlegen.

Auch Dauercamper lässt die neue Landesverordnung wieder zu. Sie müssen für mindestens fünf Monate eine Fläche auf einem Campingplatz gebucht haben - und weitgehend autark sein, denn die Gemeinschaftseinrichtungen der Campingplätze bleiben bis auf Weiteres geschlossen.

Das Amt Föhr-Amrum weist darauf hin, dass die Beherbergung von Personen zu touristischen Zwecken  weiterhin untersagt ist und Verstöße mit einem Bußgeld in einer Höhe von 4.000 € (Regelsatz) geahndet werden. Zuwiderhandlungen gegen das Zutrittsverbot zu den Insel werden mit einem Bußgeld in Höhe von 150 € (Regelsatz) sanktioniert.

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Zutrittsverbot zu den Inseln gilt weiterhin – auch für Zweitwohnungsbesitzer

(28. 04. 2020)

Das Land Schleswig-Holstein hat in seiner Corona-Verordnung vom 18.04.2020 die Regelung für Zweitwohnungsbesitzer (auf dem Festland) zwar gelockert, nicht jedoch das Zutrittsverbot zu den Inseln (siehe Mitteilung des Amtes Föhr-Amrum vom 21.04.2020).

 

Daher gilt das Zutrittsverbot zu den Inseln Föhr und Amrum unverändert auch für Zweitwohnungsbesitzer – vorerst bis zum 03.05.2020. 

 

Die Umstände einer möglichen Lockerung des Zutrittsverbotes für Zweitwohnungsbesitzer für die Inseln, die womöglich ab dem 04.05.2020 gelten, werden noch von der Landesregierung geklärt.

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Beherbergung von Personen zu nicht-touristischen Zwecken

(21. 04. 2020)

Betreibern von Beherbergungsstätten sowie privaten und gewerblichen Vermietern von Ferienwohnungen und -häusern ist es gemäß § 1 der SARS-CoV-2-Bekämpfungsverordnung der Landesregierung Schleswig-Holstein vom 18.04.2020 untersagt, Personen zu touristischen Zwecken zu beherbergen.

Personen, die sich nicht aus touristischem Anlass auf Föhr oder Amrum aufhalten und gemäß § 4 der Landesverordnung vom Betretungsverbot für die Inseln ausgenommen sind, dürfen jedoch beherbergt werden.

Somit ist es beispielsweise nicht verboten, Ferienwohnungen an auswärtige Handwerker zu vermieten, die auf Föhr oder Amrum einen Arbeitsauftrag ausführen.

Die SARS-CoV-2-Bekämpfungsverordnung vom 18.04.2020 ist unter folgendem Link abrufbar:

https://schleswig-holstein.de/DE/Schwerpunkte/Coronavirus/Erlasse/Downloads/LandesverordnungCoronaMitUnterschriften.pdf?__blob=publicationFile&v=13

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Corona-Regeln des Landes und des Kreises ab dem 20.04.2020

(21. 04. 2020)

Das Land Schleswig-Holstein hat mittels einer neuen Verordnung vom 18.04.2020 die bisher geltenden Corona-Regeln angepasst und aktualisiert. In der Folge hat der Kreis Nordfriesland am 19.04.2020 eine neue Corona-Allgemeinverfügung erlassen, die die Verordnung des Landes ergänzt. Die Regeln gelten vom 20.04.2020 bis zum 03.05.2020.

Das Amt Föhr-Amrum informiert im Folgenden über die wichtigsten Regelungen.

 

Welche Regeln bleiben bestehen?

Der überwiegende Teil der bisher geltenden Regelungen bleibt auch weiterhin bestehen. Hierzu zählen insbesondere die folgenden Bestimmungen:  

Betretungsverbot Inseln: Das Betretungsverbot für die Inseln und Halligen gilt weiterhin. Personen, die nicht ihre Hauptwohnung auf Föhr oder Amrum haben, ist der Zutritt zu den Inseln untersagt. Auch Zweitwohnungsbesitzer dürfen – wie bisher – nicht auf die Inseln reisen.  

Kontaktbeschränkungen: Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nur allein, in Begleitung von im selben Haushalt lebenden Personen und einer weiteren Person gestattet. Weitere Kontakte sind auf ein absolut notwendiges Minimum zu reduzieren. Es ist ein Abstand von mindestens 1,5 Metern einzuhalten. Veranstaltungen jeglicher Art sind nach wie vor verboten.

Spielplätze und Freizeiteinrichtungen müssen weiterhin geschlossen bleiben.

 

Welche Neuerungen gibt es?

Lockerungen bzw. ergänzende Regelungen wurden unter anderem für folgende Bereiche erlassen:

Einzelhandel: Geschäfte mit einer Verkaufsfläche bis zu 800 Quadratmeter dürfen unter Auflagen geöffnet werden. So müssen die Läden dafür sorgen, dass der Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Personen eingehalten wird. Zudem ist die Kundenzahl auf maximal eine Person je 10 Quadratmeter Verkaufsfläche zu beschränken. In einem 100-Quadratmeter-Geschäft dürfen sich also maximal 10 Kunden gleichzeitig aufhalten.   

Geschäfte mit mehr als 200 Quadratmeter Verkaufsfläche müssen mindestens eine Kontrollkraft abstellen, die die Einhaltung der Auflagen überwacht. Ab 600 Quadratmeter Verkaufsfläche ist mindestens eine weitere Kontrollkraft erforderlich.

Restaurants und Imbisse: Restaurants und Imbisse müssen weiterhin geschlossen bleiben und dürfen Speisen – wie bisher – nur zum Mitnehmen anbieten. Neu ist jedoch, dass die Pflicht zur Vorbestellung entfällt. Daher dürfen auch nicht-ortsgebundene oder mobile Angebote wie Bratwurststände oder Imbisswagen wieder öffnen – sofern sie sicherstellen, dass es in der Regel keine Wartezeiten gibt und die Wartenden mindestens 1,5 Metern Abstand halten. Der Verzehr der Speisen im Umkreis von 100 Metern um das Lokal oder den Imbisswagen bleibt untersagt.

Notbetreuung: Die Notbetreuungsregeln in Kindertageseinrichtungen und Schulen wurden erweitert. Ab dem 20.04.2020 dürfen alle berufstätigen Alleinerziehenden die Notbetreuung in Anspruch nehmen. Ebenso können Familien, bei denen nur ein Elternteil in einem Bereich arbeitet, der zur kritischen Infrastruktur zählt, auf die Notbetreuung zurückgreifen.

 

Dokumente:

SARS-CoV-2-Bekämpfungsverordnung des Landes Schleswig-Holstein vom 18.04.2020:

https://schleswig-holstein.de/DE/Schwerpunkte/Coronavirus/Erlasse/Downloads/LandesverordnungCoronaMitUnterschriften.pdf?__blob=publicationFile&v=13

Allgemeinverfügung des Kreises Nordfriesland über Maßnahmen zur Bekämpfung der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 vom 19.04.2020:

https://www.nordfriesland.de/PDF/Amtsblatt_Kreis_Nordfriesland_2020_Nr_28.PDF?ObjSvrID=2271&ObjID=3801&ObjLa=1&Ext=PDF&WTR=1&_ts=1587304430

 

Quellen:

Meldung des Landes Schleswig-Holstein vom 18.04.2020:

https://www.schleswig-holstein.de/DE/Landesregierung/I/_startseite/Artikel2020/II/200418_corona_neue_verordnung.html

Meldung des Kreises Nordfriesland vom 19.04.2020:

https://www.nordfriesland.de/Quicknavigation/Start/Neue-Corona-Allgemeinverf%C3%BCgung-bringt-einige-Lockerungen.php?object=tx,2271.1&ModID=7&FID=2271.10740.1&NavID=2271.37&xn=1

 

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Corona-Regeln: Behörden setzen Kontrollen in Nordfriesland fort

(07. 04. 2020)

Werden die durch die Pandemie-Gefahr erforderlichen Einschränkungen in Nordfriesland eingehalten? »Diese Frage bewegt die gesamte kommunale Familie in Nordfriesland«, weiß Landrat Florian Lorenzen. Deshalb haben die Polizei sowie die Ordnungsämter der Städte, Ämter und Gemeinden in den letzten Tagen Kontrollen durchgeführt.

 

Die komplette Mitteilung finden Sie auf der Webseite des Kreises Nordfriesland.

 

https://www.nordfriesland.de/Kreis-Verwaltung/Aktuelles/Corona-Regeln-Beh%C3%B6rden-setzen-Kontrollen-in-Nordfriesland-fort.php?object=tx,2271.1.1&ModID=7&FID=2271.10729.1&NavID=2271.37&La=1

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Corona: Land verschärft die Regeln weiter

(06. 04. 2020)

Das Land Schleswig-Holstein hat am 02.04.2020 eine neue Landesverordnung in Kraft gesetzt, um die zahlreichen Regelungen zum Thema Corona einfacher und klarer zu gestalten. Ebenso wie alle anderen Kreise hat der Kreis Nordfriesland die Inhalte in einer eigenen Allgemeinverfügung übernommen. Die wichtigsten Änderungen finden Sie auf der Webseite des Kreises.

 

https://www.nordfriesland.de/Quicknavigation/Start/Corona-Land-versch%C3%A4rft-die-Regeln-weiter.php?object=tx,2271.1&ModID=7&FID=2271.10724.1&NavID=2271.37&xn=1

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Pressemitteilung des Amtes Föhr-Amrum zur Corana-Pandemie (03.04.2020)

(03. 04. 2020)

Die Corona-Pandemie stellt das Amt Föhr-Amrum als Inselverwaltung wie auch als Arbeitgeber vor besondere Herausforderungen. Das Amt Föhr-Amrum hat in den vergangenen Wochen mit verschiedenen Maßnahmen auf die Entwicklung der Corona-Situation reagiert.

Um das Risiko einer Ansteckung mit dem Corona-Virus für Mitarbeitende sowie Bürgerinnen und Bürger zu minimieren und die Verwaltung funktionsfähig zu halten, ist der Amtssitz in Wyk auf Föhr und die Außenstelle in Nebel seit dem 16.03.2020 für den Publikumsverkehr geschlossen. Dieser Schritt zum Schutz der Mitarbeitenden wie auch der Bürgerinnen und Bürger wurde vollzogen, nachdem der Kreis Nordfriesland am 15.03.2020 Zutrittsbeschränkungen für öffentliche Einrichtungen erlassen hatte.

Persönliche Besuche im Amt sind seit dem 16.03.2020 nur noch in dringenden Fällen und nach vorheriger telefonischer Vereinbarung möglich. Der Amtssitz in Wyk auf Föhr ist unter 04681 50040, die Außenstelle in Nebel unter 04682 94110 erreichbar. Auf der Webseite des Amtes (www.amtfa.de) sind zudem die Kontaktdaten der zuständigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Fachabte