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Amt Föhr-Amrum

Amtsdirektor: Christian Stemmer

Hafenstraße 23
25938 Wyk auf Föhr

Telefon (04681) 5004-0

Telefax (04681) 5004-850

E-Mail E-Mail:
www.amtfa.de


Aktuelle Meldungen

Ausfall Sprechtag Kreisbauamt Nordfriesland

(21. 09. 2020)

Der folgende Sprechtag mit Herrn Brandt vom Kreis Nordfriesland am 06.10.20 fällt aus.

Der nächste Sprechtag wird am 03.11.2020 stattfinden.

 

Foto zur Meldung: Ausfall Sprechtag Kreisbauamt Nordfriesland
Foto: Ausfall Sprechtag Kreisbauamt Nordfriesland

Änderung der Corona-BekämpfVO mit weiteren Lockerungen ab 15.09.2020

(16. 09. 2020)

Die Landesregierung hat am 14. September 2020 weitere Änderungen der Corona­Bekämpfungsverordnung beschlossen. Die Neufassung der Verordnung ist am 15. September 2020 in Kraft getreten. Die Verordnung ist befristet bis zum 4. Oktober 2020.

 

Auf folgende wesentliche Änderungen gegenüber dem bisherigen Stand der Corona­BekämpfVO ist hinzuweisen:

Der Besuch von Saunen, Whirlpools oder vergleichbaren Einrichtungen wird er­leichtert und ist nicht mehr nur einzeln oder durch Mitglieder eines gemeinsamen Haushalts zulässig. Es gelten weiterhin das Abstandsgebot und die anderen übli­chen Hygienevorschriften. Die gleichzeitige Nutzung von Dampfbädern ist weiter­hin nur einzeln oder durch die Mitglieder eines gemeinsamen Haushalts zulässig.

 

 

Ankündigung weiterer Lockerungen ab 19.09.2020

 

Am 14.09.2020 hat die Landesregierung neben der Änderung der Corona­BekämpfVO weitere Lockerungen ab dem 19.09.2020 angekündigt. Im Laufe dieser Kalenderwoche ist also mit einer weiteren Änderung der Corona-BekämpfVO zu rechnen.

 

Folgende Ankündigungen sind zu erwähnen:

Das Konzept für ein phasenweises Zulassen von unterschiedlichen Veranstal­tungsformaten im Rahmen der COVID-19-Pandemie (Veranstaltungsstufen­konzept) wird insbesondere in den Risikokategorie III „Markt und Messen“ und der Risikokategorie IV „Sitzungen“ angepasst.

 

-  In der Risikokategorie III (Märkte und Messen) wird die zulässige Teil­nehmerzahl von 750 auf 1500 (außen) und von 250 auf 750 (innen) erhöht. Zusätzlich zu der absolut zulässigen Personenzahl soll eine Flächenkom­ponente (1. Person / 7qm) eingeführt werden. Größere Veranstaltungen können durch Einzelgenehmigungen der Gesundheitsämter ermöglicht werden. Hierbei sind für Veranstaltungen im Innenraum besondere Anfor­derungen an die Innenraumlufthygiene zu berücksichtigen.
 

- Für Veranstaltungen mit sitzendem Publikum wie Vorträge, Lesungen, Podiumsdiskussionen, Kino, Theater, Konzerte und Sportdarbietungen (Risikokategorie IV) werden die Teilnehmerzahlen ebenfalls erhöht unter Beachtung der zulässigen Personenkapazität von 50% bei Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen. Oberhalb der Grenzen von 750 (innen) bzw. 1500 Teilnehmenden (außen) wird unter Voraussetzung eines erweiterten genehmigungspflichtigen Hygienekonzepts eine Kapazitätsgrenze von bis zu 25% bei Veranstaltungen ab 1500 Teilnehmern außen und 750 Teil­nehmern innen eingeführt. Dies soll auch Sportveranstaltungen in Hallen und Stadien erleichtern. So sollen unter anderem Fußball, Volleyball und Handball wieder vor Publikum möglich sein.
 

- Innenraumlufthygiene / Lüftungsmöglichkeit mittels Frischluftzufuhr sind si­cherzustellen.
 

- Nachverfolgbarkeit durch Teilnehmerregistrierung ist sicherzustellen.

 

Um der Verhältnismäßigkeit zu anderen Lockerungen Rechnung zu tragen, wird in Risikoklasse II das paarweise Tanzen unter Wahrung des Abstands zu ande­ren Tänzern auf Familienfeiern erlaubt. Die Obergrenze im Innenraum bleibt bei 50.

 

Neufassung des Veranstaltungsstufenkonzeptes

Zu den geplanten Lockerungen für Veranstaltungen (s.o.) hat die Landesregierung eine Neufassung des Veranstaltungsstufenkonzeptes angekündigt, die ab dem 19.09.2020 gelten soll.

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Neufassung der Corona-Bekämpfungsverordnung des Landes Schleswig-Holstein

(02. 09. 2020)

Wir möchten Sie gerne über die aktuellen Entwicklungen im Zusammenhang mit der Ausbrei­tung des Coronavirus SARS- CoV-2 informieren:
 

1. Änderung der Sars-Cov2-BekämpfungsVO und Änderung der QuarantäneVO

 

Das Kabinett hat heute Anpassungen an der Corona-Bekämpfungsverordnung und der sogenannten Quarantäneverordnung beschlossen.

Die Anpassungen werden wie angekündigt am 2. September in Kraft treten.

 

Folgende Änderungen wurden beschlossen:

Die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung gilt nun ebenfalls in­nerhalb von Behörden mit Publikumsverkehr, sofern kein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten oder die Übertragung von Viren durch geeignete phy­sische Barrieren verringert werden kann; Gerichte treffen unter Berücksichti­gung ihrer Aufgaben im Rahmen ihres Hausrechts bereits eigene geeignete Maßnahmen zur Eindämmung von Infektionsgefahren, fallen also nicht unter diese Regelung, können aber entsprechende Maßnahmen selbst anordnen. Ausnahmen gelten wie üblich für Menschen, die aus u. a. medizinischen Gründen keine solche Bedeckung tragen können.

 

Musikproben, auch von Amateuren, dürfen in geschlossenen Räumen ohne Publikum und mit Abstandsregeln wieder stattfinden.

 

Für die professionelle Ausübung von Tanz und Musikdarbietungen gelten neue Abstandsregeln, nämlich zwischen den Akteuren jeweils 2,5m (vormals 3m), bzw. zwischen Akteuren und Publikum nun 4m (vormals 6m).

 

Für Theater, Konzerte und Kinos werden die Möglichkeiten der Durchführung von Veranstaltungen erleichtert. Voraussetzungen sind angepass­te Maßnahmen, die unter anderem das Abstandsgebot (einzelner Kohorten), Hygienevorkehrungen und die Möglichkeit der Kontaktnachverfolgung sicher­stellen.

 

Die Regeln zu den Beschränkungen zum Zugang der Verkaufsstellen des Einzelhandels können zukünftig flexibler entsprechend der Situation vor Ort ausgestaltet werden: Neben der weiterhin möglichen Beschränkung der Kun­denzahl je 10 Quadratmeter wie bisher, können Betreiber alternativ durch ent­sprechend zu erstellende Hygienekonzepte das grundsätzliche Abstandsge­bot in anderer Weise umsetzen. Die bisherige Regelung "Kunde pro 10 Quad­ratmeter" kann also durch ein entsprechendes Konzept, was sich nach den Hygiene- und Abstandsmaßgaben richtet, ersetzt werden. 

 

Auch in Fahrgeschäften zum Beispiel auf Jahrmärkten oder in Freizeitparks gilt die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung.

 

Beim Sport besteht nun die Möglichkeit des Zuschauens für je eine Aufsichts­person von Minderjährigen.

 

Bei der Durchführung von außerschulischen Bildungsangeboten in festen Gruppen (Teilnehmerkreis bleibt über mindestens fünf Monate im Wesentli­chen unverändert, also ein "Kohortenprinzip") kann vom Abstandsgebot ab­gewichen und die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ausge­setzt werden.

 

Bei Reiseverkehren zu touristischen Zwecken sind die Fahrgäste beim Auf­enthalt in den Bussen verpflichtet, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, wenn sie sich nicht auf einem Sitzplatz befinden oder der Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Fahrgästen unterschritten wird. Vor­mals galt die Pflicht grundsätzlich.

 

Die Neufassung der Corona-Bekämpfungsverordnung und der Corona-Quarantäneverord­nung, die bis einschließlich 4. Oktober verlängert werden, wird veröffentlicht un­ter www.schleswig-holstein.de/coronavirus-erlasse .

 

 

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Infektionsschutz und Hygienemaßnahmen im Rahmen des Schulbetriebs - Schnupfenplan

(31. 08. 2020)

Nachfolgend finden Sie eine Empfehlung des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur zum Umgang mit Krankheitsanzeichen und dem Schulbesuch - den sogenannten "Schnupfenplan".

 

 

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Coronavirus - Aktuelle Informationen zu den Verabredungen zwischen der Bundeskanzlerin und den Ministerpräsidenten zur Bekämpung des Coronavirus

(28. 08. 2020)

Die Bundeskanzlerin und die Ministerpräsidenten haben sich am 27. August 2020 in einer Telefonkonferenz auf das weitere Vorgehen zur Bekämpfung des Coronavirus verständigt.

 

Hervorzuheben sind folgende Ergebnisse:

Die wichtigsten Grundregeln (Mindestabstand von 1,5 m und Mund- Nasen-Bedeckung in bestimmten öffentlichen Bereichen) werden weiterhin aufrecht­erhalten.

 

Einreisende aus Nicht-Risikogebieten können sich nur noch bis zum 14. Septem­ber 2020 kostenlos testen lassen. Danach werden die freiwilligen kostenlosen Tests für diese Personengruppe beendet.

 

Die Quarantänepflicht für Reiserückkehrer aus Risikogebieten wird beibehalten. Der Bund wird die Aufklärung verstärken. Die Kontrolle dieser Pflicht wird durch diverse Maßnahmen verstärkt.

Ebenso wird die Testpflicht für Reiserückkehrer aus Risikogebieten aufrechterhal­ten.

 

Großveranstaltungen, bei denen eine Kontaktverfolgung und die Einhaltung von Hygiene-Regelungen nicht möglich ist, sollen mindestens bis Ende Dezember 2020 untersagt bleiben.

An die Bürgerinnen und Bürger wird appelliert, die Zahl der Kontakte weiterhin möglichst gering zu halten und insbesondere den Umfang privater Feierlichkeiten zu begrenzen.

 

Der Bund wird die Länder mit weiteren 500 Millionen Euro beim Ausbau digitaler Lehr-, Lern- und Kommunikationsmöglichkeiten unterstützen. Dabei wird es ins­besondere um digitale Endgeräte für Lehrkräfte, verlässliche Kommunikationslö­sungen und die Stärkung der digitalen Kompetenzen gehen.

 

 

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Corona BekämpfVO regelt "Maskenpflicht" an Schulen und Horten

(28. 08. 2020)

Die Landesregierung hat am 22.8.2020 eine Änderung der Corona-Bekämpfungsverordnung beschlossen, mit der eine Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung an Schulen angeordnet wird. Die Änderung tritt am 24. August 2020 in Kraft.

Die Pflicht gilt für alle Personen und Schüler allen Alters und im Prinzip auf dem ge­samten Schulgelände mit Ausnahme des Unterrichts, des Sports und des Schulhofs bei Einhaltung des Mindestabstandes von 1,5 Meter zwischen den Kohorten. Außerdem gilt die „Maskenpflicht“ auf dem Weg zum Bus oder Bahnhof, sofern nicht der Mindestabstand zu Schülern anderer Kohorten eingehalten wird.

Außerdem wird die „Maskenpflicht“ auf Horte erweitert, um die Schulkinder auch dort zu erfassen, wo typischerweise eine Durchmischung von Kohorten stattfindet.

Durch eine Ergänzung von § 18 Abs. 1 der BekämpfVO wird klargestellt, dass die Bestimmungen für Personenverkehre (also Maskenpflicht, aber kein Abstandsgebot) auch für Schülerverkehre gelten.

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Hinweise für die Ein- und Rückreise nach Schleswig-Holstein

(19. 08. 2020)

Die Landesregierung des Landes Schleswig-Holstein hat Informationsmaterial für die Ein- und Rückreise nach Schleswig-Holstein zur Verfügung gestellt.

 

Die aktuell gültigen Bestimmungen für die Einreise nach Schleswig-Holstein finden Sie dort übersichtlich dargestellt. Bitte folgen Sie den unten stehenden Verlinkungen.

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Weitere Öffnung des Sportbetriebes ab 19. August 2020

(18. 08. 2020)

Die Landesregierung hat am 12. August 2020 mit dem Landessportverband weitere Schritte zum Abbau der durch die Corona-Bekämpfungsverordnung des Landes ver­ordneten Einschränkungen des Sportbetriebes vereinbart. Die Neuregelungen sollen am 19. August 2020 in Kraft treten.

Im Einzelnen ist Folgendes vorgesehen:

  • Auch für Kontaktsport werden das Training sowie der Liga- und Wettkampfbetrieb drinnen und draußen zugelassen. Dies gilt unabhängig davon, ob es sich um Freizeit-, Breiten-, Leistungs-, oder Spitzensport handelt.

  • Die Kontaktnachverfolgung ist lückenlos sicherzustellen.

  • Generell ist ein sportartspezifisches Hygienekonzept zu erstellen.

  • Die Teilnahme von Zuschauern ist nur im Außenbereich und mit Hygienekonzept möglich.

 

Nähere Informationen finden Sie auf der Webseite des Landes Schleswig-Holstein: https://www.schleswig-holstein.de/DE/Landesregierung/I/_startseite/Artikel2020/III/200814_Anpassungen_Sport.html

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Behördennummer 115 begleitet durch den Sommer

(03. 08. 2020)

Unterstützung bei Urlaubsplanung, Studienvorbereitung u.v.m.

Die Sommerferien stehen vor der Tür und damit auch die Planungen für den Urlaub.

Kann ich mit Haustier reisen? Brauche ich eine Krankenversicherung im Ausland? Welche Flüssigkeiten darf ich bei Flugreisen im Handgepäck führen?

Diese und andere Fragen können Bürgerinnen und Bürger mit einem Anruf klären: Der telefonische Bürgerservice 115 gibt von Montag bis Freitag von 8:00 bis 18:00 Uhr Auskunft zu den häufigsten Verwaltungsfragen, auch kurz vor dem Start in den Urlaub. Die meisten Fragen werden direkt beantwortet.

Viele nutzen den Sommer auch zur Vorbereitung auf den Studienbeginn: Unter der 115 werden auch Fragen zur Um- oder Anmeldung eines Wohnsitzes, zur Beantragung von BAföG oder zur Befreiung vom Rundfunkbeitrag beantwortet.

Gerade Erstsemester, die für ihr Studium in eine neue Stadt ziehen und daher viele Behördengänge erledigen müssen, können vom Service profitieren. Statt aufwendig nach der zuständigen Behörde zu suchen und Kontaktseiten im Internet zu durchforsten, lassen sich über die 115 Verwaltungsfragen schnell und unkompliziert klären.

Das spart Zeit, Nerven und der Kopf bleibt frei für Urlaubsplanung und die Vorfreude aufs Studium.

Unter der 115 erhalten Sie etwa Informationen zu:

  • Beantragung eines Reisepasses, Kinderreisepasses oder vorläufigen Reisepasses
  • Beantragung eines internationalen Führerscheins
  • Auskunft zur Krankenversicherung im Ausland
  • Handgepäckregelungen bei Flugreisen
  • Notfälle im Ausland
  • Ein- und Ausfuhrbestimmungen
  • Anmeldung von Mini- und Ferienjobs
  • Strandaktuelle Informationen für Nord- und Ostsee
  • Einholung von Beglaubigungen
  • Beantragung von Bafög
  • Beantragung eines Wohnberechtigungsscheins
  • Beantragung von Wohngeld
  • An- und Ummeldung eines Wohnsitzes
  • Befreiung vom Rundfunkbeitrag
  • Kfz-Anmeldung
  • Beantragung eines Anwohnerparkausweises

 

Über die 115

Unter der Behördennummer erhalten Anruferinnen und Anrufer von Montag bis Freitag zwischen 8 und 18 Uhr Auskunft zu Verwaltungsleistungen aller Art - von A wie Abfallentsorgung bis Z wie Zulassungsstelle. Über 550 Kommunen, dreizehn Länder und die gesamte Bundesverwaltung haben sich dem föderalen Vorhaben bereits angeschlossen. Die 115 ist in der Regel zum Festnetztarif erreichbar und in vielen Flatrates enthalten.

Mehr Informationen unter www.115.de.

Informationsmaterial und kleine Aufmerksamkeiten finden Sie in den Bürgerbüros des Amtes Föhr-Amrum sowie im Sozialzentrum Föhr-Amrum.

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Foto: Foto von Marco Christiansen

Änderung der Corona-Bekämpfungsverordnung des Landes zum 20.07.2020

(17. 07. 2020)

Die Landesregierung hat eine weitere Änderung der Corona­Bekämpfungsverordnung beschlossen und weitere Anpassungen im Bereich der Veranstaltungen umgesetzt. Weiterhin werden Anpassungen bei den Regeln für Schwimmbäder vorgenommen.

 

Die Änderungen treten am 20. Juli 2020 in Kraft.

 

Veranstaltungen (§ 5)

Die Änderungen in § 5 der Corona-Bekämpfungsverordnung betreffen die Erhöhung der maximalen Teilnehmerzahl für Veranstaltungen. Die Entwicklungen des Infektions­geschehens lassen größere Veranstaltungen zu, solange die jeweiligen Vorausset­zungen von Veranstaltern und Teilnehmern eingehalten werden.

 

Bei der Zulassung von Veranstaltungen gilt nunmehr folgende Differenzierung:

Veranstaltungen mit Gruppenaktivitäten ohne dauerhafte Sitzplätze sind mit bis zu 150 außerhalb und 50 Personen innerhalb geschlossener Räume zu­lässig;

Veranstaltungen mit Marktcharakter sind mit bis zu 500 Personen außerhalb und 250 Personen innerhalb geschlossener Räume unter erhöhten Sicherheitsanforderungen zulässig;

Veranstaltungen mit Sitzungscharakter sind mit bis zu 500 Personen außer­halb geschlossener Räume und mit bis zu 250 Personen innerhalb geschlos­sener Räume zulässig.

Veranstaltungen in privaten Räumen sind auch mit mehr als 10 Teilnehmern zulässig, sofern die gleichen Voraussetzungen erfüllt werden, wie sie für Veranstaltun­gen im öffentlichen Raum mit Gruppenaktivitäten ohne dauerhafte Sitzplätze gelten (also maximal 50 Personen innen und 150 Personen draußen).

 

Sport (§ 11)

Das bisherige Verbot der Nutzung von solchen Becken in geschlossenen Räumen, die nicht geeignet sind, Sport-, Ausbildungs- und The­rapiezwecken zu dienen, wird aufgehoben. Die gleichzeitige Nutzung von Saunen, Whirlpools oder vergleichbaren Einrichtungen ist weiterhin nur einzeln oder durch die Mitglieder eines gemeinsamen Haushaltes zulässt.

 

Die Besucherzahlen sind auf Grundlage der räumlichen Kapazitäten zu be­grenzen.

 

Die Wahrung des Abstandsgebotes aus muss sichergestellt wer­den.

 

Die Besucherströme sind zu regeln.

 

Durch geeignete organisatorische Maßnahmen ist auch sicher zu stellen, dass jede Person beim Betreten und Verlassen der Einrichtung sowie beim Aufenthalt in der Einrichtung einen Abstand von mindestens 1,5 Metern  zu anderen Person ein­hält.

 

Kontaktdatenerhebung in kommunalen Sitzungen

Mit der letzten Änderung der Corona-­Bekämpfungsverordnung wurde die Regelung dahingehend ver­schärft, dass in kommunalen Sitzungen die Kontaktdaten „zu erheben sind“, während das bislang nur als „kann“-Regelung ausgestaltet war.

 

Das Innenministerium hält die Erhebung der Kontaktdaten unter Infektionsschutzge­sichtspunkten auch für kommunale Gremiensitzungen weiterhin für ver­hältnismäßig.

 

Den Wortlaut der Landesverordnung finden Sie auf den Webseiten des Landes Schleswig-Holstein:

https://schleswig-holstein.de/DE/Schwerpunkte/Coronavirus/Erlasse/200715_Landesverordnung_Corona_Lesefassung.html

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Landesverordnung zu Quarantänemaßnahmen für Ein- und Rückreisende zur Bekämpfung des Coronavirus des Landes Schleswig-Holstein

(26. 06. 2020)

Als Reaktion auf den Corona-Ausbruch in Gütersloh (Nordrhein-Westfalen) hat die Landesregierung eine Neufassung der Landesverordnung zu Quarantänemaßnahmen für Ein- und Rückreisende zur Bekämpfung des Coronavirus des Landes Schleswig-Holstein beschlossen. Betroffen sind davon auch Personen, die nach Föhr oder Amrum reisen.
 

Gemäß der Verordnung sind Personen, die aus Gebieten mit einer hohen Ausbreitung des Coronavirus kommen (Risikogebiet), verpflichtet, sich nach ihrer Ankunft in Schleswig-Holstein 14 Tage in Quarantäne zu begeben und unverzüglich die zuständige Gesundheitsbehörde zu kontaktieren.
 

Ausgenommen von dieser Regelung sind Personen, die über ein ärztliches Zeugnis verfügen, welches bestätigt, dass keine Anhaltspunkte für das Vorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus vorhanden sind, und dieses der zuständigen Gesundheitsbehörde auf Verlangen unverzüglich vorlegen. Zwischen der Testung auf das Vorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus und der Einreise nach Schleswig-Holstein dürfen nicht mehr als 48 Stunden verstrichen sein. 
 

Als Risikogebiete innerhalb Deutschlands gelten Kreise oder kreisfreie Städte, in denen mehr als 50 Personen pro 100.000 Einwohner innerhalb der letzten 7 Tage positiv auf das Coronavirus getestet worden sind. Maßgeblich sind dafür die Veröffentlichungen des Robert Koch-Instituts (RKI).
Die betreffenden Kreise sind auf folgender Webseite des RKI zu finden: https://corona.rki.de

 

Weitere Informationen finden Sie hier: https://schleswig-holstein.de/DE/Schwerpunkte/Coronavirus/Erlasse/200624_Hinweise_Einreisende.html
 

Einen Katalog mit Fragen und Antworten zu der Landesverordnung finden Sie hier: https://www.schleswig-holstein.de/DE/Schwerpunkte/Coronavirus/FAQ/Fragen_und_Antworten/Gesundheit_Hygiene/reiserueckkehrer_s.html
 

Die Landesverordnung zu Quarantänemaßnahmen für Ein- und Rückreisende zur Bekämpfung des Coronavirus des Landes Schleswig-Holstein finden Sie hier: https://www.schleswig-holstein.de/DE/Schwerpunkte/Coronavirus/Erlasse/Verordnung_Reiserueckkehrer.html

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Landrat Florian Lorenzen zu Besuch auf der Insel Föhr

(23. 06. 2020)

Landrat Florian Lorenzen hat in der vergangenen Woche die Insel Föhr besucht und sich ein Bild von den Aktivitäten auf der Insel gemacht.

 

Hier geht es zur Pressemitteilung des Kreises Nordfriesland.

https://www.nordfriesland.de/Quicknavigation/Start/Landrat-Florian-Lorenzen-beeindruckt-von-F%C3%B6hrer-Zukunftsplanungen.php?object=tx,2271.1&ModID=7&FID=2271.10818.1&NavID=2271.37&xn=1

 

Foto zur Meldung: Landrat Florian Lorenzen zu Besuch auf der Insel Föhr
Foto: Landrat Florian Lorenzen zu Besuch auf der Insel Föhr

Führungszeugnisse und Auskünfte aus dem Gewerbezentralregister online beantragen

(18. 06. 2020)

 

Im Online-Portal des Bundesamts für Justiz (www.bundesjustizamt.de) können Sie mit Ihrem elektronischen Personalausweis oder elektronischem Aufenthaltstitel Führungszeugnisse und Auskünfte aus dem Gewerbezentralregister online beantragen:

 

Hierzu benötigen Sie:

- Ihren Personalausweis oder Ihren elektronischen Aufenthaltstitel mit freigeschalteter Online-Ausweisfunktion.

- Ihre 6-stellige PIN.

- Ein geeignetes Smartphone oder ein Kartenlesegerät, um sich online auszuweisen.

- Eine Software für die sichere Verbindung zwischen Ihrem Ausweis und Ihrem Computer, wie z.B. die kostenlose AusweisApp2.

- Wenn Sie Nachweise hochladen müssen, können Sie ein digitales Erfassungsgerät (beispielsweise Scanner oder Digitalkamera) verwenden.

- Die Antragstellung auf mobilen Endgeräten (Smartphone oder Tablet) wird derzeit nicht unterstützt.

 

Sollten Sie das Online-Portal nicht nutzen wollen, finden Sie auf der Homepage des Bundesamts für Justiz unter der Rubrik weitergehende Informationen zum klassischen Antragsverfahren für Führungszeugnisse sowie Auskünfte aus dem Gewerbezentralregister.

 

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Bauberatung auf Amrum

(15. 06. 2020)

Ab dem 02.07.2020 bietet das Amt Föhr-Amrum regelmäßig eine Bauberatung im Amtsgebäude in Nebel an. Aufgrund der Corona-bedingten Sicherheitsmaßnahmen, können die Termine anfangs nur nach Terminvergabe stattfinden. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich diesbezüglich an Frau Neise vom Bau- und Planungsamt wenden (04681 5004-834 oder ). Die Sprechtage werden ab dem 02.07.2020 alle 14 Tage, jeweils donnerstags, stattfinden. 

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Foto: Bauberatung auf Amrum

Weitere Lockerungen der Corona-Auflagen ab 08.06.2020

(08. 06. 2020)

Die Landesregierung hat weitere Lockerungen der Corona-Beschränkungen beschlossen.

Wichtig ist dabei, dass die Hygieneregeln weiter bestehen bleiben. Dies gilt insbesondere für den Mindestabstand von 1,5 m, die Husten- und Niesetikette und die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung an vielen öffentlichen Orten.

Der Kreis Nordfriesland und das Land Schleswig-Holstein haben zu den Lockerungen Pressemitteilungen veröffentlicht.

https://www.nordfriesland.de/Quicknavigation/Start/Corona-Regeln-ab-8-Juni-Erleichterungen-aber-keine-Entwarnung.php?object=tx,2271.1&ModID=7&FID=2271.10791.1&NavID=2271.37&xn=1

https://www.schleswig-holstein.de/DE/Landesregierung/I/_startseite/Artikel2020/II/200605_corona_verordnung_neu.html

Den Wortlaut der Landesverordnung und der Allgemeinverfügung (mit Hinweisen zu Kitas und Schulen, Heimen und Werkstätten, Treffen im privaten Kreis, Hygienekonzepte für Einrichtungen, Informationen zu Schwimmbädern und Märkten) finden Sie ebenfalls auf den Seiten des Landes Schleswig-Holstein

https://schleswig-holstein.de/DE/Schwerpunkte/Coronavirus/Erlasse/Landesverordnung_Corona.html

und des Kreises Nordfriesland.

https://www.nordfriesland.de/PDF/Amtsblatt_Kreis_Nordfriesland_2020_Nr_37.PDF?ObjSvrID=2271&ObjID=3848&ObjLa=1&Ext=PDF&WTR=1&_ts=1591523690

 

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Kreis baut Kinderbetreuung für Schwangere im Boarding testweise aus

(02. 06. 2020)

Eine gute Nachricht für Schwangere auf den Inseln:

 

Der Kreis Nordfriesland erweitert sein Boarding-Angebot in Husum. „Wenn Schwangere von Sylt, Föhr oder Amrum ihre Kinder mit in die Ferienwohnung am Klinikum bringen, steht ab sofort eine Kita oder Kindertagespflege parat. Sie kann die Betreuung der Kleinen sofort übernehmen, wenn die Wehen einsetzen – auch nachts“, erklärt Liane Friedrichsen. Sie arbeitet als Koordinatorin für Geburtshilfe in der Kreisverwaltung.


Bald nach der Ankunft von Mutter und Kindern – und nach Möglichkeit des Vaters – lernen die Kinder die Tagespflegeperson kennen, um „sich zu beschnuppern und Vertrauen zu
schaffen“, so Liane Friedrichsen. Wenn die Geburt sich außerhalb der Öffnungszeit der Kita ankündigt, eilt die Tagespflegeperson herbei und kümmert sich um die Kinder. Das gibt dem Vater die Möglichkeit, die werdende Mutter in den Kreißsaal zu begleiten und dort zu unterstützen.

 

„Darüber hinaus hat unser Jugendamt eine Notbetreuung für die Kinder auf Föhr organisiert. Auch sie kann sehr kurzfristig einspringen“, betont die Koordinatorin. Diese erweiterten Angebote werden nun einige Monate lang getestet. Wie lange sie bestehen bleiben, hängt von der Nachfrage ab. Familien, die die neuen Möglichkeiten in Anspruch nehmen möchten, sollten so früh wie möglich Kontakt zu Liane Friedrichsen aufnehmen. Sie ist per E-Mail unter und per Telefon unter 04841 67305 erreichbar.

 

Weitere Informationen stellt das Husumer Klinikum im Internet unter https://ogy.de/zpjl  bereit.
 

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Auch zu Pfingsten: Tagestourismus wird begrenzt

(29. 05. 2020)

Der Kreis Nordfriesland hat mit Allgemeinverfügung vom 18.05.2020 den Tagestourismus unter anderem auf den Inseln Föhr und Amrum begrenzt. Hier die wichtigsten Punkte aus der Allgemeinverfügung:

 

  1. Ab Donnerstag, den 21. Mai 2020, 6:00 Uhr bis zum Sonntag, den 24. Mai 2020, 20 Uhr sowie ab Samstag, den 30. Mai 2020, 6:00 Uhr bis zum Montag, den 1. Juni 2020, 20 Uhr ist der Aufenthalt auf dem Gebiet der Gemeinde St. Peter-Ording sowie den nordfriesischen Inseln und Halligen mit Ausnahme von Nordstrand, Südfall und der Hamburger Hallig zu tagestouristischen Zwecken untersagt.
     
  2. Als Tagestourismus im Sinne dieser Verfügung gilt jeder Aufenthalt an den Orten nach Ziffer 1, mit dem keine Übernachtung verbunden ist, der nicht der Ausübung einer beruflichen Tätigkeit, Ausbildungszwecken, der medizinischen Versorgung oder vergleichbaren Zwecken dient und nicht einer Routine oder Regelmäßigkeit unterliegt (z. B. Besuch von schulischen Einrichtungen, ehrenamtliche Tätigkeiten).
     
  3. Ausgenommen von dem Verbot sind Verwandte, Bekannte und Freunde von Bewohnern der Gemeinde, soweit sich diese auf Einladung der Bewohner dort aufhalten.
     
  4. Ausgenommen von dem Verbot sind ferner Inhaber von Zweit- oder Nebenwohnungen sowie die mit ihnen reisenden Mitglieder des gleichen Hausstandes. Der Inhaber der Zweit- oder Nebenwohnung hat seine Berechtigung durch Vorlage eines Grundbuchauszuges, eines langfristig abgeschlossenen Mietvertrags, einer bestätigten Zweitwohnsitzmeldung oder eines Bescheides über die Zweitwohnsitzabgabe nachzuweisen.
     
  5. Ausgenommen von dem Verbot sind Personen, die über einen Wohnsitz auf dem Gebiet des Kreises Nordfriesland verfügen.
     
  6. Die Aufenthaltsberechtigung ist anhand geeigneter Nachweise glaubhaft zu machen. Geeignete Nachweise können insbesondere sein:

    a. Kopie des Personalausweises des zu besuchenden Bewohners und Einladungsschreiben für den Nachweis der Berechtigung nach Ziffer 3,

    b. Personalausweis für den Nachweis der Berechtigung nach Ziffer 4,

    c. Bescheinigung des Arbeitgebers oder der Ausbildungsstätte bzw. Arbeits- oder Ausbildungsvertrag,

    d. Schülerausweis oder Bescheinigung der Schule,

    e. eine bestätigte Buchung eines Beherbergungsbetriebes für den Reisezeitraum

 

Den Wortlaut der kompletten Allgemeinverfügung finden Sie auf der Webseite des Kreises Nordfriesland.

 

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Stellungnahme des Amtes Föhr-Amrum zur Veröffentlichung von Informationen zu Corona-Fallzahlen auf den Inseln

(23. 05. 2020)

Das Amt Föhr-Amrum veröffentlicht keine Informationen zu Corona-Fallzahlen auf den Inseln Föhr und Amrum, sondern verweist diesbezüglich auf die Angaben des Kreises Nordfriesland.

Der Kreis Nordfriesland stellt auf seiner Webseite (https://www.nordfriesland.de/Kreis-Verwaltung/Aktuelles/Coronavirus) eine täglich aktualisierte Statistik zur Verfügung, die die Zahlen der unter Quarantäne stehenden Personen sowie der am Corona-Virus Erkrankten auf dem Festland und auf den nordfriesischen Inseln enthält.

Die Wohnorte der Erkrankten werden von der Kreisverwaltung nicht bekannt gegeben. Auf diese Weise sollen die Betroffenen geschützt werden. Würde etwa veröffentlicht werden, dass es in einem Dorf ein oder zwei Fälle gibt, würde womöglich das ganze Dorf anfangen zu spekulieren, wer es denn sein könnte.

Darüber hinaus ist es für die eigene Verhaltensanpassung auch nicht wichtig, die genauen Wohnorte der Erkrankten zu kennen. Weil das Virus sowieso unsichtbar und teilweise unerkannt im Umlauf ist, sollte sich jede(r) an die Verhaltensweisen halten – egal, ob es einen bestätigten Fall in direkter Nähe gibt. Eine Veröffentlichung der genauen Zahlen könnte sogar negativ wirken: Manche, die für den eigenen Wohnort die Fallzahl „0“ lesen, fühlen sich dann vielleicht zu sicher und hören auf, die Regeln und Empfehlungen einzuhalten. Das muss verhindert werden.  

Wenn es aus Sicht der Expertinnen und Experten des Kreises in bestimmten Situationen Sinn ergibt, die Orte näher zu beschreiben, wird der Kreis von dieser Verschwiegenheit abweichen. Das könnte zum Beispiel sein, wenn plötzlich in einer Gemeinde wegen vieler Fälle das Infektionsrisiko für die Bevölkerung zusätzlich ansteigt.

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Tagestourismus wird begrenzt

(19. 05. 2020)

Der Kreis Nordfriesland hat mit Allgemeinverfügung vom 18.05.2020 den Tagestourismus unter anderem auf den Inseln Föhr und Amrum begrenzt. Hier die wichtigsten Punkte aus der Allgemeinverfügung:

 

  1. Ab Donnerstag, den 21. Mai 2020, 6:00 Uhr bis zum Sonntag, den 24. Mai 2020, 20 Uhr sowie ab Samstag, den 30. Mai 2020, 6:00 Uhr bis zum Montag, den 1. Juni 2020, 20 Uhr ist der Aufenthalt auf dem Gebiet der Gemeinde St. Peter-Ording sowie den nordfriesischen Inseln und Halligen mit Ausnahme von Nordstrand, Südfall und der Hamburger Hallig zu tagestouristischen Zwecken untersagt.
     
  2. Als Tagestourismus im Sinne dieser Verfügung gilt jeder Aufenthalt an den Orten nach Ziffer 1, mit dem keine Übernachtung verbunden ist, der nicht der Ausübung einer beruflichen Tätigkeit, Ausbildungszwecken, der medizinischen Versorgung oder vergleichbaren Zwecken dient und nicht einer Routine oder Regelmäßigkeit unterliegt (z. B. Besuch von schulischen Einrichtungen, ehrenamtliche Tätigkeiten).
     
  3. Ausgenommen von dem Verbot sind Verwandte, Bekannte und Freunde von Bewohnern der Gemeinde, soweit sich diese auf Einladung der Bewohner dort aufhalten.
     
  4. Ausgenommen von dem Verbot sind ferner Inhaber von Zweit- oder Nebenwohnungen sowie die mit ihnen reisenden Mitglieder des gleichen Hausstandes. Der Inhaber der Zweit- oder Nebenwohnung hat seine Berechtigung durch Vorlage eines Grundbuchauszuges, eines langfristig abgeschlossenen Mietvertrags, einer bestätigten Zweitwohnsitzmeldung oder eines Bescheides über die Zweitwohnsitzabgabe nachzuweisen.
     
  5. Ausgenommen von dem Verbot sind Personen, die über einen Wohnsitz auf dem Gebiet des Kreises Nordfriesland verfügen.
     
  6. Die Aufenthaltsberechtigung ist anhand geeigneter Nachweise glaubhaft zu machen. Geeignete Nachweise können insbesondere sein:

    a. Kopie des Personalausweises des zu besuchenden Bewohners und Einladungsschreiben für den Nachweis der Berechtigung nach Ziffer 3,

    b. Personalausweis für den Nachweis der Berechtigung nach Ziffer 4,

    c. Bescheinigung des Arbeitgebers oder der Ausbildungsstätte bzw. Arbeits- oder Ausbildungsvertrag,

    d. Schülerausweis oder Bescheinigung der Schule,

    e. eine bestätigte Buchung eines Beherbergungsbetriebes für den Reisezeitraum

 

Den Wortlaut der kompletten Allgemeinverfügung finden Sie auf der Webseite des Kreises Nordfriesland.

 

Für besucherintensive Bereiche auf den Inseln Föhr und Amrum wie Fußgängerzonen, Strandpromenaden und Strände werden in dem nächsten Tagen Schilder, die auf die allgemeinen Verhaltens- und Hygieneregeln hinweisen, aufgestellt, um Gäste wie Einheimische weiter für die coronabedingten Schutzmaßnahmen zu sensibilisieren.

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Viele Corona-Verbote fallen weg - aber nicht alle

(18. 05. 2020)

Am Samstag, 16.05.2020 hat das Landeskabinett eine neue Verordnung beschlossen, die ab morgen, Montag, 18.05.2020 gilt. Der Kreis Nordfriesland verdeutlicht in der folgenden Presseerklärung die wichtigsten Änderungen: 

"Am Wochenende hat das Landeskabinett eine neue Verordnung beschlossen, die ab Montag, dem 18. Mai, gilt. Die wichtigsten Inhalte für Nordfriesland: Viele Verbote für die Bereiche Gastronomie, Tourismus, Veranstaltungen, Sport und Dienstleistungen entfallen. Auch Heilverfahren in Vorsorge-, Reha- und Kureinrichtungen werden wieder zugelassen.

Was bleibt, sind jedoch die grundlegenden Maßnahmen zum Schutz vor dem Coronavirus, insbesondere das Abstandsgebot von mindestens 1,5 Metern, die Husten- und Niesetikette und die nicht nur im Einzelhandel sinnvolle Mund-Nasen-Bedeckung. Wo viele Menschen zusammenkommen, sind Hygienekonzepte erforderlich. Wenn es, wie in Bussen und Bahnen, manchmal nicht möglich ist, den Mindestabstand einzuhalten, kann er zeitweise unterschritten werden.

Viele Urlauber wissen es bereits: Die Übernachtung in Ferienwohnungen, Hotels, auf Campingplätzen ist wieder unbeschränkt erlaubt, ebenso wie der Zutritt zu den Inseln und Halligen.

Allerdings müssen die Betreiber von Beherbergungsbetrieben darauf achten, dass nur Angehörige aus höchstens zwei unterschiedlichen Hausständen gemeinsam ein Zimmer oder eine Ferienwohnung beziehen dürfen. Für die Benutzung von Gästetoiletten ist eine spezielle Zugangsregelung zu schaffen. Dort muss es neben Flüssigseife und Einmalhandtüchern auch Desinfektionsmittelspender geben. Hoteleigene Schwimmbäder und Fitnessbereiche bleiben geschlossen. Bei der Anreise müssen die Gäste schriftlich versichern, dass sie im Falle einer nachgewiesenen Ansteckung mit Covid-19 umgehend abreisen. Einen von vielen Betrieben eingeforderten Leitfaden für Hygienekonzepte hat das Land unter https://ogy.de/vxz2 ins Internet gestellt. Diese Konzepte sind eigenverantwortlich zu erarbeiten. Sie müssen nicht durch den Kreis genehmigt werden.

Campingplätze können wieder öffnen, aber ihre Gemeinschaftseinrichtungen wie Sammelumkleiden, Duschräume und Wellnessbereiche bleiben geschlossen. Nur die Toiletten sind ausgenommen. Da auch Jugendherbergen ohne Gemeinschaftsräume auskommen müssen, können sie nur Appartements mit eigener Nasszelle vermieten.

Ob und wenn ja, welche Regelungen zur Begrenzung des Tagestourismus es geben wird, teilen Land, Kreise und Kommunen am Montag mit.

Auch Restaurants, Kneipen, Bars, Cafés, Imbisse und andere Gaststätten dürfen öffnen – von 5 bis 22 Uhr, danach ist Schluss. Diskotheken und andere Tanzlokale bleiben wegen des Ansteckungsrisikos beim Tanzen geschlossen; das schließt auch Zeltfeste ein.

Veranstaltungen mit weniger als 50 Personen sind im öffentlichen Raum, also etwa in Gaststätten, wieder erlaubt, wenn die Teilnehmer auf festen Sitzplätzen bleiben und der Veranstalter ihre Adressen notiert, damit das Gesundheitsamt im Fall des Falles mit möglichen Corona-Infizierten Kontakt aufnehmen kann.

Der Einzelhandel muss Kunden nun ermöglichen, ihre Hände zu waschen oder zu desinfizieren.

Alle Tätigkeiten von Dienstleistern, Handwerkern und Gesundheitshandwerkern sind unter Auflagen erlaubt. Die Regelung, dass viele Läden sonntags öffnen durften, ist ausgelaufen. Jetzt gelten wieder die üblichen Ladenöffnungszeiten und in touristischen Orten die Bäderregelung.

Sport in Gebäuden wie Sporthallen und Fitness-Studios ist wieder zugelassen – allerdings mit Abstand und ohne Zuschauer. Alle Gemeinschaftsräume mit Ausnahme von Toiletten bleiben gesperrt. Wettkämpfe und Punktspiele bleiben untersagt; das gilt auch für Boßelwettkämpfe in freier Natur.

Gottesdienste können wieder stattfinden, wenn die Gläubigen den Mindestabstand einhalten.

Das Land hat die Liste der kritischen Infrastrukturen erweitert. Dadurch erhalten weitere Berufsgruppen die Möglichkeit, eine Notbetreuung für ihre Kinder in Anspruch zu nehmen, wenn die Eltern im Kernbereich der Einrichtung arbeiten und solange die Kitas noch nicht wieder vollständig öffnen. Dies betrifft etwa die Heizöl- und Fernwärmeversorgung, Angehörige der Gesundheits- und Therapieberufe, Hebammen, Arbeitsverwaltung, Jobcenter, Rechtsanwälte, Steuerberater, Berufsbetreuer sowie Hausmeister und Gebäudereiniger in wichtigen Betrieben.

Die 14-tägige Quarantäneregelung für Ein- und Rückreisende aus Staaten der Europäischen Union und vielen anderen Ländern fällt weg. Der Grenzübertritt nach Dänemark ist immer noch nur für Berufspendler und aus wichtigem Grund möglich. Die dänische Grenzpolizei entscheidet im Einzelfall, ob der Besuch von Familienangehörigen ein solcher wichtiger Grund ist. Die dänische Regierung hat Lockerungen der Einreisebeschränkungen angekündigt, doch der Zeitpunkt ist noch offen.

„Weil erfahrungsgemäß im Alltag viele Fragen auftreten, haben wir eine Reihe von Merkblättern etwa für Unternehmen erarbeitet, die ihnen den Start in die neue Phase der Pandemie-Bekämpfung erleichtern sollen“, erklärt Landrat Florian Lorenzen. Sie sind unter www.nordfriesland.de  im Internet zu finden."

 

Den Wortlaut der Landesverordnung finden Sie auf der Webseite der Landesregierung:

 

https://schleswig-holstein.de/DE/Schwerpunkte/Coronavirus/Erlasse/200518_Landesverordnung_Corona.html

 

Den Wortlaut der Allgemeinverfügung des Kreises Nordfrieslang finden Sie auf der Webseite des Kreises Nordfriesland:

 

https://www.nordfriesland.de/PDF/Amtsblatt_Kreis_Nordfriesland_2020_Nr_34.PDF?ObjSvrID=2271&ObjID=3830&ObjLa=1&Ext=PDF&WTR=1&_ts=1589716990

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Landesregierung beschließt neue Corona-Bekämpfungsverordnung

(17. 05. 2020)

Gegenüber den bisherigen Regelungen bringt die Neufassung ab dem 18. Mai

2020 folgende wesentliche Änderungen:
 

Allgemeines
 

Die neue Corona-BekämpfVO ersetzt ab dem 18. Mai 2020 die bisherige SARS-CoV-2-BekämpfVO und die bisherige Landesverordnung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in bestimmten Bereichen der Öffentlichkeit des Landes.

 

Die Vorschriften zur Eindämmung des Coronavirus werden vollständig neu aufgebaut

und formuliert. Die Corona-BekämpfVO wird zunächst bis zum 7. Juni 2020 befristet. Das Konzept ist grundlegend anders als bei der bisherigen SARS-CoV-2-BekämpfVO.

 

Bisher wurden zahlreiche Verbote ausgesprochen, von denen zunehmend Ausnahmen formuliert wurden. Künftig gibt es in der Corona-BekämpfVO nur noch wenige Verbote und Einschränkungen, jedoch umfassende Vorgaben.

 

· Die bisher gepflegte und vielfach geänderte „Positivliste“ entfällt.

· Die Gesundheitsbehörden werden zu Ausnahmen von den Geboten und Verboten in Härtefällen und zur Anordnung weitergehender Maßnahmen ermächtigt.

· Eingeführt wird eine Regelung für den Fall, dass in einem Landkreis oder in einer kreisfreien Stadt innerhalb eines Zeitraums von 7 Tagen 50 und mehr Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern auftreten. Dann haben die Gesundheitsbehörden die erforderlichen Maßnahmen zu treffen.

 

Struktur der Corona-BekämpfVO

 

Die Hygieneanforderungen der Corona-BekämpfVO werden wie folgt abgestuft:
 

· § 2 regelt das Abstandsgebot und die für alle Menschen und Einrichtungen geltenden allgemeinen Hygieneanforderungen.

· § 3 regelt zusätzliche, spezielle Anforderungen an Einrichtungen mit Publikumsverkehr und an Veranstaltungen.

· § 4 stellt Anforderungen an Hygienekonzepte, die aber nur in bestimmten Fällen gefordert werden.

· §§ 5 bis 18 regeln ergänzende spezielle Vorgaben für eine Vielzahl von Einrichtungen und Veranstaltungen.

 

Allgemeine Hygieneanforderungen/ Abstandsgebot / Kontaktverbote (§ 2)

 

· Es wird weiterhin generell ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen gefordert.
Ausnahmen gelten nur, wenn dies faktisch oder rechtlich unmöglich ist, wenn es physische Barrieren gibt (z. B. Plexiglasscheiben), für Angehörige des eigenen Haushalts und bei Zusammenkünften zu privaten Zwecken für Angehörige eines weiteren Haushalts sowie für enge Familienangehörige)

· Kontakte zu anderen Personen als den Angehörigen des eigenen Haushalts sind nach Möglichkeit auf ein Minimum zu beschränken.

· Die jeweils aktuellen Empfehlungen und Hinweise der öffentlichen Stellen zur Vermeidung der Übertragung des Coronavirus sind zu beachten.

· Private Zusammenkünfte bleiben auf die Angehörigen zweier Haushalte oder auf enge Familienangehörige (Details: § 2 Abs. 4) beschränkt (Kontaktverbot). Zusammenkünfte von Familien dürfen 10 Personen nicht überschreiten.

· Ansammlungen im öffentlichen Raum sind nur von im selben Haushalt lebenden Personen und Personen gestattet, die einem weiteren gemeinsamen Haushalt angehören (Kontaktverbot).

 

Hygieneanforderungen bei Publikumsverkehr und Veranstaltungen (§ 3)

 

· Für alle Einrichtungen mit Publikumsverkehr gelten das Abstandsgebot und weitere allgemeine Hygienevorgaben. In geschlossenen Räumen müssen Möglichkeiten zur Händedesinfektion geschaffen werden. Häufig berührte Oberflächen müssen regelmäßig gereinigt werden, regelmäßige Lüftung ist vorgeschrieben.

· Bestimmte Hinweise müssen ausgehängt werden (Details: § 3 Abs. 3).

· Es gibt bestimmte Vorgaben für Toiletten.

· Diese Vorgaben gelten auch für Kommunalverwaltungen und andere kommunale Einrichtungen mit Publikumsverkehr (Ausnahme: Gremiensitzungen).

· Die Anforderungen an Hygienekonzepte werden klargestellt (§ 4).

· Es wird klargestellt, bei welchen Einrichtungen welche Kontaktdaten der Nutzer mit Aufbewahrungsfrist (6 Wochen, § 4 Abs. 2) zu erfassen sind.

 

Einreise und Tourismus

 

· Zu den Themen Einreise und Tourismus, Beherbergung und Gastronomie werden die wesentlichen Neuerungen ab 18. Mai 2020 auch hier genannt. Es gilt folgendes:

· Das Einreiseverbot für touristische und Freizeitzwecke wird aufgehoben.

· Das Betretungsverbot für Inseln und Halligen entfällt.

· Schwimm-, Frei- und Spaßbäder sind weiterhin zu schließen.

· Die Kreise können Betretungsverbote zur Regulierung des Tagestourismus anordnen (§ 20 Abs. 2).

 

Gastronomie

 

·Die Öffnung der Gastronomie (Restaurants, Bars und Cafés etc.) wird unter Auflagen (insb. Hygienekonzept, Wahrung des Abstandsgebots, Begrenzung der Besucherzahl, Erfassung der Kontaktdaten aller Gäste) zugelassen, allerdings nur bis 22.00 Uhr und frühestens ab 5 Uhr. Buffets sind ausgeschlossen, es dürfen keine alkoholischen Getränke an erkennbar Betrunkene verabreicht werden.

· Die gleichzeitige Bewirtung von mehr als 50 Gästen ist möglich, aber nur, wenn das Hygienekonzept zuvor der zuständigen Behörde angezeigt wurde.

· Diskotheken und ähnliche Einrichtungen bleiben geschlossen.

 

Beherbergung

 

· Das Beherbergungsverbot für Ferienwohnungen, Hotels, Häuser, Apartments und Wohnanlagen, Camping- und Wohnmobilstellplätze sowie Jugendherbergen wird aufgehoben. Es kann mit voller Kapazität geöffnet werden. Die allgemeinen Hygieneanforderungen sind zu beachten.

· Es ist ein Hygienekonzept zu erstellen, die Kontaktdaten aller Besucher sind zu erheben.

· Für alle Einrichtungen gilt: Gemeinschaftseinrichtungen wie Sammelumkleiden, Duschräume, Saunen und Wellnessbereiche mit Ausnahme von Toiletten sind für den Publikumsverkehr zu schließen.

 

Veranstaltungen

 

· Veranstaltungen aller Art sind wieder zulässig, aber nur bis zu 50 Personen.
Die Personengrenze gilt nicht für unaufschiebbare Versammlungen von Parteien und Wählergruppen zur Aufstellung ihrer Bewerber nach den jeweiligen Wahlgesetzen für unmittelbar bevorstehende Wahlen.

· Der Begriff der Veranstaltung ist hier umfassend zu verstehen; dazu zählen auch private Feiern, Unterrichtsformate, Kulturangebote wie Kino- oder Theateraufführungen, Großveranstaltungen wie Volksfeste und Festivals.

· Für Veranstaltungen gelten weitreichende Vorgaben:

o es muss ein Hygienekonzept geben

o von allen Teilnehmern müssen die Kontaktdaten erfasst werden

o die Teilnehmer befinden sich auf festen Sitzplätzen

o Gemeinsames Singen, Blasmusik und andere Aktivitäten mit erhöhter Tröpfchenfreisetzung sind in geschlossenen Räumen untersagt.

· Veranstaltungen im privaten Raum sind weitergehend eingeschränkt und nur mit Angehörigen des eigenen Hausstands und eines weiteren Hausstands oder mit bis zu 10 engen Familienangehörigen zulässig. Für diese privaten Veranstaltungen gelten die o.g. Vorgaben für Veranstaltungen (Hygienekonzept etc.) nicht.

· Von den Einschränkungen gelten die bisher bekannten Ausnahmen z. B. für die Organe kommunaler Körperschaften, für die Kindertagesbetreuung und die Betreuung von Kindern unter 12 Jahren, für die Betreuung von Kindern mit Behinderung und Pflegebedürftigen bis zu 6 Personen und für Zusammenkünfte, die aus geschäftlichen, beruflichen oder dienstlichen Gründen, zur Durchführung von Prüfungen oder zur Betreuung erforderlich sind.

  

Versammlungen

 

· Versammlungen sind im Prinzip wieder zugelassen, es gelten aber Vorgaben.

· Für Versammlungen gilt die Beschränkung auf 50 Personen.

· Es muss ein Hygienekonzept erstellt und vorgelegt werden.

· Wie für alle Gelegenheiten gilt das Abstandsgebot

 

Einzelhandel

 

· Die Einschränkungen des Einzelhandels bleiben gegenüber dem aktuellen Stand der SARS-CoV-2-BekämpfVO unverändert (1 Kunde je 10 Quadratmeter Verkaufsfläche, Kontrollpersonal).

· Es bleibt bei der Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in Geschäften, Dienstleistung und Handwerk

· Dienstleister, Handwerker und Gesundheitshandwerker dürfen generell ihre Tätigkeiten wieder aufnehmen. Allerdings sind Tätigkeiten am Gesicht des Kunden nur zulässig, sofern besondere Schutzmaßnahmen die Übertragung des Coronavirus ausschließen.

 

Freizeiteinrichtungen

 

· Mit Ausnahme von Freizeitparks dürfen Freizeiteinrichtungen wieder öffnen.

· Allerdings müssen Tierparks, Wildparks und Zoos ein Hygienekonzept erstellen und ab 1000m² Fläche Kontrollkräfte vorhalten.

· Für Spielplätze ist ein Hygienekonzept zu erstellen. Auch in der Begründung

zur Corona-BekämpfVO wird betont, dass bei Spielplätzen Regelungen

zur Reinigung (nicht Desinfektion!) der Spielgeräte in regelmäßigen Abständen

im Vordergrund stehen.

· Für Freizeitaktivitäten in geschlossenen Räumen ist ein Hygienekonzept zu erstellen. Die Kontaktdaten der Besucher sind zu erheben.

 

Sport

 

· Die Sportausübung ist unter Einhaltung des Abstandsgebots zulässig, auch in geschlossenen Räumen, alle Sportanlagen sind wieder zugänglich.

· Es gilt das Abstandsgebot.

· Bei Sportausübung in geschlossenen Räumen ist ein sportartenspezifisches Hygienekonzept zu erstellen. Die Kontaktdaten sind zu erheben.

· Zuschauer haben keinen Zutritt zu Sportanlagen.

· Wettkämpfe sind untersagt.

· Gemeinschaftseinrichtungen wie Sammelumkleiden, Duschräume, Saunen und Wellnessbereiche mit Ausnahme von Toiletten sind zu schließen.

· Schwimm-, Frei- und Spaßbäder bleiben geschlossen.

· Die Vorschriften für den Sport gelten auch für Tanzschulen.

 

Außerschulische Bildungseinrichtungen

 

· Auch außerschulische Bildungseinrichtungen (z. B. Volkshochschulen, Musikschulen,

Fahrschulen, Familienbildungsstätten) dürfen wieder öffnen

· Es gelten aber die Vorschriften für Veranstaltungen (siehe oben), also z. B. die Teilnehmergrenze von 50 Personen. Von dem Sitzgebot und dem Abstandsgebot kann u. U. abgewichen werden.

· Außerdem sieht der Erlass für die Allgemeinverfügungen der Kreise vor, dass für die Nutzung außerschulischer Bildungseinrichtungen die Einhaltung der vom Wirtschaftsministerium erstellten Handreichungen für die Umsetzung der Hygiene- und Schutzmaßnahmen vorgegeben wird.

 

Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften

 

· Gottesdienste etc. sind wieder zulässig, auch über 50 Teilnehmer und auch ohne feste Sitzplätze. Die bisherige Quadratmeterregel entfällt.

· Das Abstandsgebot ist durch geeignete Maßnahmen zu wahren.

 

Kultureinrichtungen

 

· Für Museen, Theater, Bibliotheken, Archive Ausstellungen etc. gibt es keine Einschränkungen mehr, abgesehen von den allgemeinen Hygieneregeln aus § 3 und

dem Abstandsgebot.

· Für Kulturveranstaltungen gelten die Regeln für Veranstaltungen, siehe oben. Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen sowie Krankenhäuser

· Es werden einige spezielle Anforderungen und Einschränkungen festgelegt (§ 14).

· Allgemeine Heilverfahren im Bereich der Vorsorge-, Reha- und Kureinrichtungen sind wieder zugelassen.

 

Teilstationäre Pflegeeinrichtungen

 

· Die Versorgung von älteren, behinderten oder pflegebedürftige Personen in teilstationären Einrichtungen bleibt im bisherigen Rahmen untersagt.

 

Öffentlicher Personenverkehr

 

· Im öffentlichen Personennah- und -fernverkehr einschließlich Taxen bleibt es bei

der Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung.

 

Kritische Infrastrukturen

 

·Die Liste der kritischen Infrastrukturen (KRITIS), die den darin beschäftigten Eltern einen Anspruch auf Notbetreuung in Kita und Schule gibt und eine Ausnahme vom Verbot teilstationärer Pflege ermöglicht, wird ausgeweitet und ergänzt um Fernwärmeversorgung, Futtermittelhersteller, Hebammen, medizinische Dienstleistungen für die Tiergesundheit, Arbeitsverwaltung, Jobcenter, Rechtsanwälte, Notare, Steuerberater, Berufsbetreuer und deren Kanzleipersonal, sowie für alle KRITIS-Bereiche das dort beschäftigte Sicherheitspersonal, die Hausmeister und Gebäudereiniger.

 

Folgende Einrichtungen/Angebote bleiben weiterhin geschlossen/untersagt

 

· Gemeinschaftseinrichtungen wie Sammelumkleiden, Duschräume, Saunen und Wellnessbereiche (§ 3 Abs. 4)

· Diskotheken und ähnliche Einrichtungen

· Veranstaltungen mit mehr als 50 Teilnehmern

· Der Betrieb des Prostitutionsgewerbes und die Erbringung sexueller Dienstleistungen mit Körperkontakt

· Freizeitparks

· Schwimm-, Frei- und Spaßbäder

· Sportwettkämpfe

· Die Versorgung von älteren, behinderten oder pflegebedürftige Personen in teilstationären Einrichtungen.

 

Erlass für die Allgemeinverfügungen der Kreise (insb.:Schule, Kita)

 

Der die Allgemeinverfügung der Kreise zur Eindämmung des Coronavirus steuernde Erlass des Sozialministeriums wurde am 16. Mai 2020 mit Wirkung ab 18. Mai 2020 neu gefasst. Er ist bis zum 7. Juni 2020 befristet. Auf dieser Grundlage werden die Kreise ihre Allgemeinverfügungen neu fassen und am Wochenende herausgeben. Auf die Beifügung des Erlasses wird hier verzichtet, weil es für die vor Ort relevante rechtliche Regelung auf die Allgemeinverfügung des jeweiligen Kreises ankommt.

Nachdem immer mehr Regelungsbereiche durch Verordnungen des Landes geregelt oder die Einschränkungen aufgehoben wurden, regelt der Erlass nunmehr nur noch die Betretungsverbote in Kindertagesstätten, Schulen, Krankenhäusern, Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen, stationären Pflegeeinrichtungen sowie Werkstätten für Behinderte und ähnliche Tagesförderstätten und trifft weitere detaillierte Vorgaben für Krankenhäuser und die genannten Einrichtungen.

 

In folgenden Bereichen ergeben sich wesentliche Änderungen gegenüber der bisherigen Fassung:

· Weitere Öffnungsmöglichkeiten der Besuchsregelungen in Krankenhäusern

· Konkretisierung des Stufenplans hinsichtlich des Freihaltens von Intensivkapazitäten

· Neuaufnahme von Rehabilitationseinrichtungen sowie Mutter-/Vater-Kind- Rehabilitationseinrichtungen

· Konkretisierung von Hygienevorgaben in Einrichtungen der stationären Pflege und Einrichtungen der Eingliederungshilfe

· Erster Öffnungsschritt von Werkstätten für Menschen mit Behinderung (mit Hygienekonzept, 25 % der Plätze).

 

Der Erlass hatte bisher 3 Anlagen (Mindestvorgaben für ein Besuchskonzept in Einrichtungen der Pflege, Mindestvorgaben für ein Besuchskonzept in Einrichtungen der Eingliederungshilfe, Konzept zur Krankenhausversorgung).

Nunmehr gehören zum Erlass als vierte Anlage „Handlungsempfehlungen als Mindestvorgaben für ein Konzept zur Teilwiedereröffnung der Werkstätten für behinderte Menschen, Tageförderstätten und Tagesstätten“.

 

Von besonderer praktischer Bedeutung für die Gemeinden sind die Regelungen für Kindertagesstätten und Schulen, daher wird auf diese näher eingegangen.

 

Kindertagesstätten

 

Das Betretungsverbot für Kindertagesstätten und die Einschränkungen der Kindertagespflege werden so verändert, dass sie dem Phasenmodell zum schrittweisen wieder Hochfahren der Kinderbetreuung entsprechen. Demgemäß werden die Betretungsverbote für Kindertagesstätten bis zum 31. Mai 2020 befristet.

Notbetreuungsgruppen können bis zu 10 Kinder gleichzeitig betreuen. Abweichende Gruppengrößen können vom Jugendamt zugelassen werden. Die Notbetreuung wird weiterhin auf Kinder von berufstätigen Alleinerziehenden und von Eltern begrenzt, bei denen mindestens ein Elternteil in Bereichen der kritischen Infrastrukturen tätig sind. Ermöglicht wird außerdem ab 18. Mai 2020 die Betreuung von Kindern, die im Schuljahr 2020/2021 eingeschult werden, sowie von Kindern mit heilpädagogischem Förderbedarf und/oder Sprachförderbedarf. Beschrieben wird auch bereits der eingeschränkte Regelbetrieb ab 1. Juni 2020. Nur sehr grob wird in dem Erlass das sogenannte Kohortenmodell der wechselweisen Betreuung der Gruppen beschrieben.

 

Schulen, insb. Mensen, Ganztagsangebote, außerschulische Nutzungen

 

Hinsichtlich der Schulen wird das Betretungsverbot im Grundsatz aufrechterhalten. Das Betretungsverbot an Schulen wird wie bisher durch zahlreiche Einzelabsätze so eingeschränkt, dass das Phasenkonzept zur Wiederaufnahme des Schulbetriebes umgesetzt werden kann.

Ab 1. Juni 2020 dürfen alle Schüler die Schulen wieder betreten. Das Kabinett hat entschieden, dass an diesem Tag auch die 4. Phase der Wiederaufnahme des Schulbetriebes mit den unteren Jahrgängen an den weiterführenden Schulen startet

(s.u.).

Neu ist gegenüber der bisherigen Regelung insbesondere, dass folgende Personen von den Betretungsverboten an Schulen ausgenommen werden:

 ·ab 18. Mai 2020 Betreiber und deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an schulischen Mensen und ähnlichen Einrichtungen.

· ab 25. Mai Schülerinnen und Schüler, die flexible schulische Ganztags- und Betreuungsangebote wahrnehmen und deren Betreuungskräfte.

Damit werden im Ergebnis der Betrieb von Mensen an Schulen ab 18. Mai und Ganztagsangebote ab 25. Mai wieder möglich.

Auch bei Schulmensen sind das Abstandsgebot und Hygieneregeln einzuhalten. Hinweise mit Details hierzu liegen noch nicht vor.

Es wird unvermeidbar sein, dass in den Ganztagsgruppen eine Durchmischung von Schülern aus mehreren Notbetreuungsgruppen und Präsenzangeboten erfolgt. Das Bildungsministerium hat daher angekündigt, weitere Hinweise zur Ganztagsbetreuung herausgegeben.

 

Eine weitere wichtige Ausnahme gilt

· ab 18. Mai Personen im Rahmen nicht schulischer Veranstaltungen, soweit der jeweilige Schulträger die Nutzung der Räume gestattet.

Dies bedeutet, dass der Schulträger die Nutzung von Schulgebäuden für weitere, auch nicht schulische Zwecke (jeweils unter Einhaltung der Hygienebestimmungen), wieder gestatten kann, z. B. für Blutspendeaktionen, für Volkshochschulen, Schulsportanlagen

für Vereinssport etc.

 

Phase 4 des Schulbetriebes startet am 1. Juni 2020

 

Das Kabinett hat am 16. Mai 2020 entschieden, dass am 1. Juni 2020 die 4. Phase der Wiederaufnahme des Schulbetriebes mit den unteren Jahrgängen an den weiterführenden Schulen startet.

 

Damit sollen dann auch folgende Jahrgangsstufen wieder zu Präsenzveranstaltungen

die Schule besuchen:

· Gemeinschaftsschulen: Jahrgänge 5, 6 und 7

· Gemeinschaftsschulen mit Oberstufe: Jahrgänge 5, 6 und 7

· Gymnasien: Jahrgänge 5, 7 und 9.
Zuvor werden ab dem 25. Mai 2020 mit der 3.Phase des Schulbetriebes folgende Jahrgänge zu Präsenzveranstaltungen in die Schulen kommen.

· Grundschulen: Jahrgänge 1 -3 und weiterhin Jahrgang 4

· Gemeinschaftsschulen: Jahrgänge 8, 9 und 10

· Gemeinschaftsschulen mit Oberstufen: Jahrgänge 8, 9, 10, E und Q1

· Gymnasien: Jahrgänge 8, 9, 10, E und Q1 und weiterhin Jahrgang 6

· Berufsbildende Schulen: Fortsetzung der Prüfungen und parallel möglicher Unterrichtsbetrieb

· Förderzentren: Fortsetzung der Präsenzzeiten in enger Abstimmung mit den Sorgeberechtigten und den weiteren Unterstützungsstrukturen.

 

Neue Quarantäneverordnung für Einreisende: EU-Länder nicht mehr erfasst

 

Das Kabinett hat am 16. Mai 2020 eine Neufassung der Landesverordnung zu Quarantänemaßnahmen für Ein- und Rückreisende zur Bekämpfung des Coronavirus

(Quarantäne-Verordnung) beschlossen. Die Neufassung tritt am 17. Mai 2020 in Kraft und ist bis zum 15. Juni 2020 befristet.
Im Ergebnis wird die bisher für aus dem Ausland einreisenden Personen angeordnete 14-tägige Quarantäne deutlich gelockert. Die Quarantäne gilt nicht mehr für die Mitgliedstaaten der Europäischen Union sowie Island, das Fürstentum Liechtenstein, Norwegen, die Schweiz und das Vereinigte Königreich, es sei denn das Robert Koch Institut (RKI) stellt in einem dieser Staaten eine besonders hohe Neuinfiziertenzahl fest. Aktuell ist dies nicht der Fall. Umgekehrt kann das RKI auch für einen Staat ein besonders geringes Infektionsgeschehen feststellen, womit die Quarantänepflicht entfällt.

 

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Sitzungsbetrieb wird wieder aufgenommen

(15. 05. 2020)

Das Amt Föhr-Amrum hat ein Konzept zur Wiederaufnahme des Sitzungsdienstes entwickelt.

Aufgrund der notwendigen Sicherheitsabstände können die Sitzungen nicht an den gewohnten Orten stattfinden. Es mussten Räumlichkeiten gefunden werden, die die Gremienmitglieder, Protokollführer/innen und interessierten Bürger/innen sowie Pressevertreter/innen aufnehmen können.

Bis auf weiteres werden Sitzungen der Gremien auf Föhr daher an drei Orten, der Gymnastikhalle der Wyker Rüm-Hart-Schule, dem Wyker Kurgartensaal und dem Haus des Gastes in Nieblum, stattfinden. Auf Amrum werden die Gremien in der Aula der Öömrang Skuul tagen.

Zur Einhaltung der Sicherheitsabstände können in den vier Räumlichkeiten jeweils nur eine begrenzte Zahl von Zuschauer/innen an einer Sitzung teilnehmen. 

Bürger/innen und Pressevertreter/innen, die an einer Gremiensitzung teilnehmen möchten, müssen sich im Vorfeld für diese anmelden. Die Anmeldungen erfolgen telefonisch über die/den jeweilige/n Protokollführer/in und werden in der Reihenfolge ihres Eingangs berücksichtigt. Die Telefonnummer ist aus der jeweiligen Sitzungseinladung ersichtlich.

Es besteht „Maskenpflicht“ und zur Nachverfolgung möglicher Infektionsketten ist ein Fragebogen auszufüllen und bei Einlass abzugeben.

Einzelheiten zum Ablauf und zur Organisation hat das Amt Föhr-Amrum in einem Sitzungskonzept festgehalten. Rückfragen werden unter der Rufnummer 04681/5004820 oder Email gerne beantwortet.

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Newsletter-Funktion aktiviert! Bleiben Sie auf dem Laufenden!

(15. 05. 2020)

Ab sofort können Sie ganz einfach auf dem Laufenden bleiben. Mit Hilfe unseres neuen Newsletters bekommen Sie aktuelle Meldungen von der Internetseite des Amtes Föhr-Amrum wöchentlich ganz einfach per Mail.

 

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Fußnote

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Informationen zur Wiederaufnahme des touristischen Betriebes auf den Inseln und Einzelheiten zu den angekündigten Lockerungen ab 18.05.2020

(15. 05. 2020)

Leider wird das Amt Föhr-Amrum frühestens am Nachmittag des 17.05.2020 weitere Informationen veröffentlichen können, da der Landtag die abschließenden Beschlüsse erst am Nachmittag des 16.05.2020 fassen wird und der Kreis Nordfriesland die daraus folgende Allgemeinverfügung erst im Anschluss daran auf den Weg bringen kann.

Vorab hat das die Landesregierung einen Leitfaden für die notwendigen Schutz- und Hygienekonzepte zur Öffnung herausgegeben.

https://www.schleswig-holstein.de/DE/Schwerpunkte/Coronavirus/Erlasse/Handreichung_Hygienekonzept.html

Das Amt Föhr-Amrum macht darauf aufmerksam, dass die Zuständigkeit hinsichtlich der Hygienekonzepte beim Kreisgesundheitsamt liegt, das für Rückfragen unter den auf der Webseite des Kreises genannten Rufnummern zu Verfügung steht.

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Corona – Häufige Fragen zu Verwandtenbesuchen, Beschäftigung von Saisonkräften, Nutzung von Sportanlagen u.a.

(07. 05. 2020)

Der Kreis Nordfriesland hat heute eine Meldung mit den häufigsten Fragen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie veröffentlicht, deren Wortlaut wir Ihnen hier nachfolgend gerne ebenfalls zur Kenntnis geben.

 

Meldung des Kreises Nordfriesland:

 

Deutlich über 12.000 Anrufe hat die Corona-Hotline des Kreises Nordfriesland seit Mitte März abgearbeitet. Hinzu kommen tausende E-Mails und ungezählte Kommentare auf Facebook. »Sehr viele Fragen wirft momentan die neue Landesverordnung auf. Manchmal können wir mit unserem juristischen Fachwissen weiterhelfen, aber oft müssen wir auch erst beim Land nachfragen«, erklärt Nina Rahder. Sie leitet den Fachbereich Sicherheit, Gesundheit und Veterinärwesen der Kreisverwaltung. In den letzten Wochen ist sie fast ausschließlich damit beschäftigt, gemeinsam mit bis zu zehn Kolleginnen und Kollegen Antworten auf Bürger-Fragen zu finden. Besonders viele Anrufer interessieren sich zurzeit für folgende Themen:

 

Können Geburtsvorbereitungskurse wieder aufgenommen werden?

»Das Sozialministerium hat das bejaht«, berichtet Nina Rahder. Bei den Kursen müssen genau wie bei medizinisch/therapeutisch indizierten Gruppentherapien Hygienestandards berücksichtigt werden: Der Raum sollte möglichst gut belüftet sein. Zwischen den - neben der Kursleitung - höchstens fünf teilnehmenden Personen muss ein Mindestabstand von 1,5 Metern gewahrt sein. Sollte der Abstand in manchen Situationen nicht eingehalten werden können, wird empfohlen, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, soweit dies aus medizinischen und therapeutischen Gründen für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zumutbar ist. Einzelberatungen und Online-Angebote seien Kursen in der Gruppe jedoch generell vorzuziehen, um das Infektionsrisiko gering zu halten. Das gelte ebenso für andere Gruppenangebote von Gesundheitsberufen zu therapeutischen Zwecken, betont die Juristin, zu deren Fachbereich auch das Gesundheitsamt gehört. Darunter fallen etwa Physiotherapeuten, Diätassistenten, Ergo- und Logopäden.

 

Dürfen öffentliche und private Bildungseinrichtungen Einzelunterricht in den eigenen Räumen erteilen?

Nein, sagt das Land. Ausnahmen gelten nur für die Musikschulen. In deren Räumen darf Einzelunterricht stattfinden. Bei anderen Bildungseinrichtungen wie etwa Nachhilfeschulen gilt das nicht. Sie dürfen den Schülern zwar nicht in ihren eigenen Räumen, aber in deren Zuhause Einzelunterricht erteilen.

 

Darf jemand, der einen Verwandten mit Hauptwohnsitz auf einer Insel oder Hallig besuchen möchte, seinen Ehepartner mitbringen?

Die Landesverordnung erlaubt den Besuch nur den Ehegatten, Geschiedenen, eingetragenen Lebenspartnern, Lebensgefährten, Geschwistern oder in gerader Linie Verwandten des jeweiligen Insulaners selbst. »Wenn ich meine Mutter auf Sylt besuchen möchte, darf ich meinen Mann also nicht mitnehmen? Fragen dieser Art haben wir sehr häufig an der Hotline«, erklärt Nina Rahder.

 

Land und Kreis haben eine pragmatische Lösung gefunden: Wer mit den zum Besuch berechtigten Angehörigen in einem Haushalt lebt, darf mitkommen. Allerdings müssen alle Besucher bei Kontrollen nachweisen können, dass sie mit dem besuchten Insulaner oder Halligbewohner eng verwandt sind oder dass sie mit einem berechtigten Besucher in einem Haushalt leben. Dafür eignen sich eine Kopie des Personalausweises der Person, die ihren ersten Wohnsitz auf der Insel hat, sowie Geburtsurkunden, Auszüge aus dem Stammbuch, ein alter Kindergeldbescheid oder andere Dokumente, aus denen sich das Verwandtschaftsverhältnis ergibt. Eine weitere Regel lautet, dass die Besucher gemeinsam an- und abreisen und auf der Insel stets zusammenbleiben müssen.

 

Wie weist man nach, dass man der Lebensgefährte einer Person ist, die auf einer Insel lebt?

»Viele werden den Kopf schütteln, wenn sie diese Frage lesen«, ist Nina Rahder bewusst. »Trotzdem hat sie ihre Berechtigung, denn die nordfriesischen Inseln sind bei Urlaubsgästen so beliebt, dass viele sich einfach als Lebensgefährten ausgeben würden, um sich durch die Kontrollen zu mogeln. Ohne Nachweis wäre dem Missbrauch Tür und Tor geöffnet - ein Desaster für den Infektionsschutz.«

 

Bei den Kontrollen in Zug oder Fähre führen die Ordnungskräfte deshalb zumindest eine Plausibilitätskontrolle durch. Lebensgefährten sollten eine Kopie des Personalausweises des Inselbewohners und eine schriftliche Erklärung des Besuchten bei sich tragen, nach der die Beziehung ernsthaft und auf Dauer angelegt ist, also mindestens seit sechs Monaten besteht. »Noch einfacher ist es natürlich, wenn einer der Partner einen Nebenwohnsitz beim anderen Partner angemeldet hat. Dann reicht die Bestätigung der Meldebehörde als Nachweis aus«, sagt Rahder.

 

Unter welchen Bedingungen dürfen öffentliche und private Sportanlagen genutzt werden?

»Sporthallen, Umkleide- und Gemeinschaftsräume wie Duschen und Gastronomie in Sportanlagen bleiben zunächst geschlossen«, betont Nina Rahder. Sportanlagen unter freiem Himmel wie Golf- und Fußballplätze dürfen jedoch genutzt werden, aber der Mindestabstand von 1,5 Metern ist zwischen den Sportlern untereinander und zu den Trainern stets zu wahren. Zuschauer sind nicht zugelassen. Sport muss also kontaktfrei durchgeführt werden. Das gilt auch für Sportausübung in Gruppen wie beim Lauftreff im Wald oder dem Yoga-Kurs auf der Wiese: Der Mindestabstand muss zwingend eingehalten werden.

 

»Viele werden aufatmen, wenn sie hören, dass die Landesregierung uns nun mitgeteilt hat, dass Sport auch auf öffentlichen Wegen, an Stränden, auf und im Wasser und an allen sonstigen Plätzen stattfinden darf«, vermutet Nina Rahder. So könnten sogar Fitnesskurse auf dem Parkplatz eines Fitness-Studios angeboten werden.

 

Demnach dürfen auch Einwohner anderer Bundesländer jetzt wieder nach Schleswig-Holstein reisen, um etwa Wassersport zu treiben oder Radtouren zu unternehmen.

 

Da bei Fußballspielen Zweikämpfe unvermeidlich sind, bleiben sie verboten. Das Fußballtraining jedoch ist zulässig, solange es kontaktfrei ausgeübt wird, das Abstandsgebot und die Hygieneregeln eingehalten werden. Die Sportverbände sind verpflichtet, Hygienekonzepte zu erstellen, die auf diese Regeln sowie Maßnahmen etwa bei der gemeinsamen Nutzung von Sportgeräten eingehen.

 

Welche Hygienestandards müssen Dienstleistungs- und Handwerksbetriebe beachten?

»Auch hier gilt der Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Besuchern und Beschäftigten, soweit diese nicht durch eine Barriere abgeschirmt sind. Die Regeln zur Husten- und Nieshygiene sind inzwischen ja allen in Fleisch und Blut übergegangen. Und zum Dritten müssen Oberflächen, die die Besucher häufig berühren, mindestens zweimal täglich desinfiziert werden; damit sind zum Beispiel Handläufe und Türklinken gemeint«, erklärt Nina Rahder. Die Reinigung muss schriftlich dokumentiert werden.

 

Arbeitgeber müssen Saisonarbeitskräfte beim Gesundheitsamt anmelden

Wer Saisonarbeitskräfte wie etwa Erntehelfer oder Bauarbeiter aus dem Ausland für mindestens drei Wochen einstellt, muss sie beim örtlichen Gesundheitsamt anmelden. In den ersten 14 Tagen dürfen die Kräfte, wenn sie frei von Corona-Symptomen sind, zwar arbeiten, müssen zur Vorbeugung aber getrennt von anderen Arbeitsgruppen untergebracht werden und dürfen die Unterkunft nach Feierabend nicht verlassen. Alle vorgeschriebenen Hygiene-Maßnahmen sind einzuhalten und zu dokumentieren. Näheres regelt eine Allgemeinverfügung der Staatlichen Arbeitsschutzbehörde bei der Unfallkasse Nord. Betroffene Arbeitgeber erreichen das Gesundheitsamt in Husum unter Tel. 0800 200 66 22.

Foto zur Meldung: Corona – Häufige Fragen zu Verwandtenbesuchen, Beschäftigung von Saisonkräften, Nutzung von Sportanlagen u.a.
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Warnung vor Corona-SPAM

(05. 05. 2020)

Die Corona-Pandemie wird mittlerweile auch als Vorwand für Phishingkampagnen und Betrugsversuche verwendet.

 

So sind derzeit E-Mails im Umlauf, die vermeintlich von Behörden und Banken, u.a. von der Investitionsbank Schleswig-Holstein, versendet werden. Sie fordern die Empfänger auf, Daten  (u.a. mittels eines  pdf-Formulars) zu Kontrollzwecken per E-Mail an die Behörden bzw. Banken zu übersenden. Die angegebene E-Mail-Adresse erinnert an eine gültige Adresse der Behörde bzw. Bank. Bundesweit verwendete (Falsch)-Adressen haben ein ähnliches Namensschema: corona-zuschuss@ .de.com, beispielsweise corona-zuschuss­@­ib-sh.de.com.

 

Die E-Mail wird aber nicht an die Bank versendet, sondern  an einen Spammer, der so in den Besitz der Daten des Formulars gelangt.

 

Nutzerinnen und Nutzer sollten daher skeptisch sein und E-Mail-Adressen auf Plausibilität überprüfen. In diesem Fall ist die Endung ".com" verdächtig, die normalerweise von Firmen außerhalb Deutschlands, nicht aber von deutschen Behörden oder Banken verwendet wird. Verdächtig wäre auch, wenn im bisherigen Verlauf eine Webplattform und Online-Formulare verwendet werden, plötzlich aber eine Einsendung von Dokumenten per E-Mail verlangt wird.

 

Details und eine bespielhafte Wiedergabe einer solchen E-Mail finden Sie in einer Warnmeldung der Investitionsbank Schleswig-Holstein:

 

Dringende aktuelle Warnung vor Phishing Mail mit ib-sh.de.com  [Extern]

 

Weitere Details  und Informationen zu weiteren betroffenen Banken enthält folgende Meldung des Landeskriminalamtes Niedersachsen (LKA):

 

LKA Niedersachsen: Vorsicht: Angebliche Mails der NBank - [Extern]

 
 

Ergänzend zu diesem Artikel noch der Hinweis, dass auch gefälschte Absenderadressen des Amtes Föhr-Amrum oder des Sozialzentrums Föhr-Amrum nicht ausgeschlossen werden können. Bitte seien Sie aufmerksam und fragen Sie im Zweifel bei Ihrem Ansprechpartner nach. 

Foto zur Meldung: Warnung vor Corona-SPAM
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Pressemitteilung zur eingeschränkten Öffnung des Amtes Föhr-Amrum ab dem 04.05.2020

(04. 05. 2020)

Das Amt Föhr-Amrum öffnet ab dem 04.05.2020 wieder eingeschränkt für den Publikumsverkehr. Die Amtsgebäude werden zwar weiterhin für die Öffentlichkeit im Sinne eines uneingeschränkten Zutritts geschlossen bleiben, persönliche Besuche sind jedoch nach vorheriger Vereinbarung per Telefon oder E-Mail jetzt grundsätzlich möglich. Der Amtssitz in Wyk auf Föhr ist unter 04681-50040, die Außenstelle in Nebel unter 04682-94110 erreichbar. Termine im Sozialzentrum Föhr-Amrum können unter 04681-746783 vereinbart werden.

Auf der Internet-Seite des Amtes (www.amtfa.de) sind zudem die Durchwahlnummern und E-Mail-Adressen der zuständigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Fachabteilungen zu finden.

Für Besucherinnen und Besucher gelten besondere Regeln in den Amtsgebäuden:

Während eines Termins im Amt muss eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden. Diese ist eigenständig mitzubringen und aufzusetzen, sobald das Gebäude betreten wird. Die Besucherin oder der Besucher wartet zu der vereinbarten Uhrzeit vor dem Amtsgebäude und wird von der zuständigen Mitarbeiterin oder dem zuständigen Mitarbeiter in das Gebäude eingelassen. Zu Beginn des Termins ist von der Besucherin oder dem Besucher aus Gründen der Zutrittsdokumentation ein spezielles Formular mit personen- und anlassbezogenen Fragen auszufüllen. Dieser Fragebogen wird auch auf der Webseite des Amtes bereitgestellt und kann ausgefüllt zum Termin mitgebracht werden.

Das Amt Föhr-Amrum bittet alle Bürgerinnen und Bürger auf den Inseln um Verständnis für diese Maßnahmen. Sie dienen dazu, das Risiko einer Ansteckung mit dem Corona-Virus sowohl für Mitarbeitende als auch für Besucherinnen und Besucher zu minimieren und die Verwaltung funktionsfähig zu halten.

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Zweitwohnungen auf Föhr und Amrum dürfen wieder genutzt werden

(03. 05. 2020)

Die Zweitwohnungen auf den Inseln dürfen ab Montag, dem 4. Mai, wieder genutzt werden.  Aufgrund des nach wie vor geltenden Beherbergungsverbotes dürfen die Besitzer der Wohnungen sie zwar selbst nutzen und die Personen mitbringen, mit denen sie auch am Erstwohnsitz zusammenwohnen - sie dürfen die Wohnungen aber nicht an Dritte vermieten.

Auf den Inseln dürfen die anderen Mitglieder des Hausstandes sich nur aufhalten, wenn auch die Person anwesend ist, der die Zweitwohnung gehört.

Im Falle einer Kontrolle durch Polizei oder Ordnungsamt müssen die Betroffenen nachweisen, dass sie zur Nutzung einer Zweitwohnung befugt sind. Geeignete Dokumente sind eine Meldebescheinigung, ein Bescheid über Zweitwohnungssteuern, ein Grundbuchauszug oder ein langfristiger Miet- oder Pachtvertrag.

Außerdem muss laut der jüngsten Verordnung des Landes sichergestellt sein, dass die Zweitwohnungsbesitzer und ihre Angehörigen die Inseln binnen 24 Stunden verlassen können, falls sie aufgrund eines Covid-19-Verdachts unter Quarantäne gestellt werden.

Um auszuschließen, dass auf der Rückreise zu ihrem Hauptwohnsitz Dritte angesteckt werden, wird das Gesundheitsamt des Kreises Nordfriesland die Vorgehensweise in jedem Einzelfall prüfen und individuell festlegen.

Auch Dauercamper lässt die neue Landesverordnung wieder zu. Sie müssen für mindestens fünf Monate eine Fläche auf einem Campingplatz gebucht haben - und weitgehend autark sein, denn die Gemeinschaftseinrichtungen der Campingplätze bleiben bis auf Weiteres geschlossen.

Das Amt Föhr-Amrum weist darauf hin, dass die Beherbergung von Personen zu touristischen Zwecken  weiterhin untersagt ist und Verstöße mit einem Bußgeld in einer Höhe von 4.000 € (Regelsatz) geahndet werden. Zuwiderhandlungen gegen das Zutrittsverbot zu den Insel werden mit einem Bußgeld in Höhe von 150 € (Regelsatz) sanktioniert.

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Zutrittsverbot zu den Inseln gilt weiterhin – auch für Zweitwohnungsbesitzer

(28. 04. 2020)

Das Land Schleswig-Holstein hat in seiner Corona-Verordnung vom 18.04.2020 die Regelung für Zweitwohnungsbesitzer (auf dem Festland) zwar gelockert, nicht jedoch das Zutrittsverbot zu den Inseln (siehe Mitteilung des Amtes Föhr-Amrum vom 21.04.2020).

 

Daher gilt das Zutrittsverbot zu den Inseln Föhr und Amrum unverändert auch für Zweitwohnungsbesitzer – vorerst bis zum 03.05.2020. 

 

Die Umstände einer möglichen Lockerung des Zutrittsverbotes für Zweitwohnungsbesitzer für die Inseln, die womöglich ab dem 04.05.2020 gelten, werden noch von der Landesregierung geklärt.

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Beherbergung von Personen zu nicht-touristischen Zwecken

(21. 04. 2020)

Betreibern von Beherbergungsstätten sowie privaten und gewerblichen Vermietern von Ferienwohnungen und -häusern ist es gemäß § 1 der SARS-CoV-2-Bekämpfungsverordnung der Landesregierung Schleswig-Holstein vom 18.04.2020 untersagt, Personen zu touristischen Zwecken zu beherbergen.

Personen, die sich nicht aus touristischem Anlass auf Föhr oder Amrum aufhalten und gemäß § 4 der Landesverordnung vom Betretungsverbot für die Inseln ausgenommen sind, dürfen jedoch beherbergt werden.

Somit ist es beispielsweise nicht verboten, Ferienwohnungen an auswärtige Handwerker zu vermieten, die auf Föhr oder Amrum einen Arbeitsauftrag ausführen.

Die SARS-CoV-2-Bekämpfungsverordnung vom 18.04.2020 ist unter folgendem Link abrufbar:

https://schleswig-holstein.de/DE/Schwerpunkte/Coronavirus/Erlasse/Downloads/LandesverordnungCoronaMitUnterschriften.pdf?__blob=publicationFile&v=13

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Corona-Regeln des Landes und des Kreises ab dem 20.04.2020

(21. 04. 2020)

Das Land Schleswig-Holstein hat mittels einer neuen Verordnung vom 18.04.2020 die bisher geltenden Corona-Regeln angepasst und aktualisiert. In der Folge hat der Kreis Nordfriesland am 19.04.2020 eine neue Corona-Allgemeinverfügung erlassen, die die Verordnung des Landes ergänzt. Die Regeln gelten vom 20.04.2020 bis zum 03.05.2020.

Das Amt Föhr-Amrum informiert im Folgenden über die wichtigsten Regelungen.

 

Welche Regeln bleiben bestehen?

Der überwiegende Teil der bisher geltenden Regelungen bleibt auch weiterhin bestehen. Hierzu zählen insbesondere die folgenden Bestimmungen:  

Betretungsverbot Inseln: Das Betretungsverbot für die Inseln und Halligen gilt weiterhin. Personen, die nicht ihre Hauptwohnung auf Föhr oder Amrum haben, ist der Zutritt zu den Inseln untersagt. Auch Zweitwohnungsbesitzer dürfen – wie bisher – nicht auf die Inseln reisen.  

Kontaktbeschränkungen: Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nur allein, in Begleitung von im selben Haushalt lebenden Personen und einer weiteren Person gestattet. Weitere Kontakte sind auf ein absolut notwendiges Minimum zu reduzieren. Es ist ein Abstand von mindestens 1,5 Metern einzuhalten. Veranstaltungen jeglicher Art sind nach wie vor verboten.

Spielplätze und Freizeiteinrichtungen müssen weiterhin geschlossen bleiben.

 

Welche Neuerungen gibt es?

Lockerungen bzw. ergänzende Regelungen wurden unter anderem für folgende Bereiche erlassen:

Einzelhandel: Geschäfte mit einer Verkaufsfläche bis zu 800 Quadratmeter dürfen unter Auflagen geöffnet werden. So müssen die Läden dafür sorgen, dass der Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Personen eingehalten wird. Zudem ist die Kundenzahl auf maximal eine Person je 10 Quadratmeter Verkaufsfläche zu beschränken. In einem 100-Quadratmeter-Geschäft dürfen sich also maximal 10 Kunden gleichzeitig aufhalten.   

Geschäfte mit mehr als 200 Quadratmeter Verkaufsfläche müssen mindestens eine Kontrollkraft abstellen, die die Einhaltung der Auflagen überwacht. Ab 600 Quadratmeter Verkaufsfläche ist mindestens eine weitere Kontrollkraft erforderlich.

Restaurants und Imbisse: Restaurants und Imbisse müssen weiterhin geschlossen bleiben und dürfen Speisen – wie bisher – nur zum Mitnehmen anbieten. Neu ist jedoch, dass die Pflicht zur Vorbestellung entfällt. Daher dürfen auch nicht-ortsgebundene oder mobile Angebote wie Bratwurststände oder Imbisswagen wieder öffnen – sofern sie sicherstellen, dass es in der Regel keine Wartezeiten gibt und die Wartenden mindestens 1,5 Metern Abstand halten. Der Verzehr der Speisen im Umkreis von 100 Metern um das Lokal oder den Imbisswagen bleibt untersagt.

Notbetreuung: Die Notbetreuungsregeln in Kindertageseinrichtungen und Schulen wurden erweitert. Ab dem 20.04.2020 dürfen alle berufstätigen Alleinerziehenden die Notbetreuung in Anspruch nehmen. Ebenso können Familien, bei denen nur ein Elternteil in einem Bereich arbeitet, der zur kritischen Infrastruktur zählt, auf die Notbetreuung zurückgreifen.

 

Dokumente:

SARS-CoV-2-Bekämpfungsverordnung des Landes Schleswig-Holstein vom 18.04.2020:

https://schleswig-holstein.de/DE/Schwerpunkte/Coronavirus/Erlasse/Downloads/LandesverordnungCoronaMitUnterschriften.pdf?__blob=publicationFile&v=13

Allgemeinverfügung des Kreises Nordfriesland über Maßnahmen zur Bekämpfung der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 vom 19.04.2020:

https://www.nordfriesland.de/PDF/Amtsblatt_Kreis_Nordfriesland_2020_Nr_28.PDF?ObjSvrID=2271&ObjID=3801&ObjLa=1&Ext=PDF&WTR=1&_ts=1587304430

 

Quellen:

Meldung des Landes Schleswig-Holstein vom 18.04.2020:

https://www.schleswig-holstein.de/DE/Landesregierung/I/_startseite/Artikel2020/II/200418_corona_neue_verordnung.html

Meldung des Kreises Nordfriesland vom 19.04.2020:

https://www.nordfriesland.de/Quicknavigation/Start/Neue-Corona-Allgemeinverf%C3%BCgung-bringt-einige-Lockerungen.php?object=tx,2271.1&ModID=7&FID=2271.10740.1&NavID=2271.37&xn=1

 

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Corona-Regeln: Behörden setzen Kontrollen in Nordfriesland fort

(07. 04. 2020)

Werden die durch die Pandemie-Gefahr erforderlichen Einschränkungen in Nordfriesland eingehalten? »Diese Frage bewegt die gesamte kommunale Familie in Nordfriesland«, weiß Landrat Florian Lorenzen. Deshalb haben die Polizei sowie die Ordnungsämter der Städte, Ämter und Gemeinden in den letzten Tagen Kontrollen durchgeführt.

 

Die komplette Mitteilung finden Sie auf der Webseite des Kreises Nordfriesland.

 

https://www.nordfriesland.de/Kreis-Verwaltung/Aktuelles/Corona-Regeln-Beh%C3%B6rden-setzen-Kontrollen-in-Nordfriesland-fort.php?object=tx,2271.1.1&ModID=7&FID=2271.10729.1&NavID=2271.37&La=1

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Corona: Land verschärft die Regeln weiter

(06. 04. 2020)

Das Land Schleswig-Holstein hat am 02.04.2020 eine neue Landesverordnung in Kraft gesetzt, um die zahlreichen Regelungen zum Thema Corona einfacher und klarer zu gestalten. Ebenso wie alle anderen Kreise hat der Kreis Nordfriesland die Inhalte in einer eigenen Allgemeinverfügung übernommen. Die wichtigsten Änderungen finden Sie auf der Webseite des Kreises.

 

https://www.nordfriesland.de/Quicknavigation/Start/Corona-Land-versch%C3%A4rft-die-Regeln-weiter.php?object=tx,2271.1&ModID=7&FID=2271.10724.1&NavID=2271.37&xn=1

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Pressemitteilung des Amtes Föhr-Amrum zur Corana-Pandemie (03.04.2020)

(03. 04. 2020)

Die Corona-Pandemie stellt das Amt Föhr-Amrum als Inselverwaltung wie auch als Arbeitgeber vor besondere Herausforderungen. Das Amt Föhr-Amrum hat in den vergangenen Wochen mit verschiedenen Maßnahmen auf die Entwicklung der Corona-Situation reagiert.

Um das Risiko einer Ansteckung mit dem Corona-Virus für Mitarbeitende sowie Bürgerinnen und Bürger zu minimieren und die Verwaltung funktionsfähig zu halten, ist der Amtssitz in Wyk auf Föhr und die Außenstelle in Nebel seit dem 16.03.2020 für den Publikumsverkehr geschlossen. Dieser Schritt zum Schutz der Mitarbeitenden wie auch der Bürgerinnen und Bürger wurde vollzogen, nachdem der Kreis Nordfriesland am 15.03.2020 Zutrittsbeschränkungen für öffentliche Einrichtungen erlassen hatte.

Persönliche Besuche im Amt sind seit dem 16.03.2020 nur noch in dringenden Fällen und nach vorheriger telefonischer Vereinbarung möglich. Der Amtssitz in Wyk auf Föhr ist unter 04681 50040, die Außenstelle in Nebel unter 04682 94110 erreichbar. Auf der Webseite des Amtes (www.amtfa.de) sind zudem die Kontaktdaten der zuständigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Fachabteilungen zu finden. Besucherinnen und Besucher des Amtes müssen aufgrund der vom Kreis erlassenen Zutrittsbeschränkungen für öffentliche Einrichtungen einen speziellen Fragebogen ausfüllen, wenn sie das Amtsgebäude betreten.

Auf Föhr arbeitet ein Teil der im Wyker Amtssitz Beschäftigten seit rund zwei Wochen im Homeoffice, um im Fall einer Infektion den Dienstbetrieb durch Redundanzen aufrechterhalten zu können. Die Mitarbeiterenden der Außenstelle auf Amrum sind aufgrund der dortigen Personalsituation in ein Schichtsystem mit zwei wöchentlich wechselnden Teams eingeteilt.

Die Corona-Schutzmaßnahmen wirken sich auch auf den Sitzungsbetrieb aus. Gremiensitzungen des Amtes, der Gemeinden, der Zweckverbände und der kommunalen Eigenbetriebe finden bis zum 19.04.2020 nur in absoluten Ausnahmefällen statt.

Das Amt Föhr-Amrum hat bereits am 13.03.2020 einen internen Krisenstab eingerichtet, um die Corona-Lage tagesaktuell beurteilen und erforderliche Maßnahmen ergreifen zu können. Der Krisenstab tagte bis vor kurzem täglich und auch an den Wochenenden. Mittlerweile trifft sich der Krisenstab im Zweitagesrhythmus.

In einer wöchentlich stattfindenden Besprechung unter Leitung von Amtsdirektor Christian Stemmer tauscht sich das Amt mit Vertreterinnen und Vertretern der Inselklinik Föhr-Amrum, der Ärzteschaft, der Föhr Tourismus GmbH sowie der Amtsvorsteherin Heidi Braun und dem ersten stellvertretenden Amtsdirektor Hans-Ulrich Hess über die aktuellen Entwicklungen und die Lage auf den Inseln aus. Das Amt steht darüber hinaus in ständigem Kontakt mit den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern der Inselgemeinden, der Polizei und der Amrum Touristik.

Amtsdirektor Christian Stemmer nimmt zudem regelmäßig an Videokonferenzen von Landrat Florian Lorenzen mit den kommunalen Verwaltungsleitungen im Kreis Nordfriesland teil. Angesichts der Tatsache, dass rechtliche Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus und damit zum Schutz der Bevölkerung auf Föhr und Amrum (wie etwa die Zugangsbeschränkung zu den Inseln) nur vom Land Schleswig-Holstein bzw. vom Kreis Nordfriesland erlassen werden dürfen, ist der Austausch zwischen Amt und Kreisleitung in der gegenwärtigen Situation von besonderer Bedeutung.

Innerhalb des Amtes Föhr-Amrum ist das Ordnungsamt dafür zuständig, zu überprüfen, ob die vom Kreis Nordfriesland erlassenen Allgemeinverfügungen auf den Inseln eingehalten werden. Das Ordnungsamt kontrolliert unter anderem Reisende, die auf den Inseln ankommen. Die Mitarbeitenden des Ordnungsamtes mussten bei ihren Überprüfungen bislang nur in wenigen Fällen Verstöße feststellen. Das Amt Föhr-Amrum bedankt sich in diesem Zusammenhang bei allen Insulanerinnen und Insulanern für das einsichtige und disziplinierte Verhalten in dieser schwierigen Zeit.

Allen Mitbürgerinnen und Mitbürgern, die gesundheitlich vom Corona-Virus betroffen sind oder deren wirtschaftliche Verhältnisse durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie wie Kurzarbeit oder gar Arbeitslosigkeit in eine Schieflage geraten, stehen wir als Amt Föhr-Amrum gedanklich bei. Wir hoffen, dass Sie trotz allem gut durch diese Zeit und auch die Zeit danach kommen und wünschen Ihnen „Alles Gute“.

Foto zur Meldung: Pressemitteilung des Amtes Föhr-Amrum zur Corana-Pandemie (03.04.2020)
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Mitteilung des Amtes Föhr-Amrum zur Corona-Pandemie (03.04.2020)

(03. 04. 2020)

Informationen über Corona-Hilfen für Unternehmen, Selbstständige, Freiberufler und Arbeitnehmer

Das Amt Föhr-Amrum verweist für Informationen über Hilfen für von der Corona-Krise betroffene Unternehmen, Selbstständige und Freiberufler auf die Webseiten folgender Institutionen:

 

Bundesministerium für Wirtschaft und Energie: https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Dossier/coronavirus.html#id1694894

 

Bundesministerium der Finanzen: https://www.bundesfinanzministerium.de/Web/DE/Themen/Schlaglichter/Corona/corona.html

 

Landesregierung Schleswig-Holstein: https://schleswig-holstein.de/DE/Schwerpunkte/Coronavirus/Wirtschaft/wirtschaft_node.html

 

Investitionsbank Schleswig-Holstein (IB.SH): https://www.ib-sh.de/corona-informationen/

 

KfW: https://www.kfw.de/KfW-Konzern/Newsroom/Aktuelles/KfW-Corona-Hilfe-Unternehmen.html

 

Wirtschaftsförderungsgesellschaft Nordfriesland mbH (WFG NF): https://www.wfg-nf.de/wirtschaftsfoerderung-nordfriesland/corona-krise/

 

Föhr Tourismus GmbH: https://www.foehr.de/soforthilfe

 

AmrumTouristik AöR: https://www.amrum.de/informationen%20zur%20Corona-Krise/

 

Bundesagentur für Arbeit: https://www.arbeitsagentur.de/

 

Sozialzentren für Nordfriesland: https://www.nordfriesland.de/Kreis-Verwaltung/Aktuelles/Sozialzentren-f%C3%BCr-Besucherverkehr-geschlossen-Betrieb-l%C3%A4uft-weiter.php?object=tx,2271.1.1&ModID=7&FID=2271.10681.1&NavID=2271.37&La=1

 

Arbeitnehmer finden hilfreiche Informationen auf den Webseiten folgender Institutionen:

Bundesministerium für Arbeit und Soziales: https://www.bmas.de/DE/Schwerpunkte/Informationen-Corona/informationen-corona.html

 

Bundesministerium der Finanzen: https://www.bundesfinanzministerium.de/Web/DE/Themen/Schlaglichter/Corona/corona.html

 

Landesregierung Schleswig-Holstein: https://www.schleswig-holstein.de/DE/Schwerpunkte/Coronavirus/FAQ/Dossier/Arbeit.html

 

Bundesagentur für Arbeit: https://www.arbeitsagentur.de/


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Foto zur Meldung: Mitteilung des Amtes Föhr-Amrum zur Corona-Pandemie (03.04.2020)
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Mitteilung des Amtes Föhr-Amrum zur Corona-Pandemie (27.03.2020)

(27. 03. 2020)

Die Zahl der am Corona-Virus Erkrankten steigt auch in Nordfriesland. Um die Ausbreitung des Virus weiterhin so gut wie möglich einzudämmen, hat der Kreis Nordfriesland in den vergangenen Tagen weitere rechtliche Maßnahmen getroffen.

Das Amt Föhr-Amrum nimmt dies zum Anlass, um über die zentralen Regelungen und die Situation auf den Inseln zu informieren: 

Thema "Zutritt zu den Inseln":

Grundsätzlich dürfen Personen, die keinen Erstwohnsitz auf Föhr oder Amrum haben, die Inseln seit dem 16.03.2020 nicht mehr betreten. Dies regelt die Allgemeinverfügung des Kreises Nordfriesland zur Beschränkung des Zugangs zu den Inseln vom 16.03.2020.

Von diesem Betretungsverbot sind jedoch bestimmte Personen ausgenommen. So dürfen etwa Personen die Inseln betreten, die hier arbeiten oder einen Arbeitsauftrag ausführen. Auswärtigen Handwerkern beispielsweise ist es weiterhin erlaubt, auf einer der insularen Baustellen tätig zu sein. Für diese Personen besteht kein Verbot, die Inseln zu betreten und sich dort aufzuhalten. Auch ist Personen der Zutritt zu den Inseln erlaubt, die die Versorgung der Inseln mit Gütern des täglichen Bedarfs sicherstellen (bspw. Lebensmittellieferanten).

Nachfolgend fassen wir die wesentlichen Punkte der in diesem Zusammenhang am häufigsten gestellten Fragen zusammen:

Was gilt für Auswärtige, die sich schon vor dem 16.3.2020 auf einer der Inseln und Halligen Föhr, Amrum, Sylt, Pellworm, Südfall, Hooge, Oland, Langeness, Nordstrandischmoor, Habel, Hamburger Hallig und Gröde aufgehalten haben, ohne dort ihren ersten Wohnsitz zu haben, und immer noch dort sind?

Für sie gibt es keine zeitlichen Beschränkungen – sie dürfen bleiben, solange sie möchten. Allerdings dürfen sie bzw. ihre Vermieter/Gastgeber nicht gegen das geltende Beherbergungsverbot verstoßen; deshalb können diese Personen de facto nur bei ihrer eigenen Familie (z. B. als Studenten) oder in ihrer eigenen Zweitwohnung wohnen.

Was gilt für Auswärtige, die nach dem 16.3.2020, 6:00 Uhr, eine der Inseln und Halligen Föhr, Amrum, Sylt, Pellworm, Südfall, Hooge, Oland, Langeness, Nordstrandischmoor, Habel, Hamburger Hallig und Gröde betreten haben, ohne dort ihren ersten Wohnsitz zu haben?

Wenn diese Personen nachweisen können, dass einer der folgenden Gründe vorliegt, können sie bleiben:

- sie haben aufgrund eines Dienst- bzw. Arbeitsverhältnisses eines Werkvertrages oder eines Dienst- oder Arbeitsauftrages zum Zweck der Arbeitsaufnahme die Insel/Hallig betreten;

- sie stellen die medizinische, notfallmedizinische, geburtshelfende oder pflegerische Versorgung sicher;

- sie stellen die Versorgung der Insel- bzw. Halligbewohnerinnen und -bewohner mit Gütern des täglichen Bedarfs sicher;

- sie sind aufgrund eines Verwandtschaftsverhältnisses in gerader Linie 1. Grades oder als Ehegatten oder Lebenpartnerin oder Lebenspartner zu einer Bewohnerin oder einem Bewohner mit erstem Wohnsitz auf der Insel/Hallig zur Sorge oder Pflege verpflichtet;

- sie sind Journalisten mit Sonderakkreditierung durch die Landesregierung.

Wenn keiner dieser Gründe vorliegt, haben die Personen (auch Nordfriesen!) gegen die Allgemeinverfügung des Kreises vom 16.3.2020 verstoßen. Diese Personen haben eine Straftat begangen (Rechtsgrundlage § 28 Absatz 1 Satz 1 in Verbindung mit § 75 Absatz 1 Nr. 1 und Absatz 3 IfSG).

Weil sie gegen die Allgemeinverfügung verstoßen haben, müssen diese Personen abreisen. Hier besteht also ein Abreisegebot!
 

Thema "Reiserückkehrer":

Das Amt Föhr-Amrum bittet eindringlich alle Insulanerinnen und Insulaner, die von einer Reise in ein anderes Land zurückgekehrt sind, sich strikt an die Vorgaben des Gesundheitsamtes zu halten und sich gegebenenfalls auch freiwillig in eine zweiwöchige Quarantäne zu begeben. Dies gilt auch für Rückkehrer aus den alpinen Skigebieten.

 

Sonstiges:
 

Um auf die aktuellen Entwicklungen schnell und angemessen reagieren zu können, hat das Amt Föhr-Amrum einen internen Krisenstab eingerichtet und steht darüber hinaus im ständigen Austausch mit der Inselklinik Föhr-Amrum, der Ärzteschaft, der Polizei, der Föhr-Tourismus GmbH und der Amrum Touristik.

Auf den Internetseiten der beiden lokalen Tourismusorganisationen finden sich Informationen zur aktuellen Situation auf den Inseln sowie zu rechtlichen und wirtschaftlichen Fragen, die sich für Gäste und touristische Leistungsträger aus der Corona-Situation ergeben.  

Das Amt Föhr-Amrum bittet alle Gäste und Zweitwohnungsbesitzer, die aufgrund des Corona-Virus nicht auf die Inseln reisen dürfen oder die Inseln verlassen mussten, um Verständnis für die Situation. Alle sind herzlichst auf Föhr und Amrum willkommen, sobald es die rechtliche Lage wieder zulässt.

Das Amt Föhr-Amrum appelliert zudem an die Insulanerinnen und Insulaner, der aktuellen Situation mit der notwendigen Achtsamkeit und Besonnenheit, insbesondere aber auch mit Solidarität und Freundlichkeit gegenüber allen Mitmenschen zu begegnen – gerade auch gegenüber denjenigen, die zwar nicht auf den Inseln leben, sich auf den Inseln aufhalten müssen, da sie dafür sorgen, dass das tägliche Leben aufrecht erhalten werden kann und die Versorgung der Inseln sichergestellt wird

Foto zur Meldung: Mitteilung des Amtes Föhr-Amrum zur Corona-Pandemie (27.03.2020)
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Hinweis zur Öffentlichkeitsbeteiligung in der Bauleitplanung in der Zeit von Maßnahmen zur Eindämmung des SARS-CoV-2

(26. 03. 2020)

Aus aktuellem Anlass ist der Amtssitz in Wyk auf Föhr sowie die Außenstelle in Nebel bis auf weiteres für die Öffentlichkeit geschlossen (siehe Pressemitteilung des Amtes Föhr-Amrum zur Corona-Pandemie vom 16.03.2020). In der Zeit von Maßnahmen zur Eindämmung des SARS-CoV-2 können Planunterlagen, die im Rahmen der Beteiligung der Öffentlichkeit gemäß § 3 Abs. 2 Baugesetzbuch im Bau- und Planungsamt ausgelegt werden, nach telefonischer Terminabsprache (Tel. 04681 -5004 823) während der Auslegungsfristen weiterhin eingesehen und Anregungen zur Niederschrift vorgebracht werden. Ausgelegte Planunterlagen können grundsätzlich auch im Internet unter der Adresse "http://www.amtfa.de/bauleitplanverfahren.htm" eingesehen werden.

Foto zur Meldung: Hinweis zur Öffentlichkeitsbeteiligung in der Bauleitplanung in der Zeit von Maßnahmen zur Eindämmung des SARS-CoV-2
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Kreis Nordfriesland untersagt Nutzung von Zweitwohnungen

(21. 03. 2020)

Ab sofort ist die Nutzung von Zweitwohnungen im gesamten Gebiet des Kreises Nordfriesland untersagt. Auch Zweitwohnungsbesitzer, die sich jetzt bereits auf dem Weg nach Nordfriesland befinden, müssen umkehren.

 

Gleichzeitig wird die bisher gültige Regelung aufgehoben, wonach sich Zweitwohnungsbesitzer, die bereits vor Ort sind, bleiben durften. Auch sie müssen die Rückreise antreten und den Kreis bis spätestens Sonntag, 22. März 2020, verlassen. Das gilt sowohl für den Festlandsbereich des Kreises als auch für die Inseln und Halligen.

 

Ausgenommen von dem Nutzungsverbot sind nur Personen, die zwingende berufliche, ehe-, sorge- oder betreuungsrechtliche Gründe nachprüfbar belegen können. Auf Antrag können weitere Ausnahmen für absolut nicht aufschiebbare Erhaltungs- und Sanierungsmaßnahmen zugelassen werden.

 

Landrat Florian Lorenzen hatte es zunächst mit Appellen versucht, die jedoch von vielen nicht ernst genommen wurden. Etliche Zweitwohnungsbesitzer haben die Mahnungen, die auch die Bundeskanzlerin und Ministerpräsident Daniel Günther ausgesprochen hatten, ignoriert.


Florian Lorenzen bedauert diese Entwicklung, sieht aber zum Schutz aller Bewohner des Kreises keine Alternative. "Das exponentielle Wachstum der registrierten Corona-Fälle zwingt uns zum Handeln. Die Kapazitäten an pflegendem Personal, Betten und Material für Intensivfälle sind an der Westküste nicht unendlich. Wir sind alle gemeinsam dafür verantwortlich, die Corona-Pandemie zu verlangsamen, damit es nicht zum Kollaps auf dem Gesundheitssektor kommt - und da beziehe ich die Besitzer von Zweitwohnungen ausdrücklich ein",  erklärt er.

 

Rechtsgrundlage der neuen Regelung ist eine Allgemeinverfügung auf Grundlage des Infektionsschutzgesetzes. Der Kreis hat sie am 20. März in seinem Amtsblatt Nr. 21 veröffentlicht (www. Nordfriesland.de/Amtsblatt). Die Verfügung ist sofort vollziehbar. Widerspruch und Klage haben keine aufschiebende Wirkung. Zuwiderhandlungen sind eine Ordnungswidrigkeit, für die ein Bußgeld von bis zu 25.000 Euro verhängt werden kann.

 

 

 

Foto zur Meldung: Kreis Nordfriesland untersagt Nutzung von Zweitwohnungen
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Mitteilung des Amtes Föhr-Amrum zur Corona-Pandemie

(19. 03. 2020)

Die Corona-Pandemie stellt die Inselgemeinschaften und die Inselverwaltung vor besondere Herausforderungen.

Um die Funktionsfähigkeit der Verwaltung sicherzustellen, reagiert das Amt Föhr-Amrum auf die aktuellen Entwicklungen mit verschiedenen Maßnahmen.

Der Amtssitz in Wyk auf Föhr sowie die Außenstelle in Nebel sind seit dem 16.03.2020 bis auf weiteres für die Öffentlichkeit geschlossen.
Persönliche Besuche sind nur noch in dringenden Ausnahmen und nach telefonischer Vereinbarung (Tel. 04681/5004-0 für Föhr und 04682/9411-0 für Amrum) möglich. Über die Webseite des Amtes (
www.amtfa.de) kann zudem der Kontakt zu den zuständigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Fachabteilungen aufgenommen werden. Soweit möglich, arbeiten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Home-Office.

Die Büchereien in Nebel und in Wyk auf Föhr bleiben ebenfalls bis auf weiteres geschlossen.

Sämtliche Gremien des Amtes, der Zweckverbände und der Gemeinden werden in den nächsten Wochen nur eingeschränkt tagen.

Hinsichtlich der Folgen der Beschränkung des Zugangs zu den Inseln für den Fährverkehr verweist das Amt Föhr-Amrum auf die Webseite der Wyker Dampfschiffs-Reederei (www.faehre.de).

Aktuelle Informationen und Handlungsempfehlungen stellt der Kreis Nordfriesland auf seiner Webseite (www.nordfriesland.de) zur Verfügung. Dort sind auch die Allgemeinverfügungen des Kreises zur Eindämmung der Corona-Pandemie veröffentlicht.  

Das Amt Föhr-Amrum hat seit dem 13.03.2020 einen internen Krisenstab eingerichtet und steht darüber hinaus im ständigen Austausch mit der Inselklinik Föhr-Amrum, der Ärzteschaft, der Föhr Tourismus GmbH und der Amrum Touristik, um sich gegenseitig über die aktuelle Lage zu informieren.

Wir bitten Sie, der aktuellen Situation mit der notwendigen Achtsamkeit, insbesondere aber auch mit Ruhe und mit Solidarität gegenüber Ihren Mitmenschen zu begegnen.

Bleiben Sie gesund und kommen Sie gut durch diese Zeit!


Christian Stemmer
Amtsdirektor

Foto zur Meldung: Mitteilung des Amtes Föhr-Amrum zur Corona-Pandemie
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Pressemitteilung des Amtes Föhr-Amrum zur Corona-Pandemie

(16. 03. 2020)

                                                                                                    

                                                                                                 

                                                                                        

Pressemitteilung des Amtes Föhr-Amrum zur Corona-Pandemie

Die Corona-Pandemie stellt die Inselgemeinschaften und die Inselverwaltung vor besondere Herausforderungen.

Um die Funktionsfähigkeit der Verwaltung sicherzustellen, reagiert das Amt Föhr-Amrum auf die aktuellen Entwicklungen mit verschiedenen Maßnahmen.

Der Amtssitz in Wyk auf Föhr sowie die Außenstelle in Nebel sind seit Montag, 16.03.2020, bis auf weiteres für die Öffentlichkeit geschlossen.
Persönliche Besuche sind nur noch in dringenden Ausnahmen und nach telefonischer Vereinbarung (Tel. 04681/5004-0 für Föhr und 04682/9411-0 für Amrum) möglich. Über die Webseite des Amtes (www.amtfa.de) kann zudem der Kontakt zu den zuständigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Fachabteilungen aufgenommen werden. Soweit möglich, arbeiten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Home-Office.

Die Büchereien in Nebel und in Wyk auf Föhr bleiben ebenfalls bis auf weiteres geschlossen.

Sämtliche Gremien des Amtes, der Zweckverbände und der Gemeinden werden in den nächsten Wochen nur eingeschränkt tagen.

Hinsichtlich der Folgen des Erlasses der Landesregierung zur Beschränkung des Zugangs zu den Inseln für den Fährverkehr verweist das Amt Föhr-Amrum auf die Webseite der Wyker Dampfschiffs-Reederei (www.faehre.de).

Aktuelle Informationen und Handlungsempfehlungen stellt der Kreis Nordfriesland auf seiner Webseite (www.nordfriesland.de) zur Verfügung.

Das Amt Föhr-Amrum hat seit Freitag einen internen Krisenstab eingerichtet und steht darüber hinaus im ständigen Austausch mit der Inselklinik Föhr-Amrum, der Ärzteschaft, der Föhr Tourismus GmbH und der Amrum Touristik um sich gegenseitig über die aktuelle Lage zu informieren.

Wir bitten Sie, der aktuellen Situation mit der notwendigen Achtsamkeit, insbesondere aber auch mit Ruhe und mit Solidarität gegenüber Ihren Mitmenschen zu begegnen.

Bleiben Sie gesund!


Christian Stemmer
Amtsdirektor

Foto zur Meldung: Pressemitteilung des Amtes Föhr-Amrum zur Corona-Pandemie
Foto: Pressemitteilung des Amtes Föhr-Amrum zur Corona-Pandemie

Corona Virus: Aktuelle Informationen

(16. 03. 2020)

Eine funktionierende Amtsverwaltung ist für unsere Inseln dringend notwendig.

 

Aus diesem Grund bleibt das Amt Föhr-Amrum bis auf weiteres für den Publikumsverkehr geschlossen.

 

Persönliche Besuche sind nur noch in dringenden Ausnahmefällen und nach vorheriger telefonischen Absprache (Tel. 04681/5004-0) möglich. Bitte nutzen Sie die digitalen Möglichkeiten (www.amtfa.de), Kontakt mit uns aufzunehmen.

 

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

 

 

Erlass der Landesregierung zur Beschränkung des Zugangs zu den Inseln, Halligen und Warften an Nord- und Ostsee zum Schutz der Bevölkerung vor der Verbreitung des Coronavirus SARS-CoV2

 

https://www.schleswig-holstein.de/DE/Landesregierung/VIII/_startseite/Artikel_2020/I/200129_Grippe_Coronavirus_material/200315_erlass_halligen.html

 

 

Aktuelle Informationen und Handlungsempfehlungen finden Sie auf der Seite des Kreises Nordfriesland unter folgendem Link:

 

https://www.nordfriesland.de/Quicknavigation/Start/Coronavirus-Das-sollten-Sie-wissen.php?object=tx,2271.1&ModID=7&FID=2271.10650.1&NavID=2271.37&xn=1&La=1

 

Allgemeinverfügungen des Kreises Nordfriesland zum Thema Rückkehrer aus Risikogebieten und Veranstaltungen finden Sie auf der Homepage des Kreises Nordfriesland unter folgendem Link:

 

https://www.nordfriesland.de/Quicknavigation/Start/Corona-Vorbeugung-Kreis-sagt-verschiedene-Veranstaltungen-ab.php?object=tx,2271.1&ModID=7&FID=2271.10652.1&NavID=2271.37&xn=1&La=1

 

Informationen zu Risikogebieten, der Risikoeinschätzung und Handlungsempfehlungen für Großveranstaltungen und viele weitere Informationen sind auf der Internetseite des Robert-Koch-Institutes zu finden.

 

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete.html

 

 

Foto zur Meldung: Corona Virus: Aktuelle Informationen
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Sprechtag Kreisbauamt

(16. 03. 2020)

Der Sprechtag mit Herrn Brandt, vom Kreisbauamt Nordfriesland, am 07.04.2020 fällt aus.

Der nächste Sprechtag findet am 05.05.2020 statt.

 

Einwohnerversammlung der Stadt Wyk auf Föhr

(16. 01. 2020)

Einladung zur Einwohnerversammlung der Stadt Wyk auf Föhr am Donnerstag, den 30.01.2020 um 18:00 Uhr im Kurgartensaal.

Für die Stadt Wyk werden derzeit Entwicklungskonzepte zu unterschiedlichen Themen erstellt. Hierzu zählen die Bereiche Tourismus, Verkehr, Ortskernentwicklung und Einzelhandel. Die Entwicklungskonzepte werden von beauftragten Fachplanungsbüros erarbeitet. Die Stadt Wyk auf Föhr möchte die Gelegenheit nutzen, im Rahmen einer Einwohnerversammlung über die Inhalte und Bearbeitungsstände der einzelnen Konzepte zu informieren. Dabei soll Ihnen außerdem die Gelegenheit gegeben werden, Anregungen in die Planungsprozesse einbringen zu können. Im Rahmen der Einwohnerversammlung werden hierfür zu den unterschiedlichen Schwerpunkten Thementische gebildet. Die Mitwirkung an mehreren Thementischen ist dabei möglich und ausdrücklich erwünscht.

Tagesordnung

  1. Begrüßung und Einführung durch den Bürgermeister und die Bauausschussvorsitzende

  2. Vorstellung der Ergebnisse der Fortführung des Tourismuskonzeptes Insel Föhr
    Vortrag Peter Kowalsky (PROJECT M GmbH)

  3. Vorstellung des Sachstandes zum Verkehrs- und Mobilitätskonzeptes Insel Föhr
    Vortrag Pia Dölling und Arne Rohkohl (Wasser- und Verkehrs- Kontor GmbH)

  4. Vorstellung des Sachstandes zum Ortskernentwicklungskonzept Stadt Wyk auf Föhr
    Vortrag Sarah Staub (inspektour GmbH)

  5. Vorstellung des Sachstandes zum Einzelhandelskonzept Stadt Wyk auf Föhr
    Vortrag Elisabeth Kopischke (Junker + Kruse)

  6. Bildung von Arbeitsgruppen zu den Themen Verkehr + Mobilität, Ortskernentwicklung und Einzelhandelsentwicklung

  7. Präsentation und Diskussion der Arbeitsgruppenergebnisse

  8. Ausblick

 

Darüber hinaus steht ein durch die Fachplaner entwickelter Fragebogen bereit, welcher zentrale Fragen zum Einkaufs- und Mobilitätsverhalten sowie zur Ortskernentwicklung beinhaltet. Der am Ende dieser Meldung zur Verfügung gestellte Fragebogen kann auch im Vorfeld oder Nachgang an die Einwohnerversammlung heruntergeladen und ausgefüllt werden.

Zeitraum für die Abgabe bereits abgelaufen.

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Öffentliche Stellungnahme des Amtes Föhr-Amrum über die Beendigung der Zusammenarbeit zwischen dem Verein Tierhuus Insel Föhr e.V. und dem Amt Föhr-Amrum

(15. 01. 2020)

 

Anlässlich der hohen medialen Präsenz hinsichtlich der Beendigung der vertraglichen Zusammenarbeit zwischen dem Verein Tierhuus Insel Föhr e.V. und der Amtsverwaltung Föhr-Amrum sowie dem spürbar vorhandenen öffentlichen Interesse an dieser Thematik, sieht sich das Amt Föhr-Amrum nunmehr veranlasst, zu den Vorgängen und Hintergründen öffentlich Stellung zu nehmen.

 

Um weitere Missverständnisse auszuschließen und um die Sachlichkeit in den Blickpunkt der Betrachtung zu stellen, ist dem Amt Föhr-Amrum daran gelegen, folgende, wiederholt an die Amtsverwaltung herangetragene, Fragen zu beantworten und den Sachverhalt, der bedauerlicherweise in den Medien und den sozialen Netzwerken bewusst oder unbewusst in Teilen schlicht unwahr kommuniziert wird, richtig darzustellen.

 

  • Frau Bahr gilt als kompetente, engagierte Tierschützerin. Warum hat das Amt Föhr-Amrum den Vertrag mit Tierhuus e.V. zum Jahresende gekündigt?

 

Antwort:
Es ist unstrittig, dass Frau Bahr-van Gemmert als auch der gesamte Verein Tierhuus Insel Föhr e.V. im Bereich des Tierschutzes sehr engagiert sind und mit viel Liebe zum Tier ihren ehrenamtlichen Beitrag leisten. Der Einsatz speziell von Frau Bahr-van Gemmert ist hier sicherlich besonders hervorzuheben. Wir sind mit der Hoffnung aus dem letzten Gespräch mit dem geschäftsführenden Vorstand gegangen, dass gerade im Bereich des Tierschutzes eine Zusammenarbeit zwischen Verein und Amt um der Sache wegen weiterhin wünschenswert wäre. Auch war man sich dahingehend einig, dass es unter den gegebenen Umständen angezeigt sei, zunächst eine verbale als auch schriftliche Beruhigung einkehren zu lassen und dann erneut die Gesprächsführung aufzunehmen.


Es ist aber richtig und wichtig hier zu betonen, dass es zu keinem Zeitpunkt eine vertragliche Kooperation zwischen dem Verein und dem Amt gegeben hat, welche explizit den Tierschutz zum Gegenstand gehabt hat.

Tatsache ist, es bestand bis zum 31.12.2019 ein Dienstleistungsvertrag über das Einsammeln, Betreuen und Versorgen von Fund- und Wildtieren. Eben diesen Vertrag haben wir nicht verlängert, da vereinbarte Vertragsgrundlagen nachweisbar und dauerhaft nicht erfüllt wurden.

 

Ferner bestand seit geraumer Zeit kein ausreichender Informationsfluss mehr, und es fand bedauerlicherweise ebenfalls keine direkte Kommunikation mehr statt. Zusammenfassend mussten wir konstatieren, dass eine weitergehende Zusammenarbeit im Bereich Fundtierwesen aus den vorgenannten Gründen so für uns nicht tragbar erschien. Folgerichtig haben wir den Vertrag nicht verlängert bzw. diesen form- und fristgerecht gekündigt.

 

  • Wie organisiert das Amt Föhr-Amrum ab sofort die Versorgung von aufgefundenen, verletzten Wildtieren?

 

Antwort:
Der Versorgung von verletzten Wildtieren liegt, anders als bei Fundtieren, kein gesetzlicher Auftrag zugrunde, sondern stellt eine freiwillige Leistung des Amtes da. Wir werden hier durch die Einrichtung eines Tiernotdienstes amtsseitig die ehrenamtlichen Strukturen stärken. Die Feststellung, ob sich bei einem aufgefundenen Tier um ein Fundtier (also eine Fundsache) oder um ein Wildtier (herrenlos, und daher Bestandteil der Natur) handelt, kann sich im Vorwege nicht immer als unproblematisch erweisen. Daher erfolgt die Vorgehensweise immer gleich, d.h. der Kontakt soll zunächst über Frau Werner laufen, die die Angaben des Finders soweit entgegennimmt und auswertet. Das Einsammeln erfolgt, abhängig vom Einzelfall, ggf. gemeinsam mit unserer zweiten Vertragspartnerin, Frau Dr. Vollandt. Frau Dr. Vollandt wird die medizinische Erstversorgung, soweit notwendig, übernehmen und das Tier in ihre Obhut nehmen. Bei Wildtieren sollen diese so schnell wie nur irgend möglich wieder in die Natur entlassen werden. Ist das nicht möglich, soll das Tier zeitnah an spezielle Auffangstationen auf dem Festland übergeben werden.

 

  • Können die beiden neuen Fundtierstellen gefundene, verletzte (Wild-) tiere besser versorgen? Und reichen die neuen Unterbringungsmöglichkeiten für die Tiere überhaupt aus?

 

Antwort:
Es lässt sich bei vernünftiger Betrachtung kein sachlicher Grund ausmachen, warum die Versorgung mit unseren neuen Partnern in irgendeiner Form schlechter sein sollte. Der Verein hat sich tierheimähnliche Strukturen geschaffen. Auch das war nicht Gegenstand des Vertrages und gleichfalls nicht Intention des Amtes.

 

Fundtiere sollen, sofern eine empfangsberechtigte Person nicht bekannt und/ oder nicht ermittelt werden kann, zügig (jetzt innerhalb von vier Werktagen) an ein Tierheim übergeben und dort im Rahmen der rechtlichen Verwahrungsfristen auch in die Vermittlung gehen. Das gebietet nicht nur das Fundrecht, sondern ist gleichfalls auch aus tierschutzrechtlicher Sicht das richtige Vorgehen. Die vorhandenen Strukturen reichen daher sicherlich aus. Zumal wir einen weiteren Vertragspartner, das Tierheim Flensburg und Umgebung, für unsere Aufgabe haben gewinnen können.

 

  • An wen wende ich mich, wenn ich ein wildes, verletztes Tier auf Föhr finde?

 

Antwort:
Hier stehen gleich diverse Ansprechpartner zu Verfügung. Natürlich unser Tiernotdienst, Frau Werner und Frau Dr. Vollandt. Die örtliche Ordnungsbehörde sowie die Polizei und, je nach Tierart, auch die Jägerschaft inklusive der Seehundjäger. Es ist ausdrücklich nicht das Bestreben des Amtes, den Verein Tierhuus aus dessen angestammten Metier heraus zu drängen. Im Gegenteil, wir möchten auch hier mit dem Ehrenamt gedeihlich zusammenarbeiten. Insofern wird sicherlich auch der Verein Tierhuus weiterhin zur Verfügung stehen. Der Verein hat sich zur ehrbaren Aufgabe gemacht, permanent als Ansprechpartner in Tierschutzfällen zur Verfügung zu stehen. Wir wünschen dem Verein, dass sich dieses engagierte Ziel auch tatsächlich dauerhaft erreichen lässt.

 

Bei dieser Gelegenheit möchten wir zudem darauf verweisen, dass, sollte es sich bei einem aufgefundenen Tier um eine Fundsache handeln (z.B. ein entlaufender Hund), dem Finder eine Verwahr- oder Ablieferungspflicht obliegt. Weder die Fundbehörde noch von ihr beauftragte Personen haben die Verpflichtung, eine Fundsache bei einer Person abzuholen.

 

  • Und wen spreche ich an, wenn ich einen Fall von vermuteter Vernachlässigung sehe?

 

Antwort:
An die Veterinärbehörde des Kreises Nordfriesland, an die örtliche Ordnungsbehörde oder die Polizei. Natürlich nimmt auch unser Tiernotdienst entsprechende Hinweise entgegen und leitet diese an die vorgenannten zuständigen Stellen weiter. Gleiches erhoffen und erwarten wir auch vom Verein Tierhuus.

 

  • Ist es korrekt, dass nun unter Umständen Fundtiere in das Tierheim nach Flensburg gebracht werden müssen? Ist das nicht eine Verschlechterung der Situation für die Tiere?

 

Antwort:
Es ist korrekt, dass Fundtiere nach vier Werktagen zur weiteren Verwahrung und anschließenden Vermittlung an das Tierheim Flensburg übergeben werden sollen. Auch hier muss stets der Einzelfall betrachtet werden. Eine Verschlechterung ist auch hier nicht zu erkennen oder zu erwarten. Unseren Verträgen mit den benannten neuen Ansprechpartnerinnen und dem Tierheim Flensburg liegt die Fundtierrichtlinie zugrunde. Diese Richtlinie beinhaltet gleichrangig Aspekte des Tierschutzes und –wohles.

 

Hinzufügen lässt sich noch, dass das Amt sich weiterhin aktiv um eine Eindämmung der Katzenpopulationen auf den Inseln bemühen wird. Frau Dr. Vollandt hat bereits im Vorwege einen aktiven Beitrag zur Verbesserung der Lebenssituation der auf den Inseln beheimateten Katzen geleistet. Die Verringerung des Katzenelends im Amtsgebiet wollen wir auch zukünftig im Fokus behalten. Zu diesem Zwecke wird sich das Amt Föhr-Amrum erneut an der landesweiten Aktion „Innovative Verwaltung gegen Katzenelend" finanziell beteiligen.

 

Das von der Verwaltung ausgearbeitete Konzept für die Bereiche Fundtierwesen und Tiernotdienst wurde seitens des Amtsausschusses mitgetragen und durch einen einstimmig gefassten Beschluss auf politischer Ebene bestätigt.

 

Zusammenfassend soll in aller Deutlichkeit nochmals herausgestellt werden, dass die Aussage, das Amt würde dem Verein Tierhuus die finanziellen Mittel für den Tierschutz streichen wollen, nicht den Tatsachen entspricht.

 

Der Verein hat vielmehr über Jahre hinweg einen festgelegten Betrag ausschließlich, wie eingangs bereits geschildert, für das Einsammeln, Betreuen und Versorgen von Fund- und Wildtieren erhalten. Die treuhänderische Überlassung von zweckgebundenen öffentlichen Mitteln stellt einen nicht unbedeutenden Vertrauensvorschuss gegenüber dem Verein Tierhuus dar. Aufgrund der aktuellen Vorgehensweise einiger Verantwortungsträger seitens des Vereins gegenüber dem Amt Föhr-Amrum, ist das in den Verein gesetzte Vertrauen erheblich beschädigt worden. Ebenfalls die im Raume stehende Vorhaltung, es sei mit dem Verein nicht ausreichend vor Vertragsbeendigung kommuniziert worden, ist unzutreffend, da es einen direkten Schriftverkehr von Seiten des Amtes mit dem Verein gegeben hat.

 

Abschließend möchten wir unserem Wunsche Ausdruck verleihen, in Zukunft mit dem Verein Tierhuus, trotz der derzeitigen Differenzen, erneut vertrauensvoll und konstruktiv zusammenarbeiten zu können.

Wichtiger Hinweis für Mandatsträger

(10. 01. 2020)

Wichtiger Hinweis für Mandatsträger, die die Mandatos APP nutzen:

 

Die Adresse des Ratsinformationssystems hat sich geändert. Bitte ändern Sie die Server URL in der APP wie folgt ab:

 

https://info.amtfa.de/sessionnet/ri

 

Bitte beachten Sie die genaue Schreibweise. Bei Problemen wenden Sie sich bitte an Herrn Schenck.

Neue Hebe- und Abgabesätze ab 2020

(02. 01. 2020)

In einigen Gemeinden wurden neue Hebe- und Abgabesätze beschlossen. Ob auch Ihre Gemeinde davon betroffen ist erfahren Sie hier.

Fundtierwesen und Einrichtung eines tierärztlichen Tierrettungsnotdienstes – neue Ansprechpartner zum 01.01.2020

(01. 01. 2020)

Das Amt Föhr-Amrum macht darauf aufmerksam, dass es aufgrund einer vertraglichen Neuausrichtung in den Bereichen Fundtierwesen sowie zur angemessenen Wahrung tierschutzrechtlicher Belange zum 01.01.2020 neue Ansprechpartner geben wird:

 

Zukünftig werden im gesamten Amtsbereich die Damen Claudia Werner (Hundepension Tierisch Menschlich, Hemkweg 12, 25938 Wyk auf Föhr, Mobil 0152-53552192) sowie Frau Dr. Wibke Vollandt, Toftum 250, 25938 Oldsum, Mobil 0174-2127630) die besagten Bereiche in enger Zusammenarbeit mit der örtlichen Ordnungsbehörde abdecken. Die Koordinierung bzw. Alarmierung soll absprachegemäß vorrangig über Frau Werner erfolgen. Es wird ausdrücklich darum gebeten, dass, sollte ein Gespräch nicht unverzüglich angenommen werden können, Anrufer bitte eine Nachricht auf der Mailbox hinterlassen mögen.

 

Ergänzend besteht eine vertragliche Übereinkunft mit dem Tierheim Flensburg, Tierschutz Flensburg und Umgebung e.V., Westerallee 138, 24941 Flensburg, Tel. 0461-51598. Das Tierheim Flensburg übernimmt die Aufgabe, Fundtiere, welche im Amtsbereich aufgegriffen und nicht innerhalb von 4 Werktagen an den Halter/ die Halterin übergeben werden können, weiterhin zu verwahren und ggf. in die Vermittlung zu geben.

 

Die grundsätzliche Zuständigkeit der örtlichen Ordnungsbehörde als Fund- bzw. Tierschutzbehörde bleibt durch diese Vereinbarungen selbstverständlich unberührt.
 

Neujahrsgrußwort des Amtes Föhr-Amrum 

(30. 12. 2019)

Liebe Einwohnerinnen und Einwohner der Inseln Amrum und Föhr, verehrte Gäste!

 

Das Jahr 2019 begann für die Gemeinden mit einem Wechsel auf der Führungsebene im Amt Föhr-Amrum. Renate Gehrmann hatte beschlossen, sich nach 12 Jahren Amtszeit nicht wieder zur Wahl zu stellen. Im Rahmen der schönen Abschiedsfeier stellte sich ihr Nachfolger Christian Stemmer dann auch den vielen Gästen vom Festland vor und trat als Nachfolger zum Ende Januar 2019 sein Amt an. 

 

Noch Ende Januar wurde das für alle weiteren Planungen in den Gemeinden notwendige Wohnungsmarktkonzept mit dem aktuellen Stand vorgestellt. Das Ergebnis war und ist nicht unbekannt. Es fehlt bezahlbarer Wohnraum, für Jung und Alt, für Einzelpersonen und Familien. Das war der Anlass darüber nachzudenken, ob man nicht gemeinsam, das Amt Föhr-Amrum, die Stadt Wyk und alle Gemeinden auf den Inseln Föhr und Amrum versuchen sollten, sich mit der Errichtung von bezahlbarem Wohnraum zu befassen, so dass der politische Beschluss gefasst wurde, eine kommunalen Wohnungsbaugenossenschaft zu gründen. Derzeit werden die formalen Voraussetzungen geschaffen, um in den ersten beiden Quartalen des kommenden Jahres die Gründung zu vollziehen. 

 

Der Besuch der Schüler von der Eilun-Feer-Skuul anlässlich einer Demonstration zu dem „Fridays for Future-Bewegung“ im Amtsgebäude zeigte, dass die Wünsche der Jugendlichen sehr realitätsbezogen waren und sich auch in den Überlegungen des Amtes Föhr-Amrum wiederfinden. Die Gemeinden der Inseln Föhr und Amrum sowie das Amt Föhr-Amrum haben sich im Sinne der CO2-Ersparnis, aber auch vor dem Hintergrund einer gesteigerten Unabhängigkeit in energetischen Belangen dazu entschlossen, ein kommunales Energieunternehmen zu gründen. 
Die „Inselwerke“ möchten dabei mit insularen und regionalen Partnern gemeinsam und auf Augenhöhe in die Zukunft gehen. Die gewünschte Gründung der „Inselwerke“ konnte bisher noch nicht vollzogen werden, da auch hier die Schaffung der formalen Voraussetzungen derzeit laufen. Doch sämtliche Beteiligte sind zuversichtlich, dass dies in den ersten beiden Quartalen des kommenden Jahres 2020 nachgeholt werden kann.

 

Den nächsten Schritt, um sich energetisch und ökologisch gut für die Zukunft aufzustellen, haben die Gemeinden Oevenum, Midlum, Alkersum und Nieblum mit dem gemeinsam erarbeiteten Quartierskonzept erbracht. 

 

Bei der 1. Deutsche Inselkonferenz auf Helgoland konnten weitere Ideen für die Überlegungen ein gemeinsames Inselwerk zu gründen gesammelt werden. Die im Zusammenhang mit der Schaffung von bezahlbarem Wohnraum auf der Insel Helgoland bereits umgesetzte Modulbauweise, fand großes Interesse und stellt auch für die eigenen Pläne im Sinne des Wohnungsbaus eine sinnvolle Alternative dar. 

 

Zeitgleich haben allerdings die Sorge um die Inselgeburten und die ärztliche Versorgung auf den Inseln ebenfalls zu einigen Überlegungen und dann auch zu Beratungen geführt. Die Nachricht, dass dann auch noch das DRK-Pflegeheim auf Amrum innerhalb kurzer Zeit geschlossen werden sollte, hat für große Empörung auf Amrum gesorgt. Die Wünsche, das Heim zu übernehmen und weiter zu betreiben, sollen hoffentlich im kommenden 1. Halbjahr in Erfüllung gehen, da intensiv an einer Lösung gearbeitet wird.

 

Doch es gab auch die Zeiten um Feste zu feiern. Die Feuerwehr Norddorf besteht seit 125 Jahren und  im AWO-Kindergarten wurde das 50 jährige Bestehen gefeiert. Es folgten die Osterlandföhrer Ringreiter mit ihrem Fest zum 100 jährigen Bestehen. Gefolgt von den Feierlichkeiten zum 200 jährigen Bestehens des Seebades Wyk. Nur kurze Zeit später folgte der festliche Empfang zum 10 jährigen Bestehens des Westküstenmuseums. Und auch die Schiffstaufe des Katamarans „Adler Rüm-Hart“ wurde gebührend gefeiert. 

 

Bei den Schulen auf den beiden Inseln gibt im Frühjahr eine Verabschiedung von der langjährigen stellvertretenden Schulleiterin Anita Filter, die in den Ruhestand geht. Die Schülerzahlen lassen eine Fortführung von den Standorten Midlum und Süderende in unveränderter Weise nach wie vor nicht zu. Die Klassen 1 und 2 werden in Midlum beschult, die Klassen 3 und 4 gehen beim Standort Süderende zur Schule. 
An der „Eilun-Feer-Skuul“ konnte im Sommer der 1. Bauabschnitt zu Ende gebracht werden. Die Schüler kehren in den neu erbauten Teil der Schule zurück. 
Der 2. Bauabschnitt wurde ohne Unterbrechung gleich in Angriff genommen und wird voraussichtlich Anfang 2021 abgeschlossen werden. Ende November konnte dann feierlich auch die neu sanierte Sporthalle an der „Eilun-Feer-Skuul“ wieder offiziell an die Schule übergeben werden. 

 

Es wurde beschlossen, dass der Besuch der „offenen Ganztagsschule“ an der Wyker „Rüm-Hart-Schule“ und an der Amrumer „Öömrang Skuul“ zunächst für die kommenden 2 Jahre kostenlos ist. Ausschließlich die Kosten für das Mittagessen werden nur in Höhe der entstandenen Kosten an die Eltern weitergereicht.   

 

Bei den Feuerwehren konnte man sich über einige neue Fahrzeuge und Geräte freuen. Die Feuerwehr in Borgsum zog in das Taarepshüs um. Auf Amrum wurde nach der abgelaufenen Dienstzeit die Wahl des 1. und 3. stellvertretenden Amtswehrführers notwendig. Dietmar Hansen und Petra Müller wurden beide im 1 Wahlgang in ihr Amt gewählt. Der stellvertretende Amtswehrführer Klaus-Peter Ottens wurde im Rahmen des Amtsausschusses verabschiedet. 

 

Zum Herbst des Jahres traten dann die Personalprobleme im Amt Föhr-Amrum in den Vordergrund. Sowohl in den Abteilungen des Amtes wie auch bei den Schulen fehlen Arbeitskräfte. Zahlreiche Anzeigen und Ausschreibungen führten teilweise nicht unmittelbar zu den gewünschten Erfolgen. Unterdessen konnten für einige Abteilungen Mitarbeiter gewonnen werden, die zu Beginn des kommenden Jahres das Amt verstärken. Ab dem folgenden Jahr wird durch eine weitere zusätzliche Ausbildungsstelle und eventuell auch durch ein angebotenes Duales Studium im Bereich der „Ingenieurwissenschaften“ versucht, neue Mitarbeiter zu gewinnen und sich den eigenen Nachwuchs aufzubauen. Über Bewerbungen würden wir uns freuen.

 

Das Amt Föhr-Amrum ist erfreulicherweise als Mitglied in die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Nordfriesland aufgenommen worden.

 

Den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Amtes Föhr-Amrum wurde die Gelegenheit gegeben, sich in Arbeitsgruppen an der Neuausrichtung und Gestaltung des Amtes zu beteiligen und dabei war es auch gewünscht, eigene Vorschläge zu entwickeln. Mit der Umsetzung der Neuerungen wurde unterdessen begonnen und die weiteren Ideen werden abschnittsweise umgesetzt. Das Amt Föhr-Amrum erhält ein neues Logo, welches bereits beim Amtsausschuss vorgestellt wurde. Die Eintragung als Wappen ist beantragt worden. Die neue Internet-Seite des Amtes hat Ihren Betrieb aufgenommen.

 

Die Mitgestaltung des eigenen Umfeldes und die Umsetzung von entwickelten Projekten durch die Einwohnerinnen und Einwohner sowie durch die politisch Verantwortlichen ist von allerhöchster Bedeutung. 
Ohne das Ehrenamt wäre dies auf diese Weise nicht möglich. Wir danken all denjenigen, die sich hier immer wieder einbringen und bitten auch im kommenden Jahr um Fortsetzung Ihres Engagements.

 

Wir wünschen unseren Einwohnerinnen und Einwohnern und unseren Gästen ein gesundes, glückliches und gutes Jahr 2020. 

 

 

Heidi Braun Christian Stemmer
Amtsvorsteherin     Amtsdirektor

 

Müllabfuhrtermine 2020

(23. 12. 2019)

Die Müllabfuhrtermine für das Jahr 2020 finden Sie hier.

 

Eine tabellarische Übersicht der Abfuhrtermine erhalten Sie bei der AWNF. Wählen Sie hier einfach Ihren Abfuhrbezirk aus.

Abbrennverbot für Feuerwerkskörper

(18. 12. 2019)

 

Amtliche Bekanntmachung

Abbrennverbot für Feuerwerkskörper der Kategorie F2

 

Wegen einer erhöhten Brandgefahr für reetgedeckte Gebäude und andere brandgefährdete Objekte ordne ich hiermit für den 31.12.2019 und den 01.01.2020 ein Abbrennverbot für pyrotechnische Gegenstände der Kategorie F2 (Kleinfeuerwerk wie z.B. Raketen, Kanonenschläge, Knallfrösche, Schwärmer usw.) wie folgt an:

 

1. Für die gesamte Insel Föhr mit Ausnahme der Strände und Deiche. Von der dort gelegenen Bebauung ist zusätzlich ein Sicherheitsabstand (Radius) von 200 m einzuhalten. Besonderer Hinweis: Das Abbrennverbot gilt selbstverständlich auch für den Strandbereich der Festmeile am Sandwall in Wyk auf Föhr.

 

2. Für die gesamte Insel Amrum ohne Ausnahme.

 

Die Benutzung von Signalmunition ist im gesamten Gebiet des Amtes Föhr-Amrum -auch an den Stränden und Deichen- strengstens untersagt.

 

Dieses Abbrennverbot stützt sich auf § 24 Abs. 2 der 1. Verordnung zum Sprengstoffgesetz vom 31.01.1991 in der z.Z. geltenden Fassung. Ich weise zusätzlich auf das daneben generell bestehende Abbrennverbot vom 02. Januar bis zum 30. Dezember eines jeden Jahres hin. Verstöße gegen diese Abbrennverbote können mit einer Geldbuße bis zu 10.000,00 Euro pro Einzelfall geahndet werden.

 

Gemäß § 1 der Landesverordnung über den Betrieb von unbemannten Heißluftballonen (Heißluftballonverordnung – HlbVO) vom 04.08.2009 ist es weiterhin verboten, sogenannte Himmelslaternen, bei denen die Luft mit festen, flüssigen oder gasförmigen Brennstoffen erwärmt wird, aufsteigen zu lassen.

Das Abbrennverbot gilt hiermit als öffentlich bekannt gemacht.

 

Wyk auf Föhr, 28.12.2019

 

Amt Föhr-Amrum

-Der Amtsdirektor-

als Ordnungsbehörde

Formulare für die Einkommensteuererklärung – neuer Standort

(18. 12. 2019)

Die Amtsverwaltung macht darauf aufmerksam, dass die Formulare für die Einkommensteuererklärung ab dem 20.12.2019 in den Räumlichkeiten des Sozialzentrums in der Feldstraße 36 vorgehalten werden. Es wird um Verständnis gebeten, dass Formulare in Papierform letztmalig in 2020 angeboten werden.

 

Steuerformulare erhalten Sie bereits jetzt über den Formularserver des Bundesministeriums der Finanzen unter www.formulare-bfinv.de. Zusätzliche Informationen stehen für Sie unter www.elster.de zur Verfügung.

 

Sollte Ihnen der elektronische Formularabruf nicht möglich sein, wenden Sie sich bitte an das für Sie zuständige Finanzamt.

Glasfaserausbau in Dunsum, Utersum und Witsum

Die Gemeinden Dunsum, Utersum und Witsum haben sich entschlossen, den Breitbandausbau im Rahmen der Richtlinie zur Förderung der Breitbandversorgung in den ländlichen Räumen Schleswig-Holsteins voranzutreiben. Ziel des Projektes ist die Errichtung und der Betrieb einer besonders zukunftsfähigen und nachhaltigen Netzinfrastruktur. Zu diesem Zweck haben die Gemeinden insgesamt 326.000 € Eigenmittel bereitgestellt (Dunsum 36.000 €, Utersum 260.000 €, Witsum 30.000 €). Aus Mitteln der Europäischen Union aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER)  sowie Mitteln des Landes Schleswig-Holstein im Rahmen des Sondervermögens Breitband wird das Projekt mit 824.250 € bezuschusst.

 

Im Rahmen des Vergabeverfahrens hat die Firma LüneCom Kommunikationslösungen GmbH den Auftrag erhalten. Näheres zum Projekt und der Vorvermarktung, welche am  Freitag, 08.11.2019 um 18:00 Uhr im Rahmen einer Bürger-Information im Taarepshüs in Utersum startet, können Sie dem Presseartikel entnehmen.

 

Der Breitbandausbau in Nebel befindet sich noch im Vergabeverfahren. Hierzu folgen Informationen zu einem späteren Zeitpunkt.

 

Sollten Sie Fragen haben, steht Ihnen Herr Daniel Schenck unter Tel. 04681 5004-824 oder d.schenck@amtfa.de gerne zur Verfügung. Weitere Informationen des Landes Schleswig-Holstein zu diesem Thema finden Sie auch hier.

Foto zur Meldung: Glasfaserausbau in Dunsum, Utersum und Witsum
Foto: Glasfaserausbau in Dunsum, Utersum und Witsum

Volksbegehren zum Schutz des Wassers

(16. 08. 2019)

Der Schleswig-Holsteinische Landtag hat in seiner Sitzung am 19.06.2019 das von den Vertrauenspersonen der Volksinitiative zum Schutz des Wassers beantragte Volksbegehren für zulässig erklärt. Den Wortlaut des Volksbegehrens finden Sie unter www.vi-wasser.de.

 

Sie können das Volksbegehren in der Zeit vom 02.09.2019 bis zum 02.03.2020 durch Ihre Unterschrift unterstützen. Entsprechende Eintragungsräume befinden sich in der Amtsverwaltung Föhr Amrum in Wyk auf Föhr und in Nebel. Beteiligungsberechtigt sind alle Wahlberechtigten nach § 5 des Landeswahlgesetzes. Die amtliche Bekanntmachung finden Sie unterhalb dieser Meldung.

Gemeindewahl 2018

(21. 03. 2018)

21.03.2018 -- In Vorbereitung auf die im Mai anstehende Gemeindewahl hat der Amtswahlausschuss des Amtes Föhr-Amrum inzwischen über die Zulassung der eingereichten Wahlvorschlage entschieden. Die Namen der Bewerberinnen und Bewerber sind in unmittelbare Wahlvorschläge und Listenwahlvorschläge gelistet

Kreis- und Kommunalwahl 2018

(21. 03. 2018)

21.03.2018 -- Für die bevorstehende Kreis- und Kommunalwahl bietet das Amt Föhr-Amrum wieder die Möglichkeit, Wahlscheine auch online beantragen zu können. Das Onlineangebot ist hier aufrufbar und ab dem 26.03.2018 nutzbar. Sollten Sie Fragen haben, wenden Sie sich bitte direkt an Ihre Wahlbehörde unter der Telefon-Durchwahl 04681 5004-809.

Energetische Quartierskonzepte der Gemeinden Alkersum, Midlum, Nieblum und Oevenum

(21. 03. 2018)

23.03.2018 -- Am 21.03.2018 fand im Haus des Gastes in Nieblum die erste öffentliche Veranstaltung statt. Die Präsentation der Veranstaltung ist voraussichtlich ab dem 17.04.2018 auf unserer Homepage unter "Bauen und Planen" abrufbar.

Einwohnerversammlung im Bereich der Stadt Wyk auf Föhr

(16. 03. 2018)

16.03.2018 -- Der Bürgermeister der Stadt Wyk auf Föhr lädt zu einer Einwohnerversammlung am Montag, den 26.03.2018, um 19:00 Uhr in den Kurgartensaal ein. Herr Dr. Jörn Wagner wird die zukünftige Planung für die Große Straße, Mittelstraße und Wilhelmstraße vorstellen. Die Entwurfsplanung wird als PDF-Datei auf der Homepage des Amtes Föhr-Amrum zur Verfügung gestellt.

Energetische Quartierssanierung

(09. 03. 2018)

09.03.2018 -- Die vier Gemeinden nutzen die Förderungen des Bundes und des Landes für energetische Untersuchungen relevanter Verbraucher im Gemeindegebiet. Ziel ist es, die Energieversorgung zu verbessern und den Verbrauch insbesondere der kommunalen Gebäude zu senken. Dabei soll auch der Ausstoß von klimaschädlichen Treibhausgasen verringert werden und Optionen für Nahwärmenetze geprüft werden.

Tannenbaumsammlung im  Bereich der Stadt Wyk auf Föhr

(19. 01. 2018)

19.01.2018 -- die Freiwillige Feuerwehr Wyk auf Föhr plant auch in diesem Jahr am Samstag, 27.01.2018 die Abholung der ausgedienten Weihnachtsbäume im Wyker Stadtgebiet. Die Bäume sind ausschließlich am Tage der Abholung gut sichtbar an die Straße zu stellen. Es werden nur Bäume abgefahren, die vollständig von Schmuck und Lametta befreit sind.

Gemeindewahl 2018

(12. 01. 2018)

12.01.2018 -- Die Bekanntmachung der Aufforderung zur Einreichung von Wahlvorschlägen und Bekanntgabe der Wahlbezirkseinteilung für die Gemeindewahl im Bereich des Amtes Föhr-Amrum am 06. Mai 2018 finden Sie hier.

Öffentliche Veranstaltung zur Vorstellung des "Fachplan Küstenschutz Föhr" durch das LKN

(12. 01. 2018)

12.01.2018 -- Im Generalplan Küstenschutz wird auf die Erstellung von Fachplänen für den Küstenschutz an sandigen Küsten hingewiesen. Der Fachplan Küstenschutz Föhr stellt zurzeit den Stand vom 26.08.1999 dar und befindet sich gegenwärtig in der Fortschreibung und soll nun kurzfristig veröffentlicht werden. Im Namen des Landesbetriebes für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz Schleswig-Holstein (LKN), sind alle interessierten Bürgerinnen und Bürger aus dem Amtsbereich Föhr recht herzlich zu einer Informationsveranstaltung eingeladen, in der der fortgeschriebene Fachplan Küstenschutz Föhr durch Herrn Arfst Hinrichsen vom LKN vorgestellt werden soll. Die Veranstaltung findet statt am Dienstag, den 30.01.2018 um 20.00 Uhr im Sitzungssaal des Amtes Föhr-Amrum, Hafenstraße 23, 25938 Wyk auf Föhr.

Neue Satzungen

(20. 12. 2017)

20.12.2017 -- In allen Gemeinden und in der Stadt Wyk auf Föhr sollen am 1. Januar 2018 geänderte Zweitwohnungssteuersatzungen in Kraft treten. Zudem werden in den Gemeinden Alkersum, Midlum, Nieblum, Oevenum und Wittdün auf Amrum die Abgabensätze in der Tourismusabgabe geändert. Mehr...

Hinweis der Ordnungsbehörde

(07. 12. 2017)

07.12.2017 -- Die örtliche Ordnungsbehörde möchte auf die nachfolgende Erklärung des leitenden Kreisveterinärs, Dr. Dieter Schulze, aufmerksam machen, die am 06.12.2017 im Nordfriesland Tageblatt veröffentlicht wurde. Ergänzend wird auf die Leitlinien zur Beurteilung von Pferdehaltungen unter Tierschutzgesichtspunkten verwiesen, welche auf der Internetseite des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz abrufbar sind.

 

Verstöße gegen den Tierschutz Nordfriesland "Bei diesen Wetterverhältnissen dürfen keine Tiere mehr draußen auf durchnässten Wiesen stehen", stellt Kreisveterinär Dr. Dieter Schulze fest. Aufgrund der Vielzahl der landwirtschaftlichen Betriebe kann das Veterinäramt des Kreises nicht selbst flächendeckend kontrollieren. "Wir erhalten jedoch Meldungen von Ordnungsämtern oder Bürgern, denen wir nachgehen. Wir haben bereits eine ganze Reihe von Landwirten aufgefordert, ihre Tiere sofort aufzustallen. Gleichzeitig leiten wir Ordnungswidrigkeiten-Verfahren ein." Die Tiere finden seit Wochen kein trockenes Plätzchen mehr, an dem sie sich ablegen können. Viele Tiere sind nass bis auf die Haut und leiden sichtlich. "Da das Gras momentan nicht nachwächst, finden sie darüber hinaus nicht genügend zu fressen. Sie magern ab und haben der Keimbelastung auf den Wiesen nicht mehr viel entgegenzusetzen. Wir haben bereits diverse Kadaver gefunden", berichtet Schulze. "Die weitaus meisten Tierhalter haben ihre Rinder, Schafe und Pferde bereits vor Wochen aufgestallt. Und insbesondere auf der Geest gibt es Flächen, die sich für eine ganzjährige Weidehaltung eignen - vor allem bei entsprechender Versorgung der Tiere", so der Tierarzt. "Momentan gibt es jedoch eine Reihe von Fällen, in denen wir einer Gleichgültigkeit gegenüber dem Leid der Tiere begegnen, die uns fassungslos macht." Mindestanforderungen an die saisonale und ganzjährige Haltung von Weide-Rindern in Schleswig-Holstein sind unter http://tlp.de/wbsf zu finden.

Öffentliche Bekanntmachung nach § 36 Bundesmeldegesetz (BMG)

(20. 11. 2017)

20.11.2017 -- Aufgrund § 36 Bundesmeldegesetz in der Fassung der Bekanntmachung vom 03.05.2013 (BGBl. I 1084), zuletzt geändert durch Art. 2 des G v. 11.10.216/2218, in Verbindung mit § 4 der 2.

 

Bundesmeldedatenübermittlungsverordnung weist das Amt Föhr-Amrum darauf hin, dass Personen, die im Jahr 2019 das 18. Lebensjahr vollenden, der einmal jährlich stattfindenden Datenübermittlung gemäß § 58c Soldatengesetz in der Fassung der Bekanntmachung vom 30. Mai 2005 (BGBl. I S. 1482) widersprechen können.  


Gemäß § 58 c des Soldatengesetzes übermittelt die Meldebehörde dem Bundesamt für das Personalmanagement der Bundeswehr, Referat II 1.2, Brühler Straße 309a, 50968 Köln, zum Zweck der Übersendung von Informationsmaterial über Tätigkeiten in den Streitkräften jährlich bis zum 31. März folgende Daten zu Personen mit deutscher Staatsangehörigkeit, die im nächsten Jahr volljährig werden:
1. Familienname
2. Vornamen
3. gegenwärtige Anschrift


Im Jahr 2018 findet die Datenübermittlung im Februar statt. Eine Datenübermittlung nach § 58c Absatz 1 Satz 1 Soldatengesetz ist nur zulässig, soweit die betroffene Person nicht widersprochen hat. Der Widerspruch gegen die Datenübermittlung ist schriftlich oder zur Niederschrift bis zum 22.02.2018 bei der Meldebehörde des Amtes Föhr-Amrum einzulegen.


Amt Föhr-Amrum
Die Amtsdirektorin als Ordnungsbehörde
Hafenstraße 23
25938 Wyk auf Föhr

Drohnen-Verordnung

(20. 11. 2017)

20.11.2017 -- Das Informationsblatt des BMVI zur neuen Drohnen-Verordnung finden Sie hier...

Endpräsentation des „Modellhaftes Wohnungsmarktkonzept in Verbindung mit einem Konzept zur energetischen Quartiersanierung auf den Inseln Föhr und Amrum"

(07. 11. 2017)

07.11.2017 -- Den Bericht zum Modellhaften Wohnungsmarktkonzept in Verbindung mit einem Konzept zur energetischen Quartiersanierung au den Inseln Föhr und Amrum sowie die Präsentationen zur Vorstellung des Konzeptes sowie zur Wohnquartiersentwicklung und Fördermöglichkeiten finden Sie hier…

Wahl zum 19. Deutschen Bundestag

(25. 09. 2017)

Die vorläufigen Ergebnisse stehen fest. Unter dem jeweiligen Link erfahren Sie die Ergebnisse nach Wahlkreisen sortiert und einen Vergleich der Erst- und Zweitstimmen.

Sprechtag Kreisbauamt

(14. 09. 2017)

Der nächste Sprechtag von Herrn Brandt, Kreisbauamt Nordfriesland, findet feiertagsbedingt am Mittwoch, den 04.10.2017 statt.

Wahl zum 19. Deutschen Bundestag

(14. 09. 2017)

Die Wahlbekanntmachung zur Wahl des 19. Deutschen Bundestages finden Sie hier.

Stellenausschreibung

(14. 09. 2017)

Das Amt Föhr-Amrum sucht zum 01. August 2018 eine/n Auszubildende/n für den Beruf einer/eines Verwaltungsfachangestellten in der Fachrichtung Kommunalverwaltung sowie zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine pädagogische Fachkraft für die Betreute Grundschule an der Öömrang Skuul (Amrum). Mehr...

Straßensperrung in Wyk auf Föhr

(11. 09. 2017)

Die Ordnungsbehörde macht darauf aufmerksam, dass aufgrund von Sanierungsarbeiten an der städtischen Regenwasserkanalisation die Hafenstraße im Bereich "Am Königsgarten" zwischen dem 18. und 29.09.2017 für den Durchgangsverkehr voll gesperrt sein wird. Die Straße "Am Königsgarten" wird bereits ab dem 11.09.2017 gesperrt sein. Die Grundstücke, welche über "Am Königsgarten" erschlossen sind, können über den Zeitraum der Maßnahme mit dem Pkw nicht angefahren werden. Ebenfalls besteht keine Zuwegung zum Parkplatz am Amtsgebäude. Dauernutzer der unteren Parkebene werden gebeten, die Fahrzeuge vor Beginn der Maßnahme umzusetzen. Von der Vollsperrung betroffene Anwohner werden gebeten, die Abfallbehälter an den jeweiligen Abfuhrterminen entweder an einer geeigneten Stelle am "Heymannsweg" oder im östlichen Bereich der "Hafenstraße", Höhe "Königstraße", zur Leerung bereitzuhalten.

Wahl zum 19. Deutschen Bundestag

(05. 09. 2017)

Bekanntmachung über das Recht auf Einsicht in das Wählerverzeichnis und die Erteilung von Wahlscheinen für die Wahl zum 19. Deutschen Bundestag am 24. September 2017. Mehr...

Eingeschränkter Betrieb

(05. 09. 2017)

Das Amt Föhr-Amrum ist am 08.09.2017 aufgrund einer betrieblichen Veranstaltung nicht komplett besetzt. Die Abteilungen sind an diesem Tag daher nur eingeschränkt erreichbar.

Fahrbahndeckenerneuerung

(16. 08. 2017)

Der Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein (LBV-SH) weist darauf hin, dass ab der 33. Kalenderwoche, voraussichtlich ab dem 17.08.2017, mit den Vorarbeiten für die geplante Fahrbahndeckenerneuerung begonnen werden soll. Folgende Strecken werden erneuert:
K NF 122, Utersum - Goting
K NF 125, Alkersum - Midlum - Oevenum
Aufgrund der geringen Durchfahrtsbreiten kann es während der Vorarbeiten zu Behinderungen des Anlieger- und Durchgangsverkehres kommen. Mit Einschränkungen des ÖPNV ist ebenfalls zu rechnen. Die erforderlichen Fräs- und Asphaltierungsarbeiten werden unter Vollsperrung ausgeführt. Diese Termine stehen bis heute noch nicht fest, sobald diese bekannt sind, werden diese umgehend mitgeteilt. Nachtrag: Für die Fräsarbeiten werden die Strecken, getrennt voneinander, tageweise gesperrt. Die Arbeiten sind für die 35. Woche, vom 28.08. bis 01.09.2017, vorgesehen.

Straßensperrung in Wyk auf Föhr

(09. 08. 2017)

Die Ordnungsbehörde weist daraufhin, dass es im Bereich der Ocke-Nerong-Straße am 14.08.2017 zu Verkehrsbehinderungen kommen kann. Ein Teilstück der Straße wird aufgrund von Dacharbeiten halbseitig gesperrt.

Stellenausschreibung

(09. 08. 2017)

Das Amt Föhr-Amrum sucht zum 01. August 2018 eine/n Auszubildende/n für den Beruf einer/eines Verwaltungsfachangestellten in der Fachrichtung Kommunalverwaltung sowie zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine pädagogische Fachkraft für die Betreute Grundschule an der Öömrang Skuul (Amrum). Mehr...

Bundestagswahl am 24.09.2017 – Wahlscheinbeantragung auch online möglich

(07. 08. 2017)

Für die bevorstehende Wahl zum 19. Deutschen Bundestag am 24.09.2017 bietet das Amt Föhr-Amrum wieder die Möglichkeit, Wahlschein online zu beantragen. Das Onlineangebot ist unter dem Hyperlink https://www.wahlschein.de/IWS/startini.do?mb=1054164 Verlinkungsziel in neuem Fenster aufrufbar und ab dem 14.08.2017 nutzbar. Sollten Sie Fragen haben, wenden Sie sich bitte direkt an Ihre Wahlbehörde unter der Telefon-Durchwahl 04681 5004-809.

Straßensperrung in Wyk auf Föhr

(07. 08. 2017)

Die Amtsverwaltung macht darauf aufmerksam, dass die Sperrung der Hafenstraße für den Zeitraum 03.08. bis 18.08.2017 nicht wie angekündigt erfolgen wird. Die notwendigen Sanierungsarbeiten der Regenwasserkanalisation werden im Bereich der Hafenstraße voraussichtlich zu Beginn der 37. KW wieder aufgenommen. Der genaue Termin für den Maßnahmebeginn wird wie gewohnt rechtzeitig bekannt gegeben

Straßensperrung in Wyk auf Föhr

(28. 07. 2017)

Die Ordnungsbehörde macht darauf aufmerksam, dass aufgrund von Sanierungsarbeiten an der städtischen Regenwasserkanalisation die Hafenstraße im Bereich Am Königsgarten zwischen dem 03. und 18.08.2017 für den Durchgangsverkehr voll gesperrt sein wird. Die Grundstücke, welche über „Am Königsgarten" erschlossen sind, können über den Zeitraum der Maßnahme mit dem Pkw nicht angefahren werden. Ebenfalls besteht keine Zuwegung zum Parkplatz am Amtsgebäude. Dauernutzer der unteren Parkebene werden gebeten, die Fahrzeuge vor Beginn der Maßnahme umzusetzen. Von der Vollsperrung betroffene Anwohner werden gebeten, die Abfallbehälter an den jeweiligen Abfuhrterminen entweder an einer geeigneten Stelle am Heymannsweg oder im östlichen Bereich der Hafenstraße, Höhe Königstraße, zur Leerung bereitzuhalten.

Stellenausschreibung

(30. 06. 2017)

Das Amt Föhr-Amrum sucht zum 01. August 2018 eine/n Auszubildende/n für den Beruf einer/eines Verwaltungsfachangestellten in der Fachrichtung Kommunalverwaltung sowie zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine pädagogische Fachkraft für die Betreute Grundschule an der Öömrang Skuul (Amrum). Mehr...

Stellenausschreibung

(15. 06. 2017)

Das Amt Föhr-Amrum sucht zum 01. August 2018 eine/n Auszubildende/n für den Beruf einer/eines Verwaltungsfachangestellten in der Fachrichtung Kommunalverwaltung sowie zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine pädagogische Fachkraft für die Betreute Grundschule an der Öömrang Skuul (Amrum). Mehr...

Landtagswahl und Bürgerentscheid am 07.05.2017

(27. 04. 2017)

Für die bevorstehende Wahl zum 19. Landtag von Schleswig-Holstein und für den gleichzeitig vorgesehenen Bürgerentscheid über die Weiterentwicklung des Klinikums Nordfriesland gGmbH bietet das Amt Föhr-Amrum wieder die Möglichkeit, Wahl- bzw. Abstimmungsschein online zu beantragen. Das Onlineangebot ist unter dem Hyperlink https://www.wahlschein.de/IWS/startini.do?mb=1054164  aufrufbar und ab dem 27.03.2017 nutzbar. Sollten Sie Fragen haben, wenden Sie sich bitte direkt an Ihre Wahlbehörde unter der Telefon-Durchwahl 04681 5004-809.

 

Wahl und Abstimmungsbekanntmachung sowie Bekanntmachungen über das Recht zur Einsicht in Wähler- und Abstimmungsverzeichnis wurden bereits veröffentlicht. Mehr ...

Ausweisung von Vorranggebieten für Windenergienutzung

(10. 03. 2017)

Derzeit läuft das Beteiligungsverfahren zum Entwurf der Teilfortschreibung des Landesentwicklungsplans 2010 und der Entwürfe der Teilaufstellungen der Regionalpläne. Mehr...

Abbrennverbot für Feuerwerkskörper

(14. 12. 2016)

Auch zum Jahreswechsel 2016/17 gilt auf Föhr und Amrum wieder ein Abbrennverbot für Feuerwerkskörper der Klasse II. Mehr...

Wahl einer Schiedsfrau bzw. eines Schiedsmannes

(13. 12. 2016)

13.12.2016 -- Für den Schiedsamtsbezirk Föhr-Land wird für die nächste Wahlzeit (fünf Jahre) eine Schiedsfrau oder ein Schiedsmann gesucht. Meldeschluss für Interessierte ist der 31.12.2016. Mehr...

Stellenausschreibung

(13. 12. 2016)

Das Amt Föhr-Amrum sucht zum 01. August 2018 eine/n Auszubildende/n für den Beruf einer/eines Verwaltungsfachangestellten in der Fachrichtung Kommunalverwaltung sowie zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine pädagogische Fachkraft für die Betreute Grundschule an der Öömrang Skuul (Amrum). Mehr...

"Vogelgrippe"

(11. 11. 2016)

Aus Gründen der Tierseuchenbekämpfung hat der Landrat des Kreises Nordfriesland eine tierseuchenrechtliche Allgemeinverfügung über die Anordnung der Aufstallung von Geflügel und das Verbot der Durchführung von Ausstellungen von Geflügel und in Gefangenschaft gehaltener Vögel anderer Arten zum Schutz gegen die Geflügelpest an die Geflügelhalter im Kreis Nordfriesland erlassen, die ab dem 09.11.2016 gilt. Die sofortige Vollziehung der Verfügung ist angeordnet worden.

Laubsammlungen in Wyk auf Föhr

(24. 10. 2016)

24.10.2016 -- Die beiden Termine für die diesjährigen Laubsammlungen im Bereich der Stadt Wyk auf Föhr stehen fest: Am Montag, dem 07.11.2016, wird mit der ersten Abfuhr begonnen. Die gefüllten und möglichst nicht zugeschnürten Säcke sollten dann bis 07:00 Uhr am Straßenrand abgestellt werden. Im Interesse eines gepflegten Stadtbildes die Säcke bitte nicht "tagelang" vorher am Straßenrand stehen lassen. Soweit möglich, verbleiben die Säcke nach Entleerung zur weiteren Nutzung vor Ort. Es handelt sich um eine freiwillige Aktion der Stadt Wyk auf Föhr, bei der ausschließlich das Laub der Alleebäume und keine anderen Gartenabfälle abgefahren werden. Ein weiterer Termin für die Laubabfuhr ist für den 05.12.2016 geplant.

Einladung zu Vortrag und Diskussion

(06. 09. 2016)

06.09.2016 -- Am Dienstag, dem 13. September 2016, veranstaltet das Amt Föhr-Amrum in Zusammenarbeit mit der evangelischen Gemeinde Wyk auf Föhr um 17:30 Uhr im Evangelischen Gemeindehaus in der St.-Nicolai-Straße 10 in Wyk auf Föhr eine Vortragsveranstaltung mit anschließender Diskussion zum Thema "Islam und arabische Kultur im Spannungsfeld zwischen Tradition und Moderne". Mehr...

Warnung vor unseriöser Anzeigenakquise

(06. 09. 2016)

Erneut wird auch die Bürgerbroschüre des Amtes Föhr-Amrum wieder häufiger von rücksichtslosen Betrügern als Mittel genutzt, ahnungslose Freiberufler und Gewerbetreibende hereinzulegen.

Bebauungsplanentwurf der Stadt Wyk auf Föhr liegt öffentlich aus

(03. 08. 2016)

Für das Gebiet in der Stadt Wyk auf Föhr zwischen Boldixumer Straße, St. Nicolai – Straße, Rungholtstraße sowie der Westgrenze der Bebauung in einer Bautiefe westlich der Gartenstraße zwischen Rungholtstraße und Boldixumer Straße wird derzeit der Bebauungsplan Nr. 27 aufgestellt. Der Planentwurf und die Begründung dazu befinden sich bis zum 06.09.2016 im öffentlichen Auslegungsverfahren.

Geänderte Öffnungszeiten der Planungsabteilung

(26. 07. 2016)

Ab dem 1. August 2016 sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Planungsabteilung innerhalb des Bau- und Planungsamtes in Wyk auf Föhr nur noch vormittags von 08.00 bis 12.00 Uhr erreichbar. Diese Regelung gilt nicht für den durchgehend von 08.00 bis 17.00 Uhr geöffneten Donnerstag.

Neue Kurabgabesätze ab 2017 auf Föhr

(21. 07. 2016)

21.07.2016 -- Auch die Gemeindevertretung der Gemeinde Oldsum hat sich gestern mehrheitlich für den Erlass einer neuen Kurabgabesatzung entschieden. Damit steht fest: Ab 2017 wird es auf den beiden Inseln Amrum und Föhr erstmals einheitliche Kurabgabesätze geben. Einzige Ausnahme bleibt die Gemeinde Dunsum, in der man sich für abweichende Tarife entschieden hat.

Kinder-Eltern-Kampagne

(27. 05. 2016)

27.05.2016 -- Das Informationsangebot im Rahmen der Behördennummer 115 wird ständig erweitert und verbessert. Neu ist die sogenannte Kinder-Eltern-Kampagne

Versteigerung von Fundsachen über das Internet

(13. 05. 2016)

13.05.2016 -- Das Amt Föhr-Amrum wird Fundsachen, an denen innerhalb der gesetzlichen Frist von sechs Monaten weder von rechtmäßigen Eigentümern noch von Findern Eigentumsansprüche geltend gemacht worden sind, über das Internet online versteigern lassen.

Neue Satzung

(26. 02. 2016)

26.02.2016 -- Ab sofort gilt eine neue Satzung in der Stadt Wyk auf Föhr über die Erhebung von Beiträgen für die Herstellung, den Ausbau, die Erneuerung und den Umbau von Straßen, Wegen und Plätzen (Straßenbaubeitragssatzung).

Stellenausschreibung

(19. 02. 2016)

Das Amt Föhr-Amrum sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt zwei Mitarbeiter/innen für die Offene Ganztagsschule an der Rüm-Hart-Schule sowie eine Reinigungskraft für die Öömrang Skuul.

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